Aktuelles zum Thema Bildung

Mo

08

Jul

2019

Puzzle Uni Koblenz-Landau

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ein bisschen kommt es einem schon vor wie ein Puzzle – das Konstrukt „Universität Koblenz-Landau“. Im Gründungsjahr 1969 nannte sich das Ganze noch „Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz“. Doch auch schon damals war es ein Puzzle, dessen Teile nicht so recht zusammen passen wollten. Momentan verteilen sich knapp 18.000 Studierende aus den Campus Landau und den Campus Koblenz. Und das „Headquarter“ Präsidialamt residiert über den Dächern von Mainz in einem der Bonifazius-Türme.

Und genau dort empfing heute Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode die FDP-Fraktionsvorsitzende Cornelia Willius-Senzer und mich zu einem Meinungs-austausch über die Probleme der Doppel-Uni. Denn an dem Puzzle wird schon wieder gebastelt, um es „passend“ zu machen.

Ob diese hochschulpolitischen „Bastelarbeiten“ der Weisheit letzter Schluss sind, fragt sich nicht nur die Eule, die ja den alten Griechen als Symbol der Weisheit galt. Auch ich versuche, in Gesprächen mit allen Akteuren Antworten auf diese Frage(n) zu finden. Denn ich sehe meine parlamentarische Aufgabe in mehr als dem bloßen Abnicken von Vorlagen der Regierung 

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Do

04

Jul

2019

Master oder Meister?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im Rahmen der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion bestand jeweils abends die Gelegenheit zur Vertiefung des Themas des Tages im Rahmen einer Talk-Runde vor Ort. Heute stand ich im „Alten Auktionsgaus“ in Mainz auf dem Gelände der ehemaligen Waggonfabrik zum Thema „Berufliche Bildung“ Rede und Antwort.

Ich griff dabei noch einmal den Slogan auf, mit dem wir bereits im Landtags-Wahlkampf unsere Position verdeutlicht hatten „Ein Meister muss so viel wert sein wie ein Master“. Prägnanter kann man die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung wohl nicht auf den Punkt bringen.

Durch unsere Regierungsbeteiligung in Rheinland-Pfalz haben wir nun die Möglichkeit, unseren Worten auch Taten folgen zu lassen. Denn dem Fachkräfte-Mangel kann nicht durch immer mehr und neue Studiengänge begegnet werden – sondern nur durch eine qualifizierte Berufsausbildung.

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Di

25

Jun

2019

"Heiße" Anhörung

Bild: pixabay
Bild: pixabay

In meinem Presse-Archiv nehmen Meldungen und Artikel zur Kita-Novelle fast schon beängstigend viel Platz in Anspruch. Es ist für die schreibende Zunft zunehmend schwieriger, den Wortmeldungen und Meinungsäußerungen in der öffentlichen Debatte Neues zu entnehmen.

Auch die heutige Anhörung im Bildungsausschuss des Landtags brachte nichts wirklich Neues. Man tauschte – teils höchst emotional – noch einmal hinlänglich bekannte Argumente aus. Und es ging mal wieder ums Geld. Während auf der einen Seite die Träger ein deutliches Mehr forderten, mahnte der Rechnungshof zu noch mehr Sparsamkeit. Und die Landespolitik muss einen Kompromiss finden zwischen den Standpunkten, die - jeder für sich isoliert gesehen – durchaus nachvollziehbar sind. Ich halte den jetzt vorliegenden Kompromiss jedenfalls für zustimmungsfähig.

Und die schreibende Zunft?

Die hatte doch noch einen neuen Aspekt für ihre Berichterstattung entdeckt – nämlich die fast schon unerträgliche Hitze im Sitzungssaal, bei der man fast schon Pizza auf den Tischen hätte backen können (so die Wahrnehmung der Allgemeinen Zeitung Mainz).

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Di

25

Jun

2019

Schulobst

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Die Grundschule am Jakobsberg in Ockenheim meint es ernst mit ihrem Engagement für die Umwelt. Immerhin ist man ja nicht ohne Grund als „Ökoprofit-Schule“ zertifiziert worden.

Da passen Plastiktüten und –verpackungen bei der Anlieferung des Schulobstes nicht ins Bild – meinen zu Recht die umweltbewussten Schülerinnen und Schüler. Schulleiterin Kerstin Perrey wandte sich daher an „die Politik“ mit der Bitte um Hilfe.

Bei meinem heutigen Besuch vor Ort vermittelten mir die Kids sehr glaubhaft ein Bild dessen, was sie stört. Da kam neben der Plastikverpackung auch die Frage nach der Herkunft der angelieferten Produkte zur Sprache. Mehr Regionalität wäre da durchaus auch im Sinne der Jugendlichen – gerade in einem Gebiet, in dem Obstbauern heimische Produkte liefern können.

Die Argumente der jungen „Aktivisten“ waren durchdacht – und sind der Unterstützung durch „die Politik“ wert. Ich trage meinen Teil im Rahmen meiner Arbeit im Bildungsausschuss des Landtags dazu bei. Denn es ist letztlich das zielstrebige Verfolgen solcher – scheinbar kleiner – Anliegen, das Politikerinnen und Politiker glaubwürdig macht – auch wenn es nicht die großen Schlagzeilen liefert.

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Mo

17

Jun

2019

Lies ein Buch!

Immer wieder ist zu hören, das Buch in seiner klassischen Form sei „tot“. Und gerade die junge Generation greife – wenn überhaupt – bestenfalls zum eBook. Doch trifft diese Wahrnehmung zu?

Bei meinem heutigen Besuch in der Bibliothek des Schulzentrums Wörrstadt hatte ich einen ganz anderen Eindruck. Dort wurde der „Lesesommer 2019“ feierlich eröffnet. Die vom Land geförderte Aktion wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Mit der „Lesesommer“-Clubkarte können sie in den teil-nehmenden Bibliotheken Bücher kostenlos ausleihen.

 

Und wer dann in die Gesichter der Kids schaute, die gebannt an den Lippen des Kinderbuchautors Rüdiger Bertram hingen, der aus seinem Buch „Coolman“ vorlas, der erlebte dabei eine Generation, die das Schmökern in einem gedruckten Buch offenbar doch „ganz cool“ findet. 

 

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Fr

07

Jun

2019

Binger IT-Pläne

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Deutschland möchte gerne ein Hightech-Standort sein. Doch leider entscheiden sich immer weniger Studienwillige für einen Studiengang im MINT-Bereich. Und wenn sie es dennoch tun, sind ihre schulischen Vorkenntnisse mitunter nicht sehr fundiert.

Ein Manko, das auch Prof. Dr. Klaus Becker, Präsident der Technischen Hochschule Bingen, beklagt. Er begrüßt daher die Pläne der Berufsbildenden Schule Bingen zur Einrichtung eines Technischen Gymnasiums mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Informationstechnik zum Schuljahr 2020/2021.

Der Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen (Schulträger) hat dem entsprechenden Antrag bereits seine Zustimmung erteilt. Jetzt steht nur noch die Genehmigung durch die Landesebene aus (Ministerium/ADD).

Hier werde ich am Ball bleiben, damit am Standort Bingen die letzte Lücke in der Qualifizierung des Nachwuchses im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich geschlossen wird. Dann werden wir eine durchgängige MINT-Förderung haben – von der Kita bis zur TH.

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Sa

01

Jun

2019

Gelder für Schulbau

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wer den Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz besucht, findet dort unter dem Stichwort „Landesschulbauprogramm“ ein schwedisches Sprichwort:

„Jedes Kind hat drei Lehrer.

Der erste Lehrer sind die anderen Kinder,

der zweite Lehrer ist der Lehrer selbst …

… und der dritte Lehrer ist der Schulraum.

Aus meiner eigenen Erfahrung als Schülerin, Lehrerin und Schulleiterin weiß ich, wie sehr der Schulraum Einfluss auf den Lernerfolg eines Kindes nehmen kann. Umso mehr begrüße ich es, dass das Land – das ja eigentlich selbst gar kein Schulträger ist – dennoch Geld für die Unterstützung der eigentlichen Schulträger bei Schulbau-maßnahmen „locker macht“.

Im Mai wurden die Bewilligungsbescheide für über 20 Maßnahmen verschickt, die allein im Landkreis Mainz-Bingen vom Land gefördert werden – mit einem Gesamt-volumen von rund 2,5 Mio. Euro!

In einer schönen Schule lernt es sich eben leichter.

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Fr

24

Mai

2019

Freie Schulen

Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Diese Frage stellen sich Eltern stets aufs Neue. In der Tat ist es nicht ganz einfach, sich als „Laie“ in der Schullandschaft zurecht zu finden. Was z.B. sind Freie Schulen? Auch Wikipedia hilft da nicht viel weiter.

 

 

In der Weimarer Republik stand der Begriff für Schulen ohne religiöse Ausrichtung. Und heute? Ist jede Schule in freier Trägerschaft – also eine nichtstaatliche Schule – gleich eine teure Privatschule, die sich nur Millionäre leisten können? Und was ist denn nun eine Schule mit einem alternativen pädagogischen Konzept?

