Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Mi

30

Dez

2020

Unterricht 2021?

Bild: pixabay
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Auch wenn mittlerweile dank (hoffentlich!) effizienter Impfstoffe der Kampf gegen das Corona-Virus nicht mehr so aussichtslos erscheint wie noch vor Monaten – ein Zurück zu gewohnter Normalität ist nur schrittweise möglich. Das gilt auch für den Schulbetrieb.

 

Auch 2021 werden AHA-Regeln und Home-Schooling noch nicht der Vergangenheit angehören. Und nach wie vor wird ein notwendiger Fernunterricht nicht nur mit digitalen Endgeräten möglich sein.

 

Umso mehr begrüße ich es daher, dass in Rheinland-Pfalz das Pädagogische Landesinstitut Lehr- und Lerninhalte auch in analoger Form für den Fernunterricht zur Verfügung stellt. So haben auch Haushalte, die nicht über digitale Hardware verfügen, eine reelle Chance darauf, dass ihre Kinder bei der Teilhabe an Bildung nicht abgehängt werden.

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Mi

30

Dez

2020

Pressemitteilung

Schulkrankenschwestern als Pilotprojekt?

Schon lange fordert Landtagsabgeordnete Helga Lerch (Wahlkreis Ingelheim), die zugleich Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag Mainz-Bingen ist, Schulgesundheitsfachkräfte an den Schulen in Trägerschaft des Kreises. Nachdem das Land nun erstmals Mittel hierfür bereitstellen will, richtet Lerch eine Kleine Anfrage an die Landesregierung zur Klärung der Rahmenbedingungen.

 

Offene Wunden, Schwindel, Übelkeit oder chronische Krankheiten wie Diabetes, Asthma und Epilepsie: Wenn schulisches Personal mit Krankheitsfällen konfrontiert wird, ist guter Rat teuer. Sekretariate und Lehrkräfte müssen ad hoc entscheiden, was zu tun ist. Genügt Ruhezeit im Sanitätsraum, muss das Kind medizinisch versorgt werden, wird es nach Hause geschickt, oder muss gar der Notarzt kommen? All das sind Fragen, die aus Sicht der Landtagsabgeordneten Helga Lerch (Wahlkreis Ingelheim) am besten von einer Schulgesundheitsfachkraft zu beantworten wären. Als ehemalige Schulleiterin weiß Lerch sehr genau, wie man unter Druck gerät, wenn sich ein Schüler oder eine Schülerin schwer verletzt oder plötzlich über starke Schmerzen klagt.

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So

27

Dez

2020

Wunschdenken?

Bild: pixabay
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Irgendwie hatte die letzte Sitzung des Bildungsausschusses des rheinland-pfälzischen Landtags bei mir ungeahnte Nachwirkungen. Da erschien mir doch tatsächlich im Traum eine gute Fee und fragte mich, ob sie mir einen Wunsch erfüllen könne. Ich musste etwas länger überlegen – denn Wünsche habe ich als Bildungspolitikerin viele. Da war es nicht ganz einfach, aus dieser großen Menge den einen herauszugreifen, der noch dazu ohne großen finanziellen Aufwand zu realisieren wäre.

 

Doch ich glaube, meine Überlegung führten zu einem Wunsch, den viele mit mir in der von Corona arg gebeutelten Bildungslandschaft teilen – den Wunsch nach besserer Planbarkeit. Denn das ständige „Fahren auf Sicht“ ist für alle Adressaten der Vorgaben der Kultusbürokratie zermürbend und demotivierend.

 

Ist dieser Wunsch denn wirklich so schwer zu erfüllen ?

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Mi

16

Dez

2020

Nichts dazu gelernt?

Bild: pixabay
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So oder ähnlich stellt sich der Alltag in einer Kita dar. Das Personal ist in engem Kontakt mit den Kindern. Diese körperliche Nähe ist unvermeidbar. Aber er ist unvereinbar mit den Abstandsregeln, die die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus vermindern sollen.

 

Wenn in Rheinland-Pfalz – anders als in anderen Bundesländern – auch nach dem 16. Dezember Eltern ihre Kinder in die Kita schicken dürfen, dann ist das zwar schön für die Eltern. Doch hat Ministerin Dr. Hubig auch das Risiko bedacht, dem sie durch diese Vorgehensweise das Kita-Personal aussetzt?

Auch Kinder und Jugendliche können mit dem Corona-Virus infiziert sein. Das sollten Politiker*innen mittlerweile gelernt haben. Damit können Kita-Kinder ebenso wie Schüler*innen erwachsene Kontaktpersonen mit dem Virus anstecken. Und nicht erst die aktuellen Infektionszahlen zeigen, dass eine Politik der bloßen Appelle an die Vernunft keine nachhaltigen Erfolge gebracht hat.

 

Es müssen klare unmissverständliche Vorgaben gemacht werden – auch wenn diese unpopulär sein mögen. Die Furcht vor möglichen negativen Auswirkungen solcher Entscheidungen auf die Chancen der Entscheider bei der nächsten Wahl darf nicht den Blick für die Realität und ihre Erfordernisse verstellen!

