Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

Fr

12

Jul

2019

Kulturgut Buch

Wer mein Arbeitszimmer betritt, erkennt unschwer, dass ich eine „Leseratte“ bin. Und die Bandbreite der Bücher reicht dabei vom „Ostfriesen-Krimi“ über Fachbücher und Biographien bis zu opulenten Bildbänden. Und darunter befinden sich auch zahlreiche Ausgaben von kleinen Verlagen – auch aus Rheinland-Pfalz. Ein ehemaliger Schüler betreibt – wenn auch nicht in Rheinland-Pfalz – einen solchen kleinen Verlag. Ich weiß daher, dass diese „Nischen-Verlage“ mit ihren Werken nicht das „große Geld“ machen. Aber sie bereichern mit ihren Editionen die literarische Landschaft ungemein.

Messen bieten ihnen die Gelegenheit, ihre Ausgaben einem breiten Publikum zu präsentieren. Doch solche Messe-Auftritte sind mit Kosten verbunden – Kosten, die diese Verlage alleine kaum stemmen können. Bereits 2006 schlossen sich daher kleine und mittlere Verlage in Rheinland-Pfalz zum „Verlags-Karree“ zusammen. Dessen Auftritt auf der Buchmesse wurde vom Wirtschaftsministerium des Landes finanziell unterstützt. Damit sollte nun Schluss sein. Ein Aufschrei ging durch die Kulturszene des Landes.

Die Vorsitzende des  Landesfachausschusses „Kultur“ der FDP intervenierte beim Minister. Und auch ich wurde als kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion aktiv.

 

 

Heute nun die frohe Botschaft:

Die Förderung durch das Wirtschaftsministerium wird zunächst noch einmal für ein Jahr aufrecht erhalten. Und dann soll das Ministerium übernehmen, das eigentlich für das Kulturgut Buch und das Kulturland Rheinland-Pfalz die richtige Adresse ist – nämlich das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und (eben!) Kultur.

 

Zufrieden widme ich nun wieder der Lektüre meines aktuellen Lesestoffs – ein Buch über die „Mainzer Republik“. Es ist übrigens in einem jener Verlage des „Verlags-Karrees“ erschienen. Und über seine Vorstellung im Plenarsaal des Landtags hatte ich erst neulich berichtet

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Mo

08

Jul

2019

Geburtstag auf „Rhoihessisch“

Am 8. Juli 1816 erblickte „Rheinhessen“ das Licht der Welt – zunächst nur ein Verwaltungsakt als Folge der Beschlüsse des Wiener Kongresses. Als dann 2016 der 200. Geburtstag des Konstrukts begangen wurde, konnte man erfreut feststellen, dass sich dessen Bewohner längst mit Rheinhessen als ihrer Heimat identifizieren. Und da man in Rheinhessen bekanntlich gerne feiert, beschloss man, künftig jedes Jahr Geburtstag zu feiern.

Heute fand diese Feier im Ingelheimer Winzerkeller statt. Mein Mann und ich gehörten zu den geladenen Gästen, denen Volker Gallé „uff rhoihessisch“ klar machte, was diese Region und ihre Menschen so einzigartig macht.

Bevor dann die zahlreichen Gäste beim „flying buffet“ rheinhessische Spezialitäten genießen konnten, stand noch der Anschnitt der Geburtstagstorte auf dem Programm. Peter E. Eckes, unermüdlicher „Vermarkter“ von Rheinhessen, war bereits etwas ungeduldig geworden – obwohl die Redner sich bei ihren Grußworten um Kürze bemüht hatten.

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Mo

08

Jul

2019

Puzzle Uni Koblenz-Landau

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ein bisschen kommt es einem schon vor wie ein Puzzle – das Konstrukt „Universität Koblenz-Landau“. Im Gründungsjahr 1969 nannte sich das Ganze noch „Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz“. Doch auch schon damals war es ein Puzzle, dessen Teile nicht so recht zusammen passen wollten. Momentan verteilen sich knapp 18.000 Studierende aus den Campus Landau und den Campus Koblenz. Und das „Headquarter“ Präsidialamt residiert über den Dächern von Mainz in einem der Bonifazius-Türme.

