Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

Di

22

Nov

2016

Ein Hauch von Geschichte

Die Postanschrift des rheinland-pfälzischen Landtags lautet „Platz der Mainzer Republik 1“. Am 18. März 2013 war die Umbenennung des Deutschhausplatzes vorgenommen worden. Damit sollte daran erinnert werden, dass im Deutschhaus, dem Ort, an dem der Landtag in Mainz zusammentritt, die Geschichte der parlamentarischen Demokratie in Deutschland begonnen hatte – mit der Ausrufung der „Mainzer Republik“ am 18. März 1793. Einer der geistigen Väter dieses ersten frei gewählten Parlaments auf deutschem Boden war Georg Forster, vielen eher als Naturforscher und Begleiter James Cooks auf seinen Entdeckungsfahrten bekannt.

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Sa

19

Nov

2016

Frust

Auf meiner Website will ich Ihnen zeigen, wie meine politische Arbeit im Kreistag Mainz-Bingen und im Landtag von Rheinland-Pfalz aussieht. Dazu gehört auch das Wahrnehmen von Terminen, zu denen ich eingeladen werde. Sie sind es gewohnt, dass ich Ihnen dazu ein mehr oder minder aussagekräftiges Bild präsentiere. Bei diesem Bild werde Sie sich fragen, was ich damit zum Ausdruck bringen will …

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Fr

18

Nov

2016

Nein zu Gewalt gegen Frauen

Einige Besucher des rheinland-pfälzischen Landtags rieben sich verwundert die Augen. Gegen was wird denn da demonstriert?

 

Die Antwort ist ganz einfach: gegen Gewalt an Frauen! Am 25. November wird daran erinnert, dass – leider auch bei uns – Frauen immer noch Opfer von Gewalt werden. Gewalt wird dabei in unterschiedlichster Form ausgeübt: physisch, sexuell, psychisch oder emotional.

 

Zusammen mit Ministerin Spiegel und den Mitgliedern des Landtagsausschusses für Gleichstellung präsentierte ich das Banner, mit dem „Terre des femmes“ auf diesen gesellschaftlichen Missstand aufmerksam machen will.

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Di

15

Nov

2016

Bücher, Bücher, Bücher …

Wie oft wurde es schon totgesagt – und es lebt immer noch! Gemeint ist das Buch. Auch bei mir privat haben Bücher nach wie vor einen hohen Stellenwert. Und beanspruchen auch ziemlich viel Platz: Das ist aber kein Vergleich zu dem, was die über 9.000 öffentlichen Bibliotheken in Deutschland mit ihren über 250 Mio. Büchern zu bieten haben. Erhalt und Handhabung dieser Bestände – teils von unschätzbarem Wert – sind mit einem hohen Aufwand verbunden.

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Mo

14

Nov

2016

Inklusion in der Praxis

Unter dem Kürzel „WfB Mainz“ (= Werkstätten für Behinderte) ist die Einrichtung mit ihren Betriebsstätten in Mainz und Nieder-Olm bekannt. Als gemeinnützige GmbH (einer der Gesellschafter ist der Landkreis Mainz-Bingen) bietet sie Fertigungs- und Serviceleistungen an. Leider werden diese nicht in dem Umfang nachgefragt, wie dies eigentlich wünschenswert wäre. An der Qualität der Produkte und Dienstleistungen liegt es sicher nicht, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Vielleicht verbinden potenzielle Kunden aber schon mit dem Namen „WfB“ die Vorstellung von eingeschränkter Qualität. Und da könnte eine Umbenennung vielleicht helfen. Also firmiert man jetzt als „in.betrieb Mainz“.

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Sa

12

Nov

2016

Wer soll Bildung finanzieren?

„Wer soll Bildung finanzieren – Bund oder Länder?“ – diese Frage erörterten die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Bildung“ der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz in Berlin.

