Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

Mo

16

Apr

2018

Lehrergesundheit

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ihr Lehrer habt´s doch wirklich gut! Vormittags habt ihr immer recht – und nachmittags habt ihr frei.“. Solche und ähnliche Sprüche hörte auch ich ab und an von Bekannten. Und wenn ich dann dieses Klischee mit der Schilderung meines ganz persönlichen Zeitaufwandes in meinem Beruf gerade zu rücken versuchte, hörte ich von meinem Gegenüber nur „Ja du bist da vielleicht eine Ausnahme.“ – mein Gesprächspartner blieb aber skeptisch. Wie gerne hätte ich in dieser Situation auf belastbare statistische Daten zum wahren Zeitaufwand im Lehrerberuf zurückgegriffen. Doch es gab sie nicht. 

Jetzt will der Philologenverband – zumindest für die Gymnasiallehrer – diesem Manko abhelfen. Er hat eine Studie „Lehrerarbeit im Wandel“ initiiert, die von der Universität Rostock wissenschaftlich begleitet wird. Gefördert wird sie von der DAK. Und an dieser Konstellation erkennt man auch den eigentlichen Grund der Studie. Es geht nicht um die Sammlung von Argumenten für eine Verbesserung des Images des Lehrerberufs – es geht um die Erforschung der Auswirkungen der Belastung im Beruf der Lehrerinnen und Lehrer auf ihre Gesundheit. Es sollte einem nämlich schon zu denken geben, wenn immer weniger Pädagogen bis zum Ende ihrer Dienstzeit „durchhalten“.

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Fr

13

Apr

2018

Schul-Entwicklungs-Planung

Bildung ist einer unserer wichtigsten „Rohstoffe“. Und Schulen sind die Ein-richtungen, in denen dieser „Rohstoff“ – im doppelten Sinn des Wortes – „gefördert“ wird. Doch wie groß ist der Bedarf an diesen „Fördereinrichtungen“? Der Landkreis Mainz-Bingen als Schulträger bedient sich zur Beantwortung dieser Frage der Unter-stützung durch ein externes Gutachterbüro. Dieses liefert unter anderem eine Prognose der künftig zu erwartenden Schülerzahlen und berücksichtigt dabei eine Fülle von Einflussfaktoren.

Am Ende beraten die politischen Gremien dann über den sogenannten „Schulentwicklungsplan“. Er ist Grundlage für weitreichende Entscheidungen – wie zum Beispiel Investitionen in den Um- oder Neubau von Schulen im Landkreis oder die Einrichtung von Buslinien zur Schülerbeförderung.    

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Fr

13

Apr

2018

Pflegefachschule

Bild: pixabay
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Wer bei Pflegeberufen lediglich an Kranken- oder Altenpflege denkt, der denkt zu kurz. Natürlich haben wir zuerst diese Bereiche vor Augen, wenn zum Beispiel von „Pflegenotstand“ gesprochen wird. Das Spektrum der Pflegeberufe als Ausbildungs-berufe ist allerdings viel breiter. Ausbildungswillige lernen dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten kennen, die persönliche Situation – nicht nur von Alten und/oder Kranken – zu verbessern. Ein Lächeln ist der direkte Dank für die Bemühung des Pflegepersonals.    

Bereits im August letzten Jahres hatte die FDP-Fraktion im Kreistag Mainz-Bingen die Kreisverwaltung aufgefordert zu prüfen, ob an einer der Berufsbildenden Schulen im Landkreis eine Staatliche Pflegefachschule eingerichtet werden kann, die Ausbildungsgänge im Pflegebereich anbietet. Der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal wurde lange genug auf allen politischen Ebenen thematisiert – jetzt könnte der Kreis im Rahmen seiner Möglichkeiten handeln. 

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Do

12

Apr

2018

Notebook statt Notenbuch?

Notenbuch und Lehrerkalender waren gestern – heute sieht die Grundausstattung des Lehrpersonals zum Umgang mit schulischen Daten so aus: 

Bild: pixabay
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Mi

11

Apr

2018

„Haus des Erinnerns“

Bild: pixabay
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Heute war es endlich soweit – das „Haus des Erinnerns“ wurde in Anwesenheit zahlreicher Gäste feierlich eingeweiht. Joachim Schulte, Initiator des Projekts, hatte mich schon vor Wochen ausführlich über die Idee informiert, die hinter dem Ganzen steht. Die Besucher sollen durch die Exponate und deren mediale Aufbereitung zum Nachdenken angeregt werden – zum Nachdenken darüber, durch welche menschlichen Verhaltensweisen Demokratie gefährdet werden kann.     

Und es waren – und sind noch immer – solche Verhaltensweisen wie Intoleranz gegenüber vermeintlich „Anderen“, die über deren Ausgrenzung schließlich zu ihrer Entrechtung oder gar Verfolgung führen. Eine solche Gesellschaft kann sich schleichend von einer Demokratie zur Autokratie oder am Ende zur Diktatur entwickeln. Die Konfrontation der Besucherinnen und Besucher mit Beispielen aus der jüngeren deutschen Vergangenheit soll diese Gefahr verdeutlichen.

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Di

10

Apr

2018

Positive Nachrichten

Wenn meine heutigen Besucher – und ich – fast schon um die Wette in die Kamera lächeln, dann muss das schon einen Grund haben.    

