Bild: congerdesign / pixabay
Bild: congerdesign / pixabay

Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

Ich setze mich für Forschung und Innovation ein. Rheinland-Pfalz soll auf diesem Gebiet eine Vorreiterfunktion haben, damit gute, zukunftsorientierte Arbeitsplätze zum Wohle der Menschen bei uns im Land entstehen. 

 

Für mich sollte Kultur aber auch erlebbar sein, deshalb liegt mein Schwerpunkt auf einer Stärkung der kommunalen Gestaltungspolitik.

Kultur ist eine der Triebfedern für Kreativität und Lebensfreude. Kultur erleichtert Integration und ist als weicher Standortfaktor mitentscheidend für die Attraktivität eines Ortes und einer Region. Und schließlich ist Kultur als Wirtschaftsfaktor von Bedeutung. 

Aktuelles zum Thema

Sa

02

Okt

2021

Auf den Spuren Karls des Großen

Lange hatte Corona es verhindert. Doch heute konnte ich endlich meine Kolleginnen und Kollegen vom Landesfachausschuss „Kultur“ der FDP Rheinland-Pfalz zu einer Führung durch die Ingelheimer Kaiserpfalz begrüßen.

 

Allen war dabei die große Freude anzumerken, Kultur wieder einmal „live“ erleben zu können – und nicht bloß „online“ oder als „streaming“. Dem „Hunger“ der Menschen nach Kultur sollten ihrer Meinung nach die politisch Verantwortlichen mehr Rechnung tragen.

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Mi

18

Aug

2021

Kulturpreis

Bild: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Bild: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Man hat sich mittlerweile schon fast daran gewöhnt, dass sich die politischen Gremien im Kreis Mainz-Bingen nur noch per „Video-Schalte“ begegnen. Umso mehr genoss ich es, dass die Verleihung des Kulturpreises des Landkreises „live“ stattfand.

 

Auch für die Preisträgerinnen und Preisträger war es sicher ein ganz anderes Gefühl, bei ihren Präsentationen direkt die Reaktion des Publikums zu spüren. Das gilt bestimmt nicht nur für die Gruppe „Oriental Jazz Quintett“, den diesjährigen Sieger. Für Ensemble-Mitglied Zaki Diarbakali hatte der Saal, in dem ansonsten der Kreistag seine Sitzungen abhält, eine ganz besondere Bedeutung. Hier wurde er nämlich nach seiner Flucht aus Syrien behördlich registriert – und traf hier seine Frau wieder, die eine andere Fluchtroute gewählt hatte.

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Fr

06

Aug

2021

Neue Aufgaben

kING und WBZ (Bild: pixabay)
kING und WBZ (Bild: pixabay)

Meine Heimatstadt Ingelheim hat in puncto Kultur und Touristik einiges zu bieten. Die Veranstaltungshalle „kING“ und das Weiterbildungszentrum (WBZ) sind nur ein Beispiel für die Orte, an denen man dies nachvollziehen kann. Als zertifizierte Gäste-führerin zeige ich Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern gerne die Highlights der Rotweinstadt.

 

Als frischgebackenes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Touristik des Stadtrats kann ich mich nun dafür einsetzen, dass dieses Potenzial meiner Stadt noch besser genutzt wird.

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Fr

23

Jul

2021

„Klassik/Pop Cross-Over“

Bereits der Titel des Konzerts in der Bacharacher Mittelrhein-Halle machte neugierig auf das, was da kommen würde. Und die Schlesischen Kammersolisten unter der Leitung von Konzertmeister Darius Zboch enttäuschten ihr erwartungs-freudiges Publikum nicht.

 

Im ersten Teil ihres Programms boten die Musiker ein Streichquintett von Franz Schubert, dessen Noten dieser zwei Monate vor seinem Tod zu Papier gebracht hatte. Den zweiten Satz widmeten die Musiker aus Kattowitz ausdrücklich den Opfern der Flutkatastrophe in der Eifel.

 

Nach der Pause erklangen Arrangements, die den Begriff „Cross-Over“ perfekt inter-pretierten. Sei es mit einem fetzigen „Hit the road, Jack“ oder einem „Nights in white satin“, in das Elemente aus Bizets“ Carmen“ eingewoben waren.

 

Am Ende dieses Abends blieb beim Publikum die Erkenntnis, dass hier fünf Virtuosen demonstriert hatten, was man mit Können aus einem Streichinstrument alles herausholen kann. Und das mit vollem Körpereinsatz, wie man ihren sichtlich erschöpften – aber auch glücklichen – Gesichtern ansehen konnte.

 

Und wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, was Kultur den Menschen bringen kann – hier war er... 

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Di

20

Jul

2021

Käthe Kollwitz

Die „Internationalen Tage“ locken alljährlich Besucher aus nah und fern nach Ingelheim. Auf großes Interesse stößt dabei jeweils auch die begleitende Ausstellung im Alten Rathaus. In diesem Jahr war sie dem Werk von Käthe Kollwitz gewidmet. Kurator Dr. Ulrich Luckhardt führte heute persönlich durch die von ihm konzipierte Ausstellung und gab dabei interessante Einblicke in die unterschiedlichen von der Künstlerin angewandten graphischen Techniken. Er räumte dabei auch mit manchen „Fehleinschätzungen“ des Werks von Käthe Kollwitz auf. Die Künstlerin, die kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs verstarb wurde nämlich nur allzu bereitwillig von den jeweiligen herrschenden politischen Systemen in beiden Teilen Deutschlands „vereinnahmt“.

