Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

Do

16

Aug

2018

Bei Fremdsprachen Spitze

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im politischen Alltag hat man sich fast schon daran gewöhnt, dass an den Schulen in Rheinland-Pfalz mehr oder minder heftige Kritik geübt wird. Als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin kann ich diese Kritik nur bedingt nachvollziehen. Umso mehr freute mich, dass im „Bildungsmonitor 2018“ auch einmal etwas Positives über unsere Schulen vermeldet wurde: „Beim Fremdsprachenunterricht an Schulen ist Rheinland-Pfalz Spitze.“!

Schade nur, dass die meisten Medien guten Nachrichten weniger Raum widmen als schlechten …

 

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Mi

15

Aug

2018

Weinbergsfahrten

Niersteins Bürgermeister verkündete jüngst im SWR, sie seien in seiner Stadt „erfunden“ worden – die Weinbergsfahrten. Fakt ist, dass in praktisch allen Weinbauregionen solche Fahrten von Winzerbetrieben für Gruppen Interessierter angeboten werden. Und so ziehen denn die Traktoren mehr oder minder originelle Wagen durch die Weinberge. An Bord genießt das Publikum neben der tollen Aussicht und Fachinformationen auch „Weck, Worscht und Woi“.

 Nicht jeder zollt diesem Treiben uneingeschränkten Beifall. Wenn eine solche Fahrt zur bloßen „Sauftour“ verkommt, mehren sich die unangenehmen Begleiterscheinungen. Und damit ist nicht nur der Lärm gemeint. Vermüllung der Landschaft gehört leider ebenso dazu wie „Wildpinkeln“ und unkontrolliertes Verrichten der Notdurft in den Ortschaften.

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Fr

10

Aug

2018

Binnenschifffahrt

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Beim Transport von Warencontainern stehen Logistiker vor der Frage: LKW, Bahn oder Binnenschiff? Für Binnenschiffe spricht der niedrigere Verbrauch an Primärenergie. Im Vergleich zum LKW liegt dieser bei weniger als der Hälfte pro Tonnenkilometer. Und auch im Vergleich zur Bahn liegt der Vorteil bei fast 50 %. So sind Containerschiffe auf dem Rhein ein vertrauter Anblick.

Doch die 600 Kilometer rheinland-pfälzische Wasserstraßen (Rhein, Mosel, Saar und Lahn) müssen unterhalten und ausgebaut werden. Dafür ist der Bund als Eigentümer zuständig. Die Mainzer Landesregierung kann dabei nur ständig beim Bund „Druck machen“.

 

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Di

07

Aug

2018

Französisch an RS+

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wie schön, wenn man die folgende Frage bei einem Aufenthalt in unserem Nachbarland mit „ja“ beantworten kann.

In einer Kleinen Anfrage wollte ich vom Bildungsministerium wissen, in welchem Maße dies auch für Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus gilt. Die Antwort besagt, dass

 

a) im abgelaufenen Schuljahr knapp 17 % der Jugendlichen in den Klassenstufen mit Wahlpflichtfach sich für Französisch entschieden haben und

 

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Mo

06

Aug

2018

Schule heute

So manche, die die Beiträge auf meiner Website verfolgen, kennen diese Utensilien noch aus ihrer eigenen Schulzeit: Tafel und Kreide …

… doch die Schule von heute hat die „Kreidezeit“ längst überwunden. Schülerschaft und Lehrkörper arbeiten längst in einer digitalen Lernumgebung. Um dies zu ermöglichen, waren – und sind noch immer – hohe Investitionen erforderlich. Diese sind in erster Linie vom jeweiligen Schulträger zu „stemmen“. Da die kommunalen Gebietskörperschaften als Schulträger aber finanziell höchst unterschiedlich ausgestattet sind, droht hier ein Ungleichgewicht, das Schulkindern in einer „reichen“ Kommune bessere Chancen auf Teilhabe an einer digitalen Bildungsinfrastruktur  bietet.