 

Da im Mainzer Landtag gerade die Haushaltsberatungen anstehen, war es für mich natürlich interessant zu erfahren, was die geladenen Experten zu sagen hatten. Viel Neues brachten ihre Ausführungen mir nicht. Wohl alle Bildungspolitiker wollen mehr in Bildung investieren – auch ich. Doch da haben wir einen starken Gegner – und der sitzt im jeweiligen Finanzministerium. Im Bund heißt er Schäuble – und im Land Doris Ahnen. Und die war ja früher selbst im Kabinett für Bildung zuständig. Jetzt aber verweist sie bei unseren – und meinen – Wünschen auf die Schuldenbremse. Keine einfache Situation für Bildungspolitiker. Üben wir uns also in der Kunst des ständigen Bohrens dicker Bretter, als die schon Max Weber Politik charakterisierte.

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So

06

Nov

2016

Unterschriften-Aktion auf der Zielgeraden

In den letzten Wochen konnten sich die Initiatoren der Unterschriften-Sammlung für ein Bürgerbegehren „Rheinquerung bei Bingen/Ingelheim“ über ein anhaltend positives Echo freuen. 

 

Bei einer Aktion am „Mantel-Sonntag“ in Ingelheim war es mir eine große Freude, dieser Dame ein blühendes Dankeschön für ihre Unterstützung – es war die acht-tausendste Unterschrift – zu überreichen. Der Bürgerwille wird also überzeugend zum Ausdruck gebracht – und kann von den Verantwortlichen nicht ignoriert werden.

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Do

27

Okt

2016

„SiMuKi“ und „MuKi“

Gerade vor wenigen Tagen waren beim Symposium zur frühkindlichen Erziehung interessante neue Ansätze vorgestellt worden – und nun gab es wieder etwas Neues. Meine Besucher vom Landesverband der Musikschulen in Rheinland-Pfalz berichteten von ihren Problemen bei der Umsetzung von „SiMuKi“ (Singen und Musizieren in Kita`s) und „MuKi“ (Musizieren in Kita`s und Grundschulen).

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Di

25

Okt

2016

Qualität der frühkindlichen Bildung verbessern

Freie Demokraten setzen zentrales Anliegen ihres Wahlprogramms um

 

Frühkindliche Bildung ist der rheinland-pfälzischen FDP eine Herzensangelegenheit. In der Landtagsfraktion hat sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin Helga Lerch, MdL, dieser Thematik angenommen und ein Symposium mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis, den Gewerkschaften, der Wissenschaft und der Politik veranstaltet. Damit geben die Freien Demokraten den Startschuss zur Umsetzung einer der zentralen Forderungen ihres Wahlprogramms.

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Fr

21

Okt

2016

Fischerhaus in Frei-Weinheim

Besuchern meiner Heimatstadt Ingelheim werden gerne architektonische Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit gezeigt. An erster Stelle ist dabei natürlich die Kaiserpfalz Karls des Großen zu nennen. Aber auch die Adelshöfe Ober-Ingelheims belegen eine interessante Geschichte der Stadt. Dass aber beileibe nicht alle Menschen in solch feudalen Verhältnissen lebten, davon zeugen einige wenige noch erhaltene kleinbürgerliche Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert im Stadtteil Frei-Weinheim.

 

Eines davon – das „Fischerhaus“ – wurde in den letzten Jahren von einer Bürger-initiative in mühevoller Kleinarbeit wieder hergerichtet und mit Einrichtungsgegen-ständen der damaligen Zeit ausgestattet. Mitglieder der Bürgerinitiative zeigen Besuchern gerne, wie die Lebensverhältnisse der sogenannten „kleinen Leute“ in dieser entbehrungsreichen Zeit waren. Die Bewohner waren meist Fischer und ver-suchten zusätzlich, durch etwas Landwirtschaft und Kleinviehhaltung sich und ihre Familien im wahrsten Sinne „durchzubringen“. Angesichts einer Zahl von 23 Kindern, die der Käufer (1877) des Fischerhauses im Verlauf zweier Ehen zeugte, kein leichtes Unterfangen!

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