Meine heutigen Gesprächspartner (im Bild von links nach rechts: Götz Döring, Gernot Zeitlinger, Regine Schuster, Dr. Falk Raschke) wissen als Repräsentanten der Träger solcher Schulen um die Unklarheiten, die bei vielen Erziehungs-berechtigten bestehen. Und daher wollen sie eine Arbeitsgemeinschaft gründen, die durch ihre Öffentlichkeitsarbeit für mehr Aufklärung sorgen soll.

Aufklärung müsse aber nicht nur bei der Elternschaft geleistet werden. Auch die politischen Entscheidungsträger sorgten – möglicherweise aus Unkenntnis – nach wie vor in manchen Bereichen für eine Ungleichbehandlung der verschiedenen Schulträger. Ein typisches Beispiel seien etwa die Fahrtkostenerstattungen zur Schule. Die Eltern, deren Kinder, die eine Freie Schule besuchen, erhielten keine Zuschüsse – anders als im Fall des Besuchs einer öffentlichen Schule.

Die Anregungen meiner heutigen Besucher werden in eine Kleine Anfrage einfließen, über die ich demnächst an dieser Stelle berichten werde

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So

19

Mai

2019

Junge Musiker begeistern

Bild :  E. Emard (Landesmusikrat)
Bild : E. Emard (Landesmusikrat)

In letzter Zeit nahm ich als Landtagsabgeordnete einige Termine wahr, bei denen die Musik im Vordergrund stand. Da ich selbst in meiner – zugegebenermaßen äußerst knappen – Freizeit ein Instrument spiele (Klavier), empfinde ich diese Termine als besonders angenehm und inspirierend.

 

Heute stand ein echtes Highlight auf meinem Programm: das Konzert der Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert. Im „Roten Saal“ der Hochschule für Musik auf dem Campus der Mainzer Uni zeigten die jungen Musiker (die „ältesten“ gerade einmal 17) einen beeindruckenden Querschnitt ihres Könnens. Das Publikum erlebte dabei auch ganz unterschiedliche Musikstile. Dabei reichte der Bogen von Bach bis hin zu einem für einen „rezitierenden Cellisten“ geschriebenen Stück, in dem Gedichte des Schweizer Theologen und Literaten Kurt Marti „vertont“ wurden. Und in der Kategorie „Gesang“ wartete der Preisträger mit einem selbstkomponierten Song auf, bei dem er sich auf der Gitarre begleitete.

 

Begeisterter Applaus war die mehr als verdiente Anerkennung für eine Leistung, hinter der neben Talent auch eiserne Disziplin steckt.

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Einsatz von Jugendoffizieren im Schulunterricht

In meiner Rede am 15. Mai 2019 sprach ich zum Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen. 

 

Für mich leisten Jugendoffizieren seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung an Schulen. Die Diskussion um die Einsatzmöglichkeiten von Jugendoffizieren muss dabei in enger Verbindung mit der persönlichen Haltung gegenüber der Bundeswehr geschehen. 

 

Da es in bestimmten politischen Kreisen nicht mehr selbstverständlich ist, sich zur Bundeswehr und damit auch zum Bildungsauftrag von Jugendoffizieren zu bekennen, erinner ich im Einzelnen und im Wesentlichen an das, was die Bundeswehr u.a. zu leisten hat: internationale Konfliktverhütung, Kampf gegen den internationalen Terrorismus, Unterstützung von Bündnispartnern oder den Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

 

Zudem verweise ich auf den Beutelsbacher Konsens für die politische Bildung, wonach Jugendoffiziere Politik kontrovers darstellen sollen und sich jede Einseitigkeit verbiete. Es gilt das Verbot der Indoktrination und das Gebot der Vielfalt und Gegensätzlichkeit, mit dem Ziel der freien Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler.

 

In meiner Zeit als Sozialkundelehrerin habe ich durchweg positive Erfahrungen mit Jugendoffizieren gemacht: einerseits durch eine hohe fachliche Kompetenz, aber auch in Hinblick auf das Auftreten und die Persönlichkeit.

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Kita-Zukunftsgesetz

In meiner Rede vom 16. Mai 2019 sprach ich im Landtag zum Kita-Zukunftsgesetz.


Neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie etwa die steigende Anzahl an erwerbstätigen Frauen, wurden zum Anlass genommen ein Kita-Zukunftsgesetz auf den Weg zu bringen. Kernstück ist ein Rechtsanspruch auf 7h Betreuung und Bildung am Stück mit Mittagessen zu verankern. Unbestritten ist das Kita-Zukunftsgesetz ein Meilenstein auf dem Weg zur frühkindlichen Bildung!


Auch für Erzieherinnen und Erzieher bietet das Gesetz konkrete Vorteile: Zeit für Leitungsaufgaben, Zeit für die Anleitung von Auszubildenden & Studierenden, mehr Personal für besondere Aufgaben sowie eine feste Verankerung von Fortbildungskosten in die Personalkostenzuteilung des Landes.

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Fr

10

Mai

2019

Musikausbildung in der Breite

In meiner bildungs- und kulturpolitischen Landtagsarbeit habe ich es sehr oft mit Vertretern der Musik zu tun. So auch heute bei meinem Besuch in Neuwied-Engers. Er begann in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, wo mir Leiter Rolf Ehlers (im Bild neben mir) zuerst einmal die Räumlichkeiten zeigte.

 

Das Haus fungiert als Begegnungsstätte für Musiker und Musikpädagogen, die hier im Rahmen von Workshops Teile des Programms erarbeiten, mit dem sie sich später dem Publikum präsentieren wollen. In diesem Jahr werden über 75 solcher mehrtägigen Workshops angeboten. Die Teilnehmer übernachten unmittelbar vor Ort. Für 2019 rechnet man mit ca. 13.000 Übernachtungen – in einer im Vergleich zur benachbarten Villa Musica doch eher spartanischen Umgebung. Hier sieht mein Gesprächspartner noch „Luft nach oben“.

Gleiches gilt auch für geeignete Probenräume. Die drei vorhandenen reichen bei weitem nicht aus. Ausweichmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung (Aula der Christiane-Herzog-Schule, Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde, Räume der Villa Musica) sind zwar prinzipiell gegeben – sind aber oftmals durch anderweitige Nutzung belegt.

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Fr

10

Mai

2019

Villa Musica

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Sie sehen sich selbst gerne als „Spitze der Pyramide“ in der Musiker-Ausbildung des Landes Rheinland-Pfalz – die Verantwortlichen der Landesstiftung „Villa Musica“. Schon seit längerem hatten diese mich zu einem Besuch in ihrem Domizil in Schloss Engers eingeladen. Heute klappte es endlich mit dem Termin.

Dass ich ein Cello als Illustration dieses Website-Beitrags gewählt habe, ist der Tatsache geschuldet, dass der künstlerische Leiter Alexander Hülshoff von Hause aus Cellist ist. Ich habe ihn bereits mehrfach bei Terminen, die ich als Landtagsabgeordnete wahrnahm, in dieser Funktion erlebt. Seine Schwester gehörte als Musiklehrerin übrigens dem Kollegium des Nackenheimer Gymnasiums an, das ich bis zum Antritt meines Landtagsmandats leitete.

 

Sicher ist das Ambiente des direkt am Rheinufer gelegenen Barockschlosses eine Umgebung, die dem Selbstverständnis als „Spitze der Pyramide“ angemessen erscheint. Damit diese „Spitze“ nicht bröckelt, muss natürlich „Geld in die Hand genommen“ werden. Das gab man mir in einem Memo anlässlich meines Besuchs auch ziemlich unmissverständlich zu verstehen.

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Mo

15

Apr

2019

Berufliche Bildung im Digitalzeitalter

Auch die Berufsschulen sind längst im „Digital-Zeitalter“ angekommen. Davon konnte ich mich heute an der David-Roentgen-Schule in Neuwied überzeugen. Dorthin hatte sich der Landtagsausschuss „Bildung“ nämlich zu einer auswärtigen Sitzung aufgemacht.

 

Schulleiter Dirk Oswald (im Bild neben mir) umriss die Ziele dieser BBS mit den Schwerpunkten Gewerbe und Technik:

 

1. Menschen für technische Berufe begeistern

2. Menschen auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten.

Dazu bietet die Schule den über 2.700 Schülerinnen und Schülern aus 45 Nationen Ausbildungsgänge in 42 gewerblich-technischen Berufen an. Das für Deutschland so charakteristische – und vom Ausland immer wieder bewunderte – Modell der Dualen Bildung wird dabei eindrucksvoll mit fast 700 Partner-Betrieben praktiziert.

 

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Do

11

Apr

2019

Smart School

Bild :  MdL Helga Lerch mit Tina Veigel
Bild : MdL Helga Lerch mit Tina Veigel

Es kommt nicht allzu oft vor, dass man als Politikerin ein Dankschreiben für sein Engagement erhält. Umso mehr freute mich die Mail, die mich vor einem Monat von der Steinhöfelschule erreichte. Darin wurde mir und anderen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gedankt, die die Bewerbung der Schule als „Smart School“ unterstützt hatten. 

Heute durfte ich mit Tina Veigel, die zusammen mit ihrem Mann Joachim die Schule leitet, die Urkunde präsentieren. Die Auszeichnung bescheinigt der Schule, in Bezug auf Digitalisierung „ganz vorne dabei zu sein“.

 

Nochmals meinen herzlichen Glückwunsch!

