Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Mo

08

Jul

2019

Puzzle Uni Koblenz-Landau

Bild: pixabay
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Ein bisschen kommt es einem schon vor wie ein Puzzle – das Konstrukt „Universität Koblenz-Landau“. Im Gründungsjahr 1969 nannte sich das Ganze noch „Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz“. Doch auch schon damals war es ein Puzzle, dessen Teile nicht so recht zusammen passen wollten. Momentan verteilen sich knapp 18.000 Studierende aus den Campus Landau und den Campus Koblenz. Und das „Headquarter“ Präsidialamt residiert über den Dächern von Mainz in einem der Bonifazius-Türme.

Und genau dort empfing heute Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode die FDP-Fraktionsvorsitzende Cornelia Willius-Senzer und mich zu einem Meinungs-austausch über die Probleme der Doppel-Uni. Denn an dem Puzzle wird schon wieder gebastelt, um es „passend“ zu machen.

Ob diese hochschulpolitischen „Bastelarbeiten“ der Weisheit letzter Schluss sind, fragt sich nicht nur die Eule, die ja den alten Griechen als Symbol der Weisheit galt. Auch ich versuche, in Gesprächen mit allen Akteuren Antworten auf diese Frage(n) zu finden. Denn ich sehe meine parlamentarische Aufgabe in mehr als dem bloßen Abnicken von Vorlagen der Regierung 

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Do

04

Jul

2019

Master oder Meister?

Bild: pixabay
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Im Rahmen der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion bestand jeweils abends die Gelegenheit zur Vertiefung des Themas des Tages im Rahmen einer Talk-Runde vor Ort. Heute stand ich im „Alten Auktionsgaus“ in Mainz auf dem Gelände der ehemaligen Waggonfabrik zum Thema „Berufliche Bildung“ Rede und Antwort.

Ich griff dabei noch einmal den Slogan auf, mit dem wir bereits im Landtags-Wahlkampf unsere Position verdeutlicht hatten „Ein Meister muss so viel wert sein wie ein Master“. Prägnanter kann man die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung wohl nicht auf den Punkt bringen.

Durch unsere Regierungsbeteiligung in Rheinland-Pfalz haben wir nun die Möglichkeit, unseren Worten auch Taten folgen zu lassen. Denn dem Fachkräfte-Mangel kann nicht durch immer mehr und neue Studiengänge begegnet werden – sondern nur durch eine qualifizierte Berufsausbildung.

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Di

25

Jun

2019

"Heiße" Anhörung

Bild: pixabay
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In meinem Presse-Archiv nehmen Meldungen und Artikel zur Kita-Novelle fast schon beängstigend viel Platz in Anspruch. Es ist für die schreibende Zunft zunehmend schwieriger, den Wortmeldungen und Meinungsäußerungen in der öffentlichen Debatte Neues zu entnehmen.

Auch die heutige Anhörung im Bildungsausschuss des Landtags brachte nichts wirklich Neues. Man tauschte – teils höchst emotional – noch einmal hinlänglich bekannte Argumente aus. Und es ging mal wieder ums Geld. Während auf der einen Seite die Träger ein deutliches Mehr forderten, mahnte der Rechnungshof zu noch mehr Sparsamkeit. Und die Landespolitik muss einen Kompromiss finden zwischen den Standpunkten, die - jeder für sich isoliert gesehen – durchaus nachvollziehbar sind. Ich halte den jetzt vorliegenden Kompromiss jedenfalls für zustimmungsfähig.

Und die schreibende Zunft?

Die hatte doch noch einen neuen Aspekt für ihre Berichterstattung entdeckt – nämlich die fast schon unerträgliche Hitze im Sitzungssaal, bei der man fast schon Pizza auf den Tischen hätte backen können (so die Wahrnehmung der Allgemeinen Zeitung Mainz).

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Di

25

Jun

2019

Schulobst

Bild: pixabay
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Die Grundschule am Jakobsberg in Ockenheim meint es ernst mit ihrem Engagement für die Umwelt. Immerhin ist man ja nicht ohne Grund als „Ökoprofit-Schule“ zertifiziert worden.

Da passen Plastiktüten und –verpackungen bei der Anlieferung des Schulobstes nicht ins Bild – meinen zu Recht die umweltbewussten Schülerinnen und Schüler. Schulleiterin Kerstin Perrey wandte sich daher an „die Politik“ mit der Bitte um Hilfe.

