Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

So

19

Mai

2019

Junge Musiker begeistern

Bild :  E. Emard (Landesmusikrat)
Bild : E. Emard (Landesmusikrat)

In letzter Zeit nahm ich als Landtagsabgeordnete einige Termine wahr, bei denen die Musik im Vordergrund stand. Da ich selbst in meiner – zugegebenermaßen äußerst knappen – Freizeit ein Instrument spiele (Klavier), empfinde ich diese Termine als besonders angenehm und inspirierend.

 

Heute stand ein echtes Highlight auf meinem Programm: das Konzert der Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert. Im „Roten Saal“ der Hochschule für Musik auf dem Campus der Mainzer Uni zeigten die jungen Musiker (die „ältesten“ gerade einmal 17) einen beeindruckenden Querschnitt ihres Könnens. Das Publikum erlebte dabei auch ganz unterschiedliche Musikstile. Dabei reichte der Bogen von Bach bis hin zu einem für einen „rezitierenden Cellisten“ geschriebenen Stück, in dem Gedichte des Schweizer Theologen und Literaten Kurt Marti „vertont“ wurden. Und in der Kategorie „Gesang“ wartete der Preisträger mit einem selbstkomponierten Song auf, bei dem er sich auf der Gitarre begleitete.

 

Begeisterter Applaus war die mehr als verdiente Anerkennung für eine Leistung, hinter der neben Talent auch eiserne Disziplin steckt.

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Einsatz von Jugendoffizieren im Schulunterricht

In meiner Rede am 15. Mai 2019 sprach ich zum Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen. 

 

Für mich leisten Jugendoffizieren seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung an Schulen. Die Diskussion um die Einsatzmöglichkeiten von Jugendoffizieren muss dabei in enger Verbindung mit der persönlichen Haltung gegenüber der Bundeswehr geschehen. 

 

Da es in bestimmten politischen Kreisen nicht mehr selbstverständlich ist, sich zur Bundeswehr und damit auch zum Bildungsauftrag von Jugendoffizieren zu bekennen, erinner ich im Einzelnen und im Wesentlichen an das, was die Bundeswehr u.a. zu leisten hat: internationale Konfliktverhütung, Kampf gegen den internationalen Terrorismus, Unterstützung von Bündnispartnern oder den Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

 

Zudem verweise ich auf den Beutelsbacher Konsens für die politische Bildung, wonach Jugendoffiziere Politik kontrovers darstellen sollen und sich jede Einseitigkeit verbiete. Es gilt das Verbot der Indoktrination und das Gebot der Vielfalt und Gegensätzlichkeit, mit dem Ziel der freien Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler.

 

In meiner Zeit als Sozialkundelehrerin habe ich durchweg positive Erfahrungen mit Jugendoffizieren gemacht: einerseits durch eine hohe fachliche Kompetenz, aber auch in Hinblick auf das Auftreten und die Persönlichkeit.

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Kita-Zukunftsgesetz

In meiner Rede vom 16. Mai 2019 sprach ich im Landtag zum Kita-Zukunftsgesetz.


Neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie etwa die steigende Anzahl an erwerbstätigen Frauen, wurden zum Anlass genommen ein Kita-Zukunftsgesetz auf den Weg zu bringen. Kernstück ist ein Rechtsanspruch auf 7h Betreuung und Bildung am Stück mit Mittagessen zu verankern. Unbestritten ist das Kita-Zukunftsgesetz ein Meilenstein auf dem Weg zur frühkindlichen Bildung!


Auch für Erzieherinnen und Erzieher bietet das Gesetz konkrete Vorteile: Zeit für Leitungsaufgaben, Zeit für die Anleitung von Auszubildenden & Studierenden, mehr Personal für besondere Aufgaben sowie eine feste Verankerung von Fortbildungskosten in die Personalkostenzuteilung des Landes.

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Do

16

Mai

2019

„Transatlantisches“ Essen

Ein Landtagsmandat bringt eine Vielzahl von Einladungen mit sich. Wenn sich darunter eine aus festem Karton mit eingeprägtem Landeswappen und schwarz-rot-goldener Kordel befindet, dann muss es sich wohl um einen besonderen Anlass handeln. So auch heute. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte aus Anlass des Besuchs der Honorarkonsuln aus USA und Kanada zu einem Abendessen in den Festsaal der Staatskanzlei eingeladen.

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Mo

13

Mai

2019

Immer noch „Babbelschwester“?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Dass man mit einer politischen Initiative nicht immer auf ungeteilte Zustimmung trifft, gehört zum politischen Alltag – auch auf der Kreisebene. Diese Erfahrung musste ich im Sozialausschuss des Kreistags Mainz-Bingen machen. Dort war über eine Initiative der FDP-Fraktion zur Beteiligung an dem Modellprojekt „Gemeindeschwester plus“ debattiert worden. Die „Gemeindeschwester plus“ soll insbesondere betagten alleinstehenden Menschen, die noch in ihren eigenen vier Wänden leben wollen, Hilfestellung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen geben. Eigentlich eine vernünftige Sache – sollte man meinen. Und das Modellprojekt wird zu 100 % vom Land finanziert – würde den Kreis also nichts kosten.

Von den Gegnern des Projekts wurden schon damals ziemlich fadenscheinige Argumente ins Feld geführt. Und ein Ausschussmitglied bezeichnete die „Gemeindeschwester plus“ geringschätzig gar als bloße „Babbelschwester“ – was nicht nur mich erzürnte. Immerhin konnte man sich damals auf eine Anhörung einigen.