 

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Do

11

Apr

2019

Schulfach "Musik"

Bild :  MdL Helga Lerch mit Dr. Joachim Junker und Heinz-Dieter Scheid (beide BMU RLP)
Bild : MdL Helga Lerch mit Dr. Joachim Junker und Heinz-Dieter Scheid (beide BMU RLP)

Musik“ und „Kunst“ werden von Schülerinnen und Schülern schon mal als Fächer abgetan, bei denen sie den Sinn einer Schulnote in Frage stellen. Entweder hat man eine musikalische oder künstlerische Ader – oder man hat sie eben nicht. So zumindest ihre Meinung. Und folgerichtig sehen sie diese beiden Fächer auch nur als Nebenfächer zweiten Grades.

Doch das ist nur eines der Probleme, mit denen sich meine beiden heutigen Gesprächspartner vom Bundesverband Musikunterricht (BMU) in den Schulen konfrontiert sehen. Sie konstatieren in der Praxis auch eine stiefmütterliche Behandlung des Schulfachs „Musik“ in der Bildungspolitik.

 

Was müsste sich ändern?

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Sa

06

Apr

2019

Kampf hat sich gelohnt

Kaum ein Thema hat mich in den letzten Wochen in meiner parlamentarischen Arbeit so sehr beschäftigt wie die Kita-Novelle. Fast täglich erreichten mich Schreiben besorgter Beschäftigter oder Träger dieser Einrichtungen. Zum großen Teil waren die darin geäußerten Punkte für mich nachvollziehbar. Wäre ich nun Mitglied in einer Fraktion einer Oppositionspartei, hätte ich mir das Leben einfach machen können – und es bei der Kritik an der Regierung belassen können. Von einem Mitglied in der Fraktion einer der Parteien, die die Landesregierung stellen, erwartet man – zu Recht – eine andere Arbeitsweise. Wenn es sich dabei um eine der kleineren Parteien in der Ampel-Koalition handelt, erfordert dies mitunter schon „kämpferische“ Qualitäten.

Auf dem heutigen Landesparteitag der FDP konnte ich den Delegierten das Ergebnis meines „Kampfes“ präsentieren. Die Regierungsvorlage zur Kita-Novelle wurde ganz entscheidend nachgebessert.

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So

31

Mär

2019

Nizza

Wenn Sie als Besucher meiner Website diese Überschrift lesen, brauchen Sie nicht zu befürchten, dass die Landtagsabgeordnete Helga Lerch dem Schmuddelwetter hier entflohen ist und sich ein paar schöne Tage am Mittelmeer gegönnt hat. Nein – ich war mit einer Gruppe von Abgeordneten aus bundesdeutschen Landesparlamenten einer Einladung des Deutschen Komitees von „Youth for Understanding“ nach Nizza gefolgt.

Parlamentariergruppe (Bild :  Boris Bocheinski/yfu)
Parlamentariergruppe (Bild : Boris Bocheinski/yfu)
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Do

28

Mär

2019

Rede zur Kita-Debatte

In meinem Redebeitrag am 28.3.2019 sprach ich zur Kita-Novelle. Dabei wieß ich auf Aspekte hin, die mir und der Fraktion der Freien Demokraten besonders am Herzen liegen und bei der Novelle Berücksichtigung finden sollten: Entwicklungspsychologische Grundlagen in der Kindheit und wie sehen sie aus? Welche pädagogischen Konsequenzen lassen sich daraus für die Arbeit in Kitas ableiten? Ohne die Erkenntnisse zu diesen Aspekten läuft jede Kita-Novelle Gefahr, an der Realität vorbei zu führen.

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Do

28

Mär

2019

Kita-Debatte

Beste Bildung ist seit langem eine Forderung der FDP. Beste Bildung beginnt bereits in der Kita. Daher ist uns als Freien Demokraten auch klar, dass Geld in die Hand genommen werden muss, um die personellen, räumlichen und organisato-rischen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Bildungsziels zu erreichen.

 

Und genau da drückt die Träger – egal ob freie oder kommunale – der Schuh. Seit Wochen stapeln sich bei mir die Schreiben besorgter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas und von den Trägern dieser Einrichtungen. Zum überwiegenden Teil kann ich die darin geäußerten Bedenken nachvollziehen und werde sie bei meiner politischen Arbeit auch berücksichtigen.

 

Für die heutige Debatte im Landtag stimmte ich gestern schon mal meine Kolleginnen und Kollegen in der Fraktion auf meine persönliche Haltung zum vorliegenden Entwurf der Kita-Novelle ein. Als unser Parlamentarischer Geschäftsführer Marco Weber mich anschließend auf diesem Spielgerät „erwischte“, hielt er diesen Moment, in dem die Abgeordnete Helga Lerch sich auf ihre Stellungnahme „in der wohl passendsten Form“ vorbereitete, im Bild fest.

Meinen Debatten-Beitrag finden Sie, wenn Sie hier klicken.

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Mi

27

Mär

2019

„Digitale Didaktik“

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Endlich ist er „in trockenen Tüchern“ – der Digitalpakt, mit dessen Hilfe die Schulen auch finanziell den Schritt ins digitale Zeitalter schaffen sollen. Notebooks, Tablets und Smartphones werden mehr und mehr das klassische Schulbuch ergänzen oder gar ersetzen. Sie ermöglichen eine Aktualität des Wissens, die bei einem Schulbuch bereits nach dessen Druck oftmals schon nicht mehr gegeben ist.

Doch wie gut sind die Lehrkräfte auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht vorbereitet?

 

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Mi

27

Mär

2019

Rede zum Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situtation bei Organspenden

In Orientierungsdebatte am 27.03.2019 im Plenum des Landtags von Rheinland-Pfalz sprach ich über den Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation bei Organspenden und Organtransplantationen. Ich spreche mich für eine ausdrückliche Zustimmung eines Spenders, ohne Anpassungsdruck, aus. Eine Widerspruchslösung stellt einen Eingriff in die Freiheit eines Einzelnen dar und ist daher nicht tolerabel.

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Di

26

Mär

2019

„Die Farm“

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Viele Kinder wachsen auf und haben noch nie ein Schaf in der Natur gesehen – geschweige denn es mit eigenen Händen gestreichelt oder gar gefüttert. Auch das Spielen in der freien Natur ist ihnen fremd – weil sie in einer versiegelten und bebauten Umgebung leben. Stattdessen erleben sie Natur und Tiere bestenfalls auf dem heimischen Flachbildschirm. Ihre motorischen Fähigkeiten entwickeln sie beim Hantieren mit Fernbedienung, Spiele-Konsole oder Smartphone. Schöne „neue Welt“?

Nein – findet der Verein „Kinder- und Jugendfarm Ingelheim“, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern dieses fehlende Naturerlebnis nahezubringen. Das tut er auf einem Freigelände an der Waldeckstraße. Längst ist „Die Farm“ ein echter Publikumsmagnet bei den Kids (und deren Eltern und/oder Großeltern).

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Do

21

Mär

2019

Montessori

Eltern, die ihr Kind auf eine Montessori-Schule schicken, müssen anderen Müttern und Vätern oft viel erklären. Was denn das Besondere an dieser Schule sei? Als ich eingeschult wurde, stellte sich diese Frage für meine Eltern nicht. Es gab eben keine solche Schule in Ingelheim. Heute befindet sich die Bilinguale Montessori-Schule Ingelheim nur wenige Hundert Meter von meiner Wohnung entfernt.

Heute bot diese Schule eine besondere Information für alle, die etwas mehr über Montessori-Pädagogik erfahren wollten, an – die Vorführung des Dokumentarfilms „Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen“. Bereits der Filmtitel weist auf den Leitgedanken dieser Pädagogik hin, die von Maria Montessori (1870 – 1952) begründet wurde,

 

„Hilf mir, es selbst zu tun!“

Ich nahm dieses Informationsangebot gerne an.

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Do

21

Mär

2019

Fachkongress VRB

Kaum ein Begriff beherrscht die momentane gesellschaftspolitischen Debatten so wie „Digitalisierung“. Praktisch alle Lebensbereiche werden davon erfasst – auch der schulische. Grund genug für den Verband Reale Bildung Rheinland-Pfalz (VRB), zu einem Fachkongress „Ein Like für gute Bildung“ einzuladen. Und da dieser Kongress in meiner Heimatstadt Ingelheim stattfand, folgte ich der Einladung gerne. Bereits am Eingang wurde ich vom VRB-Landesvorsitzenden Timo Lichtenthäler be-grüßt, der meinte, ich hätte ja keine große Anreise gehabt.

Keine große Anreise hatte auch ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey gehabt – übrigens ein echter „Binger Bub“. In seinem Vortrag zeigte er Chancen und Risiken auf, die eine digitale Gesellschaft hat. So profitiere eine demokratische Gesellschaft von der durch die Digitalisierung erst ermöglichten Transparenz. Aber dafür müssten wir auch einen hohen Preis zahlen – nämlich den der Preisgabe persönlicher Daten. Bereits die Schülerinnen und Schüler müssten für diese beiden Seiten der Medaille „digitale Medien“ sensibilisiert werden.

