Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Di

11

Mai

2021

Mädchenförderung in der Schule

Bild: pixabay
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Mädchen haben bei vielen Dingen eine andere Herangehensweise als Jungs. Das muss eine Lehrkraft im Schulunterricht berücksichtigen – nicht nur in den naturwissenschaftlichen Fächern. Eine reine Mädchenschule (neuhochdeutsch: monoedukative Schule) wie die Binger Hildegardisschule („Higa“) bietet die Möglichkeit, dass Mädchen ohne Konkurrenzdruck der „anders tickenden“ Jungs sich zu Forscherinnen entwickeln können.

 

Auf meine letzte Kleine Anfrage als Landtagsabgeordnete hin erklärte aber das rheinland-pfälzische Bildungsministerium unmissverständlich, dass diese Form der Mädchenförderung beim Übergang der Schule in staatliche Trägerschaft – und ein solcher wird wohl kommen - ausgeschlossen sei.

Die Schule arbeitet nach dieser ernüchternden Auskunft mit Hochdruck an einem neuen pädagogischen Konzept, das der Förderung von Mädchen höchste Priorität einräumt – ohne Jungs dabei zu benachteiligen. Dabei habe ich meine Mithilfe angeboten. Schließlich hat mich diese Schule in meiner Persönlichkeitsentwicklung mitgeprägt. Und mir einen Wertekanon vermittelt, ohne den ich nicht die geworden wäre, die ich heute bin.

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Fr

30

Apr

2021

Lackmus-Test für Digitalpakt

Bild: pixabay
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17.833 Tablets für Schülerinnen und Schüler an 20 weiterführenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Für die politischen Entscheidungsträger im Kreis Mainz-Bingen aber kein Grund, sich nun zufrieden zurück zu lehnen und an das Ganze ein Häkchen zu machen.

 

Nun wurden zusätzlich auch die Mittel bereitgestellt für die Durchführung einer wissenschaftlichen Begleitstudie zum Einsatz der Geräte. Nur so kann man feststellen, was die Aktion im Rahmen des Digitalpakts gebracht hat – und was man gegebenenfalls verbessern kann.

Auf die Ergebnisse dieser Studie bin ich sehr gespannt. Nicht nur als Bildungspolitikerin – sondern auch als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin. Schließlich habe ich meine eigenen schulischen Erfahrungen ausschließlich in Form des Präsenzunterrichts gesammelt. Dabei habe ich den Übergang von der „Kreidezeit“ ins „Digital-Zeitalter“ selbst hautnah miterlebt. Nicht aber das „Homeschooling“, das sicher ein wichtiger Aspekt der Studie sein wird.

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Fr

16

Apr

2021

Klarheit für „Higa“

Bild: pixabay
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Nachdem das Bischöfliche Ordinariat sich aus der Trägerschaft der Binger Hildegardisschule (Higa) zurückgezogen hat, läuft es nun auf eine Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Mainz-Bingen hinaus. Doch da sind noch einige Punkte zu klären: - wie zum Beispiel:

 

• Kann die Schule nach wie vor als reine Mädchenschule betrieben werden?

 

• Wie sieht es mit der Weiterbeschäftigung des kirchlichen Personals der Schule aus?

 

Da dies Fragen sind, die das Land Rheinland-Pfalz beantworten muss, habe ich mich heute als Landtagsabgeordnete an die Landesregierung gewandt und um Auskunft gebeten.

Denn es muss nun möglichst schnell Klarheit für alle Beteiligten und Betroffenen herrschen, wie die Zukunft dieser Schule aussieht, die nebenbei gesagt auch meine ehemalige Schule war.

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Do

15

Apr

2021

Schöner Schein

Bild: pixabay
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Da vermittelten die Fernsehbilder mal wieder einen Eindruck davon, wie das Land Rheinland-Pfalz es im Umgang mit Corona „den anderen zeigt“. Die Schülerinnen und Schüler führen im Klassenzimmer Schnelltests durch – und so kann man auch den Präsenz-Unterricht gewährleisten. Zufrieden strahlen Ministerpräsidentin Dreyer und ihre Bildungsministerin Dr. Hubig in die TV-Kameras.

