Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Di

15

Mai

2018

Unterstützung vom VBE

Manche gebrauchen schon einmal das Adjektiv „nervig“, wenn sie mich und mein Eintreten für eine Sache charakterisieren, von der ich überzeugt bin. Ein Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkraft“ an einer größeren Schule im Landkreis Mainz-Bingen ist eine solche Sache, für die ich kämpfe. Und bei diesem Kampf weiß ich den VBE (Verband Bildung und Erziehung) Rheinland-Pfalz an meiner Seite. Er berichtete in seiner Verbandszeitschrift über mein Engagement. Und auch bei ihrem heutigen Besuch sicherten mir Vorsitzender Gerhard Bold und Elisa Engert ihre Unterstützung zu.

 

Dr. Hendrik Förster, der Leiter des Gymnasiums Oppenheim, hat bereits seine Bereitschaft signalisiert, ein solches Modellprojekt an seiner Schule durchzuführen.

Allein der Landkreis Mainz-Bingen als Schulträger zögert (noch?). Dann muss ich wohl weiter „nerven“.

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So

13

Mai

2018

Beste Bildung

Berlin ist immer eine Reise wert. Doch an diesem Wochenende war ich als Delegierte zum Bundesparteitag der FDP in der Hauptstadt. Bereits im Eingangs-bereich der „Station“, dem Tagungsort in der Nähe des U-Bahnhofs Gleisdreieck, wurde deutlich, dass Innovation ein Leitgedanke der Diskussionen sein würde.    

 

Um das innovative Potenzial in unserem Land ausschöpfen zu können, sind Investitionen in Bildung notwendig. „Beste Bildung“ war bereits ein Leitgedanke des Programms, mit dem wir zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz angetreten waren. Aber auch der Bund muss hier richtig „Geld in die Hand nehmen“. Dazu muss das bisher bestehende Kooperationsverbot fallen. Diese Forderung wurde in vielen Redebeiträgen auf dem Parteitrag ausgesprochen.    

Denn die Bildungschancen unserer Kinder dürfen nicht davon abhängen, ob sie in einer Kommune aufwachsen, die finanziell gut oder schlecht aufgestellt ist.

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Sa

28

Apr

2018

Mehr Lehrer!

Bild: pixabay
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Mit der Forderung nach einer Lehrerversorgung von 100 % untermauerte die FDP im Landtagswahlkampf ihr Eintreten für „beste Bildung“. Erste Erfolge können wir vermelden – aber bis zu dem von uns ausgegebenen Ziel ist noch einiges zu tun.    

 

Auch die sogenannten „PES-Kräfte“ (PES = Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbständigkeit von Schulen) konnten nur bedingt Abhilfe schaffen. Im Schuljahr 2016/17 hatten auch die „PES-Schulen“ immer noch einen temporären Unterrichtsausfall von 2,1 % bezogen auf die planmäßig zu erteilenden Unterrichtsstunden. Mit einer Kleinen Anfrage hakte ich wegen der Gründe nach – ich bin gespannt auf die Antwort! 

Aber auch hinsichtlich unseres Ziels einer 100 % - Versorgung lassen wir nicht nach. Beim heutigen Landesparteitag stellte dies FDP-Landesvorsitzender Dr. Volker Wissing in seiner Rede noch einmal unmissverständlich klar.

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Sa

28

Apr

2018

Fach Wirtschaft?

Bild: unsplash
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Wirtschafts- und Industrieverbände fordern es schon lange – das eigenständige Fach „Wirtschaft“. Und auch Schülerinnen und Schüler beklagen, dass sie eigentlich in der Schule wenig mitbekommen über simple wirtschaftliche Vorgänge, in denen sie als Konsumenten eine Rolle spielen. Ob ihnen mehr Fachwissen die eine oder andere Misere erspart hätte?    

Auch beim heutigen FDP-Landesparteitag lag ein Antrag vor, in dem die Einführung des Fachs „Wirtschaft“ gefordert wurde. Ich sprach mich gegen eine solche Lösung aus und schlug stattdessen vor, das Fach „Sozialkunde“ um 1 Wochenstunde zu erweitern, die wirtschaftspolitischen Themen vorbehalten bleiben sollte. Dabei sollte der Schwerpunkt auf wirtschaftlichen Themen liegen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrem ganz persönlichen Alltag betreffen (können). Dieser Vorschlag fand eine breite Mehrheit.    

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Sa

28

Apr

2018

Die ideale Lehrkraft

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Eigentlich wissen die Schulen selbst am besten, welche Lehrkräfte sie im kommenden Schuljahr brauchen werden – und vor allen Dingen, in welchem Fach gerade Mangel herrscht.

 

Doch in der Praxis sieht es in Rheinland-Pfalz meist noch so aus, dass die ADD die Lehrkräfte „zuweist“. Und wenn die Schulleitung da nicht mit Zähnen und Klauen kämpft, bekommt sie Lehrerinnen oder Lehrer mit Fächern, für die an ihrer Schule überhaupt kein Bedarf herrscht. Mehr Autonomie der Schulen bei der Rekrutierung des benötigten Personals ist also dringend erforderlich!   