Bei meinem heutigen Besuch vor Ort vermittelten mir die Kids sehr glaubhaft ein Bild dessen, was sie stört. Da kam neben der Plastikverpackung auch die Frage nach der Herkunft der angelieferten Produkte zur Sprache. Mehr Regionalität wäre da durchaus auch im Sinne der Jugendlichen – gerade in einem Gebiet, in dem Obstbauern heimische Produkte liefern können.

Die Argumente der jungen „Aktivisten“ waren durchdacht – und sind der Unterstützung durch „die Politik“ wert. Ich trage meinen Teil im Rahmen meiner Arbeit im Bildungsausschuss des Landtags dazu bei. Denn es ist letztlich das zielstrebige Verfolgen solcher – scheinbar kleiner – Anliegen, das Politikerinnen und Politiker glaubwürdig macht – auch wenn es nicht die großen Schlagzeilen liefert.

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Mo

17

Jun

2019

Lies ein Buch!

Immer wieder ist zu hören, das Buch in seiner klassischen Form sei „tot“. Und gerade die junge Generation greife – wenn überhaupt – bestenfalls zum eBook. Doch trifft diese Wahrnehmung zu?

Bei meinem heutigen Besuch in der Bibliothek des Schulzentrums Wörrstadt hatte ich einen ganz anderen Eindruck. Dort wurde der „Lesesommer 2019“ feierlich eröffnet. Die vom Land geförderte Aktion wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Mit der „Lesesommer“-Clubkarte können sie in den teil-nehmenden Bibliotheken Bücher kostenlos ausleihen.

 

Und wer dann in die Gesichter der Kids schaute, die gebannt an den Lippen des Kinderbuchautors Rüdiger Bertram hingen, der aus seinem Buch „Coolman“ vorlas, der erlebte dabei eine Generation, die das Schmökern in einem gedruckten Buch offenbar doch „ganz cool“ findet. 

 

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Fr

07

Jun

2019

Binger IT-Pläne

Bild: pixabay
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Deutschland möchte gerne ein Hightech-Standort sein. Doch leider entscheiden sich immer weniger Studienwillige für einen Studiengang im MINT-Bereich. Und wenn sie es dennoch tun, sind ihre schulischen Vorkenntnisse mitunter nicht sehr fundiert.

Ein Manko, das auch Prof. Dr. Klaus Becker, Präsident der Technischen Hochschule Bingen, beklagt. Er begrüßt daher die Pläne der Berufsbildenden Schule Bingen zur Einrichtung eines Technischen Gymnasiums mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Informationstechnik zum Schuljahr 2020/2021.

Der Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen (Schulträger) hat dem entsprechenden Antrag bereits seine Zustimmung erteilt. Jetzt steht nur noch die Genehmigung durch die Landesebene aus (Ministerium/ADD).

Hier werde ich am Ball bleiben, damit am Standort Bingen die letzte Lücke in der Qualifizierung des Nachwuchses im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich geschlossen wird. Dann werden wir eine durchgängige MINT-Förderung haben – von der Kita bis zur TH.

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Sa

01

Jun

2019

Gelder für Schulbau

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wer den Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz besucht, findet dort unter dem Stichwort „Landesschulbauprogramm“ ein schwedisches Sprichwort:

„Jedes Kind hat drei Lehrer.

Der erste Lehrer sind die anderen Kinder,

der zweite Lehrer ist der Lehrer selbst …

… und der dritte Lehrer ist der Schulraum.

Aus meiner eigenen Erfahrung als Schülerin, Lehrerin und Schulleiterin weiß ich, wie sehr der Schulraum Einfluss auf den Lernerfolg eines Kindes nehmen kann. Umso mehr begrüße ich es, dass das Land – das ja eigentlich selbst gar kein Schulträger ist – dennoch Geld für die Unterstützung der eigentlichen Schulträger bei Schulbau-maßnahmen „locker macht“.

Im Mai wurden die Bewilligungsbescheide für über 20 Maßnahmen verschickt, die allein im Landkreis Mainz-Bingen vom Land gefördert werden – mit einem Gesamt-volumen von rund 2,5 Mio. Euro!

In einer schönen Schule lernt es sich eben leichter.

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Fr

24

Mai

2019

Freie Schulen

Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Diese Frage stellen sich Eltern stets aufs Neue. In der Tat ist es nicht ganz einfach, sich als „Laie“ in der Schullandschaft zurecht zu finden. Was z.B. sind Freie Schulen? Auch Wikipedia hilft da nicht viel weiter.

