Herzlich willkommen

Mein Name ist Helga Lerch. Ich bin Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags sowie Mitglied des Kreistags Mainz-Bingen und möchte Ihnen hier Einblicke in meine Arbeit geben.

Sa

13

Okt

2018

"Eine amerikanische Nacht"

Unter diesem Titel hatte das LandesJugendBlasOrchester Rheinland-Pfalz sein diesjähriges Herbstkonzert gestellt. Die engagierten jungen Musikerinnen und Musiker präsentierten in der Ingelheimer „kING“ ein anspruchsvolles Programm, das das Publikum begeisterte. So auch mich.

 

Unter der Leitung von Chefdirigent Stefan Grefig wurde sinfonische Blasmusik der Extraklasse zu Gehör gebracht. Und wer sich verwundert gefragt hatte, was denn eine Harfe in einem Bläserensemble zu suchen hat, dem wurde dies bei den Arrangements der Tanzszenen aus der „Westside Story“ klar, wo dieses Instrument einfühlsam die Melodien interpretierte, die der sanften Maria zuzuordnen sind.

 

Im zweiten Teil des Programms präsentierten die jungen Künstler einen Querschnitt aus „Porgy und Bess“!. Und für die Gesangspartien wurden sie von einer Sopranistin, einem Bassbariton und einem Tenor vom Koblenzer Staatstheater unterstützt.

 

Und spätestens bei der letzten Zugabe – dem Mambo aus der „Westside Story“ – hielt es niemand mehr auf den Sitzen.

 

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Do

11

Okt

2018

AfD: „Lehrer-Pranger“?

In einer Gesellschaftsordnung wie der unsrigen ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Schülerinnen und Schüler einen politisch neutralen Unterricht erhalten. Als ehemalige Sozialkundelehrerin weiß ich nur zu gut, dass dieser Anspruch gerade in diesem Fach von den Lehrkräften ein hohes Maß an Selbstdisziplin erfordert. Sie müssen sich jeder positiven oder negativen Bewertung einer Partei enthalten, die zu Wahlen zugelassen ist. Das gilt auch in Bezug auf die AfD.

Wenn aber nun die AfD ihrerseits ein Internet-Portal etablieren will, auf dem Schülerinnen und Schüler – wohlgemerkt anonym – Lehrkräfte benennen können, die angeblich in ihrem Unterricht negative Aussagen über diese Partei treffen, dann frage ich mich:

 

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Fr

05

Okt

2018

Standort Rheinhessen

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im Ausland – aber auch in weiten Teilen Deutschlands – denkt man bei der Nennung von Rheinhessen zuerst an Wein. Und übersieht dabei nur allzu leicht, dass die Region an der Peripherie des Rhein-Main-Gebiets hervorragende Bedingungen für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe bietet. Bei der Vermarktung des Standorts Rheinhessen gingen die Städte Mainz und Worms sowie die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen  bisher aber meist getrennte Wege. 

Die FDP-Fraktion im Kreistag Mainz-Bingen hat in dieser Legislaturperiode mehrfach Anläufe in Richtung einer gemeinsamen Vermarktung unternommen. Geschehen war bisher aber seitens der Kreisverwaltung nicht viel.

 

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Fr

05

Okt

2018

Familie Zuckmayer

Als ich das Gymnasium in Nackenheim als neue Schule an der Rheinschiene aufbauen durfte, hätte ich es natürlich gerne Carl-Zuckmayer-Schule genannt. Immerhin ist Carl Zuckmayer ohne Zweifel der berühmteste Sohn des Ortes. Und mit dem Stück „Der fröhliche Weinberg“ hat er seinem Heimatort ein literarisches Denkmal gesetzt. Wenngleich die Nackenheimer anfangs gar nicht so sehr erbaut waren über ihre Darstellung. Doch das hat sich mittlerweile geändert.

Und so sind sie sicher auch hoch erfreut über eine Zuwendung von 10.000 Euro von der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz. Sie soll für die Präsentation der Geschichte der Familie Zuckmayer im Nackenheimer Ortsmuseum genutzt werden.

 

Da ich dem Standort „meines“ Gymnasiums immer noch sehr verbunden bin, teile ich diese Freude.

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Mo

01

Okt

2018

Staatstheater Mainz

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Das Staatstheater Mainz erfreut sich beim Publikum wachsender Beliebtheit – beileibe keine Selbstverständlichkeit. Um weiterhin ein anspruchsvolles Programm präsentieren zu können, brauchen die Verantwortlichen aber auch entsprechende finanzielle Mittel. Und da geht es nicht ohne Subventionen der öffentlichen Hand.

Bisher stemmten bei dieser Subventionierung die Stadt Mainz und das Land Rheinland-Pfalz jeweils einen Anteil von 40 %. Ab 01.01.2019 erhöht das Land seinen Anteil auf 53 % - entsprechend sinkt dann der Anteil der Landeshauptstadt auf 47 %.

Ich begrüße dieses verstärkte Engagement des Landes ausdrücklich. Ich werde mich aber auch dafür einsetzen, dass das Land bei den Wünschen kleinerer Theater künftig auch mehr Großzügigkeit beweist.

 

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Di

25

Sep

2018

Spitze bei Weiterbildung

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg – auch und gerade im Beruf. Doch auch hier gilt: Stillstand bedeutet Rockschritt. Wer sich auf dem einmal Erlernten ausruht, verliert schnell den Anschluss. Fort- und Weiterbildung ermöglichen die Aneignung neuer Fähigkeiten („new skills“), die sowohl im Beruf als auch in der Freizeitgestaltung sinnvoll eingesetzt werden können.

