Musik ist ein besonderes Fach

Auch wenn es auf dem Bild so aussieht  – Rektor Prof. Dr. Immanuel Ott begrüßt mich nicht als Studierende an der Hochschule für Musik Mainz (HfM).

Mein heutiger Besuch - übrigens nach seiner Aussage als erstes Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags – galt dem Kennenlernen der Sorgen und Wünsche der HfM. Und da hatten er und die beiden Geschäftsführerinnen Dr. Carolin Lauer und Dr. Simone Schinz einiges auf ihrem Wunschzettel stehen. Der Mangel an Büros und Übungsräumen schränke die HfM stark ein. Das sei mit ein Grund dafür, dass man derzeit pro Jahrgang nur 18 Studierende aufnehmen könne, die Musik für das Lehramt an Gymnasien belegen wollen – die Nachfrage sei drei- bis viermal so groß. Das „Sahnehäubchen“ der räumlichen Erweiterung sei ein Konzertsaal, der es auch ermögliche, die HfM einem breiteren Publikum näher zu bringen.

 

 

Ein sensibles Thema war auch die Situation der Lehrbeauftragten. Mit einem maximal zulässigen Stundendeputat von 8 Semesterwochenstunden  (SWS) und einer Entlohnung von 25 € pro SWS sei dies für sie ein Beschäftigungsverhältnis, das keine Existenzgrundlage biete.

 

Ich griff die Anregungen auf und konnte diese bereits drei Tage (!) später mit dem zuständigen Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro in einem überaus konstruktiven Gespräch erörtern. Der Wunschzettel der HfM wird zwar nicht zu Weihnachten erfüllt werden – aber …