 

 

In der Weimarer Republik stand der Begriff für Schulen ohne religiöse Ausrichtung. Und heute? Ist jede Schule in freier Trägerschaft – also eine nichtstaatliche Schule – gleich eine teure Privatschule, die sich nur Millionäre leisten können? Und was ist denn nun eine Schule mit einem alternativen pädagogischen Konzept?

Meine heutigen Gesprächspartner (im Bild von links nach rechts: Götz Döring, Gernot Zeitlinger, Regine Schuster, Dr. Falk Raschke) wissen als Repräsentanten der Träger solcher Schulen um die Unklarheiten, die bei vielen Erziehungs-berechtigten bestehen. Und daher wollen sie eine Arbeitsgemeinschaft gründen, die durch ihre Öffentlichkeitsarbeit für mehr Aufklärung sorgen soll.

Aufklärung müsse aber nicht nur bei der Elternschaft geleistet werden. Auch die politischen Entscheidungsträger sorgten – möglicherweise aus Unkenntnis – nach wie vor in manchen Bereichen für eine Ungleichbehandlung der verschiedenen Schulträger. Ein typisches Beispiel seien etwa die Fahrtkostenerstattungen zur Schule. Die Eltern, deren Kinder, die eine Freie Schule besuchen, erhielten keine Zuschüsse – anders als im Fall des Besuchs einer öffentlichen Schule.

Die Anregungen meiner heutigen Besucher werden in eine Kleine Anfrage einfließen, über die ich demnächst an dieser Stelle berichten werde

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So

19

Mai

2019

Junge Musiker begeistern

Bild :  E. Emard (Landesmusikrat)
Bild : E. Emard (Landesmusikrat)

In letzter Zeit nahm ich als Landtagsabgeordnete einige Termine wahr, bei denen die Musik im Vordergrund stand. Da ich selbst in meiner – zugegebenermaßen äußerst knappen – Freizeit ein Instrument spiele (Klavier), empfinde ich diese Termine als besonders angenehm und inspirierend.

 

Heute stand ein echtes Highlight auf meinem Programm: das Konzert der Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert. Im „Roten Saal“ der Hochschule für Musik auf dem Campus der Mainzer Uni zeigten die jungen Musiker (die „ältesten“ gerade einmal 17) einen beeindruckenden Querschnitt ihres Könnens. Das Publikum erlebte dabei auch ganz unterschiedliche Musikstile. Dabei reichte der Bogen von Bach bis hin zu einem für einen „rezitierenden Cellisten“ geschriebenen Stück, in dem Gedichte des Schweizer Theologen und Literaten Kurt Marti „vertont“ wurden. Und in der Kategorie „Gesang“ wartete der Preisträger mit einem selbstkomponierten Song auf, bei dem er sich auf der Gitarre begleitete.

 

Begeisterter Applaus war die mehr als verdiente Anerkennung für eine Leistung, hinter der neben Talent auch eiserne Disziplin steckt.

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Einsatz von Jugendoffizieren im Schulunterricht

In meiner Rede am 15. Mai 2019 sprach ich zum Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen. 

 

Für mich leisten Jugendoffizieren seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung an Schulen. Die Diskussion um die Einsatzmöglichkeiten von Jugendoffizieren muss dabei in enger Verbindung mit der persönlichen Haltung gegenüber der Bundeswehr geschehen. 

 

Da es in bestimmten politischen Kreisen nicht mehr selbstverständlich ist, sich zur Bundeswehr und damit auch zum Bildungsauftrag von Jugendoffizieren zu bekennen, erinner ich im Einzelnen und im Wesentlichen an das, was die Bundeswehr u.a. zu leisten hat: internationale Konfliktverhütung, Kampf gegen den internationalen Terrorismus, Unterstützung von Bündnispartnern oder den Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

 

Zudem verweise ich auf den Beutelsbacher Konsens für die politische Bildung, wonach Jugendoffiziere Politik kontrovers darstellen sollen und sich jede Einseitigkeit verbiete. Es gilt das Verbot der Indoktrination und das Gebot der Vielfalt und Gegensätzlichkeit, mit dem Ziel der freien Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler.

 

In meiner Zeit als Sozialkundelehrerin habe ich durchweg positive Erfahrungen mit Jugendoffizieren gemacht: einerseits durch eine hohe fachliche Kompetenz, aber auch in Hinblick auf das Auftreten und die Persönlichkeit.

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