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Mo

06

Aug

2018

Schulbeginn

Alles hat ein Ende – leider auch die Sommerferien …

 

Bild: pixabay
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Mi

01

Aug

2018

Fach Wirtschaft

Bild: pixabay
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Es ist doch alles so einfach: man sieht eine Ware im Internet, packt sie in den Warenkorb, schickt die Bestellung ab – und nach kurzer Zeit wird die Ware geliefert!

Doch was spielt sich dabei eigentlich im Hintergrund ab? Wie läuft das so mit Herstellung und Vertrieb von Waren? Kurz: wie funktioniert eigentlich Wirtschaft? Von vielen Seiten wird immer wieder die Einführung eines eigenständigen Fachs „Wirtschaft“ an den Schulen gefordert.

 

Ich meine, dass es sinnvoller ist, das Thema „Wirtschaft“ dort zu behandeln, wo es hingehört – nämlich im Rahmen des Fachs „Sozialkunde“! So argumentierte ich auch auf dem FDP-Landesparteitag im Frühjahr in Deidesheim, als das Thema diskutiert wurde. Als ehemalige Sozialkundelehrerin und Regionale Fachberaterin für dieses Fach sowie als Schulbuchautorin weiß ich allerdings:

 

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Di

31

Jul

2018

Stiefkind Politische Bildung?

Sonderbriefmarke zum Hambacher Fest
Sonderbriefmarke zum Hambacher Fest

Das Hambacher Fest 1832 wird gerne als Startschuss für die Entwicklung hin zu einer demokratischen Gesellschaft in Deutschland gesehen. Die Teilnehmer wollten von der Obrigkeit als „mündige Bürger“ behandelt werden. Es sollte noch einige Zeit dauern, bis es endlich so weit war …

 

Doch was ist eigentlich ein „mündiger Bürger“? Laut Duden ein „erwachsener Mensch, der zu einem eigenen Urteil und selbstständigen Entscheidungen fähig ist“. Dazu setzt ihn „Politische Bildung“ in die Lage – vermittelt in dem Fach, das in Rheinland-Pfalz „Sozialkunde“ heißt.

 

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Sa

28

Jul

2018

Gefahrenstelle entschärft

Wer mit dem Auto von Mainz aus nach Ingelheim unterwegs ist und die Autobahnausfahrt Ingelheim-Ost benutzt, kennt diese Stelle, wo die Ausfahrt auf die L 422 trifft. Aber er kennt sie vielleicht etwas anders …

 

Denn da, wo man auf etwa von rechts sich nähernde Fahrzeuge achten sollte, versperrte ein Gebüsch die Sicht. Auch ich ärgerte mich immer wieder über diese gefährliche Stelle. Aber man kann ja Abhilfe schaffen.

 

Ein Schreiben an die Autobahnmeisterei Heidesheim genügte – und kurze Zeit später hatte unser „Freund Helfer“ mittels Motorsäge für freie Sicht gesorgt.

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Do

26

Jul

2018

Kita-Vorstoß

Bild: pixabay
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In einer Kindertagesstätte (Kita) lernen die Kleinen im Umgang miteinander schon früh soziales Verhalten. Dazu gehört auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

 

Das ist nicht immer ganz einfach – insbesondere dann, wenn die Kinder unterschiedlichen Religionsgemeinschaften angehören. Im niedersächsischen Gifhorn geht dieser Tage ein interessantes Projekt an den Start: die muslimisch-christliche Kita „Abrahams Kinder“. Im täglichen Miteinander sollen die Kleinen ihren eigenen Glauben – und den der anderen Kinder – kennen und verstehen lernen. Die beiden christlichen Kirchen und die türkisch-islamische Gemeinde teilen sich dabei in die Trägerschaft der Einrichtung.

 

Ich finde, dass ein solches Modell auch im Landkreis Mainz-Bingen eine Chance verdient. Daher habe ich mich heute mit einer entsprechenden Anregung an Landrätin Dorothea Schäfer gewandt. Denn nur durch das Verstehen des Glaubens anderer Menschen können Vorurteile vermieden werden.

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