Aktuelle Meldungen

So

08

Sep

2019

Stars von morgen?

Viele der Musikschaffenden, die uns heute bei Konzerten begeistern, verzeichnen in ihrer Vita die erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Dass darunter überproportional viele Preisträger aus dem vergleichsweise kleinen Bundesland Rheinland-Pfalz kommen, ist überaus erfreulich.

Heute brachten einige dieser hoffnungsvollen Talente bei einem Konzert in Schloss Waldthausen in Budenheim Kostproben ihres Könnens zu Gehör. Dass die dargebotene Leistung bei aller erkennbar vorhandenen Begabung auch das Ergebnis konsequenten disziplinierten Übens ist, versteht sich von selbst. Doch in den Gesichtern der Jugendlichen war gleichzeitig auch die Freude abzulesen, die ihnen ihr Hobby bereitet. Ein Hobby, das vielleicht einmal zum Beruf werden kann.

Und dafür von mir schon jetzt:

   toi, toi, toi!

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Fr

06

Sep

2019

KiTa-Kongress

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Heute war ich wieder in Sachen „Kita-Gesetz“ unterwegs. Es ging nach Koblenz, wo in der dortigen Hochschule der V. KiTa-Kongress stattfand. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig referierte zum Kita-Zukunftsgesetz für Rheinland-Pfalz, das nach langen Debatten nun endlich auf den Weg gebracht werden konnte. Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz nutzte seinen Heimvorteil zu einigen süffisanten Ausführungen zu einem „guten“ Kita-Gesetz.

Auf der Rückfahrt von Koblenz saß ich im Zug und ließ die ganzen Debatten noch einmal vor meinem geistigen Auge Revue passieren. Und da kam mir das Lied „Sind so kleine Hände“ in den Sinn. Die Idee zu diesem Lied war seiner Schöpferin Bettina Wegner nach eigenem Bekunden übrigens auch auf einer Zugfahrt gekommen.

Und ich musste mit Bedauern feststellen, dass die Debatten der letzten Monate sich viel zu wenig um die gedreht hatten, um die es eigentlich gehen sollte – die Kinder!

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Di

03

Sep

2019

Resilienz

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es scheint eine fast schon unvermeidliche Begleiterscheinung unserer immer „dynamischeren“ Zeit zu sein: Stress! Stress macht krank. Eine immer größere Zahl von Menschen leidet an „Burnout“. Doch was genau sind das für Krankheiten, die von Stress ausgelöst werden? Welche Mechanismen spielen sich in unserem Körper bei diesen Erkrankungen ab?  Wie können sie diagnostiziert werden? Welche Therapien können helfen? Und gibt es effektive Präventionsmaßnahmen gegen diese Erkrankungen, bei denen sich die Betroffenen einem Druck ausgesetzt sehen, unter dem sie zu zerbrechen drohen?

Eine Fülle von dubiosen Ratgebern und Wundermitteln überflutet derzeit einen aufnahmebereiten Markt.

Einen seriösen Ansatz hingegen wählt das Resilienz Zentrum Mainz (DRZ). Es widmet sich der Forschung zur Aufrechterhaltung und/oder Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach mit Stress einhergehenden Lebenssituationen.

Im Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Lieb und Dr. Donya A. Gilan erfuhr ich, dass die Bemühungen des DRZ dabei auf Möglichkeiten zur Veränderung unserer Lebens- und Arbeitsumstände abzielen, die auf eine Stärkung der Resilienz hinauslaufen. Und dabei haben die Wissenschaftler auch den schulischen Bereich im Fokus, was meine Neugier ganz besonders weckte.

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Sa

31

Aug

2019

Neuer Intendant

Mit einem Theaterfest feierte das Schlosstheater Neuwied heute die Amtseinführung seines neuen Intendanten Lajos Wenzel. Viele Gäste waren geladen und wurden von dem „Neuen“ mit launischen Worten begrüßt. Kultusminister Prof. Dr. Konrad Wolf wurde gleich einmal darauf hingewiesen, dass das Schlosstheater ja auch die Bezeichnung „Landesbühne Rheinland-Pfalz“ führe. Dieser nahm den schelmischen Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung finanzielle Unterstützung denn auch augenzwinkernd zur Kenntnis.