 

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Mi

20

Mär

2019

Waldorf-Geburtstag

Als Landtagsabgeordnete erhalte ich jede Menge Einladungen zu den unter-schiedlichsten Veranstaltungen. Natürlich kann ich nicht jeder dieser Einladungen Folge leisten – zumal sich die Termine manchmal überschneiden oder mit Plenar-sitzungen kollidieren. Aber es bleiben immer noch genügend Einladungen, die ich annehmen kann und auch will – zumal wenn sie meine parlamentarischen Arbeitsge-biete betreffen. So auch diese Einladung zu einem Festakt im Kurfürstlichen Schloss, mit dem gleich zwei Jubiläen gewürdigt werden sollten – nämlich 100 Jahre Waldorf-Pädagogik und 40 Jahre Waldorf-Schulen in Rheinland-Pfalz. 

Natürlich habe ich auch schon mitgelacht, wenn etwa ein Kabarettist die Eigenarten des Unterrichts in einer Waldorf-Schule aufs Korn nimmt. Der beliebteste Spott „Die tanzen ihren Namen“ ist dem Fach Eurythmie geschuldet, das dort zum Fächerkanon gehört. Auch die Beschäftigung mit Gartenbau oder Stricken mag nicht so recht in die Welt von Tablets und Whiteboards passen.

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Di

19

Mär

2019

Wirtschaftsschulen

In dieser Woche stand für mich als Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion eine ganze Reihe von Besuchsterminen an, die alle mein parlamentarisches Haupt-Arbeitsgebiet betreffen. Es begann mit einer Einladung zu „70 Jahre VLW“ (= Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen Rheinland-Pfalz) ins Schloss Waldthausen. Als Kreispolitikerin, die ich ja auch bin, musste ich über die Ortsangabe in der Einladung schmunzeln: Mainz-Budenheim – irgendwie haben die Mainzer Budenheim schon immer als eine Art inoffiziellen Stadtteil angesehen …

Im Foyer begrüßte mich ein Banner, dessen Text direkt aus einem FDP-Wahlprogramm stammen könnte. Schon in meinem Grußwort in der zu diesem Anlass erschienen Festschrift hatte ich zum Ausdruck gebracht, dass wir uns „… in vielerlei Hinsicht mit Ihren aktuellen Forderungen identifizieren …“.

 

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Do

14

Mär

2019

Basis zur Kita-Novelle

Die „Kita-Novelle“ des Landes liegt zwar erst als Entwurf vor – diskutiert wird sie dafür umso heftiger. In der Tat scheint es Nachbesserungsbedarf zu geben. Dies konnte ich nicht nur den zahlreichen Schreiben entnehmen, die mittlerweile bei mir schon einen ganzen Aktenordner füllen. Auch bei meinen Besuchen vor Ort wurde ich immer wieder darauf hingewiesen, an welchen Stellen und wie nachgebessert werden müsste. So auch bei der heutigen Diskussionsrunde in Dierdorf, zu der die örtliche FDP eingeladen hatte.

Auch von dieser Veranstaltung nahm ich wieder eine Menge an Anregungen mit. Und die werden – das verspreche ich – in meine Arbeit und die unserer Fraktion einfließen!

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Di

12

Mär

2019

„Beste Bildung – aber wie?“

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Unter diesen Titel stellte ich mein Referat, mit dem ich in den letzten Tagen bei einigen FDP-Verbänden zu Gast war – heute in Bad Kreuznach. Ich konnte dabei zahlreiche persönliche Erfahrungen einfließen lassen. Und gleichzeitig nahm ich mein Publikum mit auf eine Reise, die die Veränderungen aufzeigt, denen die bildungspolitische Landschaft unterworfen ist.

Meine Fibel aus der Volksschulzeit steht immer noch in einem der häuslichen Bücherregale. Heutzutage bin ich als Bildungspolitikerin mit Themen wie „Schreiben nach Gehör“ konfrontiert. Während meines Studiums fanden Recherchen noch in einer Bibliothek statt – heute recherchiere auch ich wie selbstverständlich im Internet.

„Schöne neue Welt“ statt Bildung in der „Kreidezeit“? Man kann sicher trefflich darüber diskutieren, ob Schulabgänger heute besser für Studium und/oder Beruf vor-bereitet sind als früher. Auch ich sehe bei dieser Frage Vieles sehr differenziert.

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Mi

06

Mär

2019

Internationale Schule

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Rheinhessen ist ein attraktiver Standort für international tätige Unternehmen. Für die Mitarbeiter solcher Unternehmen stellt sich – wie für alle Eltern schulpflichtiger Kinder – die Frage nach der geeigneten Schule. Eine „Internationale Schule“ käme den Eltern, die oft aus dem Ausland kommen, sicher sehr entgegen.

 

Eine solche Schule könnte realisiert werden, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist. Seitens der Freien Demokraten ist dies der Fall.

 

Beim heutigen „Politischen Aschermittwoch“ ließen David Dietz und ich als Spitzenkandidaten der FDP bei den Kommunalwahlen keinen Zweifel daran, dass wir gemeinsam an der Umsetzung dieses Vorhabens arbeiten wollen. Dabei lassen wir uns von Vorwürfen, eine solche Schule „schotte die Kinder wohlhabender Eltern in einem Elitesystem ab“ (Links-Fraktion im Mainzer Stadtrat), nicht beirren. Solche Argumente aus der Mottenkiste des Klassenkampfs zeugen von wenig Sachverstand.

 

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Sa

02

Mär

2019

SIMUKI

Haben Sie schon einmal etwas von SIMUKI gehört? Das ominöse Kürzel steht für „Singen und Musizieren in der Kindertagesstätte“ und bezeichnet ein Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas. In Rheinland-Pfalz leitet u.a. die Musikpädagogin Christa Schäfer entsprechende Kurse. Sie berichtete heute im FDP-Landesfachausschuss „Bildung“ den Anwesenden über Ziele und Inhalt dieser anerkannten Fortbildungskurse.

Die Ausschussmitglieder erfuhren dabei mehr über die Möglichkeiten, wie mit Singen und Tanzen gezielt die frühkindliche Entwicklung gefördert werden kann. Das nötige Fachwissen für die erfolgreiche Umsetzung dieses frühkindlichen Bildungsauftrags wird den Kita-Mitarbeiterinnen und –mitarbeitern im Rahmen von Basis- und Aufbaukursen vermittelt.

 

Die Bereitstellung von Landesmitteln für die Durchführung dieser Fortbildungs-maßnahmen war und ist mir seit jeher eine Herzensangelegenheit. Im aktuellen Landeshaushalt konnte ich eine Aufstockung der Fördermittel auf 100.000 Euro erreichen.

 

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Di

26

Feb

2019

Musikunterricht

Mittlerweile sind sie zwei gute Bekannte in meiner bildungspolitischen Arbeit: Peter Stieber (Direktor) und Etienne Emard (Geschäftsführer) vom Landesmusikrat Rheinland-Pfalz. Heute traf ich mich mit ihnen zu einem Gespräch im Abgeordnetenhaus.

v. l. n. r. :  Etienne Emard, MdL Lerch u. Peter Stieber
v. l. n. r. : Etienne Emard, MdL Lerch u. Peter Stieber
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Do

21

Feb

2019

Rede zum Entwurf des neuen KiTa-Gesetzes

Am 21. Februar sprach Helga Lerch im Plenum des Landtags von Rheinland-Pfalz zur Großen Anfrage der CDU Fraktion zum Entwurf des neuen KiTa-Gesetzes.

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Do

21

Feb

2019

Rede zum schulischen Förderkonzept für Kinder

In meiner Rede vom 21. Februar 2019 sprach ich zum schulischen Förderkonzept für Kinder mit Migrationshintergrund. Ich bin überzeugt, dass Sprache aktuell und auch in Zukunft ein wesentlicher Baustein bei der erfolgreichen Integration ist.

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Do

21

Feb

2019

Digitalpakt

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Von der Schiefertafel zum Tablet – oder von der „Kreidezeit“ ins 21. Jahrhundert. So kann man den Quantensprung charakterisieren, den wir innerhalb unserer Schulen gerade erleben. Natürlich müssen die Schulträger dafür viel Geld in die Hand nehmen. Und es ist richtig, dass der Bund bei der Bewältigung dieser Herkules-Aufgabe die Länder nicht im Regen stehen lässt. Bildung ist Ländersache – aber die Digitalisierung ist auch eine nationale Aufgabe.

Umso mehr begrüße ich den Kompromiss, den Bund und Länder nun beim Digitalpakt gefunden haben. Nicht unerhebliche Summen werden nun fließen können – und Bildungsministerin Dr. Hubig hat für Rheinland-Pfalz eine zügige Umsetzung des Projekts zugesichert.

 

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Fr

15

Feb

2019

Schülerstreik fürs Klima

Bild: pixabay, cocoparisienne
Bild: pixabay, cocoparisienne

Fragt man Kinder nach einem Bild, das eindringlich die Folgen des weltweiten Klimawandels vor Augen führt, so wird oft der arme Eisbär genannt, der hilflos auf seiner schmelzenden Eisscholle entlang treibt. Wie sieht seine Zukunft aus? Heran-wachsende fragen sich da schon eher nach der eigenen Zukunft – und beteiligen sich an der Protestaktion „Fridays for future“ statt die Schulbank zu drücken.