Und genau dort empfing heute Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode die FDP-Fraktionsvorsitzende Cornelia Willius-Senzer und mich zu einem Meinungs-austausch über die Probleme der Doppel-Uni. Denn an dem Puzzle wird schon wieder gebastelt, um es „passend“ zu machen.

Ob diese hochschulpolitischen „Bastelarbeiten“ der Weisheit letzter Schluss sind, fragt sich nicht nur die Eule, die ja den alten Griechen als Symbol der Weisheit galt. Auch ich versuche, in Gesprächen mit allen Akteuren Antworten auf diese Frage(n) zu finden. Denn ich sehe meine parlamentarische Aufgabe in mehr als dem bloßen Abnicken von Vorlagen der Regierung 

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Do

04

Jul

2019

Handwerk

Die letzte Etappe der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion führte uns heute wieder zurück nach Mainz. Im Gewerbegebiet MZ-Hechtsheim besuchten wir das „BBZ I“ (Berufsbildungszentrum) der Handwerkskammer Rheinhessen. Dort sollen jährlich 3.500 Auszubildende und 800 Teilnehmer an Fort- und Weiterbildungs-maßnahmen fit gemacht werden für einen Beruf im Handwerk. Das BBZ ist auch der Ort für die Meister-Ausbildung sowie Umschulungskurse.

 

Hier findet die überbetriebliche Ausbildung statt in den Sparten

• Elektro

• Kraftfahrzeugtechnik

• Metallbau

• Sanitär, Heizung, Klima

• Friseurhandwerk.

Dass gerade das Friseurhandwerk das besondere Interesse der weiblichen Mitglieder unserer „Reisegruppe“ weckte, sorgte für Amüsement bei den „Herren der Schöpfung“. Wie gerne hätten sie uns einmal so richtig den Kopf gewaschen.

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Do

04

Jul

2019

Master oder Meister?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im Rahmen der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion bestand jeweils abends die Gelegenheit zur Vertiefung des Themas des Tages im Rahmen einer Talk-Runde vor Ort. Heute stand ich im „Alten Auktionsgaus“ in Mainz auf dem Gelände der ehemaligen Waggonfabrik zum Thema „Berufliche Bildung“ Rede und Antwort.

Ich griff dabei noch einmal den Slogan auf, mit dem wir bereits im Landtags-Wahlkampf unsere Position verdeutlicht hatten „Ein Meister muss so viel wert sein wie ein Master“. Prägnanter kann man die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung wohl nicht auf den Punkt bringen.

Durch unsere Regierungsbeteiligung in Rheinland-Pfalz haben wir nun die Möglichkeit, unseren Worten auch Taten folgen zu lassen. Denn dem Fachkräfte-Mangel kann nicht durch immer mehr und neue Studiengänge begegnet werden – sondern nur durch eine qualifizierte Berufsausbildung.

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Di

02

Jul

2019

6 aus 49

Die Älteren werden sich noch erinnern. Der Fernseh-Samstag im Ersten hatte der Konstanten: die Sportschau, das Wort zum Sonntag und die Ziehung der Lottozahlen. Von 1965 bis 2013 starrten Millionen Zuschauer auf den Bildschirm und hofften, dass die gezogenen Zahlen mit denen übereinstimmten, die sie auf ihrem Lotto-Schein angekreuzt hatten.

Heute führte uns Tag 3 der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion zu Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz. Dort konnten wir die Kugeln bestaunen, deren Fallen oder Nicht-Fallen in deutschen Wohnzimmern für Jubel oder Enttäuschung sorgten.

Wir lernten aber auch die andere Seite des Glücksspiels kennen.

Diese Seite wird von der Lotto-Stiftung repräsentiert, die in Rheinland-Pfalz immer wieder als Sponsor auftritt für

•  das Wohlfahrtswesen

•  Kunst und Kultur

•  Sport

•  Bildung, Wissenschaft und Forschung.

 Zahlreiche Projekte wären ohne diese Förderung nicht Realität geworden.