Und als am Rednerpult der „Alte“ (Walter Ullrich) und der „Neue“ (Lajos Wenzel) die Harmonie des Stabwechsels für jeden erkennbar machten, war dies schon ein bewegender Moment. Auch wenn der „Neue“ durchaus der Enkel des „Alten“ sein könnte – beide sind Theatermacher vom gleichen Schlag. Das Publikum in der Region wird es mit Freude registriert haben.

Die anschließende Premiere von „Comedian Harmonists“ war ein Beleg dafür, wie man ohne überzogene Modernismen ein hochaktuelles Thema (Antisemitismus) auf die Bühne bringen kann – am Beispiel der legendären Gesangsgruppe, die letztlich auseinanderbracht, weil drei ihrer sechs Mitglieder Juden waren. Nach Hitlers Machtergreifung wurde die Freundschaft dieser frühen „Boygroup“ auf eine echte Bewährungsprobe gestellt, der sie nicht standhielt. Ihr Song „Ein Freund, ein guter Freund“ konnte da nur noch makaber erscheinen 

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Do

29

Aug

2019

Nicht schon wieder...

Antisemitismus-Beauftragter Dieter Burgard mit Helga Lerch
Antisemitismus-Beauftragter Dieter Burgard mit Helga Lerch

In unserem Bundesland Rheinland-Pfalz liegen mit Mainz, Speyer und Worms die drei SchUM-Städte, die sich derzeit publikumswirksam um eine Anerkennung als UNESCO-Welterbe bemühen. Sie berufen sich dabei auf die jahrhundertelange Tradition jüdischer Gelehrsamkeit, die diese Städte prägte. Doch wie sieht das Hier und Heute jüdischen Lebens an den Ufern des Rheins aus? Wenn es schon eines „Antisemitismus-Beauftragten“ in unserem Bundesland bedarf, dann kann die Antwort sicher nicht ungeteilt positiv ausfallen.

Und wenn der heutige „Tag der Prävention“ den Antisemitismus zum Thema hat, dann hat das tiefliegende Gründe – nämlich eine nicht zu leugnende latente Voreingenommenheit gegen das Judentum und den Staat Israel in bestimmten Teilen unserer Gesellschaft. Wie politische Kräfte sich diese Ressentiments zunutze machen können, zeigte in beklemmender Art und Weise der Film „Jud Süß“, der den Besuchern der Veranstaltung gezeigt wurde. Das perfide Juden-Bild, das dieses Machwerk zeichnete, war für viele Deutsche im Dritten Reich quasi die moralische Rechtfertigung für das Wegschauen beim Holocaust.

Dieter Burgard wäre froh, wenn er sagen könnte „Ich werde in dieser Funktion nicht mehr gebraucht“. Die Realität – auch im eher beschaulichen Rheinland-Pfalz – belehrt uns eines Besseren.

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Mi

28

Aug

2019

Vorfreude

Irgendwie haben wir uns als Landtagsabgeordnete an unser „Provisorium“ im Landesmuseum gewöhnt. Als aber Landtagspräsident Hendrik Hering uns heute zum Richtfest am Sanierungsprojekt „Deutschhaus“ einlud, waren Neugier und Vorfreude gleichermaßen groß. 

Wie so oft bei wichtigen Ereignissen, bewies der Herrgott wieder einmal, dass er „en Meenzer“ ist und sorgte für ideales Wetter. Bei der Besichtigung des kernsanierten Innenbereichs standen zwei Bereiche im Fokus des Interesses: der künftige Plenarsaal als unser parlamentarischer Arbeitsplatz...

...und das großzügig dimensionierte Landtags-Restaurant (das übrigens für Jedermann zugänglich sein wird).

Ich bin gespannt, wie sich das kulinarische Angebot auf die Debattenkultur auswirken wird.

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Di

27

Aug

2019

Freie Schulen

"Bildung braucht Vielfalt“ – unter diesem Motto stand die feierliche Gründung der Arbeitsgemeinschaft Freie Schulen Rheinland-Pfalz/Saarland. Und dass dieser Akt im Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags vollzogen wurde, gab dem Ganzen einen Rahmen, mit dem wohl auch die Initiatoren nicht gerechnet hatten.

