Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Fr

16

Apr

2021

Klarheit für „Higa“

Bild: pixabay
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Nachdem das Bischöfliche Ordinariat sich aus der Trägerschaft der Binger Hildegardisschule (Higa) zurückgezogen hat, läuft es nun auf eine Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Mainz-Bingen hinaus. Doch da sind noch einige Punkte zu klären: - wie zum Beispiel:

 

• Kann die Schule nach wie vor als reine Mädchenschule betrieben werden?

 

• Wie sieht es mit der Weiterbeschäftigung des kirchlichen Personals der Schule aus?

 

Da dies Fragen sind, die das Land Rheinland-Pfalz beantworten muss, habe ich mich heute als Landtagsabgeordnete an die Landesregierung gewandt und um Auskunft gebeten.

Denn es muss nun möglichst schnell Klarheit für alle Beteiligten und Betroffenen herrschen, wie die Zukunft dieser Schule aussieht, die nebenbei gesagt auch meine ehemalige Schule war.

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Do

15

Apr

2021

Schöner Schein

Bild: pixabay
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Da vermittelten die Fernsehbilder mal wieder einen Eindruck davon, wie das Land Rheinland-Pfalz es im Umgang mit Corona „den anderen zeigt“. Die Schülerinnen und Schüler führen im Klassenzimmer Schnelltests durch – und so kann man auch den Präsenz-Unterricht gewährleisten. Zufrieden strahlen Ministerpräsidentin Dreyer und ihre Bildungsministerin Dr. Hubig in die TV-Kameras.

 

Dass das Testen beim Entnehmen des Abstrichs durchs „in der Nase bohren“ öfters zu Nies-Anfällen führt, berichten Schülerinnen und Schüler in einem anderen Beitrag. Es braucht keine Erläuterung durch Virologen – man kann sich auch so vorstellen, dass das Niesen eine wahre „Viren-Schleuder“ ist. Und wenn dann zum Beispiel Schulsekretärinnen, die den Kids bei der Testdurchführung helfen, diesem „Viren-Schauer“ ausgesetzt sind, dann fragt man sich schon, ob dieser Personenkreis nicht besser vor dem Risiko einer Infektion geschützt werden sollte – etwa durch die entsprechende Impfung.

Die heutige Sitzung des Schulträgerausschusses nahm ich daher zum Anlass, um die Kreisverwaltung Mainz-Bingen als Arbeitgeber dieses Personenkreises – zumindest an den Schulen in seiner Trägerschaft – auf seine diesbezügliche Fürsorgepflicht hinzuweisen.

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Do

25

Mär

2021

Kita in freier Natur

Nein – dieses Tipi steht nicht irgendwo in der Prärie des Wilden Westens. Es findet sich auf einer Wiese auf dem Binger Rochusberg. Es ist Bestandteil eines ungewöhnlichen Projekts der Stadt Bingen.

 

Dort steht seit August letzten Jahres 20 Kita-Kindern ein Areal in freier Natur für ihren Wald- und Naturkindergarten zur Verfügung. In Verbindung mit einem extra herge-richteten angrenzenden Waldstück sind der Betätigung an frischer Luft keine Grenzen gesetzt. Wettergeschützte Ruhe- und Rückzugsbereiche sorgen dafür, dass es den Kleinen auch dann noch gefällt, wenn Petrus es mal nicht gut mit ihnen meint.

Beigeordneter Sebastian Hamann zeigte mir kürzlich– nicht ganz ohne Stolz – die Einrichtung, für die auch die Eltern voll des Lobes sind. An den Kosten für die Erweiterung – es geht um eine Holzhütte – wird sich der Landkreis Mainz-Bingen mit 15.000 Euro beteiligen.

 

Mit dieser Kita in freier Natur und ihrem ausgefeilten pädagogischen Konzept wird den Eltern ein attraktives Angebot gemacht, das auch die Vielfalt der Kita-Landschaft im Landkreis stärkt.

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Fr

19

Mär

2021

Schärferes Dienstrecht nötig

Bild: pixabay
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Nicht nur die Kirche tut sich schwer mit der Ahndung sexuellen Missbrauchs jugendlicher Schutzbefohlener durch ihr Personal. Auch die Schulaufsicht in Rheinland-Pfalz hat bisher die gebotene Konsequenz gegen übergriffig gewordene verbeamtete Lehrkräfte vermissen lassen.