 

Unabhängig von dieser „Politisierung“ der Künstlerin bleibt festzuhalten, dass sie stets Wert darauf legte, dass ihre Arbeiten von möglichst vielen Leuten gesehen werden konnten. Drucke ihrer Arbeiten existieren daher in höheren Auflagen.

 

Die unbestritten höchste Auflage erreichte aber die im Bild gezeigte Briefmarke mit ihrem Konterfei – 290 Millionen...

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Mo

17

Mai

2021

Geteiltes Kulturland Rheinland-Pfalz

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Nun ist es also amtlich. Die Kulturschaffenden im Land Rheinland-Pfalz haben in den nächsten Jahren gleich zwei ministerielle Ansprechpartner. Sieht so der „Aufbruch“ (Begriff aus dem Titel des Koalitionsvertrags der „Ampelkoalition“) in eine rosige Zukunft des Kulturbetriebs im Lande aus?

 

Schon in der letzten Legislaturperiode mussten sich die Kulturschaffenden wie Bittsteller vorkommen. Die zögerliche und unzureichende Unterstützung in den Zeiten des Lockdowns war da nur der vorläufige Endpunkt einer Entwicklung, die eines Kulturlandes in höchstem Maße unwürdig ist.

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Di

04

Mai

2021

Kulturland Rheinland-Pfalz?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

183 Seiten umfasst der Entwurf des Koalitionsvertrags, der nun den Parteigremien der rheinland-pfälzischen „Regierungs-Ampel“ zur Abstimmung vorliegt. In Sachen „Kultur“ ist darin aber von einem „Aufbruch“ (so die ausgegebene Perspektive künftigen Regierungshandelns) nichts zu spüren. Nach meinem Empfinden sieht die Perspektive  des Herangehens an den Bereich „Kultur“ eher nach „Abbruch“ aus. 

 

Muss man im Entwurf des Koalitionsvertrags schon konkrete Aussagen zur Kulturförderung mit der Lupe suchen, so spricht die offensichtliche Neustrukturierung der Ressortzuschnitte in der Landesregierung Bände. Wieder einmal wird der Bereich „Kultur“ zum Spielball der Koalitionäre degradiert. Jetzt soll er als „Anhängsel“ dem Ministerium für Familie, Frauen und Integration zugeschlagen werden. Und der mit nennenswerteren Finanzmitteln verbundene Teil der baulichen Kulturgüter und Landesmuseen soll dem Innenminister künftig eine publikumswirksame Bühne bieten.

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Di

20

Apr

2021

Geschichtsträchtige Stadt

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Natürlich zeige ich als Gästeführerin Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern gerne die Highlights meiner Heimatstadt Ingelheim, wo Geschichte erlebbar wird. Immerhin weilten hier einst mit Karl dem Großen und Sebastian Münster Persönlichkeiten, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Rotweinstadt hinausgeht.

 

Und so fiel mein Vorschlag, doch in diesem Jahr den „Tag der Landesgeschichte“ hier zu veranstalten, bei der Kommission zur Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz auf fruchtbaren Boden. Zumal wir neben den steinernen Zeugen der Geschichte auch mit der „kING“ (siehe Bild) und dem benachbarten Weiterbildungszentrum (WBZ) „Locations“ zu bieten haben, die für Begleitveranstaltungen bestens gerüstet ist.

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Mo

15

Feb

2021

Wert der Gemeinschaft

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Auf den griechischen Philosophen Aristoteles geht die Charakterisierung des Menschen als „Zoon politikon“ zurück – als Wesen, das erst in der Gemeinschaft sich selbst optimal verwirklichen kann. Daraus folgt für ihn die Rechtfertigung des Gemeinwesens „Staat“.

 

So gesehen wird klar, warum auch die Betätigung des Menschen in Vereinen zur Festigung des Gemeinwesens „Staat“ einen wesentlichen Beitrag leistet. Ein solches Betätigungsfeld sind die zahlreichen Amateurmusikvereine, wo man sich zu gemeinsamen Proben zusammenfindet. Ganz besonders im ländlichen Raum, dessen Förderung sich ja Politiker*innen auf die Fahnen geschrieben haben, ist dieses Vereinsleben der soziale „Kitt“ der Dorfgemeinschaft.

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Di

19

Jan

2021

Jüdisches Leben...

Bild: pixabay
Bild: pixabay

...in Deutschland hat eine längere Tradition als viele vermuten. Ein Dekret des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 ist das älteste Dokument, das die Existenz einer jüdischen Gemeinde im heutigen Deutschland belegt. Es sichert den jüdischen Bewohnern der „colonia claudia ara aggripinensium“ (Gebiet des heutigen Köln)  das Recht zu, in die „curia“ aufgenommen zu werden – der Volksversammlung römischer Vollbürger. Wir können heute also auf 1.700 Jahre „Jüdisches Leben in Deutschland“ zurückblicken, das mit Speyer, Worms und Mainz drei kulturelle Zentren hatte.

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