Diese Auffassung der Freien Demokraten erfuhr auch vehemente Unterstützung bei einem von der FDP-Landtagsfraktion veranstalteten Symposium, bei dem über einen zweijährigen Schulversuch „Selbständige Schule“ berichtet wurde.

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Fr

27

Apr

2018

Realschule plus

„Bildung real versus Bildung fatal“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Bundes-Realschultag in Mainz, zu dem auch Gäste aus der Politik geladen waren. Als „bildungspolitisches Gesicht“ der rheinlandpfälzischen FDP war der heutige Termin natürlich ein ganz besonderer. Denn die Schulstrukturreform in unserem Bundesland hatte dazu geführt, dass die Schulform „Realschule plus (RS+)“ ein Image bekommen hatte, das mit „Realschule minus“ wenig schmeichelhaft umschrieben wurde.    

v. l. n. r. :   Bengjamin Bajruktari (VRB), MdL Helga Lerch, Jürgen Böhm (Bundesvorsitzender VDR)  u. Michael Eich (VRB)
v. l. n. r. : Bengjamin Bajruktari (VRB), MdL Helga Lerch, Jürgen Böhm (Bundesvorsitzender VDR) u. Michael Eich (VRB)
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Do

26

Apr

2018

Rede zur Gedenkkultur in Rheinland-Pfalz

Der Landtag beschäftigte sich in der Plenarsitzung am 26. April 2018 mit der Gedenkkultur in Rheinland-Pfalz. Helga Lerch von der FDP-Fraktion freute sich über den fraktionsübergreifenden Antrag. Diese Geschlossenheit des Parlaments räume dem Thema einen Stellenwert weit über der Tagespolitik ein. Frau Lerch betonte, dass die Zeit der Ausgrenzung und Diskriminierung noch lange nicht hinter uns gelassen wurde. Insbesondere junge Menschen müsse man weiterhin durch bildungspolitische Maßnahmen für dieses Thema sensibilisieren.

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Do

26

Apr

2018

Rede zur Freiheit von Schulen

In der Plenarsitzung am 26. April  2018 sprach sich die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion für eine Ausweitung und Stärkung selbstverantwortlicher Schulen in Rheinland-Pfalz aus. Schulen würde u.a. die Möglichkeit eröffnet werden, ihr individuelles Profil weiter zu stärken. Die an einem Pilotprojekt teilnehmenden Schulen könnten zudem durch selbstständige Personalplanung eine verbesserte Unterrichtsversorgung und -Kontinuität vorweisen.

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Di

24

Apr

2018

Inklusion in der Weiterbildung

Inklusion spielt in der bildungspolitischen Debatte eine große Rolle. Dahinter steckt die Idee, dass Kinder mit einer Behinderung nach Möglichkeit gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung in Kitas und Schulen ihre Erziehung und Bildung erfahren sollen. Doch nun endet Bildung ja  nicht mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter. Einer Debatte um Inklusion in der Weiterbildung bin ich bis heute nicht begegnet. Wohlgemerkt bis heute – denn heute besuchte ich Thomas Landini in seinem Büro im Weiterbildungszentrum /WBZ) in Ingelheim.      

Er feilt derzeit an Projekten, in denen das WBZ in seiner Bildungsarbeit gezielt Menschen mit einer Behinderung ansprechen und in inklusive Kurse einbinden kann. Ihm ist klar, dass er damit Neuland betritt. Doch einer muss ja schließlich einmal den Anfang machen. Und als Vater eines Sohnes mit Down-Syndrom weiß er, was möglich ist – und was nicht. Kurzum – hier ist der richtige Mann an der richtigen Stelle.    

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Mo

16

Apr

2018

Lehrergesundheit

Bild: pixabay
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Ihr Lehrer habt´s doch wirklich gut! Vormittags habt ihr immer recht – und nachmittags habt ihr frei.“. Solche und ähnliche Sprüche hörte auch ich ab und an von Bekannten. Und wenn ich dann dieses Klischee mit der Schilderung meines ganz persönlichen Zeitaufwandes in meinem Beruf gerade zu rücken versuchte, hörte ich von meinem Gegenüber nur „Ja du bist da vielleicht eine Ausnahme.“ – mein Gesprächspartner blieb aber skeptisch. Wie gerne hätte ich in dieser Situation auf belastbare statistische Daten zum wahren Zeitaufwand im Lehrerberuf zurückgegriffen. Doch es gab sie nicht. 

Jetzt will der Philologenverband – zumindest für die Gymnasiallehrer – diesem Manko abhelfen. Er hat eine Studie „Lehrerarbeit im Wandel“ initiiert, die von der Universität Rostock wissenschaftlich begleitet wird. Gefördert wird sie von der DAK. Und an dieser Konstellation erkennt man auch den eigentlichen Grund der Studie. Es geht nicht um die Sammlung von Argumenten für eine Verbesserung des Images des Lehrerberufs – es geht um die Erforschung der Auswirkungen der Belastung im Beruf der Lehrerinnen und Lehrer auf ihre Gesundheit. Es sollte einem nämlich schon zu denken geben, wenn immer weniger Pädagogen bis zum Ende ihrer Dienstzeit „durchhalten“.

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