Schulen in freier (also nicht-staatlicher) Trägerschaft stellen eine wichtige Ergänzung des Bildungsangebots dar. Von den Kritikern dieser als „teure Privatschulen für die Kinder von Reichen“ dargestellten Einrichtungen wird dabei gerne übersehen, dass die Einrichtung solcher Schulen bereits in den Freiheitsrechten des Grundgesetzes verankert ist (Artikel 7). Die Formulierung dieses Artikels geht übrigens auf einen prominenten Liberalen zurück: Theodor Heuss!

Es freute mich als Liberale daher ganz besonders, dass der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio in seinem Festvortrag genau diese nunmehr 70-jährige Tradition der Privatschulfreiheit thematisierte.

Ja – Bildung braucht Vielfalt! Und Freie Schulen sind unverzichtbarer Bestandteil dieser Vielfalt! Und da unterscheide ich mich eben von jenen Bildungspolitikern, die die „Einheitsschule für alle“ zum Ideal erheben.

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Di

27

Aug

2019

Beruf Schulleiter/in

Birgit Vogt, MdL Lerch, Ingrid Baumgartner-Schmitt u. Christine Gauer
Birgit Vogt, MdL Lerch, Ingrid Baumgartner-Schmitt u. Christine Gauer

Wenn es heutzutage darum geht, Schulleiter-Stellen zu besetzen, ist die Bewerberzahl meist überschaubar. Meine heutigen Gesprächspartnerinnen vom Schulleitungsverband Rheinland-Pfalz können dafür eine Vielzahl von Gründen nennen. Und die decken sich mit meinen Erfahrungen als ehemalige Schulleiterin.

„Schulleiter/in“ ist de facto ein eigenständiger Beruf, in dem Qualifikationen gefordert sind, die über die des Lehrberufs hinausgehen. Die Schulleitung ist vor Ort die oberste Führungsebene einer Schule. Für Schülerinnen und Schüler, für die Erziehungsberechtigten, für das Kollegium und für das übrige Schulpersonal ist sie der Ansprechpartner. Und gegenüber Schulträger und ADD muss sie ein ums andere Mal diplomatisches Geschick beweisen.

Doch wo und wie kann man vor Antritt eines solch verantwortungsvollen Postens diese notwendigen Qualifikationen erwerben? Und wie sorgt der Dienstherr für die angemessene Fort- und Weiterbildung derjenigen, die sich der Herausforderung des Berufs „Schulleiter/in“ stellen?

Fragen, auf die Politiker/innen Antworten finden müssen – über Parteigrenzen hinweg. Damit in Zukunft mehr Schulleiter/innen das Gefühl haben können, dass ihrer Tätigkeit die nötige Wertschätzung entgegengebracht wird. Denn eine frustrierte Schulleitung geht irgendwann in die „innere Emigration“ – statt „ihre“ Schule mit Motivation und Engagement nach vorne zu bringen.

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Mo

26

Aug

2019

Schulanfang

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wenn ich – zugegebenermaßen verspätet – mit diesem Bild den Erstklässlern einen guten Start ins schulische Leben wünsche, wird manch einer gleich zwei kritische Anmerkungen parat haben:

 

1. „Bärchen sind uncool!“ und

2. „ Hat MdL Lerch nicht im Landtagswahlkampf das Ende der Kreidezeit propagiert?“

 

Was den ersten Einwand angeht, so sehe ich vor meinen Augen noch immer die „hippen IT-affinen Youngster“, die beim schriftlichen Abi zur moralischen Unterstützung ihr Stofftier mitgebracht hatten...

Und was die „Kreidezeit“ angeht, so bieten die meisten Suchmaschinen bei Eingabe des Suchbegriffs „Schulanfang“ als Symbole immer noch Schultüte und Schiefertafel an statt Tablet. Die Digitalisierung tut sich mit dem Wecken von Emotionen offenbar noch etwas schwer.

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Mo

26

Aug

2019

Bibliothek im Digitalzeitalter

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Jedes Treffen mit Frau Dr. Annette Gerlach vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) lässt vor meinem geistigen Auge unwillkürlich Bilder aus meiner Studienzeit erstehen. Ich sehe mich dann in der Schlagwortkartei nach Büchern zu einem zu bearbeitenden Thema suchen. Mit Glück war das betreffende Buch in der Bibliothek des Fachbereichs oder der Universitätsbibliothek vorhanden und konnte ausgeliehen werden. Ansonsten blieben nur Vorbestellung oder Fernleihe als Alternative. So war das eben im vor-digitalen Zeitalter .

