Bild: congerdesign / pixabay
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Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

Ich setze mich für Forschung und Innovation ein. Rheinland-Pfalz soll auf diesem Gebiet eine Vorreiterfunktion haben, damit gute, zukunftsorientierte Arbeitsplätze zum Wohle der Menschen bei uns im Land entstehen. 

 

Für mich sollte Kultur aber auch erlebbar sein, deshalb liegt mein Schwerpunkt auf einer Stärkung der kommunalen Gestaltungspolitik.

Kultur ist eine der Triebfedern für Kreativität und Lebensfreude. Kultur erleichtert Integration und ist als weicher Standortfaktor mitentscheidend für die Attraktivität eines Ortes und einer Region. Und schließlich ist Kultur als Wirtschaftsfaktor von Bedeutung. 

Aktuelles zum Thema

Di

04

Mai

2021

Kulturland Rheinland-Pfalz?

Bild: pixabay
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183 Seiten umfasst der Entwurf des Koalitionsvertrags, der nun den Parteigremien der rheinland-pfälzischen „Regierungs-Ampel“ zur Abstimmung vorliegt. In Sachen „Kultur“ ist darin aber von einem „Aufbruch“ (so die ausgegebene Perspektive künftigen Regierungshandelns) nichts zu spüren. Nach meinem Empfinden sieht die Perspektive  des Herangehens an den Bereich „Kultur“ eher nach „Abbruch“ aus. 

 

Muss man im Entwurf des Koalitionsvertrags schon konkrete Aussagen zur Kulturförderung mit der Lupe suchen, so spricht die offensichtliche Neustrukturierung der Ressortzuschnitte in der Landesregierung Bände. Wieder einmal wird der Bereich „Kultur“ zum Spielball der Koalitionäre degradiert. Jetzt soll er als „Anhängsel“ dem Ministerium für Familie, Frauen und Integration zugeschlagen werden. Und der mit nennenswerteren Finanzmitteln verbundene Teil der baulichen Kulturgüter und Landesmuseen soll dem Innenminister künftig eine publikumswirksame Bühne bieten.

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Di

20

Apr

2021

Geschichtsträchtige Stadt

Bild: pixabay
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Natürlich zeige ich als Gästeführerin Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern gerne die Highlights meiner Heimatstadt Ingelheim, wo Geschichte erlebbar wird. Immerhin weilten hier einst mit Karl dem Großen und Sebastian Münster Persönlichkeiten, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Rotweinstadt hinausgeht.

 

Und so fiel mein Vorschlag, doch in diesem Jahr den „Tag der Landesgeschichte“ hier zu veranstalten, bei der Kommission zur Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz auf fruchtbaren Boden. Zumal wir neben den steinernen Zeugen der Geschichte auch mit der „kING“ (siehe Bild) und dem benachbarten Weiterbildungszentrum (WBZ) „Locations“ zu bieten haben, die für Begleitveranstaltungen bestens gerüstet ist.

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Mo

15

Feb

2021

Wert der Gemeinschaft

Bild: pixabay
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Auf den griechischen Philosophen Aristoteles geht die Charakterisierung des Menschen als „Zoon politikon“ zurück – als Wesen, das erst in der Gemeinschaft sich selbst optimal verwirklichen kann. Daraus folgt für ihn die Rechtfertigung des Gemeinwesens „Staat“.

 

So gesehen wird klar, warum auch die Betätigung des Menschen in Vereinen zur Festigung des Gemeinwesens „Staat“ einen wesentlichen Beitrag leistet. Ein solches Betätigungsfeld sind die zahlreichen Amateurmusikvereine, wo man sich zu gemeinsamen Proben zusammenfindet. Ganz besonders im ländlichen Raum, dessen Förderung sich ja Politiker*innen auf die Fahnen geschrieben haben, ist dieses Vereinsleben der soziale „Kitt“ der Dorfgemeinschaft.

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Di

19

Jan

2021

Jüdisches Leben...

