Bild: padrinan / pixabay
Bild: padrinan / pixabay

Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Do

20

Dez

2018

Kita-Novelle

U. Pohlmann (IBEB-Geschäftsführerin), MdL H. Lerch  u. Prof. Dr. A. Schneider (IBEB-Direktor)
U. Pohlmann (IBEB-Geschäftsführerin), MdL H. Lerch u. Prof. Dr. A. Schneider (IBEB-Direktor)

Gleich auf zwei politischen Ebenen wird derzeit kräftig an einer Verbesserung der Situation der Kindertagesbetreuung gearbeitet. Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ will der Bund den Ländern bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro dafür zur Verfügung stellen. Und in Rheinland-Pfalz sollen durch das „Kita-Zukunftsgesetz“ jährlich 62 Millionen Euro zusätzlich für die „beste frühkindliche Bildung“ bereitstehen.

 

Bereits im FDP-Wahlprogramm zur Landtagswahl 2016 war die frühkindliche Bildung ein Schwerpunkt gewesen. Und für die FDP-Landtagsfraktion hatte ich zu Beginn der Legislaturperiode ein Symposium zu diesem Thema organisiert. Eigentlich könnte ich jetzt zufrieden konstatieren „Ziel erreicht“ – eigentlich …

 

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Di

18

Dez

2018

Musik ist ein besonderes Fach

Auch wenn es auf dem Bild so aussieht  – Rektor Prof. Dr. Immanuel Ott begrüßt mich nicht als Studierende an der Hochschule für Musik Mainz (HfM).

Mein heutiger Besuch - übrigens nach seiner Aussage als erstes Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags – galt dem Kennenlernen der Sorgen und Wünsche der HfM. Und da hatten er und die beiden Geschäftsführerinnen Dr. Carolin Lauer und Dr. Simone Schinz einiges auf ihrem Wunschzettel stehen. Der Mangel an Büros und Übungsräumen schränke die HfM stark ein. Das sei mit ein Grund dafür, dass man derzeit pro Jahrgang nur 18 Studierende aufnehmen könne, die Musik für das Lehramt an Gymnasien belegen wollen – die Nachfrage sei drei- bis viermal so groß. Das „Sahnehäubchen“ der räumlichen Erweiterung sei ein Konzertsaal, der es auch ermögliche, die HfM einem breiteren Publikum näher zu bringen.

 

 

Ein sensibles Thema war auch die Situation der Lehrbeauftragten. Mit einem maximal zulässigen Stundendeputat von 8 Semesterwochenstunden  (SWS) und einer Entlohnung von 25 € pro SWS sei dies für sie ein Beschäftigungsverhältnis, das keine Existenzgrundlage biete.

 

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Mi

12

Dez

2018

Rede zum Haushaltsplan Bildung

Am 12.12.2018 sprach ich im Landtag zum Einzelplan 09 (Bildung) des Landeshaushaltsgesetzes. Ich betonte dabei die Wichtigkeit von frühkindlicher Bildung und verwies auf die entsprechenden Investitionen in diesem Bereich. Der Haushalt sichert zudem weiterhin das besonders breite und kostenlose Bildungsangebote des Landes. Auch zum geplanten Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern äußerte ich mich in meiner Rede.

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Mo

03

Dez

2018

Vertretung - und was dann?

v.l.n.r. :  O. Pick, MdL H. Lerch, G. Bold und B. Mich
v.l.n.r. : O. Pick, MdL H. Lerch, G. Bold und B. Mich

Der Abschluss eines Lehramts-Studiums ist noch keine Garantie für eine Übernahme in den Schuldienst. Vor allem dann nicht, wenn der Abschluss in Fächern gemacht wurde, in denen momentan nicht gerade händeringend nach Bewerbern gesucht wird. Oder wenn die Benotung des Abschlusses nicht gerade „top“ war. Für diese Absolventen gibt es die Möglichkeit eines Vertretungsvertrags. Vertretungskräfte sind ein probates Mittel zur Sicherstellung der Unterrichtsver-sorgung.

Bei meinem heutigen Treffen mit dem Vorstand des VBE RLP (Verband Bildung und Erziehung Rheinland-Pfalz) war die berufliche Situation dieser Vertretungslehr-kräfte ein wichtiges Thema.  Ihre Verträge sind nach dem Teilzeit- und Befristungs-gesetz auf maximal 5 Jahre begrenzt. Findet eine Vertragslehrkraft in dieser Zeit keine Festanstellung im Schuldienst, dann ist nach Ablauf dieser 5 Jahre keine Anstellung im Schuldienst mehr möglich. So ist zumindest die Praxis in Rheinland-Pfalz.

 

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Mi

21

Nov

2018

pro familia

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es gibt Einrichtungen, mit denen sich konservative Kreise – immer noch – schwertun. Eine solche Einrichtung ist „pro familia“. In rund 180 Beratungsstellen bundesweit bietet der Verband Sexual-, Schwangerschafts- und Paarberatung an. Dieses Angebot wird jährlich von rund 200.000 Menschen wahrgenommen. Diese Zahl ist der beste Beleg für die Notwendigkeit einer solchen Beratung. Und auch wenn es sich selbst in konservativen Kreisen herumgesprochen haben sollte, dass die Kinder nicht vom Klapperstorch gebracht werden, habe ich in Landtagsdebatten – speziell aus dem Mund von AfD-Parlamentariern – Äußerungen gehört, in denen „pro familia“ regelrecht diffamiert wurde.