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Sa

24

Aug

2019

Liebe Freunde

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Zum Geburtstag lädt man sich gerne Freunde ein – zum 50. allemal. Da macht das Geburtstagskind Landkreis Mainz-Bingen keine Ausnahme. Und so kamen heute Gäste aus der Provinz Verona und dem Landkreis Neisse, mit denen wir ein enges Band der Freundschaft geknüpft haben, das auch von den Bürgerinnen und Bürgern tatkräftig mit Leben erfüllt wird.

Und so zeigen wir den Gegnern des europäischen Gedankens eindrucksvoll die rote Karte.

 

Lunga vita all´Europa!

Niech żyje Europa!

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Sa

24

Aug

2019

Bürgerfest

50 Jahre Landkreis Mainz-Bingen – das war Anlass für ein großes Bürgerfest rund um das „Kreishaus“ in Ingelheim. Der Wettergott belohnte Aussteller und Besucher mit prächtigem Sommerwetter. Mit meinem Mann hatte ich eigentlich eine klare Prioritätenliste, die wir „abarbeiten“ wollten. Doch gleich zu Beginn unseres Rundgangs beanspruchte dieses Mitglied der Rettungshundestaffel des Ingelheimer DRK unsere ganze Aufmerksamkeit.

Mit einiger Verspätung kamen wir aber doch noch zu den gewünschten Einkäufen aus den Partnerregionen des Landkreises. Mitgebrachte Pasta, Olivenöl und Honig bereicherten denn auch prompt den sonntäglichen Speiseplan.

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Sa

24

Aug

2019

Lehrerstellen

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Die Frage nach angemessenen Schulen für unsere Kinder ist ein Dauerthema – nicht nur im Landtag. Und da wird viel in einen Topf geworfen: Zustand der Gebäude, technische Ausstattung, Zahl der Lehrkräfte …

Bei solchen oftmals emotionsgeladenen Debatten geht auch schon mal der Blick für die Zuständigkeiten verloren. Bund, Länder, Kommunen – kurz: die da oben sollens richten...

....zum Beispiel bei der Schaffung von Lehrerstellen.

Und dabei denkt man sicher nicht an einen Vertreter jener Spezies, die Wilhelm Busch mit seinem Lehrer Lämpel so treffend karikierte.

Doch die vorausschauende Planung des tatsächlichen Bedarfs an Lehrerstellen muss mit einigen „Tücken des Objekts“ kämpfen. Neben dem Wettbewerb der ein-zelnen Bundesländer, der sich in Unterschieden bei Besoldung und Beförderung bis hin zu Abwerbungen (obwohl das angeblich keiner tut!) zeigt, spielt – was auf der Hand liegt – auch die zu erwartende Schülerzahl eine Rolle. Da gab es in Deutschland in den Nachkriegsjahren den bis in die Mitte der 60er Jahre andauernden „Babyboom“, der dann vom „Pillenknick“ abgelöst wurde. Und auch heute stehen solche Prognosen auf wackligen Füßen – und sollen doch die Grundlage für politische Entscheidungen liefern.

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Fr

23

Aug

2019

Glückwunsch

Als vor 50 Jahren aus den beiden alten Landkreisen Mainz und Bingen der neue Landkreis Mainz-Bingen gebildet wurde, waren viele Bürgerinnen und Bürger skeptisch. Schon das Wappen wies auf höchst unterschiedliche historische – und damit auch kulturelle (?) – Wurzeln des „Gebildes“ hin: der Adler auf die ehemaligen Reichsgüter bei Ingelheim, Nierstein und Oppenheim, das Rad auf die zum früheren Fürstbistum Mainz gehörigen Regionen und schließlich der Löwe für frühere kurpfälzische Besitzungen. Konnte das zu einem harmonischen Ganzen zusammen-wachsen?

Ja – es konnte! Heute wurde in der Veranstaltungshalle der TG 1847 Nieder-Ingelheim mit einem Festakt der 50. Geburtstag des „Gebildes“ gefeiert. Und diese Feier war von einem selbstbewussten Wir-Gefühl der Mainz-Binger geprägt. Herzlichen Glückwunsch!