 

Als Bildungspolitikerin werde ich nach meiner Meinung über diese „Schülerstreiks“ gefragt. Ich muss zugeben, dass mir die Antwort nicht leicht fällt. Zwei Dinge möchte ich vorausschicken:

 

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Fr

08

Feb

2019

„Deutsches Sprach – schweres Sprach“

v.l.n.r. :  Günther Bomm, Matthias Fehl, Karin Plank-Dietz, Herbert Speyerer,  MdL Lerch u. Sven Störmer
v.l.n.r. : Günther Bomm, Matthias Fehl, Karin Plank-Dietz, Herbert Speyerer, MdL Lerch u. Sven Störmer

Beim Schulbesuch im Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf fand ich eine Schule vor, die mit Aufzügen und Behindertentoiletten auch die baulichen Voraussetzungen für die Inklusion von körperbehinderten Schülerinnen und Schülern ermöglicht.

 

 

Im Gespräch mit den Lehrkräften der Schule, die auch von Schülerinnen und Schülern mit einem Flucht- und/oder Migrationshintergrund besucht wird, wurde auf deren Probleme mit der deutschen Sprache hingewiesen. Eigentlich gute Schülerinnen und Schüler würden wegen der Sprachprobleme an Abschlüssen scheitern, die sie ohne diese Barriere mühelos gepackt hätten. Ein „Eingangsjahr“, in dem diese Jugendlichen den Fokus ausschließlich auf das Erlernen der deutschen Sprache legen würden, könnte ihnen bessere Chancen eröffnen.

Dies war nur eine der zahlreichen Anregungen, die ich für meine bildungspolitische Arbeit mitnehmen konnte. Die „Exkursion“, bei der mich neben meinem Mitarbeiter Matthias Fehl und meinem Praktikanten Tim Salfellner die örtlichen Parteikollegen Günther Bomm, Karin Plank-Dietz, Herbert Speyerer und Sven Störmer (übrigens MSS-Leiter am Wilhelm-Remy-Gymnasium) begleiteten, hatte sich also gelohnt – getreu dem Motto „Reisen bildet …“.  

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Fr

08

Feb

2019

Wünsche der Praktiker

Die Eindrücke der ersten Etappe meiner bildungspolitischen Rundreise bei den Bendorfer Parteifreunden wurden beim Mittagessen nachbereite (den Beitrag finden Sie hier).

Auch wenn das Bild eine lockere Atmosphäre vermittelt (ja – es gab auch Anlass zum Lachen …), so wurden mit den anwesenden Schulvertretern auch ernste Fragen erörtert. So beklagte zum Beispiel der Leiter der Bendorfer Theodor-Heuss-Schule – eine Sonderschule mit dem Schwerpunkt Lernbehinderungen – die teils zu spürende „Stigmatisierung“ seiner Schülerinnen und Schüler. Viele Eltern seien nach wie vor auch nur ungenügend über die Unterschiede zwischen Schwerpunktschulen und Förderschulen informiert.

 

Die Schwierigkeiten der Erziehungsberechtigten bei der Wahl der „richtigen“ Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf sind mir schon von meiner früheren Tätigkeit als Lehrerin und Schulleiterin her bestens bekannt.

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Fr

08

Feb

2019

Keine gewöhnliche Grundschule

Schon vor längerer Zeit hatte mich mein Parteifreund Herbert Speyerer, der früher in unserem Kreis Mainz-Bingen beheimatet war, zu einem Besuch in seiner jetzigen Heimat Bendorf eingeladen. Natürlich sollten bildungspolitische Aspekte dabei im Vordergrund stehen.

Heute war es dann endlich so weit – zusammen mit meinem Mitarbeiter Matthias Fehl und meinem Praktikanten Tim Salfellner ging es Richtung Norden. Erste Etappe war die Bodelschwingh-Grundschule Bendorf – eine ungewöhnliche Schule.

 

 

Ungewöhnlich ist zum Beispiel das Angebot einer Frühbetreuung bereits ab 7 Uhr

 

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Di

05

Feb

2019

Null Bock auf Politik?

v. l. n. r. :  Daniel Köbler (Grüne), Helga Lerch (FDP), Thomas Barth (CDU)   (Bild: Tim Salfellner)
v. l. n. r. : Daniel Köbler (Grüne), Helga Lerch (FDP), Thomas Barth (CDU) (Bild: Tim Salfellner)

Es ist eine tolle Sache, wenn Schülerinnen und Schüler die Initiative ergreifen und selbst Dinge auf die Beine stellen. So auch heute, als die Schülervertretung des Mainzer Rabanus-Maurus-Gymnasiums Abgeordnete aller Landtagsfraktionen zu einer Podiumsdiskussion eingeladen hatte.

 

 

Im Musiksaal der Schule diskutierten wir über Themen wie „Fridays for future“, das mehrgliedrige Schulsystem und andere bildungspolitische Themen. Aber auch andere Punkte wie etwa das Wahlrecht ab 16 oder die generelle Partizipation von Jugendlichen an der Politik kamen zur Sprache.

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Mi

30

Jan

2019

Rede zur Regierungserklärung "Demokratie macht Schule"

Zur Regierungserklärung "Demokratie macht Schule: Rheinland-Pfalz stärkt Demokratiebildung, Erinnerungskultur und europäisches Miteinander" sprach ich am 30. Januar 2019 im Plenum des rheinland-pfälzischen Landtags. Mir war es ein Anliegen zu betonen, dass die vielen kleinen und großen Schritte, die wir heute hinsichtlich der Demokratiebildung gehen, zu einem Miteinander führen, das von Toleranz und Vielfalt geprägt ist. Die gelebte Erinnerungskultur ist Mahnung und Ansporn zugleich, damit Diktaturen und Unterdrückungen keinen Platz mehr finden und ein Leben in einem freiheitlichen, friedlichen Eruopa eine Zukunft hat.

Den Videomitschnitt zu meiner Plenarrede finden Sie unter folgendem Link:

 

Link zum Videomitschnitt der Landtagsverwaltung

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Mi

30

Jan

2019

Rede zur Novellierung des Kindertagesstättengesetzes

Am 30. Januar 2019 sprach ich im Plenum des Landtags von Rheinland-Pfalz zur Novellierung des Kindertagesstättengesetz. In meiner Rede betonte ich, dass ich überzeugt davon bin, dass Kitas - wenn sie für Bildung, Erziehung und Betreuung sorgen - einen elementaren Grundstein für Bildung und Chancengleichheit legen. Auch ging ich auf Kritikpunkte ein, die mich bislang zur Novellierung des Gesetzes erreicht haben.

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Mi

30

Jan

2019

Rede zur Kritik an Realschule plus

In meiner Rede vom 30. Januar 2019 äußere ich mich zur Kritik an der Schulform der "Realschule plus". Für mich ist die Realschule plus eine tragende Säule im rheinland-pfälzischen Bildungssystems, welches sich durch eine hohe Durchlässigkeit auszeichnet und viele Aufstiegschancen bietet. Auch verweise ich auf die im Koalitionsvertrag niedergeschriebenen und auch bereits angestoßenen Maßnahmen zur Stärkung dieser Schulform.

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Mo

28

Jan

2019

Ja zum Gymnasium

v. l. n. r. :  Cornelia Schwartz, Sigrid Janotta-Fischer, Dr. Thomas Knoblauch u. MdL Helga Lerch
v. l. n. r. : Cornelia Schwartz, Sigrid Janotta-Fischer, Dr. Thomas Knoblauch u. MdL Helga Lerch

Als bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion bin ich natürlich immer im Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der einschlägigen Verbände – so auch dem Philologenverband Rheinland-Pfalz (PhV).

Schon immer sah sich der PhV als „Speerspitze“ im Kampf um den Erhalt des Gymnasiums als eine der Säulen des dreigliedrigen Schulsystems. Und in dem Punkt findet der PhV in mir eine engagierte Mitstreiterin. Schließlich war ich vor meinem Einzug in den Landtag Gymnasiallehrerin und dann Leiterin eines Gymnasiums. Und im PhV bin ich nach wie vor Mitglied.

 

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Di

22

Jan

2019

Lehrermangel an Berufsschulen

Der vlbs RLP (Verband der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz) hatte zu einem Neujahrstreffen in die BBS-N nach Ludwigshafen geladen. Dabei sollten im Rahmen einer Podiumsdiskussion die bildungspolitischen Sprecher(innen) der Landtagsfraktionen zu den Themen befragt werden, die dem Verband besonders am Herzen liegen.

Ein besonders drängendes Problem ist der sich abzeichnende Mangel an Lehrkräften in den beruflichen Fächern. Der Verband fordert, dass in Rheinland-Pfalz – wie schon in anderen Bundesländern – offene Stellen an Berufsschulen auch mit Bewerberinnen und Bewerbern besetzt werden können, die lediglich einen Abschluss in zwei beruflichen Fächern (und nicht in einem beruflichen und einem „grundständigen“ Fach) nachweisen können.

Für mich als Vertreterin einer Partei, die im Landtagswahlkampf mit dem Slogan „Ein Meister ist so viel wert wie ein Master“ antrat, ist die Unterstützung dieser Forderung eine Selbstverständlichkeit.

