Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

Fr

04

Aug

2017

Politische Bildung in Ingelheim

Er hätte sich sicher gefreut – Hans-Heinz Eppelsheimer (1920 – 1994), der FDP-Mann, der nach dem Krieg beharrlich daran arbeitete, in seiner Heimatstadt Ingelheim einen Ort zu schaffen, wo bürgerschaftliches Engagement in Kultur, Bildung und Politik unter einem Dach vereint sein würden. Es gelang ihm in der Wilhelm-Leuschner-Straße. Das Weiterbildungszentrum Ingelheim zählt mittlerweile zu den führenden Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland. Und die Fridtjof-Nansen-Akademie hat sich überregional einen Ruf als Forum für politische Meinungsbildung erworben.

Mit Dr. Florian Pfeil, dem heutigen Leiter von WBZ und FNA, führte ich heute ein Gespräch in den vor kurzem bezogenen großzügigen neuen Räumlichkeiten am Neuen Markt im Stadtzentrum. Im Rückblick verwies er noch einmal auf den logistischen Kraftakt, den der Umzug mit sich gebracht hatte. Mittlerweile hätten sich aber alle Mitarbeiter gut eingelebt und lobten die deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen.

Mit Stolz berichtete Dr. Pfeil von der Veranstaltungsreihe „Fluchtursachen kompakt“, die 2015 angesichts der stark gestiegenen Flüchtlingszahlen ins Leben gerufen wurde. Hier referieren nicht nur Experten – auch Flüchtlinge selbst kommen zu Wort. Mit jeweils mehr als 100 Interessenten habe die Reihe „echt eingeschlagen“. Und das ist wohl ganz im Sinne des Namensgebers der Akademie. Immerhin war der Polarforscher Fridtjof Nansen (1861 – 1930) der erste Hochkommissar für Flüchtlingsfragen des Völkerbundes.

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Di

01

Aug

2017

Mehr als O-Saft

Deutschland ist das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an fruchthaltigen Getränken. Und die Firma Eckes-Granini in Nieder-Olm hat ein breit gefächertes Angebot zur Deckung des Bedarfs durstiger deutscher Kehlen, das weit über den reinen Orangensaft hinausgeht.

 

Fein säuberlich in Reih und Glied aufgestellt präsentieren sich die vitaminreichen Durstlöscher, als ich Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing auf einem Besuch des Unternehmens begleitete.

Hans-Mario Dechent (links im Bild), Leiter der Entwicklungsabteilung, zeigte uns bei einem Rundgang, dass die Herstellung von fruchthaltigen Getränken weit mehr ist als das bloße Abfüllen frisch gepresster Säfte.

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Mo

31

Jul

2017

Zwergschulen

Reifferscheid in der Hocheifel hat gerade einmal knapp 500 Einwohner – und eine Grundschule mit gerade einmal 12 Schülerinnen und Schülern. Dass die nicht in getrennten Klassen unterrichtet werden, versteht sich von selbst. Man kann hier also mit Fug und Recht von einer „Zwergschule“ sprechen. Dass sich an dieser Situation in absehbarer Zukunft etwas ändern wird, ist eher unwahrscheinlich.

Es sind Schulen wie diese, deren Zukunft ungewiss ist. Denn sie entsprechen nicht den Anforderungen, die das rheinland-pfälzische Schulgesetz an eine Grundschule stellt: eine Klasse pro Jahrgangsstufe! Und hier gibt es nur eine Klasse für vier Jahrgangsstufen zusammen!

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Mo

31

Jul

2017

In memoriam: Heiner Kaiser

von links: Ringhoffer, MdL Lerch, Dr. Wissing und Kaiser, Bild: FDP Budenheim
von links: Ringhoffer, MdL Lerch, Dr. Wissing und Kaiser, Bild: FDP Budenheim

Beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen der FDP Rheinland-Pfalz war er noch vom Landesvorsitzenden Dr. Volker Wissing als Ehrengast begrüßt worden: Heiner Kaiser aus Budenheim. Heute verstarb er im Alter von 93 Jahren. Noch Ende Februar war er für seine langjährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten geehrt worden.    

Bereits Ende 1945 hatte Kaiser sich den Liberalen in Hessen angeschlossen. Der dort entstandenen Liberaldemokratischen Partei (LDP) trat er am 15. Januar 1946 bei. Und schon bald durfte er ein persönliches Highlight seines noch jungen politischen Wirkens im Raum Marburg/Gießen erleben:

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So

23

Jul

2017

Bahnfahren einmal anders

Früher nutzte ich die Bahn eher selten. Ich bevorzugte das Auto, um von A nach B zu gelangen. Allmählich lernte ich aber die Vorzüge des Bahnfahrens als erheblich stressfreiere Variante der Fortbewegung schätzen. Praktisch komplett ohne Stress verläuft eine Bahnfahrt, die unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ läuft. Von einer solchen Möglichkeit erfuhr ich beim Parteitag des FDP-Bezirksverbands Koblenz im März dieses Jahres in Kruft. Dort stellte der Verein „Brexbachtalbahn“ sein Projekt zur Wiederbelebung der stillgelegten Bahnstrecke im Westerwald vor. Dabei geht es den Bahnfreunden um eine Nutzung der Strecke für touristische Zwecke. Um für den „Tag X“, an dem die „Brex“ – wie sie ihre Bahn liebevoll nennen – wieder rollt, vorbereitet zu sein, halten die Vereinsmitglieder nun schon seit über 10 Jahren die Strecke in Schuss. 

