Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Do

21

Okt

2021

Inklusion ja – aber wie?

Bild: pixabay
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Bildungs-Statistiken, in denen die einzelnen Bundesländer verglichen werden, sorgen stets für politischen Diskussionsstoff. Die jüngste Studie des Wissenschaftszentrums Berlin zur Inklusion von Kindern mit speziellem Förderbedarf in den schulischen Alltag macht da keine Ausnahme. Und da in der Studie dem Land Rheinland-Pfalz mit dem letzten Platz im Ranking der Bundesländer kein gutes Zeugnis ausgestellt wird, melden sich auch gleich die „üblichen Verdächtigen“ mit ihrer Kritik zu Wort. Wenn es doch nur so einfach wäre …

 

Inklusion muss eben nicht nur körperlichen Beeinträchtigungen Rechnung tragen, wie sie in den Piktogrammen wiedergegeben sind. Auch Handicaps in Lernen, Sprache und sozial-emotionaler Entwicklung sind in geeigneter Weise zu berücksichtigen.

Die Abschaffung der Förderschulen, wie sie die Inklusions-Initiative „Eine Schule für alle“ fordert, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Für das breite Spektrum an Beeinträchtigungen brauchen wir ein ebenso breites Spektrum an schulischen Antworten. Vor allem aber brauchen wir mehr sonderpädagogisch ausgebildete Lehrkräfte.

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Do

21

Okt

2021

Angebot mit Folgen

Bild: pixabay
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Der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung an den Grundschulen ist per se zu begrüßen. Wenn man diese „Betreuung“ aber mit pädagogischen Inhalten füllen will, dann braucht es dazu vor allem … Lehrkräfte! Alleine in Rheinland-Pfalz ist mit einem Mehrbedarf von 1200 bis 2500 Lehrerstellen zu rechnen – so die Schätzung des Deutschen Jugendinstituts und der TU Dortmund.

 

Ein Angebot, das „die Politik“ den Bürgerinnen und Bürgern macht, hat – wie fast immer – eins zur Folge … Kosten. Und das sind nicht nur die Kosten für Lehrpersonal, Auch die Schaffung und der Erhalt der baulichen Voraussetzungen für einen schulischen Ganztagsbetrieb kosten Geld … das den finanziell klammen Kommunen meist fehlt.

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So

17

Okt

2021

„Digitalos“ keine „Realos“?

Bild: pixabay
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Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran - was für uns im Alltag zahlreiche Vorteile bringt. Aber es gibt auch Situationen, in denen wir als Nutzer wutentbrannt vor dem Monitor unseres digitalen Endgeräts sitzen. Zum Beispiel wenn mitten in einer Anwendung gerade ein Update der Software geladen wird – und wir mit unseren Eingaben wieder bei Null beginnen müssen.

 

In meiner Zeit als Schulleiterin hatte ich bei der Einführung von Schulverwaltungs-Software des Öfteren solche Erlebnisse. Daher kann ich den Frust gut nachvollziehen, den aktuell die Schulleitungen empfinden, die bei der Übermittlung der Daten der Schulstatistiken mit der vom Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellten Software kämpfen.

Eigentlich könnte alles so schön einfach und unkompliziert sein. Doch leider sind eben nicht alle „Digitalos“ (= Software-Entwickler) auch gleichzeitig „Realos“ (= Schulverwaltungskräfte). Aber das Problem der mangelnden Praxistauglichkeit kennen wir auch von Programmen aus anderen Bereichen …

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Mi

13

Okt

2021

Starthilfe

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Nicht immer gelingt der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung reibungslos. Vielen Jugendlichen fällt die Wahl des für sie „richtigen“ Berufs schwer. Trauriges Indiz dafür ist unter anderem eine „Abbrecherquote“ von rund 25 Prozent.