Als mich heute Vertreter von „pro familia“ in meinem Abgeordnetenbüro besuchten, fanden sie in mir eine Gesprächspartnerin, die die Arbeit des Verbandes richtig einzuordnen weiß. Aus den Äußerungen meiner Gäste war allerdings zu entnehmen, dass dies offenbar nicht für alle Landtagsfraktionen gilt.

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Di

13

Nov

2018

BVJ

v. l. n. r. :  W. Detemple, A. Hoffmann, H. Küper, C. Ringhoffer, MdL H. Lerch u. M. Penner
v. l. n. r. : W. Detemple, A. Hoffmann, H. Küper, C. Ringhoffer, MdL H. Lerch u. M. Penner

Auch wenn das heutige Gespräch mit den Vertretern des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen Rheinland-Pfalz zu einem Zeitpunkt stattfand, zu dem gerade die Beratungen zum Landeshaushalt liefen, so drehte es sich beileibe nicht nur um Wünsche nach mehr Mitteln und Stellen.

Sehr aufschlussreich waren für mich die Ausführungen meiner Gesprächspartner zum Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), in dem die Schülerinnen und Schüler auf eine berufliche Ausbildung vorbereitet werden sollen. 

So bemängelten sie, dass gerade im BVJ-S (S= Sprachförderung) die eigentlichen beruflichen Kompetenzen nicht genügend berücksichtigt würden. Mit der Konzentration auf die sprachliche Kompetenz – noch dazu auf das Niveau B2 – baue man vielleicht zu hohe Hürden auf. Dies gelte ganz besonders für Schülerinnen und Schüler mit einem Migrationshintergrund und für junge Flüchtlinge. Ihnen würde vielleicht ein modulares System, das mit niedrigschwelligen Qualifikationsbausteinen beginnt, mehr entgegenkommen.

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Di

06

Nov

2018

"Ich bin Politik"

Inklusion ist ein Begriff, der mich bei meiner bildungspolitischen Arbeit häufig begleitet. Eher selten begegnete er mir bisher im Bereich der Politischen Bildung. Und so war ich sehr gespannt auf den Ablauf der heutigen Veranstaltung im Ingelheimer WBZ, bei der junge Menschen mit kognitiven Einschränkungen „echten“ Politikern einmal so richtig „auf den Zahn fühlen“ durften.

 

Und wer nun gleich skeptisch die Stirn runzelt – nach dem Motto „Die kapieren das doch gar nicht“, dem sei gesagt „Die kapieren eine ganze Menge!“. Dass bei den Fragen solche nach Inklusion, Teilhabe und den Möglichkeiten zum Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt im Vordergrund standen, erklärt sich aus der speziellen Situation der Veranstaltungsteilnehmer ganz von selbst.

 

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Sa

03

Nov

2018

Perlen der Barockmusik

Eigentlich gilt der November als ein eher trister Monat. Doch die Ingelheimer Burgkirchengemeinde versteht es, mit ihrer Aktion „Lichtblicke im November“ dem Areal rund um die alte Wehrkirche einen ganz besonderen Zauber zu verleihen. Und dieser Zauber übertrug sich heute auch auf das Innere des Kirchenraums. Der Soroptimist International Club Ingelheim hatte zu einem Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins der Hochschule für Musik Mainz eingeladen. Und ich war der Einladung als Ehrengast gerne gefolgt.

Unter der Leitung von Professor Dejan Gavric boten Dozenten und Studierende Werke des Barock von Albinoni, Bach, Händel, Telemann und Vivaldi dar. Die Burgkirche bot den Musikerinnen und Musikern nicht nur dank ihrer hervorragenden Akustik einen idealen Spielort. Auch die eigens für diesen Abend arrangierten Lichteffekte sorgten für ein mehr als ansprechendes Ambiente.

 

Das i-Tüpfelchen setzten aber die Solisten des Abends mit ihrem gelungenen Auftritt. Und sie hatten sich den Applaus des Publikums (der Kirchenraum war voll besetzt) mehr als verdient.

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So

21

Okt

2018

Politische Bildung in der Schule

Wir leben in einer Demokratie – was viele als selbstverständlich ansehen. Doch Demokratie ist eine zarte Pflanze, die ständiger Pflege bedarf. Zum Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schulen gehört daher auch die Politische Bildung. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung dieses Auftrags aus?

Zusammen mit den bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern von Parteien aus anderen Bundesländern nahm ich heute an einer Podiumsdiskussion in der Evangelischen Akademie Hofgeismar teil.

 

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Mi

29

Aug

2018

Verbesserung bei Kitas

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Egal wie man die Einrichtung nun nennt – Kindergärten oder Kindertagesstätten (Kitas) sollen den Kindern mehr bieten als ein Ambiente, das man mit „sicher, sauber und satt“ umschreibt. Das war eine der zentralen Forderungen des Programms der FDP zur Landtagswahl. Und im Koalitionsvertrag der „Ampel-Koalition“ ist die Novellierung des Kita-Gesetzes als einer der Arbeitsschwerpunkte für diese Legislaturperiode festgelegt worden.

 

In der Phase der Anhörungen und Stellungnahmen zum ersten Gesetzentwurf erschien nun das „Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann-Stiftung. Beim Personalschlüssel, der angibt, wie viele zu betreuende Kinder auf einen Betreuer bzw. eine Betreuerin kommen, bescheinigt dieser Bericht dem Land Rheinland-Pfalz bereits Verbesserungen. Heute liegt diese Zahl für die Kinder unter 3 Jahren bei 3,5 (vor 5 Jahren: 4,0) – für die Kinder über 3 Jahren bei 8,6 (vor 5 Jahren: 9,7).

 

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