 

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Mi

16

Jan

2019

Inklusion in der Arbeitswelt

v. l. n. r. :  Steven Wink, Wolfgang Oster, Nadja Ploghaus u. Helga Lerch
v. l. n. r. : Steven Wink, Wolfgang Oster, Nadja Ploghaus u. Helga Lerch

Alle reden von Inklusion – und (fast) alle finden es gut, dass Menschen mit einem Handicap einen Anspruch auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Die praktische Umsetzung dieses Anspruchs speziell in der Arbeitswelt gestaltet sich mitunter aber schwierig. Steven Wink und ich erfuhren dies heute bei einem Gespräch mit Nadja Ploghaus und Wolfgang Oster vom Bildungsinstitut für Gesundheit und Soziales im Berufsförderungswerk (BFW) Mainz.

Erklärtes Ziel des BFW ist die Integration von Menschen mit und ohne Behinderung in die Arbeitswelt. Das Qualifizierungsangebot richtet sich dabei besonders an sehbehinderte und hörgeschädigte Menschen. Sie sollen eine Beschäftigung in Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens finden.

 

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Di

15

Jan

2019

Kita-Novelle: GEW-Protest

Im Landtagswahlkampf hatten wir uns eine Verbesserung bei der frühkindlichen Erziehung auf die Fahnen geschrieben. Kindertagesstätten (Kitas) sind der Ort der Umsetzung dieser Erziehung, die nach unserer Auffassung mehr bieten muss als eine bloße Betreuung nach der Maxime „sicher, sauber und satt“. Wird die rheinland-pfälzische Kita-Novelle, deren Entwurf derzeit in den politischen Gremien diskutiert wird, diesem Anspruch gerecht?

Besonders von Seiten des Kita-Personals wird Kritik an dem Entwurf geäußert. Der Anspruch auf eine tägliche 7-Stunden-Betreuung mit Mittagessen sei wecke bei den Eltern Erwartungen, die in der Praxis sowohl personell als auch räumlich nicht zu erfüllen seien.

Ich war heute einer Einladung der GEW nach Trier gefolgt, wo Bildungsstaatssekretär Beckmann mehrere Ordner mit über 30.000 Unterschriften von Kita-Mitarbeiterinnen und –mitarbeitern übergeben wurden, die ihrer Kritik Ausdruck verliehen.

 

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Do

20

Dez

2018

Kita-Novelle

U. Pohlmann (IBEB-Geschäftsführerin), MdL H. Lerch  u. Prof. Dr. A. Schneider (IBEB-Direktor)
U. Pohlmann (IBEB-Geschäftsführerin), MdL H. Lerch u. Prof. Dr. A. Schneider (IBEB-Direktor)

Gleich auf zwei politischen Ebenen wird derzeit kräftig an einer Verbesserung der Situation der Kindertagesbetreuung gearbeitet. Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ will der Bund den Ländern bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro dafür zur Verfügung stellen. Und in Rheinland-Pfalz sollen durch das „Kita-Zukunftsgesetz“ jährlich 62 Millionen Euro zusätzlich für die „beste frühkindliche Bildung“ bereitstehen.

 

Bereits im FDP-Wahlprogramm zur Landtagswahl 2016 war die frühkindliche Bildung ein Schwerpunkt gewesen. Und für die FDP-Landtagsfraktion hatte ich zu Beginn der Legislaturperiode ein Symposium zu diesem Thema organisiert. Eigentlich könnte ich jetzt zufrieden konstatieren „Ziel erreicht“ – eigentlich …

 

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Di

18

Dez

2018

Musik ist ein besonderes Fach

Auch wenn es auf dem Bild so aussieht  – Rektor Prof. Dr. Immanuel Ott begrüßt mich nicht als Studierende an der Hochschule für Musik Mainz (HfM).

Mein heutiger Besuch - übrigens nach seiner Aussage als erstes Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags – galt dem Kennenlernen der Sorgen und Wünsche der HfM. Und da hatten er und die beiden Geschäftsführerinnen Dr. Carolin Lauer und Dr. Simone Schinz einiges auf ihrem Wunschzettel stehen. Der Mangel an Büros und Übungsräumen schränke die HfM stark ein. Das sei mit ein Grund dafür, dass man derzeit pro Jahrgang nur 18 Studierende aufnehmen könne, die Musik für das Lehramt an Gymnasien belegen wollen – die Nachfrage sei drei- bis viermal so groß. Das „Sahnehäubchen“ der räumlichen Erweiterung sei ein Konzertsaal, der es auch ermögliche, die HfM einem breiteren Publikum näher zu bringen.

 

 

Ein sensibles Thema war auch die Situation der Lehrbeauftragten. Mit einem maximal zulässigen Stundendeputat von 8 Semesterwochenstunden  (SWS) und einer Entlohnung von 25 € pro SWS sei dies für sie ein Beschäftigungsverhältnis, das keine Existenzgrundlage biete.

 

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Mi

12

Dez

2018

Rede zum Haushaltsplan Bildung

Am 12.12.2018 sprach ich im Landtag zum Einzelplan 09 (Bildung) des Landeshaushaltsgesetzes. Ich betonte dabei die Wichtigkeit von frühkindlicher Bildung und verwies auf die entsprechenden Investitionen in diesem Bereich. Der Haushalt sichert zudem weiterhin das besonders breite und kostenlose Bildungsangebote des Landes. Auch zum geplanten Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern äußerte ich mich in meiner Rede.

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Mo

03

Dez

2018

Vertretung - und was dann?

v.l.n.r. :  O. Pick, MdL H. Lerch, G. Bold und B. Mich
v.l.n.r. : O. Pick, MdL H. Lerch, G. Bold und B. Mich

Der Abschluss eines Lehramts-Studiums ist noch keine Garantie für eine Übernahme in den Schuldienst. Vor allem dann nicht, wenn der Abschluss in Fächern gemacht wurde, in denen momentan nicht gerade händeringend nach Bewerbern gesucht wird. Oder wenn die Benotung des Abschlusses nicht gerade „top“ war. Für diese Absolventen gibt es die Möglichkeit eines Vertretungsvertrags. Vertretungskräfte sind ein probates Mittel zur Sicherstellung der Unterrichtsver-sorgung.

Bei meinem heutigen Treffen mit dem Vorstand des VBE RLP (Verband Bildung und Erziehung Rheinland-Pfalz) war die berufliche Situation dieser Vertretungslehr-kräfte ein wichtiges Thema.  Ihre Verträge sind nach dem Teilzeit- und Befristungs-gesetz auf maximal 5 Jahre begrenzt. Findet eine Vertragslehrkraft in dieser Zeit keine Festanstellung im Schuldienst, dann ist nach Ablauf dieser 5 Jahre keine Anstellung im Schuldienst mehr möglich. So ist zumindest die Praxis in Rheinland-Pfalz.

 

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Mi

21

Nov

2018

pro familia

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es gibt Einrichtungen, mit denen sich konservative Kreise – immer noch – schwertun. Eine solche Einrichtung ist „pro familia“. In rund 180 Beratungsstellen bundesweit bietet der Verband Sexual-, Schwangerschafts- und Paarberatung an. Dieses Angebot wird jährlich von rund 200.000 Menschen wahrgenommen. Diese Zahl ist der beste Beleg für die Notwendigkeit einer solchen Beratung. Und auch wenn es sich selbst in konservativen Kreisen herumgesprochen haben sollte, dass die Kinder nicht vom Klapperstorch gebracht werden, habe ich in Landtagsdebatten – speziell aus dem Mund von AfD-Parlamentariern – Äußerungen gehört, in denen „pro familia“ regelrecht diffamiert wurde.

Als mich heute Vertreter von „pro familia“ in meinem Abgeordnetenbüro besuchten, fanden sie in mir eine Gesprächspartnerin, die die Arbeit des Verbandes richtig einzuordnen weiß. Aus den Äußerungen meiner Gäste war allerdings zu entnehmen, dass dies offenbar nicht für alle Landtagsfraktionen gilt.

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Di

13

Nov

2018

BVJ

v. l. n. r. :  W. Detemple, A. Hoffmann, H. Küper, C. Ringhoffer, MdL H. Lerch u. M. Penner
v. l. n. r. : W. Detemple, A. Hoffmann, H. Küper, C. Ringhoffer, MdL H. Lerch u. M. Penner

Auch wenn das heutige Gespräch mit den Vertretern des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen Rheinland-Pfalz zu einem Zeitpunkt stattfand, zu dem gerade die Beratungen zum Landeshaushalt liefen, so drehte es sich beileibe nicht nur um Wünsche nach mehr Mitteln und Stellen.

Sehr aufschlussreich waren für mich die Ausführungen meiner Gesprächspartner zum Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), in dem die Schülerinnen und Schüler auf eine berufliche Ausbildung vorbereitet werden sollen. 

So bemängelten sie, dass gerade im BVJ-S (S= Sprachförderung) die eigentlichen beruflichen Kompetenzen nicht genügend berücksichtigt würden. Mit der Konzentration auf die sprachliche Kompetenz – noch dazu auf das Niveau B2 – baue man vielleicht zu hohe Hürden auf. Dies gelte ganz besonders für Schülerinnen und Schüler mit einem Migrationshintergrund und für junge Flüchtlinge. Ihnen würde vielleicht ein modulares System, das mit niedrigschwelligen Qualifikationsbausteinen beginnt, mehr entgegenkommen.