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Di

02

Jul

2019

Moderne Weinlese

Romantiker denken bei dem Stichwort „Weinlese“ sicher an Menschen, die fröhlich lachend die Trauben von den Rebstöcken abschneiden. Dass die Arbeit im Weinberg – und die beinhaltet nicht nur die Lese – ein „Knochen-Job“ ist, passt nicht so ganz zu diesem verklärten Bild. Maschinelle Hilfe kann diese Arbeit wesentlich erleichtern.

Am Tag 2 der „Sommer-Tour“ der FDP-Landtagsfraktion, der uns in den Bezirks-verband Eifel-Hunsrück führte, besuchten wir die Fa. ERO Gerätebau GmbH, die ein ganzes Portfolio von maschinellen Hilfsmitteln für die Arbeit im „Wingert“ im Angebot hat. Vor einem Trauben-Vollernter kamen mein Fraktionskollege Marco Weber und ich uns richtig klein vor.

Am Standort Simmern war vor einem Jahr gerade die Fertigstellung der imposanten Fertigungshalle gefeiert worden – immerhin ein 20-Mio.-Euro-Projekt, das von dem Familienbetrieb „gestemmt“ wurde. Diese Investition ist einerseits ein Beweis des unternehmerischen Muts der Familie Erbach. Sie ist aber andererseits auch ein Bekenntnis zur Region.

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Mo

01

Jul

2019

Pfalzwein

Nachdem wir uns bei Tag 1 unserer „Sommer-Tour“ erst einmal mit der Verwertung von „Nebenprodukten“ landwirtschaftlicher Produktion beschäftigt hatten, stand zum Abschluss des Tages die „Verwertung“ von Hauptprodukten im Vordergrund. Das Deutsche Weintor in Schweigen bildete den passenden Rahmen für einen angemessenen Ausklang des Tages.

Und mit Ferdi Breuksch (l.) und Andy Becht (r.) hatte ich gleich zwei Pfälzer Urgesteine an meiner Seite, die drauf und dran waren, das Lied eines weiteren Ur-Pfälzers – nämlich Kurt Dehn – anzustimmen: „Ja so ähn gude Palzwoi ..“. Aber es war ja noch früh am Abend

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Mo

01

Jul

2019

Methan aus Biomasse

Landwirtschaftliche Betriebe erzeugen zwangsläufig als „Nebenprodukt“ auch Abfälle. Die stoffliche und energetische Verwertung dieser Biomasse ist Gegenstand eines vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsprojekts. Im Energiepark Primasens-Winzeln ist eine Pilotanlage zur Gewinnung von Methan aus dieser Biomasse entstanden, die vom PFI (= Prüf- und Forschungsinstitut) Pirmasens betrieben wird.

Sie war das Highlight von Tag 1 der „Sommer-Tour“ der FDP-Landtagsfraktion, der uns in den Bezirksverband Pfalz führte.

Das so gewonnene Methan wird übrigens in das lokale Erdgasnetz eingespeist. Die bei der Fermentierung der Biomasse anfallende Wärme kann zusätzlich über Wärmepumpen genutzt werden.

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Sa

29

Jun

2019

RheinVokal

Eigentlich wird von den Landespolitikern – egal ob Regierungsmitglieder oder Abgeordnete – erwartet, dass sie einen Besuch beim alljährlichen Landesfest einplanen. Ich war aber heute nicht in Annweiler – sondern beim Eröffnungskonzert von RheinVokal in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle.

Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter der Leitung von Kazuki Yamada und die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova präsentierten Werke von Beethoven, Haydn, Berlioz und Bizet. Das Publikum war begeistert. Und auch ich hatte noch nie eine Sängerin mit einer derartigen Bühnenpräsenz erlebt. Kein Wunder, dass sogar Fans extra aus Berlin angereist waren, um die Bulgarin zu hören. Und da sie nicht sicher waren, ob sie in Koblenz ein würdiges Blumengebinde für den Weltstar auftreiben würden, hatten sie dieses sicherheitshalber von der Spree an den Rhein mitgenommen. Echte Fans eben.

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