 

Dass das Testen beim Entnehmen des Abstrichs durchs „in der Nase bohren“ öfters zu Nies-Anfällen führt, berichten Schülerinnen und Schüler in einem anderen Beitrag. Es braucht keine Erläuterung durch Virologen – man kann sich auch so vorstellen, dass das Niesen eine wahre „Viren-Schleuder“ ist. Und wenn dann zum Beispiel Schulsekretärinnen, die den Kids bei der Testdurchführung helfen, diesem „Viren-Schauer“ ausgesetzt sind, dann fragt man sich schon, ob dieser Personenkreis nicht besser vor dem Risiko einer Infektion geschützt werden sollte – etwa durch die entsprechende Impfung.

Die heutige Sitzung des Schulträgerausschusses nahm ich daher zum Anlass, um die Kreisverwaltung Mainz-Bingen als Arbeitgeber dieses Personenkreises – zumindest an den Schulen in seiner Trägerschaft – auf seine diesbezügliche Fürsorgepflicht hinzuweisen.

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Do

25

Mär

2021

Kita in freier Natur

Nein – dieses Tipi steht nicht irgendwo in der Prärie des Wilden Westens. Es findet sich auf einer Wiese auf dem Binger Rochusberg. Es ist Bestandteil eines ungewöhnlichen Projekts der Stadt Bingen.

 

Dort steht seit August letzten Jahres 20 Kita-Kindern ein Areal in freier Natur für ihren Wald- und Naturkindergarten zur Verfügung. In Verbindung mit einem extra herge-richteten angrenzenden Waldstück sind der Betätigung an frischer Luft keine Grenzen gesetzt. Wettergeschützte Ruhe- und Rückzugsbereiche sorgen dafür, dass es den Kleinen auch dann noch gefällt, wenn Petrus es mal nicht gut mit ihnen meint.

Beigeordneter Sebastian Hamann zeigte mir kürzlich– nicht ganz ohne Stolz – die Einrichtung, für die auch die Eltern voll des Lobes sind. An den Kosten für die Erweiterung – es geht um eine Holzhütte – wird sich der Landkreis Mainz-Bingen mit 15.000 Euro beteiligen.

 

Mit dieser Kita in freier Natur und ihrem ausgefeilten pädagogischen Konzept wird den Eltern ein attraktives Angebot gemacht, das auch die Vielfalt der Kita-Landschaft im Landkreis stärkt.

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Fr

19

Mär

2021

Schärferes Dienstrecht nötig

Bild: pixabay
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Nicht nur die Kirche tut sich schwer mit der Ahndung sexuellen Missbrauchs jugendlicher Schutzbefohlener durch ihr Personal. Auch die Schulaufsicht in Rheinland-Pfalz hat bisher die gebotene Konsequenz gegen übergriffig gewordene verbeamtete Lehrkräfte vermissen lassen.

 

Mit einer kritischen Nachfrage in einem Landtagsausschuss hatte ich mein politisches Schicksal besiegelt. Weil „nicht sein kann, was nicht sein darf“ galt ich fortan in meiner eigenen Fraktion als „Störenfried“ und wurde sogar ausgeschlossen.

 

Wenn ich gestern in der „Westerwälder Zeitung“ lesen konnte, dass eine Initiative die Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung zurückliegender Fälle und eine Verschärfung des Dienstrechts für Beamte fordert, so war das schon damals meine Intention. Ich musste für mein Engagement einen hohen Preis bezahlen – was mich aber nicht daran hindert, der Initiative auch jetzt meine volle Unterstützung zuzusagen!

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Do

11

Mär

2021

Zum zweiten Mal Opfer

Bild: pixabay
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An jeder Schule müssen Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler als Schutzbefohlene sehen, denen gegenüber sie zu einem respektvollen Umgang verpflichtet sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um noch minderjährige oder bereits erwachsene Schülerinnen und Schüler handelt. Schulaufsicht und Bildungsministerium müssen einschreiten, wenn es an einer Schule seitens einzelner Mitglieder des Lehrkörpers zu Fehlverhalten kommt. Für Schlagzeilen sorgten hier die Vorfälle am Koblenz-Kolleg, die letztlich zur Ablösung des Schulleiters führten. Ans Licht gebracht hatten die Vorfälle vor allem zwei junge Frauen, die sich in ihrer Not auch an mich als Landtagsabgeordnete gewandt hatten.

Das Lob für ihr mutiges Verhalten erhält nun aber einen bitteren Beigeschmack dadurch, dass ihnen Anwaltsschreiben ins Haus flattern, in denen sie unter Strafandrohung zur Unterlassung öffentlicher Äußerungen über die Vorfälle aufgefordert werden.

