Presse

Hier habe ich einige Presseartikel über mich und meine politische Arbeit zusammengestellt.

Bei Presseanfragen wenden Sie sich bitte an mein Wahlkreisbüro.

Di

21

Jan

2020

Pressemitteilung: Massiver Unterrichtsausfall an der Sprendlinger Elisabethenschule

Bei einem Besuch der FDP-Landtagsabgeordneten Helga Lerch an der Sprendlinger Elisabethenschule berichten Schulleiter und Elternvertreterinnen von gravierenden Defiziten bei der Unterrichtsversorgung.

Die Sprendlinger Elisabethenschule braucht dringend Verstärkung. Ohne zusätzliches Personal kann der Unterricht an der Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung nicht mehr sichergestellt werden. Das Kollegium arbeitet seit Monaten am Limit, wie Schulleiter Claus-Werner Dapper bei einem Besuch der FDP-Landtagsabgeordneten Helga Lerch verdeutlichte. Grund ist der massive Unterrichtsausfall, der bei den beamteten Förderschullehrern rund 20 Prozent beträgt. Bei den übrigen pädagogischen Fachkräften, etwa Erzieher oder Sozialarbeiter, sei sogar von 25 Prozent Ausfallzeiten auszugehen, sagte Dapper im Gespräch mit der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. „Der tatsächliche Ausfall ist viel, viel höher“, betonte Dapper und verwies auf die drastischen Konsequenzen für das Kollegium: „Die restlichen Lehrkräfte im Haus werden durch die Mangel gedreht.“

Hintergrund für die Zuspitzung sind die seit Jahren kontinuierlich steigenden Schülerzahlen. „Die Anzahl der Kinder mit erheblichem Förderbedarf nimmt zu“, erläuterte Dapper. Außerdem entschieden sich Eltern immer häufiger bewusst für die Förderschule und gegen eine Inklusion in der Schwerpunktschule. Höhere Schülerzahlen, so Dapper, führten zwangsläufig zu einem steigenden räumlichen und personellen Bedarf. „Für die Sachausstattung wird durch den Schulträger (Landkreis Mainz-Bingen) bestens gesorgt“, stellte Dapper fest. Und selbst für die Raumproblematik ist nach jahrelangem Ringen eine Lösung in Sicht. Die dringend erforderliche Erweiterung soll in diesem Jahr starten. Weit weniger erfreulich ist die personelle Situation, wenngleich es auch hier demnächst Entlastung geben soll. Im Februar stehen an der Schule Einstellungsgespräche an. „Wir hoffen, dass die Stellen wirklich besetzt werden“, betonte Claus-Werner Dapper, „denn wir stehen mit dem Rücken zur Wand“.

Nicht so recht nachvollziehen kann der Förderschulleiter, warum erst jetzt gehandelt wird. Die Entwicklung sei schon lange absehbar gewesen. Angesichts dessen wünschen sich Schulleitung und Schulelternbeirat (SEB), dass die Landespolitik der Realität ins Auge blickt. „Es passiert nichts, wenn ich alles schönrechne“, so die Kritik von SEB-Mitglied Yvonne Bless an die Adresse des Bildungsministeriums, das mit unrealistischen Zahlen arbeite. Man müsse die Missstände benennen, nur dann könne sich etwas ändern. „Der Lehrermangel hat sich über Jahre aufgebaut“, ergänzte SEB-Vorsitzende Christina Spichtinger. Viel zu lange sei nichts passiert.

Hinzu kommt ein grundsätzliches Problem: Es mangelt schlichtweg an Förderschullehrern. „Wir brauchen mehr Ausbildungskapazitäten und einen Ausbildungsschwerpunkt auch im Norden des Landes“, so die Meinung der Landtagsabgeordneten Lerch. Die Aufspaltung der Universität Koblenz-Landau mit einer selbständigen Uni in Koblenz könnte eine Chance sein. „Wir müssen aber auch als Land mehr tun, damit der Beruf des Förderschullehrers attraktiver wird“, meinte Lerch.

Womit die Sprendlinger Elisabethenschule derzeit zu kämpfen hat, ist kein Sonderfall. Darauf wies Claus-Werner Dapper ausdrücklich hin. Umliegende Schulen sähen sich mit ganz ähnlichen Problemen konfrontiert. Für Helga Lerch ist das wenig überraschend, denn die frühere Schulleiterin ist mit der Thematik bestens vertraut. Im Landtag hat sie sich wiederholt für eine bessere Unterrichtsversorgung eingesetzt. Und so sagte sie bei dem Gespräch in Sprendlingen zu, auch weiterhin den Finger in die Wunde zu legen. Dass Handlungsbedarf besteht, unterstreichen nicht zuletzt die schulischen Überlastungsanzeigen, die seit 2018 beim Land eingegangen sind. „Wir haben jetzt die 21. Überlastungsanzeige“, bemerkte Lerch mit Blick auf den jüngsten Hilferuf der Bertha-von-Suttner-Realschule plus in Betzdorf (Kreis Altenkirchen). Auf 21 Seiten hatte der Personalrat alarmierende Zustände geschildert und die Problemfelder anhand von Beispielen aus dem Schulalltag akribisch dokumentiert.

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Sa

18

Jan

2020

Pressemitteilung: FDP-Landtagsabgeordnete Helga Lerch besucht das Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz

Im Rahmen ihrer KulturWinterReise durch Rheinland-Pfalz machte Helga Lerch im Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz Station. Ein Schwerpunktthema des Gesprächs mit dem Leitungsteam war die neuerliche Verschiebung des seit Jahren geplanten Erweiterungsbaus.