 

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Mo

14

Dez

2020

Pressemitteilung

Auf der Suche nach einem neuen Schulträger

Anfang Oktober hatte das Bistum Mainz angekündigt, die Trägerschaft für die Binger Hildegardisschule abzugeben. Was das für die Schule bedeutet, darüber informierte sich Landtagsabgeordnete und Kreistagsmitglied Helga Lerch bei einem Besuch in Bingen. Christian Ahrens, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, und Hans-Peter Lorscheider, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, gaben einen Überblick über die aktuelle Lage.

 

„Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich gelesen habe, dass das Bistum die Trägerschaft abgibt.“ Nicht nur der Landtagsabgeordneten Helga Lerch ging das so, auch die Hildegardisschule selbst wurde von der Entscheidung kalt erwischt. Im Gespräch mit der Abgeordneten berichteten Christian Ahrens, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, und Hans-Peter Lorscheider (Öffentlichkeitsarbeit), vor welchen Herausforderungen das Mädchengymnasium jetzt steht.

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Do

10

Dez

2020

Offene Schulen?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Politiker*innen müssen Entscheidungen treffen – auch in Fragen, in denen ihnen die dafür notwendige fachliche Grundlage fehlt. Da dies nun einmal so ist, ziehen sie für ihre Entscheidungshilfe fachkundige Berater*innen zu Hilfe. Das ist auch jetzt in der Corona-Pandemie nicht anders. Hier ist der Rat von Virolog*innen gefragt – auch wenn es um die heiß diskutierte Frage geht, wie der Schulbetrieb durchgeführt werden soll, um die Infektionszahlen mit dem Corona-Virus so niedrig wie möglich zu halten.

 

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und amtierende Präsidentin der Kultus-ministerkonferenz Dr. Stefanie Hubig hält fast schon gebetsmühlenartig an der Notwendigkeit des Präsenzunterrichts fest und wird nicht müde zu betonen, Schulen seien „keine Treiber der Pandemie“. Und als Zeugen für ihre Behauptung benennt sie Epidemiologen.

Nun ist es in der Wissenschaft üblich, dass es zu vielen Fragen mehr als eine Meinung gibt. Davon lebt letztendlich der wissenschaftliche Diskurs. Es ist aber „Rosinen-Pickerei“, wenn die Ministerin sich aus den divergierenden Meinungen der Fachleute genau die heraussucht, die ihr ins Bild passen.

 

Geradezu unglaublich ist aber das, worüber heute die „Rhein-Zeitung“ berichtet. Gleich mehrere Experten, die von Ministerin Dr. Hubig – auch im Bildungsausschuss des Landtags – als Kronzeugen für ihre These von der Unbedenklichkeit des Präsenzunterrichts benannt wurden, erheben nun massive Vorwürfe gegen die Ministerin und das von ihr geführte Haus. Verzerrte Wiedergabe von Expertenäußerungen ist da noch eine der milderen Formulierungen. Der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz nennt die Erklärung aus dem Hubig-Ministerium gar „reine Propaganda statt ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Problematik“ und wehrt sich gegen „diese Art der Vereinnahmung und Verfälschung“.

 

Irgendwie scheint die Ministerin offenkundige Probleme nach dem Motto zu behandeln, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. So kann man aber die Bürger*innen nicht „mitnehmen“ bei den schwierigen Entscheidungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie!

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Mo

07

Dez

2020

Ungewisse Zukunft

vlnr: Hans-Peter Lorscheider, MdL Helga Lerch, Christian Ahrens
vlnr: Hans-Peter Lorscheider, MdL Helga Lerch, Christian Ahrens

In diesen Tagen schauen überall im Land Schulleitungen und Lehrerschaft mit bangen Blicken in die Zukunft. Wie wird es mit dem Schulbetrieb weitergehen? Bleiben die Schulen offen oder gibt es eine Rückkehr zum „Home Schooling“? In der Binger Hildegardisschule kommt dazu noch eine ganz andere Frage: Wie wird es mit unserer Schule weitergehen, nachdem das Bistum sich aus seiner Trägerschaft „verabschiedet“ hat?

 

Bei meinem heutigen Treffen mit den beiden Schulleitungsmitgliedern Christian Ahrens und Hans-Peter Lorscheider war die Anspannung bei den Betroffenen deutlich spürbar. Wer wird die Trägerschaft der Schule übernehmen? Wird der neue Träger das Konzept eines reinen Mädchen-Schule übernehmen? Was wird mit den Lehrkräften, die bisher im kirchlichen Dienst waren?

Fragen über Fragen. Fragen aber, über die andernorts entschieden wird – bisher ohne Einbeziehung der Betroffenen. Und da kommen bei diesen keine vorweihnachtlichen Gefühle auf.

 

Gewissheit über die Zukunft der Schule konnte auch ich heute nicht geben. Aber ich konnte zumindest klarmachen, wofür ich mich einsetze – nämlich die Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Mainz-Bingen und den Fortbestand der Schule als Mädchen-Schule.