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Do

22

Aug

2019

Rede zum AfD-Antrag "Deutschunterricht vor Regelunterricht"

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Mi

21

Aug

2019

Rede zur aktuellen Debatte: Gute Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bildung - gelungener Start

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Mi

21

Aug

2019

Geschafft

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Das Kita-Zukunftsgesetz war sicher eines der wichtigsten Vorhaben dieser Landesregierung. Mit ihm sollten die Weichen gestellt werden für eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig sollte eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung ermöglicht werden – und das ohne Kosten für die Eltern. Ein ambitioniertes Vorhaben, bei dem es sich die Regierungs-Fraktionen nicht leicht gemacht haben. Auch ich wurde da schon mal gescholten, wenn ich Nachbesserungen beim ersten vorgelegten Entwurf einforderte. Aber heute wurde ein Gesetz verabschiedet, hinter dem ich stehe. Mein Einsatz hat sich gelohnt – auch wenn ich manchem dabei auf seine Nerven gegangen sein mag.

Die Spielzeug-Lok, die durchaus in einer Kita stehen könnte, ist in doppelter Hinsicht symbolisch. Ihre Bauteile tragen die Farben der Parteien der „Ampel-Koalition“, die dieses Gesetz auf den Weg brachten. Es fehlen die Farben der Oppositions-Parteien im Landtag. Sie wurden nicht müde, fast schon gebetsmühlenartig hervorzuheben, was ihnen alles an dem eingebrachten Gesetzesentwurf nicht passt. Diese Kritik und die fast schon ebenso gebetsmühlenartig vorgebrachte Forderung nach mehr Geld – ohne zu sagen, wo es denn herkommen solle – schienen ihnen den Blick auf das Positive des Vorhabens zu verstellen. Konstruktive Opposition sieht anders aus.

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Mi

21

Aug

2019

Rede zum KiTa-Zukunftsgesetz

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Di

20

Aug

2019

Fusion auf Augenhöhe

AStA-Vorsitzender Paul Klär mit MdL Helga Lerch
AStA-Vorsitzender Paul Klär mit MdL Helga Lerch

Wenn im parlamentarischen Alltag schwierige Fragen anstehen, die kontrovers diskutiert werden, ist es ratsam, möglichst alle Seiten zu hören, um sich eine Meinung bilden zu können. Die Fusionierung des Campus Landau der Doppel-Uni Koblenz-Landau mit der TU Kaiserslautern ist ein solcher Fall, in dem die Emotionen mitspielen – auch bei meinen eigenen Parteifreunden.

In der Sache hatte ich in der Vergangenheit bereits einige Gespräche mit den Akteuren geführt. Heute stand das schon länger geplante Gespräch mit denen an, um die es ja letztlich geht – nämlich den Studierenden. Dazu traf ich mich mit dem AStA-Vorsitzenden Paul Klär und dem zuständigen Referenten Lukas Körner.

Als unabdingbar bei der angedachten Fusion sehen beide allerdings, dass man sich dabei „auf Augenhöhe“ begegnet. In der Steuerungsgruppe zur Vorbereitung der Fusion werden beide als studentischer Vertreter sicherlich diesen Aspekt auch betonen. Und dass der Campus Landau in diese „Vernunftehe“ – denn um eine „Liebesheirat“ handelt es sich ja eher nicht – eine beachtliche „Mitgift“ zum Beispiel in Form gut ausgestatteter Laborgebäude einbringt, machten sie in unserem Gespräch ebenfalls deutlich. Woran es der „Braut“ mangelt, ist sicher die Finanzausstattung, bei der man auf Mittel aus dem Hochschulpakt angewiesen ist.

Als „Land aus der Retorte“ hat Rheinland-Pfalz nun einmal eine recht zersplitterte Hochschullandschaft. Keiner weiß das wohl besser als Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. Schließlich war er bis zum Antritt seines Ministeramts Präsident der Hochschule Kaiserslautern – und die hatte mit Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken gleich drei Standorte.

