Bild: padrinan / pixabay
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Bildung

Durch meine langjährige berufliche Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin bringe ich viele Erfahrungen mit, die es mir ermöglichen einen fachlich versierten Zugang zu den Themen der Bildungspolitik zu haben.

Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen die gleichen Chancen ermöglicht.

 

Vier Säulen sind dabei für mich von herausragender Bedeutung:

  • Frühkindliche Bildung
  • Kompetenz- und anforderungsorientiertes Schulsystem
  • Gleichberechtigung beruflicher und akademischer Bildung
  • Mehr Mitsprache- und Gestaltungsspielraum der Schulen (Schulfreiheitsgesetz)
  • Gegliedertes Schulwesen

 

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Aktuelles zum Thema

Fr

17

Apr

2026

Neue IGS im Kreis

Bild: pixabay
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Die Schulform IGS erfreut sich großer Beliebtheit. Doch damit in einer IGS der Schulalltag auch gelingen kann, braucht es gewisse Randbedingungen – nicht zuletzt räumlicher Art. Als klar wurde, dass im Landkreis Mainz-Bingen eine weitere IGS eingerichtet werden soll, begann ein regelrechter „Bieter-Wettbewerb“ für den möglichen Standort.

 

Die FDP-Kreistagsfraktion hatte sich von Anfang an für Mommenheim als Standort ausgesprochen. Unsere Argumente – zentrale Lage, genügend großes Grundstück, gute Erreichbarkeit mit ÖPNV – wurden auch von einem externen Gutachter bestätigt. So fiel heute im Kreistag die Entscheidung pro Mommenheim. Dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu der neuen Schule ein Supermarkt befindet, dürfte für die künftige Schülerschaft ein weiteres Argument für den Standort sein …

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Do

15

Jan

2026

Mutige Entscheidung

Bild: pixabay
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Es ist noch nicht lange her, dass das vom Landkreis Mainz-Bingen beauftragte Büro einen Schulentwicklungsplan vorlegte, der zu dem Schluss kam, dass im Kreis kein Bedarf für einen Schulneubau bestehe. Die Kreistagsmitglieder nahmen dies mit Staunen zur Kenntnis. Ebenso auch mancher Schulleiter. Gibt es doch im Kreis mit Nieder-Olm und Ingelheim zwei Gymnasien mit Schülerzahlen, die kaum noch pädagogisch sinnvoll zu beherrschen sind. Das schienen die Planer allerdings nicht bedacht zu haben.

 

Es ist daher ein zwar ungewöhnlicher – aber absolut richtiger – Schritt, wenn die politisch Verantwortlichen im Kreis sich über die Folgerungen aus dem Plan hinwegsetzen. Ein neues Gymnasium soll die beiden Mammut-Gymnasien Nieder-Olm und Ingelheim entlasten. Denn beide haben eine Größe erreicht, bei der Lernende und Personal sich nur noch wie in einer „Bildungs-Fabrik“ vorkommen können. Mit der so gerne propagierten „besten Bildung“ hat das nur noch wenig zu tun.

 

Umso richtiger und wichtiger ist es, dass der „Bildungs-Landkreis“ Mainz-Bingen jetzt ein deutliches Zeichen setzt – auch wenn dies mit Kosten verbunden ist …

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Sa

22

Nov

2025

Bildungspolitik

Bild: pixabay
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Bildung ist der Schlüssel, der jungen Menschen die Tür zu einem selbstbestimmten Leben öffnet. Von daher freut es mich, dass meine Partei, die FDP, Bildungspolitik zum Top-Thema ihres Programms für die bevorstehende  Landtags-wahl macht. Heute wurde dieses Programm in Frankenthal ausführlich diskutiert. Es ist geprägt von der Überzeugung, dass man den Wählerinnen und Wählern nicht mit  wünschenswerten Utopien locken will – sondern ihnen nur Vorschläge macht, die in der Praxis umsetzbar sind.

 

An der Ausarbeitung dieser Vorschläge habe ich in den letzten Monaten mitgewirkt und dabei auch meine beruflichen Erfahrungen einfließen lassen. Herausgekommen ist dabei ein Programm, das nicht alle gleichmachen will - sondern allen die gleichen Chancen geben will. Darin unterscheiden wir uns von unseren politischen Mitbewerbern.     