In der Tat hatten meine heutigen Besucher vom Verband Reale Bildung Rheinland-Pfalz eine Information im Gepäck, die uns alle positiv stimmte: in den Regionen, in denen die Landesregierung eine Informationskampagne über die Schulform „Realschule plus“ (RS+) gestartet hatte, gingen die Anmeldezahlen für das neue Schuljahr nach oben!

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Fr

06

Apr

2018

Endlich Ateliergebäude

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es ist eine Binsenweisheit, dass Kunst erst im Auge des Betrachters entsteht. Doch dazu muss der Betrachter die Möglichkeit haben, diese auch in Augenschein zu nehmen.

 

Und genau daran fehlte es – zumindest bisher – in der Kunsthochschule (KHS) Mainz. So mahnte Rektor Dr. Henatsch bei meinem Besuch im Dezember letzten Jahres auch die Schaffung von Räumlichkeiten an, wo die Studierenden ihre Arbeiten einem breiteren Publikum präsentieren können. Dass es sich hierbei um ein berechtigtes Anliegen handelt, war mir bei meinem Besuch vor Ort schnell klar geworden. Und so wandte ich mich direkt an das zuständige Ministerium.

    

Heute nun die „frohe Botschaft“ von Staatssekretär Prof. Dr. Barbaro: die KHS wird ein Ateliergebäude – ausgelegt auf 50 Personen – erhalten. Kein Prunkbau – aber im Rahmen des finanziell derzeit Möglichen eine Lösung, mit der alle Beteiligten erst einmal leben können.

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Di

03

Apr

2018

Stiefkind Kultur?

Das Statistische Landesamt in Bad Ems versorgt Interessierte – und dazu sollten auch wir Landtagsabgeordnete zählen – mit einer wahren Flut von Daten und Fakten. In den „Statistischen Monatsheften“ 01/2018 fand ich eine Tabelle, die mich erschreckte. Was die öffentlichen Ausgaben für Kultur angeht, ist Rheinland-Pfalz aktuell Schlusslicht unter allen Bundesländern – mit gerade einmal 65 EUR pro Einwohner/-in (Bundesdurchschnitt: 106 EUR)!    

 

Als ich heute Margret Staal und Lukas Nübling vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz zum Meinungsaustausch traf, konnte und wollte ich diese Statistik nicht schönreden!    

Das Kulturbüro, das sich selbst als Impulsgeber, Projektträger und Dienstleister für die zahlreichen Kulturschaffenden im Land sieht, leistet gute Arbeit – wovon ich mich immer wieder überzeugen konnte. Doch trotz gestiegener Aufgaben – so etwa die Betreuung des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) – fließen die Haushaltsmittel des Landes nicht in dem erforderlichen Umfang.

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Mi

28

Mär

2018

Ausbildungs-Coach

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Unser Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing tritt eigentlich nicht als Politiker auf, der bei jeder Gelegenheit mit Anglizismen um sich wirft. Umso erstaunter mag der eine oder andere gewesen sein, als er die Debatte um die Förderung der beruflichen Bildung mit einem neuen Begriff belebte: „Ausbildungs-Coach“ …    

Doch es handelt sich hier beileibe nicht um eine obskure Berufsbezeichnung, wie sie bei so manchem Referenten teurer Management-Seminare auf der Visitenkarte prangt. Auf Anfrage meines Fraktionskollegen Steven Wink und mir teilte uns der Minister mit, dass es sich hier um eine Person handelt, die hinsichtlich ihrer Qualifikation den strengen Anforderungen des DQR (= Deutscher Qualitätsrahmen für lebenslanges Lernen) genügen muss. Dabei wird sowohl auf die Fachkompetenz (Wissen, Fähigkeiten) als auch auf die Personale Kompetenz (Sozialkom-petenz, Selbständigkeit) abgehoben. Für seinen Einsatz im Rahmen der betrieblichen Ausbildung muss der Coach das Niveau 6 erreichen, das vom DQR-Rat wie folgt beschrieben wird   

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Sa

24

Mär

2018

"Fake News"

Nicht erst seit Donald Trump gibt es sie – die alternative Wahrheit. Aber er hat mit diesem Begriff eine Steilvorlage für Kabarettisten geliefert. So auch für die „Stachelschweine“, die legendäre Berliner Truppe, die seit nunmehr 70 Jahren für Pointen steht, die messerscharf sind – aber nie persönlich verletzend. Das unterscheidet sie von jenen, die lieber mit Klamauk für Lacher sorgen. 

Heute konnte ich mich bei den „Stachelschweinen“ im Berliner Europa-Center wieder einmal von dieser Qualität wahren politischen Kabaretts überzeugen. Der Bogen, den das Ensemble spannte, reichte von der Misere um bezahlbaren Wohnraum in Berlin über die Identitätsprobleme von Deutschtürken bis hin zu der Frage, wie eigentlich Autokraten „ticken“. Trump und Putin wurden dabei von Björn Geske und Daniel Kröhnert gekonnt persifliert. Die Potentaten aus der Türkei und Nordkorea waren lediglich Puppen in ihren Händen – ein Schelm, der Böses dabei denkt.

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