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Di

06

Nov

2018

"Ich bin Politik"

Inklusion ist ein Begriff, der mich bei meiner bildungspolitischen Arbeit häufig begleitet. Eher selten begegnete er mir bisher im Bereich der Politischen Bildung. Und so war ich sehr gespannt auf den Ablauf der heutigen Veranstaltung im Ingelheimer WBZ, bei der junge Menschen mit kognitiven Einschränkungen „echten“ Politikern einmal so richtig „auf den Zahn fühlen“ durften.

 

Und wer nun gleich skeptisch die Stirn runzelt – nach dem Motto „Die kapieren das doch gar nicht“, dem sei gesagt „Die kapieren eine ganze Menge!“. Dass bei den Fragen solche nach Inklusion, Teilhabe und den Möglichkeiten zum Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt im Vordergrund standen, erklärt sich aus der speziellen Situation der Veranstaltungsteilnehmer ganz von selbst.

 

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Sa

03

Nov

2018

Perlen der Barockmusik

Eigentlich gilt der November als ein eher trister Monat. Doch die Ingelheimer Burgkirchengemeinde versteht es, mit ihrer Aktion „Lichtblicke im November“ dem Areal rund um die alte Wehrkirche einen ganz besonderen Zauber zu verleihen. Und dieser Zauber übertrug sich heute auch auf das Innere des Kirchenraums. Der Soroptimist International Club Ingelheim hatte zu einem Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins der Hochschule für Musik Mainz eingeladen. Und ich war der Einladung als Ehrengast gerne gefolgt.

Unter der Leitung von Professor Dejan Gavric boten Dozenten und Studierende Werke des Barock von Albinoni, Bach, Händel, Telemann und Vivaldi dar. Die Burgkirche bot den Musikerinnen und Musikern nicht nur dank ihrer hervorragenden Akustik einen idealen Spielort. Auch die eigens für diesen Abend arrangierten Lichteffekte sorgten für ein mehr als ansprechendes Ambiente.

 

Das i-Tüpfelchen setzten aber die Solisten des Abends mit ihrem gelungenen Auftritt. Und sie hatten sich den Applaus des Publikums (der Kirchenraum war voll besetzt) mehr als verdient.

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So

21

Okt

2018

Politische Bildung in der Schule

Wir leben in einer Demokratie – was viele als selbstverständlich ansehen. Doch Demokratie ist eine zarte Pflanze, die ständiger Pflege bedarf. Zum Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schulen gehört daher auch die Politische Bildung. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung dieses Auftrags aus?

Zusammen mit den bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern von Parteien aus anderen Bundesländern nahm ich heute an einer Podiumsdiskussion in der Evangelischen Akademie Hofgeismar teil.

 

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Mi

29

Aug

2018

Verbesserung bei Kitas

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Egal wie man die Einrichtung nun nennt – Kindergärten oder Kindertagesstätten (Kitas) sollen den Kindern mehr bieten als ein Ambiente, das man mit „sicher, sauber und satt“ umschreibt. Das war eine der zentralen Forderungen des Programms der FDP zur Landtagswahl. Und im Koalitionsvertrag der „Ampel-Koalition“ ist die Novellierung des Kita-Gesetzes als einer der Arbeitsschwerpunkte für diese Legislaturperiode festgelegt worden.

 

In der Phase der Anhörungen und Stellungnahmen zum ersten Gesetzentwurf erschien nun das „Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann-Stiftung. Beim Personalschlüssel, der angibt, wie viele zu betreuende Kinder auf einen Betreuer bzw. eine Betreuerin kommen, bescheinigt dieser Bericht dem Land Rheinland-Pfalz bereits Verbesserungen. Heute liegt diese Zahl für die Kinder unter 3 Jahren bei 3,5 (vor 5 Jahren: 4,0) – für die Kinder über 3 Jahren bei 8,6 (vor 5 Jahren: 9,7).

 

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Do

16

Aug

2018

Bei Fremdsprachen Spitze

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im politischen Alltag hat man sich fast schon daran gewöhnt, dass an den Schulen in Rheinland-Pfalz mehr oder minder heftige Kritik geübt wird. Als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin kann ich diese Kritik nur bedingt nachvollziehen. Umso mehr freute mich, dass im „Bildungsmonitor 2018“ auch einmal etwas Positives über unsere Schulen vermeldet wurde: „Beim Fremdsprachenunterricht an Schulen ist Rheinland-Pfalz Spitze.“!

Schade nur, dass die meisten Medien guten Nachrichten weniger Raum widmen als schlechten …

 

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Di

07

Aug

2018

Französisch an RS+

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wie schön, wenn man die folgende Frage bei einem Aufenthalt in unserem Nachbarland mit „ja“ beantworten kann.

In einer Kleinen Anfrage wollte ich vom Bildungsministerium wissen, in welchem Maße dies auch für Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus gilt. Die Antwort besagt, dass

 

a) im abgelaufenen Schuljahr knapp 17 % der Jugendlichen in den Klassenstufen mit Wahlpflichtfach sich für Französisch entschieden haben und

 

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Mo

06

Aug

2018

Handy-Verbot?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Keine Frage – wenn Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit ihrem Handy „herumdaddeln“, dann trägt das sicher nicht zu ihrem Lernerfolg bei. Doch braucht es zur Verhinderung solcher Probleme eine gesetzliche Regelung – etwa ein Handy-Verbot an Grundschulen?

Die AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag brachte genau einen solchen Antrag ein. Und verwies dabei auf das Beispiel Bayern, wo es in der Tat ein solches gesetzliches Handy-Verbot an Schulen gibt. Die „Ampel-Fraktionen“ – aber auch die CDU – lehnten diesen Vorstoß ab.

 

Als langjährige Lehrerin und Schulleiterin weiß ich, dass es zum Unterbinden dieser Form der Handy-Nutzung durch Schülerinnen und Schüler keine Gesetze braucht. Das Thema „Handy und Schule“ kann im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten im Rahmen der Schulordnung geregelt werden. Und in den meisten Fällen wirkt die Schülervertretung dabei konstruktiv mit.

 

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Mo

06

Aug

2018

Schulbeginn

Alles hat ein Ende – leider auch die Sommerferien …

 

Bild: pixabay
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Di

31

Jul

2018

Stiefkind Politische Bildung?

Sonderbriefmarke zum Hambacher Fest
Sonderbriefmarke zum Hambacher Fest

Das Hambacher Fest 1832 wird gerne als Startschuss für die Entwicklung hin zu einer demokratischen Gesellschaft in Deutschland gesehen. Die Teilnehmer wollten von der Obrigkeit als „mündige Bürger“ behandelt werden. Es sollte noch einige Zeit dauern, bis es endlich so weit war …

 

Doch was ist eigentlich ein „mündiger Bürger“? Laut Duden ein „erwachsener Mensch, der zu einem eigenen Urteil und selbstständigen Entscheidungen fähig ist“. Dazu setzt ihn „Politische Bildung“ in die Lage – vermittelt in dem Fach, das in Rheinland-Pfalz „Sozialkunde“ heißt.

 

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Sa

21

Jul

2018

Perspektive

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Auf ihrem Weg zu uns haben sie teils Schreckliches erlebt – die Flüchtlinge, die sich bei uns ein besseres Leben erhoffen. Sie stellen einen Asylantrag – und wundern sich, dass dessen Bearbeitung eine so lange Zeit in Anspruch nimmt. Sie würden gerne bei uns bleiben, sich in unsere Gesellschaft integrieren. Die Aufnahme einer Arbeit wäre ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Aber keine Aushilfstätigkeit – es sollte schon etwas Richtiges sein! Deutsch lernen und eine Ausbildung machen. Das sind seine konkreten Vorstellungen …

Doch das ist alles nicht so einfach. Aber es gibt Hilfe – zum Beispiel bei einer der „KAUSA-Servicestellen“ im Land. Hier werden Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund, junge Flüchtlinge und deren Eltern über die Möglichkeiten einer Berufsausbildung in Deutschland informiert. Wichtig: ein Ausbildungsvertrag kann abgeschlossen werden, auch wenn über den Asylantrag noch nicht entschieden ist. Und der Auszubildende ist in dieser Zeit vor einer Abschiebung sicher. Und wenn er die Ausbildung erfolgreich beendet hat und von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wird, hat er gute Chancen auf eine dauerhafte Bleibe.

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Mo

16

Jul

2018

Französisch an RS+

Die Schulstrukturreform in Rheinland-Pfalz brachte uns die Realschule plus (RS+) als neue Schulform. Auf dem Bildungsserver des Landes werden die Wahlpflichtfächer als „Herzstück“ dieser Schulform gepriesen. Als Wahlpflichtfächer stehen zur Auswahl:

Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS)
Technik und Naturwissenschaft (TuN)
Wirtschaft und Verwaltung (WuV)
Französisch (als 2. Fremdsprache).

 

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Fr

29

Jun

2018

Hohe Abbrecherquoten

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es gilt als Binsenweisheit, dass unser Leben gekennzeichnet ist von einem lebenslangen Lernen. Und ebenso gilt es als eine Binsenweisheit, dass die Chancen auf Erfolg im Berufsleben mit einem höheren Bildungsabschluss steigen. Für viele Berufstätige mag das der Grund für den Besuch eines Kollegs oder eines Abend-gymnasiums sein.