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Do

03

Dez

2020

ADD handelt endlich

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Das, was in 47 schriftlichen Erklärungen aktueller und ehemaliger Kollegiat*innen des Staatlichen Koblenz-Kollegs ans Tageslicht kam, ist alles andere als ein harmloser Fauxpas eines Lehrers. Sollten die Anschuldigungen gegen eine Lehrkraft des Kollegs zutreffen, so hat der Betreffende seit 2012 immer wieder – vor allem Schülerinnen – durch sexistische Äußerungen gedemütigt und beleidigt.

 

Natürlich gilt auch für den fraglichen Lehrer zuerst einmal die Unschuldsvermutung. Aber in persönlichen Gesprächen mit Betroffenen gewann ich den Eindruck, dass die erhobenen Vorwürfe alles andere als „aus der Luft gegriffen“ sind. Die zuständige Schulaufsicht hätte längst in angemessener Form reagieren und den Vorwürfen nachgehen müssen.

Jetzt endlich scheint die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu handeln. Für die Dauer der laufenden Untersuchungen wurde der beschuldigte Lehrer vom Koblenz-Kolleg abgezogen. Die Schäden, die er durch sein Fehlverhalten bei seinen Schutzbefohlenen vermutlich angerichtet hat, sind wohl nicht so einfach aus der Welt zu schaffen.

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Do

03

Dez

2020

Vorbild Mainz-Bingen

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Jetzt – im „Lockdown light“ – kocht die Debatte um den Schulbetrieb so richtig hoch. Während die einen gebetsmühlenartig von der Unverzichtbarkeit des Präsenzunterrichts reden, fordern die andern vehement den Wechselunterricht. Dabei würden die Klassen halbiert. Eine Hälfte wird in dabei in den nur noch halbvollen Klassenräumen unterrichtet – die andere Hälfte ist dem Unterricht von daheim per iPad zugeschaltet. Die Vorteile hinsichtlich der Minderung des Infektionsrisikos mit dem Corona-Virus liegen auf der Hand.

 

Die Umsetzung eines solchen Vorgehens steht und fällt aber mit der Ausstattung von Schülerschaft und Lehrkräften mit der notwendigen Hardware. Im Landkreis Mainz-Bingen hatten sowohl die Verwaltung wie auch die politischen Gremien geahnt, dass es mit dieser Umsetzung auf dem von Bund und Land geplanten Weg nicht schnell genug gehen würde. Man ergriff selbst die Initiative und handelte.

Ergebnis?

 

An den weiterführenden Schulen im Landkreis verfügen alle Schüler*innen und Lehrer*innen über die notwendigen digitalen Endgeräte. Und mehr noch: der Landkreis kümmert sich auch um die Weiterbildung der Lehrkräfte für den sinnvollen Einsatz dieser Ausstattung.

 

Merke: nicht lange reden – sondern handeln!

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So

29

Nov

2020

Pressemitteilung

Quo vadis Hildegardisschule?

Wie geht es mit der Binger Hildegardisschule weiter? Diese Frage steht im Raum, seitdem Anfang Oktober bekannt geworden ist, dass sich das Katholische Bistum Mainz aus finanziellen Gründen aus der Trägerschaft zurückzuziehen wird. Die Entscheidung, gerade bei der Bildung den Rotstift anzusetzen, hat Betroffenheit und Irritationen ausgelöst. Auch bei der Landtagsabgeordneten Helga Lerch, die zugleich Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag Mainz-Bingen ist. „Ich bedauere die plötzliche - für alle überraschende - Entscheidung des Bistums“, erklärt die Bildungspolitikerin aus dem Wahlkreis Ingelheim. Aus Lerchs Sicht muss nun schnell eine Lösung gefunden werden.

 

Künftig Kreisschule?

Als mögliche Option gehandelt wird unter anderem die Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Mainz-Bingen. Grund für FDP-Fraktionsvorsitzende Lerch, eine Anfrage an Landrätin Dorothea Schäfer zu richten. Darin erkundigt sich Lerch, ob es bereits Gespräche mit dem Bistum und der Schule gegeben hat. Außerdem will sie vom Landkreis wissen, wie eine mögliche Trägerschaft für die Hildegardisschule von der Kreisverwaltung beurteilt wird. Gefragt wird schließlich auch nach den Kosten, die auf den Landkreis zukommen könnten. Gemeint sind damit nicht nur die laufenden Kosten, sondern auch die Investitionen, die erforderlich wären, um den Sanierungsstau an den diversen Gebäuden der Hildegardisschule zu schultern. Im Haushalt des Kreises für 2021 sind jedenfalls keine Mittel hierfür vorgesehen, weshalb die FDP-Fraktion wissen will, warum das Thema „ausgeklammert“ worden ist. 

 

Auch Bistum in der Verantwortung!

Eine Beantwortung der Fragen zur Binger Hildegardisschule soll im Rahmen der Haushaltssitzung des Landkreises Mainz-Bingen im Dezember erfolgen. „Nur im Dialog kann der nunmehr eingeleitete Prozess einer Lösung zugeführt werden - im Interesse der gesamten Schulgemeinschaft“, ist Bildungspolitikerin Helga Lerch überzeugt. „Dabei kann sich auch das Bistum von Verantwortung nicht freisprechen.“

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