 

Heute informierte uns nun im Ausschuss Andrea Maurer, Leiterin der Sozialabteilung der Kreisverwaltung Alzey-Worms über die dortigen Erfahrungen mit dem Projekt. Bereits 2015 hatte man sich daran beteiligt – und gerade den Entschluss gefasst, diese Beteiligung noch einmal um zwei Jahre zu verlängern. Denn – so ihr simples Fazit – „Wir finden, dass es sehr viel bringt.“! 

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Fr

10

Mai

2019

Musikausbildung in der Breite

In meiner bildungs- und kulturpolitischen Landtagsarbeit habe ich es sehr oft mit Vertretern der Musik zu tun. So auch heute bei meinem Besuch in Neuwied-Engers. Er begann in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, wo mir Leiter Rolf Ehlers (im Bild neben mir) zuerst einmal die Räumlichkeiten zeigte.

 

Das Haus fungiert als Begegnungsstätte für Musiker und Musikpädagogen, die hier im Rahmen von Workshops Teile des Programms erarbeiten, mit dem sie sich später dem Publikum präsentieren wollen. In diesem Jahr werden über 75 solcher mehrtägigen Workshops angeboten. Die Teilnehmer übernachten unmittelbar vor Ort. Für 2019 rechnet man mit ca. 13.000 Übernachtungen – in einer im Vergleich zur benachbarten Villa Musica doch eher spartanischen Umgebung. Hier sieht mein Gesprächspartner noch „Luft nach oben“.

Gleiches gilt auch für geeignete Probenräume. Die drei vorhandenen reichen bei weitem nicht aus. Ausweichmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung (Aula der Christiane-Herzog-Schule, Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde, Räume der Villa Musica) sind zwar prinzipiell gegeben – sind aber oftmals durch anderweitige Nutzung belegt.

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Fr

10

Mai

2019

Villa Musica

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Sie sehen sich selbst gerne als „Spitze der Pyramide“ in der Musiker-Ausbildung des Landes Rheinland-Pfalz – die Verantwortlichen der Landesstiftung „Villa Musica“. Schon seit längerem hatten diese mich zu einem Besuch in ihrem Domizil in Schloss Engers eingeladen. Heute klappte es endlich mit dem Termin.

Dass ich ein Cello als Illustration dieses Website-Beitrags gewählt habe, ist der Tatsache geschuldet, dass der künstlerische Leiter Alexander Hülshoff von Hause aus Cellist ist. Ich habe ihn bereits mehrfach bei Terminen, die ich als Landtagsabgeordnete wahrnahm, in dieser Funktion erlebt. Seine Schwester gehörte als Musiklehrerin übrigens dem Kollegium des Nackenheimer Gymnasiums an, das ich bis zum Antritt meines Landtagsmandats leitete.

 

Sicher ist das Ambiente des direkt am Rheinufer gelegenen Barockschlosses eine Umgebung, die dem Selbstverständnis als „Spitze der Pyramide“ angemessen erscheint. Damit diese „Spitze“ nicht bröckelt, muss natürlich „Geld in die Hand genommen“ werden. Das gab man mir in einem Memo anlässlich meines Besuchs auch ziemlich unmissverständlich zu verstehen.

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Mi

08

Mai

2019

Triebwerke für große Vögel

Wir als Freie Demokraten sehen uns ja selbst gerne als treibende Kraft in der Politik. Von daher hatte der heutige Besuchstermin im Rahmen einer auswärtigen Sitzung der FDP-Landtagsfraktion schon etwas Symbolisches. Wir waren nämlich zu Gast bei Lufthansa Technik AERO Alzey.

Dort beschäftigen sich mehr als 500 Mitarbeiter mit der Instandhaltung und Überholung von Triebwerken für die „großen Vögel“. Geschäftsführer Mark Johnson (im Bild neben mir) erläuterte uns die Expansionspläne des Unternehmens.

 

Und so kann Rheinhessen-Wein mit Flugzeugen, deren Triebwerke in dem beschaulichen rheinhessischen Städtchen noch einmal auf Herz und Nieren geprüft wurden, in alle Welt transportiert werden.

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Sa

04

Mai

2019

KulturSommer Rheinland-Pfalz

Meine Heimatstadt Ingelheim war heute Gastgeber für die Eröffnung des diesjährigen KulturSommers Rheinland-Pfalz, der unter dem Motto Heimat(en) steht.

Auf vielfältige Art und Weise setzen sich dabei die Kulturschaffenden mit dem Begriff „Heimat“ auseinander. Gleich zu Beginn verdeutlichte eine Tanz-Performance vor der Veranstaltungshalle kING, wie Menschen ihre angestammte Heimat verlassen, um in einer neuen Umgebung ein besseres Leben führen zu können. Der Bezug zu den Migranten, die in Ingelheim auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge warten, war augenfällig. Irgendwie erinnerte mich die Choreographie in der käfigartigen Szenerie an die Tanzszenen mit den Sharks und Jets der Westside Story. Auch in deren Handlung spielten Migranten eine Rolle.

 

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Sa

04

Mai

2019

Im Wahlkampfmodus

Am heutigen Morgen zeigte sich der „Wonnemonat“ Mai nicht gerade von seiner charmanten Seite. Und so waren meine Parteifreunde und ich am Info-Stand in Nieder-Olm auch dick eingepackt, als wir unsere Wahlbotschaft an den Mann bzw. die Frau brachten.

Und einmal mehr wurde klar, warum ein Schirm unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Info-Standes ist.

 

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