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Fr

03

Okt

2025

Wirklich ein Volk?

DDR-Briefmarke
DDR-Briefmarke

Heute begehen wir den „Tag der Deutschen Einheit“. Doch ist wirklich zusammengewachsen, was zusammengehört? Auf der DDR-Briefmarke „Wir sind das Volk“ ist die Leipziger Nikolai-Kirche mit demonstrierenden Menschen zu sehen, die diese Losung damals skandierten. Und doch scheinen wir in weiten Teilen unseres Landes immer noch eine „Ossi-Wessi-Schere“ im Kopf zu haben. Warum eigentlich?

 

Im nächsten Jahr werde ich eine politische Bildungsreise nach Leipzig leiten. Bei unseren Gesprächspartnern vor Ort werden wir versuchen, Antworten auf diese Frage zu finden

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Mo

18

Aug

2025

Getrübtes Verhältnis zu Leistung?

Bild: pixabay
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Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres meldet sich der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber zu Wort. Durch die Abschaffung der unangekündigten „HÜ“ (schriftliche Hausaufgabenüberwachung) will er Druck von Schülerinnen und Schülern nehmen. Als ob diese nicht selbst oft genug von Systemen zur Feststellung von Leistungen Gebrauch machen würden. „Rankings“, „Clicks“, „Likes“ oder „Scorer-Punkte“ gehören für sie längst zu ihrem Alltag. Nur in der Schule soll es verpönt sein, ihre aktuelle Wissenskompetenz in Form von Noten zu ermitteln? Dabei kann ihnen doch so auf einfachste Weise vor Augen geführt werden, wie ihr momentaner Leistungsstand ist.

 

Aber dazu müssen Bildungspolitiker auch ein vorurteilfreies Verhältnis zu dem Begriff „Leistung“ haben. Vielleicht sollten sie sich einfach an die physikalische Definition halten – Arbeit pro Zeit!     

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Sa

16

Aug

2025

Lektion gelernt?

Bild: privat
Bild: privat

Weimar, Buchenwald und Erfurt waren die Stationen einer politischen Bildungsreise des Weiterbildungszentrums Ingelheim unter meiner Leitung. Dabei wurden wir immer wieder mit Eindrücken konfrontiert, die Anlass zum Nachdenken geben – besonders im Hinblick auf den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft.

 

Im Konzentrationslager Buchenwald wurde den Inhaftierten auf dem Appellplatz mit dem Schriftzug „JEDEM DAS SEINE“ vor Augen geführt, dass sie ja letztlich ihr Schicksal so und nicht anders verdient hätten. Nicht durch ihr Tun und Handeln – sondern allein schon durch ihre „Andersartigkeit“, mit der sie eine Gefahr für die „deutsche Volksgemeinschaft darstellten. Und dieser Gefahr müsse man eben begegnen – durch Ausgrenzung, Entrechtung – und letztlich Vernichtung. Eine perfide Rechtfertigung des mörderischen Handelns der damaligen Machthaber.   

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So

13

Jul

2025

Spanisch als Fremdsprache

Bild: privat
Bild: privat

Ja – ich habe eine nicht zu leugnende Affinität zu Spanien. Und so setzte ich alles daran, die Sprache dieses Landes zu erlernen. Für eine studierte Anglistin ist Spanisch ja nicht gerade eine verwandte Spreche – aber mittlerweile habe ich ein Level erreicht, das es mir erlaubt, Reisegruppen nach Spanien zu führen. In meiner Zeit als Landtags-abgeordnete kämpfte ich daher auch um die Etablierung von Spanisch als Option im Fremdsprachen-Unterricht an weiterführenden Schulen.

 

Und heute konnte ich als Gästeführerin in Ingelheim einer Reisegruppe aus Sevilla die Kaiserpfalz Karls des Großen näherbringen – natürlich auf Spanisch. Es war ein schönes Erlebnis – für mich und die Besuchsgruppe. Für letztere war allerdings der Zeitpunkt der Führung strapaziös – in Spanien hält man um diese Uhrzeit für gewöhnlich Siesta … 

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Sa

05

Jul

2025

Pflichtfach Informatik?