Ein Bericht des Landesrechnungshofs erschreckte nun aber jüngst mit Angaben über die Zahl der Abbrecher auf diesem Weg der Weiterbildung (bis zu 87 % !!!). Ich nahm dies zum Anlass für eine Kleine Anfrage an das Bildungsministerium. In der Antwort von Staatssekretär Hans Beckmann wurden diese Zahlen bestätigt.

Und die Frage nach den Gründen für diese eigentlich erschreckenden Zahlen lässt sich relativ einfach beantworten: viele Absolventen unterschätzen schlicht und ergreifend das Ausmaß der Doppelbelastung von Beruf und Schule.

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Do

28

Jun

2018

Sommer-Tour / 8. Termin

Sondermarke von 1958
Sondermarke von 1958

Endlich gab es auf der „Sommer-Tour 2018“ der rheinland-pfälzischen FDP-Land-tagsfraktion auch einmal die Gelegenheit zu einem warmen Mittagessen – und zwar im „Stadl Wirges“ unseres Parteifreunds Klaus Koch. Das war aber nicht der eigentliche Grund unseres Besuchs. Er hatte vielmehr einen Meinungsaustausch mit Westerwälder Unternehmern arrangiert. Für mich besonders interessant waren die Vertreter des „Raiffeisen-Campus Wirges“, eines genossenschaftlich organisierten Privatgymnasiums, das die Ideen Friedrich Wilhelm Raiffeisens in die schulische Landschaft übertragen will.

„Man muss Denken lehren – nicht Gedachtes“ lässt sich das pädagogische Konzept der Schule zusammenfassen. Ganz im Sinne Raiffeisens sind politische und ökonomische Bildung bereits in den unteren Klassenstufen Bestandteil des Unterrichts.

 

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Mi

27

Jun

2018

Sommer-Tour / 5. Termin

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Der heutige Tag der „Sommer-Tour 2018“ der rheinland-pfälzischen FDP-Landtagsfraktion begann für mich im heimischen Ingelheim. Allerdings nicht bei einem „hidden champion“ – sondern bei einem „global player“. Denn als solchen darf man Boehringer Ingelheim mit Fug und Recht bezeichnen. Was 1885 mit einer kleinen Weinsteinfabrik startete, ist heute ein Unternehmen mit 140 Standorten weltweit.

Allein am Standort Ingelheim bildet das Unternehmen, das sich nach wie vor in Familienbesitz befindet, weit über 100 junge Menschen aus. Ein Ausbildungsplatz bei Boehringer ist heiß begehrt – und die Firma hat einen exzellenten Ruf als Ausbildungsbetrieb.

 

Im Gespräch machten Deutschland-Chef Rinn und Ausbildungsleiter Hüppe aber auch klar, dass man an die Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz gewisse Anforderungen stellt.

 

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Fr

22

Jun

2018

Rede zu höheren Hürden für Wiederholungsklausuren

Am 22. Juni 2018 sprach Frau Helga Lerch im Landtag über einen Antrag der AfD-Fraktion. Dieser sah vor, dass in den Schulen die Wiederholung einer Klausur erst dann möglich wird, wenn 50% der Lerngruppe ein "ausreichendes" Ergebnis erzielen. Bislang liegt die Grenze nach §53 V SchulO RLP bei einem Drittel der Schüler einer Klasse. Frau Lerch spricht sich gegen die Erhöhung dieser Messlatte aus, da damit die Chance verringert wird, dass Schüler eine zweite Chance erhalten, um ihre Ergebnisse und damit ihre Leistungen zu verbessern.

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Di

19

Jun

2018

Mehr für Kita´s

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es kann eine erfüllende Tätigkeit sein, den Kleinsten bei den ersten Schritten ihres vorschulischen Daseins zu helfen. Es kann aber auch ganz schön anstrengend sein. Aber eine Gesellschaft, in der es der Normalfall ist, dass beide Elternteile berufstätig sind, können Mütter oder Väter diese Hilfestellung nur noch eingeschränkt leisten. Die Lösung heißt: Kindergarten oder – wie man es heutzutage nennt – Kindertagesstätte (Kita).    

Heute beschloss das rheinland-pfälzische Kabinett ein Kita-Zukunftsgesetz. Es soll auch weiterhin die Beitragsfreiheit für die Eltern garantieren. Zusätzliche Finanzmittel in Höhe von jährlich 62 Mio. Euro sollen gewährleisten, dass die hohen Ansprüche an die frühkindliche Bildung auch erfüllt werden können.    

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Mi

13

Jun

2018

Spanisch in Mainz?

Vor wenigen Wochen sprach mich der Mainzer Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte an. Er wollte wissen, woran es denn liege, dass es an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz so schwierig sei, Unterricht in Spanisch als 2. Fremdsprache zu bekommen. Er war nämlich mit dem Fall eines aus Hessen zugereisten Vaters konfrontiert worden, der eine Stelle bei einem Mainzer Unternehmen antreten wollte – und in der Landeshauptstadt kein Gymnasium für seinen Sohn finden konnte, der in Hessen Spanisch als 2. Fremdsprache hatte. Aus der Unterredung mit mir resultierte eine Anfrage, die auf der Tagesordnung der heutigen Mainzer Stadtratssitzung steht.    


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Mo

11

Jun

2018

Mein Einsatz für Spanisch...

Bild: pixabay
Bild: pixabay

... als Option für die 2. Fremdsprache an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz hat mir nicht nur Lob und Anerkennung eingebracht. Manchen erscheine ich sogar als „nervig“. Nun – damit kann ich ganz gut leben. Weniger gut leben kann ich mit Gegenargumenten, die in der Ermöglichung dieser Option den „Tod für Latein“ (???) sehen – oder das für „nicht zuträglich für unsere Beziehungen zum Nachbarn Frankreich“ (???) halten.  

Heute fragte mich ein Bekannter voller Mitleid, ob mein Einsatz denn nicht ein „Kampf gegen Windmühlenflügel“ sei. Wir mussten dann beide schmunzeln – bezieht sich dieses „geflügelte Wort“ doch auf die Romanfigur Don Quijote des Dichters Miguel de Cervantes. Womit wir den Bezug zu Spanien und seiner Sprache und Kultur hätten …

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Fr

08

Jun

2018

Ländlicher Raum

Als Flächenland weist Rheinland-Pfalz eine ausgeprägte ländliche Struktur mit weiten Landschaften auf.   

Bild: pixabay
Bild: pixabay
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Di

15

Mai

2018

Unterstützung vom VBE

Manche gebrauchen schon einmal das Adjektiv „nervig“, wenn sie mich und mein Eintreten für eine Sache charakterisieren, von der ich überzeugt bin. Ein Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkraft“ an einer größeren Schule im Landkreis Mainz-Bingen ist eine solche Sache, für die ich kämpfe. Und bei diesem Kampf weiß ich den VBE (Verband Bildung und Erziehung) Rheinland-Pfalz an meiner Seite. Er berichtete in seiner Verbandszeitschrift über mein Engagement. Und auch bei ihrem heutigen Besuch sicherten mir Vorsitzender Gerhard Bold und Elisa Engert ihre Unterstützung zu.

 

Dr. Hendrik Förster, der Leiter des Gymnasiums Oppenheim, hat bereits seine Bereitschaft signalisiert, ein solches Modellprojekt an seiner Schule durchzuführen.

Allein der Landkreis Mainz-Bingen als Schulträger zögert (noch?). Dann muss ich wohl weiter „nerven“.

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So

13

Mai

2018

Beste Bildung

Berlin ist immer eine Reise wert. Doch an diesem Wochenende war ich als Delegierte zum Bundesparteitag der FDP in der Hauptstadt. Bereits im Eingangs-bereich der „Station“, dem Tagungsort in der Nähe des U-Bahnhofs Gleisdreieck, wurde deutlich, dass Innovation ein Leitgedanke der Diskussionen sein würde.    

 

Um das innovative Potenzial in unserem Land ausschöpfen zu können, sind Investitionen in Bildung notwendig. „Beste Bildung“ war bereits ein Leitgedanke des Programms, mit dem wir zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz angetreten waren. Aber auch der Bund muss hier richtig „Geld in die Hand nehmen“. Dazu muss das bisher bestehende Kooperationsverbot fallen. Diese Forderung wurde in vielen Redebeiträgen auf dem Parteitrag ausgesprochen.    

Denn die Bildungschancen unserer Kinder dürfen nicht davon abhängen, ob sie in einer Kommune aufwachsen, die finanziell gut oder schlecht aufgestellt ist.

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Sa

28

Apr

2018

Mehr Lehrer!

Bild: pixabay
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Mit der Forderung nach einer Lehrerversorgung von 100 % untermauerte die FDP im Landtagswahlkampf ihr Eintreten für „beste Bildung“. Erste Erfolge können wir vermelden – aber bis zu dem von uns ausgegebenen Ziel ist noch einiges zu tun.    

 

Auch die sogenannten „PES-Kräfte“ (PES = Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbständigkeit von Schulen) konnten nur bedingt Abhilfe schaffen. Im Schuljahr 2016/17 hatten auch die „PES-Schulen“ immer noch einen temporären Unterrichtsausfall von 2,1 % bezogen auf die planmäßig zu erteilenden Unterrichtsstunden. Mit einer Kleinen Anfrage hakte ich wegen der Gründe nach – ich bin gespannt auf die Antwort!