 

Der Landkreis Mainz-Bingen will hier gezielt gegensteuern – mit der Teilnahme am Programm „Jugendarbeitsagentur Plus“ des Europäischen Sozialfonds (ESF). Damit sollen alle Maßnahmen gebündelt werden, um für die jungen Menschen individuelle Lösungswege für einen guten Start ins Berufsleben zu finden, damit „aus arbeitslosen Jugendlichen nicht arbeitslose Erwachsene werden“. Mit diesen Worten begründete ich namens der FDP-Kreistagsfraktion die Zustimmung zu dem Vorhaben.

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Fr

06

Aug

2021

Neue Aufgaben

kING und WBZ (Bild: pixabay)
kING und WBZ (Bild: pixabay)

Meine Heimatstadt Ingelheim hat in puncto Kultur und Touristik einiges zu bieten. Die Veranstaltungshalle „kING“ und das Weiterbildungszentrum (WBZ) sind nur ein Beispiel für die Orte, an denen man dies nachvollziehen kann. Als zertifizierte Gäste-führerin zeige ich Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern gerne die Highlights der Rotweinstadt.

 

Als frischgebackenes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Touristik des Stadtrats kann ich mich nun dafür einsetzen, dass dieses Potenzial meiner Stadt noch besser genutzt wird.

Und damit die Bildungspolitikerin Helga Lerch nicht „einrostet“, schickten meine Parteifreunde mich auch gleich in den Schulträgerausschuss des Stadtrats. Genügend Praxiserfahrung kann ich da auf jeden Fall einbringen.

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Di

11

Mai

2021

Mädchenförderung in der Schule

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Mädchen haben bei vielen Dingen eine andere Herangehensweise als Jungs. Das muss eine Lehrkraft im Schulunterricht berücksichtigen – nicht nur in den naturwissenschaftlichen Fächern. Eine reine Mädchenschule (neuhochdeutsch: monoedukative Schule) wie die Binger Hildegardisschule („Higa“) bietet die Möglichkeit, dass Mädchen ohne Konkurrenzdruck der „anders tickenden“ Jungs sich zu Forscherinnen entwickeln können.

 

Auf meine letzte Kleine Anfrage als Landtagsabgeordnete hin erklärte aber das rheinland-pfälzische Bildungsministerium unmissverständlich, dass diese Form der Mädchenförderung beim Übergang der Schule in staatliche Trägerschaft – und ein solcher wird wohl kommen - ausgeschlossen sei.

Die Schule arbeitet nach dieser ernüchternden Auskunft mit Hochdruck an einem neuen pädagogischen Konzept, das der Förderung von Mädchen höchste Priorität einräumt – ohne Jungs dabei zu benachteiligen. Dabei habe ich meine Mithilfe angeboten. Schließlich hat mich diese Schule in meiner Persönlichkeitsentwicklung mitgeprägt. Und mir einen Wertekanon vermittelt, ohne den ich nicht die geworden wäre, die ich heute bin.

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Fr

30

Apr

2021

Lackmus-Test für Digitalpakt

Bild: pixabay
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17.833 Tablets für Schülerinnen und Schüler an 20 weiterführenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Für die politischen Entscheidungsträger im Kreis Mainz-Bingen aber kein Grund, sich nun zufrieden zurück zu lehnen und an das Ganze ein Häkchen zu machen.

 

Nun wurden zusätzlich auch die Mittel bereitgestellt für die Durchführung einer wissenschaftlichen Begleitstudie zum Einsatz der Geräte. Nur so kann man feststellen, was die Aktion im Rahmen des Digitalpakts gebracht hat – und was man gegebenenfalls verbessern kann.

Auf die Ergebnisse dieser Studie bin ich sehr gespannt. Nicht nur als Bildungspolitikerin – sondern auch als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin. Schließlich habe ich meine eigenen schulischen Erfahrungen ausschließlich in Form des Präsenzunterrichts gesammelt. Dabei habe ich den Übergang von der „Kreidezeit“ ins „Digital-Zeitalter“ selbst hautnah miterlebt. Nicht aber das „Homeschooling“, das sicher ein wichtiger Aspekt der Studie sein wird.