 

Mit einer kritischen Nachfrage in einem Landtagsausschuss hatte ich mein politisches Schicksal besiegelt. Weil „nicht sein kann, was nicht sein darf“ galt ich fortan in meiner eigenen Fraktion als „Störenfried“ und wurde sogar ausgeschlossen.

 

Wenn ich gestern in der „Westerwälder Zeitung“ lesen konnte, dass eine Initiative die Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung zurückliegender Fälle und eine Verschärfung des Dienstrechts für Beamte fordert, so war das schon damals meine Intention. Ich musste für mein Engagement einen hohen Preis bezahlen – was mich aber nicht daran hindert, der Initiative auch jetzt meine volle Unterstützung zuzusagen!

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Do

11

Mär

2021

Zum zweiten Mal Opfer

Bild: pixabay
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An jeder Schule müssen Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler als Schutzbefohlene sehen, denen gegenüber sie zu einem respektvollen Umgang verpflichtet sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um noch minderjährige oder bereits erwachsene Schülerinnen und Schüler handelt. Schulaufsicht und Bildungsministerium müssen einschreiten, wenn es an einer Schule seitens einzelner Mitglieder des Lehrkörpers zu Fehlverhalten kommt. Für Schlagzeilen sorgten hier die Vorfälle am Koblenz-Kolleg, die letztlich zur Ablösung des Schulleiters führten. Ans Licht gebracht hatten die Vorfälle vor allem zwei junge Frauen, die sich in ihrer Not auch an mich als Landtagsabgeordnete gewandt hatten.

Das Lob für ihr mutiges Verhalten erhält nun aber einen bitteren Beigeschmack dadurch, dass ihnen Anwaltsschreiben ins Haus flattern, in denen sie unter Strafandrohung zur Unterlassung öffentlicher Äußerungen über die Vorfälle aufgefordert werden.

 

Und wie reagieren Schulaufsicht und Bildungsministerium auf diese Situation?

 

Sie betrachten diese massive juristische Bedrängung der Schülerinnen als deren „Privatsache“. Ihnen geht es um den „belasteten Ruf“ der Schule, deren „Fortbestand gefährdet“ sei.

 

Verkehrte Welt, in der man die Betroffenen lieber ein zweites Mal zu Opfern werden lässt – anstatt durch konsequentes und transparentes Aufarbeiten ein Zeichen zu setzen …

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Fr

05

Mär

2021

Gesundheit in der Schule

Bild: pixabay
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Seit Jahren engagiere ich mich für die Etablierung von Schulgesundheitsfachkräften in Rheinland-Pfalz. Dabei geht es um mehr als Erste Hilfe oder Medikamentengabe. Wer in Gesundheit nicht bloß die Abwesenheit von Krankheit sieht, der sieht auch das Potenzial, das in einer solchen Kraft an einer Schule steckt. Durch ihr Fachwissen kann eine solche Kraft in idealer Weise viele gesundheitliche Aspekte im Mikrokosmos Schule vernetzen – zum Wohle aller, die viele Stunden täglich dort verbringen.

Mit meinem Engagement renne ich bei Bildungsverbänden wie zum Beispiel dem VBE (= Verband Bildung und Erziehung) offene Türen ein. Aber auch bei den politisch Verantwortlichen wächst die Erkenntnis der Notwendigkeit solcher Fachkräfte. Corona hat hier sicherlich zur Stärkung dieser Erkenntnis beigetragen...

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Fr

05

Mär

2021

Es gibt noch viel zu tun

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Schülerinnen und Schüler – egal welchen Alters oder Geschlechts – sind im schulischen Bereich von den Lehrkräften stets als deren Schutzbefohlene anzusehen. Damit verbietet sich jedwede Form von sexistischem Verhalten ihnen gegenüber – in Worten wie auch in Taten.

 

Durch mein striktes Eintreten für dieses Prinzip hatte ich mir als Landtags-abgeordnete nicht nur Freunde gemacht. Von meiner eigenen Fraktion wurde ich sogar ausgeschlossen. Meiner Linie bin ich dennoch treu geblieben. Das Thema war und ist mir zu wichtig, um es der eigenen „Karriere“ willen unter den Teppich zu kehren.