Der Weiterbildungsatlas der Bertelsmann-Stiftung zeigt, in welchem Umfang die Deutschen die entsprechenden Angebote wahrnehmen. In Rheinland-Pfalz sind dies immerhin 13,5 % der Bürgerinnen und Bürger – was Platz 2 im Ländervergleich bedeutet. Innerhalb unseres Bundeslandes gibt es einen Spitzenreiter – den Landkreis Mainz-Bingen. Dort besuchten im Erhebungszeitraum knapp 22 % der Menschen Fortbildungsveranstaltungen.

 

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Mo

17

Sep

2018

Nach Wiesbaden - ohne umzusteigen

Bild: R.J.S.
Bild: R.J.S.

Daumen hoch für die zahlreichen Berufspendler, die möglichst stressfrei aus dem nördlichen Rheinhessen zu ihrem Arbeitsplatz in Wiesbaden und Umgebung gelangen möchten. Ab Dezember können sie dafür einen Zug nutzen, der von Bad Kreuznach nach Wiesbaden verkehrt. Und sie müssen dabei nicht in Mainz umsteigen. Diese Direktverbindung gab es schon einmal – als Linie RB 36. Die hatte die Bahn nach der Sperrung der Schiersteiner Brücke im Frühjahr 2015 eingerichtet.

Daumen hoch aber auch für die FDP. Denn die hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Bahn zur Aufrechterhaltung dieser Verbindung zu bringen. Nach der Aufhebung der Brückensperrung stellte die Bahn diese Verbindung allerdings wieder ein. Doch wir gaben nicht auf. Damals – im Frühjahr 2015 – hatten wir uns an die Bahnhöfe gestellt und den Frühpendlern eine Stärkung für den Tag mit auf den Weg gegeben. In einem Flugblatt hatten wir ihnen gleichzeitig unseren Einsatz für den Erhalt der Verbindung versprochen.

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Mo

03

Sep

2018

Schnelles Internet im Kreis

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Die IT-Experten betonen es bei jeder Diskussion: Ein wirklich schnelles Internet ist ohne Glasfaserkabel nicht machbar. Und zwar Glasfaserkabel bis ins jeweilige Gebäude – und nicht bloß bis zum nächst gelegenen Kabelverzweigerkasten am Straßenrand. Denn die Kupferkabel, die die Daten von da bis zu uns ins Haus transportieren, bremsen den Datentransfer erheblich.

Der Landkreis Mainz-Bingen wird daher einen mutigen Schritt wagen. Heute stimmte der Kreisausschuss einer Neuausschreibung für den Breitbandausbau zu. Mit der erweiterten Ausbaustufe (für die Fachleute: FTTB) sollen allen Bürgerinnen und Bürgern überall im Landkreis wirklich schnelle Übertragungsraten für ihre Daten zur Verfügung stehen.

 

 

Der Landkreis Mainz-Bingen gewinnt dadurch noch mehr an Attraktivität. Und die zu erwartenden Mehrkosten gegenüber der ursprünglich geplanten Ausbauvariante FTTC sind eine vernünftige Investition.

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Fr

31

Aug

2018

Zeitumstellung ade

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ein Rekord-Sommer – zumindest was die Hitze angeht – sagt allmählich „Tschüs“. Zeit also, sich mit der Umstellung unserer Uhren auf die Winterzeit einzustellen. Oder vielleicht doch nicht?

Schon vor mehr als 100 Jahren traten in Europa die ersten Regelungen zur Einführung einer Sommerzeit in Kraft. Einheitlich waren diese Regelungen erst 1996. Mit welch tollen Argumenten hatte man uns die Zeitumstellung schmackhaft gemacht (z. B. Energieeinsparung) – unsere innere Uhr tickte aber nicht nach diesen Regelungen.

 

 

Und so verwundert es nicht, dass sich bei einer Online-Abstimmung gut 80 % der Teilnehmer gegen eine Beibehaltung dieser Regelung aussprachen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kündigte daher die europaweite Abschaffung der alljährlichen Zeitumstellung an.

 

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Mi

29

Aug

2018

Verbesserung bei Kitas

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Egal wie man die Einrichtung nun nennt – Kindergärten oder Kindertagesstätten (Kitas) sollen den Kindern mehr bieten als ein Ambiente, das man mit „sicher, sauber und satt“ umschreibt. Das war eine der zentralen Forderungen des Programms der FDP zur Landtagswahl. Und im Koalitionsvertrag der „Ampel-Koalition“ ist die Novellierung des Kita-Gesetzes als einer der Arbeitsschwerpunkte für diese Legislaturperiode festgelegt worden.

 

In der Phase der Anhörungen und Stellungnahmen zum ersten Gesetzentwurf erschien nun das „Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann-Stiftung. Beim Personalschlüssel, der angibt, wie viele zu betreuende Kinder auf einen Betreuer bzw. eine Betreuerin kommen, bescheinigt dieser Bericht dem Land Rheinland-Pfalz bereits Verbesserungen. Heute liegt diese Zahl für die Kinder unter 3 Jahren bei 3,5 (vor 5 Jahren: 4,0) – für die Kinder über 3 Jahren bei 8,6 (vor 5 Jahren: 9,7).

 

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