 

Und wie reagieren Schulaufsicht und Bildungsministerium auf diese Situation?

 

Sie betrachten diese massive juristische Bedrängung der Schülerinnen als deren „Privatsache“. Ihnen geht es um den „belasteten Ruf“ der Schule, deren „Fortbestand gefährdet“ sei.

 

Verkehrte Welt, in der man die Betroffenen lieber ein zweites Mal zu Opfern werden lässt – anstatt durch konsequentes und transparentes Aufarbeiten ein Zeichen zu setzen …

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Fr

05

Mär

2021

Gesundheit in der Schule

Bild: pixabay
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Seit Jahren engagiere ich mich für die Etablierung von Schulgesundheitsfachkräften in Rheinland-Pfalz. Dabei geht es um mehr als Erste Hilfe oder Medikamentengabe. Wer in Gesundheit nicht bloß die Abwesenheit von Krankheit sieht, der sieht auch das Potenzial, das in einer solchen Kraft an einer Schule steckt. Durch ihr Fachwissen kann eine solche Kraft in idealer Weise viele gesundheitliche Aspekte im Mikrokosmos Schule vernetzen – zum Wohle aller, die viele Stunden täglich dort verbringen.

Mit meinem Engagement renne ich bei Bildungsverbänden wie zum Beispiel dem VBE (= Verband Bildung und Erziehung) offene Türen ein. Aber auch bei den politisch Verantwortlichen wächst die Erkenntnis der Notwendigkeit solcher Fachkräfte. Corona hat hier sicherlich zur Stärkung dieser Erkenntnis beigetragen...

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Fr

05

Mär

2021

Es gibt noch viel zu tun

Bild: pixabay
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Schülerinnen und Schüler – egal welchen Alters oder Geschlechts – sind im schulischen Bereich von den Lehrkräften stets als deren Schutzbefohlene anzusehen. Damit verbietet sich jedwede Form von sexistischem Verhalten ihnen gegenüber – in Worten wie auch in Taten.

 

Durch mein striktes Eintreten für dieses Prinzip hatte ich mir als Landtags-abgeordnete nicht nur Freunde gemacht. Von meiner eigenen Fraktion wurde ich sogar ausgeschlossen. Meiner Linie bin ich dennoch treu geblieben. Das Thema war und ist mir zu wichtig, um es der eigenen „Karriere“ willen unter den Teppich zu kehren.

So nutzte ich in den vergangenen Tagen die Gelegenheit zur Teilnahme an einem vom Friedrich-Verlag angebotenen Web-Seminar zu Fragen sexueller Gewalt im schulischen Bereich. Im Mittelpunkt standen dabei Präventionskonzepte an den Schulen.

 

Auch in Zukunft bin ich bereit, meine Erfahrungen aus dem schulischen und dem politischen Bereich zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen. Denn es gibt noch viel zu tun...

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Sa

27

Feb

2021

Vom Fach

Bild: pixabay
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Als Bildungspolitikerin bringt mich manches regelrecht „auf die Palme“. Zum Beispiel die Statistiken über den Unterrichtsausfall in den Schulen. Und dabei geht es um mehr als die Frage, ob etwa eine Mathe-Stunde ausgefallen ist. Es geht bei einer abgehaltenen Mathe-Stunde auch darum, ob sie tatsächlich von einem für dieses Fach ausgebildeten Mathe-Lehrer unterrichtet wurde. Dann – und auch nur dann – war es eine „echte“ Mathe-Stunde.

 

Im Landtag habe ich mich mit dem Anlegen eines solch strengen Maßstabs bei der Bildungsministerin nicht immer beliebt gemacht.

Aber was es bedeutet, wenn zum Beispiel das Fach Sozialkunde von einer Lehrkraft unterrichtet wird, die nicht die Lehrbefähigung für dieses Fach hat, konnte ich vor Jahren vor einer Kreistagswahl erleben. Die betreffende Lehrerin wollte ihren Schüler*innen das Kommunalwahlsystem erklären und nahm als Anschauungsmaterial einen Wahlzettel zur Hand. Der stammte allerdings von einer Bundestagswahl – mit Erst- und Zweitstimme. Die gibt es aber bei Kommunalwahlen nicht. 

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