Bild: pixabay
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Kaum hat Rheinland-Pfalz einen neuen Bildungsminister, da setzt dieser auch gleich zu einem bildungspolitischen Höhenflug an. Informatik soll Pflichtfach an den weiter-führenden Schulen im Land werden. Doch was genau stellt er sich unter diesem Fach vor? Da vermisse ich Konkretes. Das Erlangen von Medienkompetenz kann wohl kaum Gegenstand des Fachs Informatik sein – so wichtig diese Kompetenz auch sein mag. Und wenn man im Internet recherchiert, was denn sich unter dem Begriff Informatik so alles als Teilgebiete „versteckt“, dann stößt man zuerst auf ein altbekanntes – nämlich Mathematik. Und dieses Fach haben wir ja schon – und ebenso das Wissen um die Defizite der Schülerinnen und Schüler darin. Was also soll sich durch die Einführung eines neuen Schulfachs daran ändern?

 

Und der Minister bleibt noch eine Antwort schuldig – nämlich auf die Frage, wer die Realisierung seiner Idee bezahlen soll. Wer bestellt, der zahlt auch! Die Schulträger haben nicht bestellt – aber vermutlich sollen sie am Ende mal wieder bezahlen. Wann ist endlich Schluss mit diesen unausgegorenen politischen Schnellschüssen?

 

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Di

03

Jun

2025

Herausforderung Schulraum

Bild: pixabay
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Dass es in der praktischen Schulpolitik nicht nur um Klassengrößen und Lehrpläne geht, erleben wir derzeit im Landkreis Mainz-Bingen. Was die Ausstattung der Schulen in Trägerschaft des Kreises angeht, werden wir dem Anspruch des „Bildungs-Landkreises“ durchaus gerecht – aber nicht unbedingt in puncto Anzahl und Größe der Schulgebäude.

 

 

Und so mehrt sich die Zahl derer, die eine zusätzliche weiterführende Schule im Kreisgebiet fordern. Und dabei werden auch gleich – je nach bildungspolitischer Präferenz – konkrete Schultypen benannt. Und wenn sich dazu im Kreisgebiet ansässige Landespolitiker äußern, muss man deren Aussagen wohl auch auf dem Hintergrund der nahenden Landtagswahl bewerten.

 

Mit einem bildungspolitischen „Kulturkampf“ wird aber dem berechtigten Anliegen von Eltern, Lehrkräften und Schülerschaft nicht Rechnung getragen. Und dann wäre da noch die Kostenfrage. Denn ebenso legitim wie die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum ist auch die nach bezahlbarem Schulraum. Da sollten besagte Landespolitiker vielleicht einmal selbstkritisch an das Thema „Schulbau-Richtlinien“ herangehen … 

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Do

01

Mai

2025

„Sister Act“ in Ingelheim

Bild: privat
Bild: privat

2006 erlebte Das Musical „Sister Act“ (nach dem erfolgreichen Film mit Whoopi Goldberg) seine Premiere in den USA. Die Handlung ist schnell erzählt: eine erfolglose Sängerin wird Zeugin eines Mordes und wird als Kronzeugin der Anklage in einem Kloster versteckt. Dort mischt sie das Klosterleben gründlich auf und krempelt das musikalische Repertoire des Nonnen-Chors um.

 

Die Musical-AG des Ingelheimer Sebastian-Münster-Gymnasiums /SMG) nahm sich des Stoffs an und präsentierte in der Veranstaltungshalle „kING“ das Ergebnis ihrer Arbeit vor ausverkauftem Haus. Und was die Schülerinnen und Schüler da auf die Bühne zauberten, brachte die Halle zum Toben – aber gleichzeitig auch zum Nach-denken über menschliche Werte in Kirche und Gesellschaft.

 

 Schule kann eben so viel mehr sein als das stupide Abarbeiten eines Lehrplans. Und engagierte Lehrkräfte können junge Menschen dazu bringen, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen und weiter zu entwickeln. So gelingt das, was in der Politik gerne als „beste Bildung“ gefordert wird.

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