 

Im November 2019 hat Helga Lerch ihre KulturWinterReise gestartet, die sie quer durch die rheinland-pfälzische Museumslandschaft führt. Auf ihrer Agenda stehen nicht nur die großen Museen. „Ich habe bewusst Wert darauf gelegt, auch kleinere Museen zu besuchen“, betonte Helga Lerch, Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Kultur, bei dem Informationsaustausch mit Museumsleiterin Dr. Gabriele Mendelssohn und deren Stellvertreterin Dr. Ingeborg Domes. Begleitet wurde die Landtagsabgeordnete von ihrem FDP-Kollegen Magnus Warga, Mitglied im Kulturausschuss der Stadt Ingelheim.

 

Das Ingelheimer Museum ist Helga Lerch bestens bekannt. Dies nicht nur, weil es in ihrem Wahlkreis gelegen ist, sondern auch, weil die Landtagsabgeordnete seit 2007 als ehrenamtliche Gästeführerin in Ingelheim im Einsatz ist. Daher kennt sie die räumlichen Probleme, mit denen das Museum zu kämpfen hat, sehr gut. Seit Jahren ist eine Erweiterung geplant, die Realisierung indes wurde immer wieder zurückgestellt. Das scheint auch nun wieder der Fall zu sein. „Aus der Zeitung konnte ich entnehmen, dass es wieder eine Verschiebung gibt“, wunderte sich Helga Lerch über den neuen Sachstand, den auch die Museumsleitung aus der Presse erfahren hat. „Pläne für die Erweiterung gibt es schon lange“, berichtete das Leitungsteam. Diese jedoch verschwanden immer wieder in der Schublade, weil es andere Prioritäten gab.

Die Museumserweiterung ist aus Sicht der Museumsleitung dringend erforderlich, weil der Platz für Exponate, Ausstellungen und Führungen extrem beengt ist. Zudem ist das Gebäude wenig repräsentativ für eine Stadt wie Ingelheim. Mit seinem versteckten Eingang werde es von Besuchern oft gar nicht als Museum erkannt, erklärte Dr. Gabriele Mendelssohn, die sich wünscht, dass der Erweiterungsbau nicht erneut auf die lange Bank geschoben wird. Landtagsabgeordnete Helga Lerch sagte zu, das Gespräch mit Ingelheims Bürgermeisterin Eveline Breyer zu suchen und sich für eine Lösung stark zu machen.

Dass das Museum bei der Kaiserpfalz trotz der räumlichen Enge vorbildliche Arbeit leistet, betonte Helga Lerch bei ihrem Besuch. „Die Leute sind begeistert von dem, was hier geboten wird“, so Lerchs Erfahrung aus ihrer Tätigkeit als Gästeführerin. Viel getan wird auch, um junge Menschen für das Museum zu begeistern, was Helga Lerch ausdrücklich begrüßte. Seit Jahren gibt es im Museum spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche. Außerdem pflegt man intensive Kooperationen mit Schulen und Kindertagesstätten. Dies sei genau der richtige Weg, würdigte Helga Lech das museumspädagogische Engagement in Ingelheim. Das Heranführen junger Menschen an das Museum, so Lerch, sei wertvoll für die Persönlichkeitsbildung.

Die Landtagsabgeordnete informierte sich im Museum bei der Kaiserpfalz schließlich auch darüber, ob die Exponate hinreichend gesichert sind. Diese Frage wird seit dem versuchten Raub des römischen Goldschatzes aus dem Rheinischen Landesmuseum in Trier heiß diskutiert. Hier indes konnte die Museumleitung Entwarnung geben.

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Do

21

Jun

2018

PRESSEMELDUNG - Rheinland-Pfalz tritt Antisemitismus entschlossen entgegen

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Helga Lerch: Hass auf jüdisches Leben darf nicht toleriert werden

 

 

Mainz. Mit großer Mehrheit hat der rheinland-pfälzische Landtag heute, am 21. Juli 2018, einen Antrag zum Kampf gegen Antisemitismus beschlossen. Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin der FDP- Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Helga Lerch: 

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Do

30

Nov

2017

PRESSEMELDUNG - Bildungsausschuss befasst sich mit der Zukunft kl. Grundschulen

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Helga Lerch: Landesregierung handelt mit Augenmaß

 

Mainz. Der Bildungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags hat sich heute, am 30. November 2017, mit der Zukunft kleiner Grundschulen befasst. In der Sitzung des Ausschusses hat Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig angekündigt, dass landesweit neun kleine Grundschulen geschlossen werden sollen. Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Helga Lerch:

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Fr

10

Mär

2017

PRESSEMELDUNG - Mehr Geld für Schulsanierung

Bild: Andres / pixabay
Bild: Andres / pixabay

Helga Lerch: Gute Ausstattung und Einrichtung von Schulen zentral für Bildungsqualität

 

Mainz. Der Bundesrat hat heute, am 10. März 2017, den Nachtragshaushalt des vergangenen Jahres gebilligt. Dieser sieht vor, den Kommunalinvestitionsförderungsfonds nachträglich um weitere 3,5 Milliarden Euro auf insgesamt 7 Milliarden Euro aufzustocken. Mit diesen Mitteln können die Bundesländer finanzschwache Kommunen bei Investitionen in Bildungseinrichtungen unterstützen. Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Helga Lerch:

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