Engagement und Konzept des Vereins haben mich überzeugt – und so versuche ich im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen. Es gilt vor allem, Steine aus dem Weg zu räumen – Steine, die die Realisierung des Projekts behindern. Momentan liegt ein solcher Stein in Bendorf, wo sich im Bereich eines Kreisels Straße und Schiene in die Quere kommen könnten.

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Sa

22

Jul

2017

Morden im/in Norden III

Und dann kam es auch noch zu einer Begegnung mit dem Autor selbst – bei einer Signierstunde in der bereits erwähnten Buchhandlung in Norden. Dabei outete ich mich nicht nur als Fan – sondern auch als kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Seine Frau Bettina Göschl registrierte amüsiert, wie ich ihm als „Gegenleistung“ für das Signieren zweier Bücher eine meiner Autogrammkarten (auch als MdL wird man immer wieder um Autogramme gebeten!) übergab. 

Und ein Erinnerungsfoto nach einem netten Plausch zwischen Kulturschaffendem und Kulturpolitikerin gab es auch noch:


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Mo

17

Jul

2017

Morden im/in Norden II

Krimi-Autor Wolf, ein gebürtiger Gelsenkirchener, lebt mittlerweile selbst in Norden. Und er baut geschickt real existierende Orte seiner ostfriesischen Heimat in die fiktive Handlung seiner Romane ein- so zum Beispiel das „Café ten Cate“ in der Norder Fußgängerzone. 

 

Wolf selbst ist dort öfters real anzutreffen – ebenso wie seine Romanfigur Kommissarin Ann Kathrin Klaasen in der rein fiktiven Handlung. Da kann es schon mal passieren, dass – wie mir eine Bedienung im „ten Cate“ berichtete – Gäste ernsthaft fragen, ob Frau Klaasen denn heute schon da gewesen sei.

Hier holt sich auch – so die Idee des Autors - der stets gestresste Ermittler Ubbo von Heide etwas zur Beruhigung der Magennerven: einen Marzipan-Seehund. Und in der Tat – bei „ten Cate“ gibt es einen solchen im Angebot.

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Mo

17

Jul

2017

Morden im/in Norden I

Endlich Urlaub! Unser Ferienhaus in Greetsiel ist bezogen – nur der Kühlschrank muss noch bestückt werden. Kein Problem – wofür gibt es schließlich den Wochenmarkt in Norden. Beim Bummel durch die Fußgängerzone des reizvollen Städtchens noch ein paar Ansichtskarten in der Buchhandlung „LeseZeichen“ kaufen. Und da begegnet er uns auch schon: Klaus-Peter Wolf, der Autor der „Ostfriesen-Krimis“.

Seine Krimis bergen „Suchtgefahr“ – so der Warnhinweis auf der Rückseite eines der Taschenbücher, die regelmäßig in der SPIEGEL-Bestsellerliste ganz oben rangieren. Und unter uns – ich bin „süchtig“. Aber was das angeht, bin ich wohl nicht der einzige „Junkie“.

Um den Autor und seine Hauptfiguren ist in Norden ein regelrechter Hype entbrannt. Und man begegnet auf Schritt und Tritt den Originalschauplätzen der mörderischen Handlungen – so zum Beispiel dem Gebäude des zur Polizeiinspektion Aurich/Wittmund gehörenden Kommissariats:

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Sa

15

Jul

2017

MdL - Mitarbeiter

Landtagsabgeordnete brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sie in ihrer politischen Arbeit unterstützen und die ihnen ganz persönlich zuarbeiten. Diese Kräfte betreuen beispielsweise Besuchergruppen oder führen Protokoll bei den zahlreichen Besprechungen, bei denen Bürgerinnen und Bürger oder Verbände ihre Anliegen vortragen.

Meist sind es junge Menschen, die sich für die Mitarbeit bei einem/einer Abgeordneten interessieren. Die Motive für dieses Interesse können dabei recht unterschiedlicher Natur sein. Mal ist es bloß die Neugier, einmal einen Blick hinter die Kulissen des politischen Geschehens zu werfen. Mal passt eine solche Tätigkeit quasi als Berufspraktikum zum Studium. Und die eine oder andere spätere politische Karriere nahm ihren Anfang in einem solchen Job.

Mal sehen, was die beiden, mit denen ich auf dem Bild zu sehen bin (Mitarbeiter Maximilian Haas und Praktikant Antonio Tanasoiu) aus ihrer Zeit bei mir machen werden.  

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Do

13

Jul

2017

Was Schulen brauchen

Als ich am Gymnasium in Oppenheim meine pädagogische Laufbahn startete, hatte ich einen Kollegen, der die Bemühungen der „Junglehrer“ um moderne Unterrichtsmethoden mit einem süffisanten „Früher genügten Tafel und Kreide“ zu kommentieren pflegte. Auch in der Schule ist aber die „Kreidezeit“ längst vorbei. Doch was brauchen Schulen heute wirklich?    

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