Bild: pixabay
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...in Deutschland hat eine längere Tradition als viele vermuten. Ein Dekret des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 ist das älteste Dokument, das die Existenz einer jüdischen Gemeinde im heutigen Deutschland belegt. Es sichert den jüdischen Bewohnern der „colonia claudia ara aggripinensium“ (Gebiet des heutigen Köln)  das Recht zu, in die „curia“ aufgenommen zu werden – der Volksversammlung römischer Vollbürger. Wir können heute also auf 1.700 Jahre „Jüdisches Leben in Deutschland“ zurückblicken, das mit Speyer, Worms und Mainz drei kulturelle Zentren hatte.

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Sa

14

Nov

2020

Pressemitteilung

Erneuter Tiefschlag für das Staatstheater

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Di

10

Nov

2020

Schattenseiten des Lockdown

Als ich mit meinen Mitarbeiter*innen die Planungen für die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit im Winterhalbjahr in Angriff nahm, konnten wir noch nicht absehen, dass die Kulturschaffenden zum zweiten Mal von einem Corona-Lockdown in eine existenzbedrohende Lage geraten würden. So stand auch unser heutiger Besuch im Staatstheater Mainz ganz im Zeichen der Pandemie und ihrer Folgen.

 

Intendant Markus Müller machte uns im Gespräch deutlich, in welchem Ausmaß sich der Lockdown auch auf das Theaterpublikum auswirkt. Er berichtete von einer 93-jährigen Abonnentin, die ihm mit Tränen in den Augen erläutert habe, was es für sie bedeutet, wenn das Theater seine Pforten schließen muss – nämlich das Wegbrechen einer ihrer wenigen Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

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Do

22

Okt

2020

Kreativ durch die Krise

Als ich den Schwerpunkt meiner politischen Winterarbeit festlegte, war Corona bestenfalls den Biertrinkern ein Begriff. Jetzt aber steht dieser Begriff für die kleinen und großen Theater, die ich im Winterhalbjahr aufsuchen will, als Inbegriff eines existenzbedrohenden Feindes. Und dementsprechend hatte ich mich bei meinem ersten Besuch im Rahmen meines „Winter-Programms“ im Schlosstheater Neuwied auf niedergeschlagene Gesprächspartner eingestellt.

 

Umso überraschter waren Alexander Buda, Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Neuwied, und ich, als uns mit dem Intendanten Lajos Wenzel ein Gesprächspartner begrüßte, der uns zeigte, wie man als Theatermacher mit Kreativität Wege aus der Corona-Krise findet.

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Mi

07

Okt

2020

Plenarrede zum Landesgesetz zur Neustrukturierung von Universitätsstandorten

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So

04

Okt

2020

Musik geht zu Herzen

Bild: pixabay
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Dieser Satz gilt nicht nur für die, die sich von musikalischen Darbietungen verzaubern lassen. Er gilt ebenso für die, denen dies mit ihren Darbietungen gelingt. Und er gilt ganz besonders in Zeiten von Corona.

 

Die Laienmusik ist dabei das quasi Substrat, auf dem musikalisches Talent heranwachsen und gedeihen kann. Sie verdient daher auch die Förderung durch die, die das „Kulturland Rheinland-Pfalz“ regieren. Ich weiß nur zu gut, dass es sich bei diesen Fördermitteln um vergleichsweise geringe Summen handelt. Aber sinnvoll eingesetzt können sie mitunter viel bewirken.

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Sa

19

Sep

2020

Kultur ist systemrelevant

Bild: pixabay
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In den Fachausschüssen der Parteien bringen sich in der Regel die Mitglieder ein, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt und zu dem sie inhaltlich etwas beitragen können und wollen. Das gilt auch für den Fachausschuss „Kultur“ der FDP Rheinland-Pfalz, der sich heute traf, um Vorschläge für das Programm zu erarbeiten, mit dem die FDP zur Landtagswahl 2021 antreten wird.

 

Natürlich ist uns allen bewusst, dass „Kultur“ nicht das zentrale Thema eines solchen Wahlprogramms sein wird. Und dass die Mittel zur Kulturförderung im Landeshaushalt eher ein kleinerer Posten sind, wurde mir bei den Etatberatungen im Landtag wieder einmal vor Augen geführt.

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