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Fr

16

Apr

2021

Klarheit für „Higa“

Bild: pixabay
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Nachdem das Bischöfliche Ordinariat sich aus der Trägerschaft der Binger Hildegardisschule (Higa) zurückgezogen hat, läuft es nun auf eine Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Mainz-Bingen hinaus. Doch da sind noch einige Punkte zu klären: - wie zum Beispiel:

 

• Kann die Schule nach wie vor als reine Mädchenschule betrieben werden?

 

• Wie sieht es mit der Weiterbeschäftigung des kirchlichen Personals der Schule aus?

 

Da dies Fragen sind, die das Land Rheinland-Pfalz beantworten muss, habe ich mich heute als Landtagsabgeordnete an die Landesregierung gewandt und um Auskunft gebeten.

Denn es muss nun möglichst schnell Klarheit für alle Beteiligten und Betroffenen herrschen, wie die Zukunft dieser Schule aussieht, die nebenbei gesagt auch meine ehemalige Schule war.

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Do

15

Apr

2021

Schöner Schein

Bild: pixabay
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Da vermittelten die Fernsehbilder mal wieder einen Eindruck davon, wie das Land Rheinland-Pfalz es im Umgang mit Corona „den anderen zeigt“. Die Schülerinnen und Schüler führen im Klassenzimmer Schnelltests durch – und so kann man auch den Präsenz-Unterricht gewährleisten. Zufrieden strahlen Ministerpräsidentin Dreyer und ihre Bildungsministerin Dr. Hubig in die TV-Kameras.

 

Dass das Testen beim Entnehmen des Abstrichs durchs „in der Nase bohren“ öfters zu Nies-Anfällen führt, berichten Schülerinnen und Schüler in einem anderen Beitrag. Es braucht keine Erläuterung durch Virologen – man kann sich auch so vorstellen, dass das Niesen eine wahre „Viren-Schleuder“ ist. Und wenn dann zum Beispiel Schulsekretärinnen, die den Kids bei der Testdurchführung helfen, diesem „Viren-Schauer“ ausgesetzt sind, dann fragt man sich schon, ob dieser Personenkreis nicht besser vor dem Risiko einer Infektion geschützt werden sollte – etwa durch die entsprechende Impfung.

Die heutige Sitzung des Schulträgerausschusses nahm ich daher zum Anlass, um die Kreisverwaltung Mainz-Bingen als Arbeitgeber dieses Personenkreises – zumindest an den Schulen in seiner Trägerschaft – auf seine diesbezügliche Fürsorgepflicht hinzuweisen.

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Do

25

Mär

2021

Kita in freier Natur

Nein – dieses Tipi steht nicht irgendwo in der Prärie des Wilden Westens. Es findet sich auf einer Wiese auf dem Binger Rochusberg. Es ist Bestandteil eines ungewöhnlichen Projekts der Stadt Bingen.

 

Dort steht seit August letzten Jahres 20 Kita-Kindern ein Areal in freier Natur für ihren Wald- und Naturkindergarten zur Verfügung. In Verbindung mit einem extra herge-richteten angrenzenden Waldstück sind der Betätigung an frischer Luft keine Grenzen gesetzt. Wettergeschützte Ruhe- und Rückzugsbereiche sorgen dafür, dass es den Kleinen auch dann noch gefällt, wenn Petrus es mal nicht gut mit ihnen meint.

Beigeordneter Sebastian Hamann zeigte mir kürzlich– nicht ganz ohne Stolz – die Einrichtung, für die auch die Eltern voll des Lobes sind. An den Kosten für die Erweiterung – es geht um eine Holzhütte – wird sich der Landkreis Mainz-Bingen mit 15.000 Euro beteiligen.

 

Mit dieser Kita in freier Natur und ihrem ausgefeilten pädagogischen Konzept wird den Eltern ein attraktives Angebot gemacht, das auch die Vielfalt der Kita-Landschaft im Landkreis stärkt.

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