So nutzte ich in den vergangenen Tagen die Gelegenheit zur Teilnahme an einem vom Friedrich-Verlag angebotenen Web-Seminar zu Fragen sexueller Gewalt im schulischen Bereich. Im Mittelpunkt standen dabei Präventionskonzepte an den Schulen.

 

Auch in Zukunft bin ich bereit, meine Erfahrungen aus dem schulischen und dem politischen Bereich zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen. Denn es gibt noch viel zu tun...

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Sa

27

Feb

2021

Vom Fach

Bild: pixabay
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Als Bildungspolitikerin bringt mich manches regelrecht „auf die Palme“. Zum Beispiel die Statistiken über den Unterrichtsausfall in den Schulen. Und dabei geht es um mehr als die Frage, ob etwa eine Mathe-Stunde ausgefallen ist. Es geht bei einer abgehaltenen Mathe-Stunde auch darum, ob sie tatsächlich von einem für dieses Fach ausgebildeten Mathe-Lehrer unterrichtet wurde. Dann – und auch nur dann – war es eine „echte“ Mathe-Stunde.

 

Im Landtag habe ich mich mit dem Anlegen eines solch strengen Maßstabs bei der Bildungsministerin nicht immer beliebt gemacht.

Aber was es bedeutet, wenn zum Beispiel das Fach Sozialkunde von einer Lehrkraft unterrichtet wird, die nicht die Lehrbefähigung für dieses Fach hat, konnte ich vor Jahren vor einer Kreistagswahl erleben. Die betreffende Lehrerin wollte ihren Schüler*innen das Kommunalwahlsystem erklären und nahm als Anschauungsmaterial einen Wahlzettel zur Hand. Der stammte allerdings von einer Bundestagswahl – mit Erst- und Zweitstimme. Die gibt es aber bei Kommunalwahlen nicht. 

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Mi

24

Feb

2021

Corona-Abi?

Bild: pixabay
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Die Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in den einzelnen Bundesländern war schon immer Stoff für Diskussionen. Begriffe wie „A- und B-Länder“, „Bonus bzw. Malus bei der Abiturnote“ oder die skeptische Kommentierung des „Hessen-Abi´s“ sind mir gut in Erinnerung.

 

Auch meine Gymnasialzeit war durch die Einführung der Mainzer Studienstufe und die Kurzschuljahre von einer Besonderheit geprägt, die es so in anderen Bundesländern nicht gab.

Manche sehen in einem bundeseinheitlichen Zentralabitur die Ideallösung für die Vergleichbarkeit der Abiturnoten. Für die Abiturient*innen des Schuljahrgangs 2020/21 wäre das keine gute Lösung. Denn zu unterschiedlich war die Handhabung des Unterrichts im Lockdown in den einzelnen Bundesländern.

 

Und so ist es nur konsequent, wenn die Bundesländer nun – wenn auch in gegenseitiger Abstimmung – individuelle Wege zur Abfederung der durch den Lockdown bedingten unterschiedlichen Voraussetzungen in der Vorbereitung aufs Abitur beschreiten.

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Di

23

Feb

2021

Das Buch ist nicht tot

Bild: pixabay
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Was das Thema „Bücher lesen“ angeht, darf ich mich mit Fug und Recht auch heute noch als eifrige „Leseratte“ bezeichnen. Und so ziehe ich ein gutes Buch auch gerne einem guten Film im Fernsehen vor. Aber als Bildungspolitikerin darf ich meine persönlichen Vorlieben nicht so einfach zum Maßstab meines politischen Handelns machen.

 

Da führe ich bei meinem Engagement für das Medium „Buch“ doch schon lieber eine Statistik an – wie zum Beispiel die JIM-Studie 2020 (JIM = Jugend, Information, Medien). Und die sagt aus, dass immerhin 35 % der Jugendlichen angeben, täglich oder mehrfach pro Woche in einem Buch zu lesen – und damit sind keine Schulbücher gemeint. Von wegen „Die daddeln doch nur am Handy rum“!

 

Mädchen (42 %) sind übrigens eindeutig Buch-affiner als Jungs (28 %) …

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