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Sa

17

Aug

2019

Attraktiver Standort

Besuchern, die in den letzten Wochen zu uns kamen, bot sich beim Parken ihres Fahrzeugs dieses Bild. Und dann kam unweigerlich die Frage, wer denn da baue. Unsere Antwort versetzte die Frager in Erstaunen. Nein hier wird nicht gebaut – hier finden archäologische Untersuchungen statt. Denn quasi unter unseren Füßen liegt ein Gräberfeld aus der Zeit der Merowinger. Das Grabungs-Team hatte es wetterbedingt nicht ganz einfach. Rekordhitze wechselte mit Starkregen. Doch der Stimmung schien dies in keinster Weise abträglich zu sein. Zumindest schlossen wir dies, wenn wir auf unserer Terrasse saßen, aus dem fröhlichen Lachen von nebenan.

Die Ausmaße des Gräberfeldes lassen übrigens auf eine größere Siedlung in dem Gebiet schließen, was dann auch Karl der Große als so attraktiv fand, dass er hier eine Pfalz in Stein-Bauweise errichten ließ. Die meisten Pfalzen der Karolingerzeit waren erheblich bescheidener konzipiert.

In Ingelheim hat es sich also wohl schon früher gut leben lassen.

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Fr

16

Aug

2019

Wir sind bereit...

... für die Arbeit in der neuen Legislaturperiode des Kreistags Mainz-Bingen. Das zeigte sich recht deutlich in der heutigen ersten Sitzung des Gremiums. Denn im Unterschied zu der durch FWG und ÖDP vermeintlich stabilisierten GroKo hatten wir unsere Hausaufgaben gemacht. Bereits bei der Wahl des ehrenamtlichen Beigeordneten bekam der ins Rennen geschickte FWG-Mann Malkmus noch nicht einmal alle Stimmen des neuen Bündnisses. Und bei einigen Debattenbeiträgen spürte man, dass bei den Akteuren bereits jetzt die Nerven blank liegen. Meine beiden neuen Mitstreiter Stephanie Steichele-Guntrum und Moritz Mergen jedenfalls waren ob des Niveaus dieser Sitzung leicht verwundert.

Sei´s drum – wir werden unsere Arbeit so fortführen, wie wir dies auch in den letzten Jahren getan haben. An der Sache orientiert – und nicht an irgendwelchen Koalitionszwängen! Dass der Kreistag auch diese Art der politischen Arbeitsweise durchaus beherrscht, bewies er mit der Annahme unseres Antrags auf eine öffentliche Anhörung zur ÖPNV-Problematik im Landkreis. Vielleicht war diese erste Sitzung ja nur ein stilistischer Ausrutscher.

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Do

15

Aug

2019

Lesen neu gedacht

Bild: pixabay
Bild: pixabay

So lautete der Untertitel der heutigen Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung im Festsaal des Neuen Schlosses in Simmern. Zu der Diskussionsrunde war ich als bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion eingeladen.

Zentraler Punkt des Abends war die Frage nach der Lesekompetenz – nicht nur von Kindern. Schnell wurde klar, dass Lesekompetenz mehr ist als das bloße flüssige Vorlesen eines Textes mit möglichst noch korrekter Aussprache und Betonung. Nein – es geht letztlich um das Verstehen des Gelesenen.

Auch viele Studien zur Erfassung der Lesekompetenz berücksichtigen diesen Aspekt nur unzureichend. In der politischen Diskussion dienen solche Studien aber zur Rechtfertigung von Forderungen nach dem Ergreifen von Maßnahmen und der Bereitstellung von Mitteln zur Förderung der Lesekompetenz.

 

Damit liegt auf der Hand, dass auch Politiker über echte Lesekompetenz verfügen müssen, wenn sie solche Studien lesen und verstehen wollen. Und dann entpuppt sich so manche Studie als teure Makulatur.  

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Mi

14

Aug

2019

Caritas

Bild: MdL Lerch mit den Caritas-Direktoren Wolfgang Schnörr (l.) und Stefan Hohmann (r.)
Bild: MdL Lerch mit den Caritas-Direktoren Wolfgang Schnörr (l.) und Stefan Hohmann (r.)

In diesen Wochen häufen sich die Einladungen zu sommerlichen Jahresempfängen und parlamentarischen Abenden unterschiedlichster Verbände. Meist ist auf den Einladungen vermerkt „Für das leibliche Wohl ist gesorgt“. Aha – wird da so mancher denken – die Damen und Herrn aus der Politik lassen es sich mal wieder auf Kosten anderer gut gehen. Ich kann diese kritischen Geister beruhigen. Essen und Trinken stehen bei solchen Gelegenheiten nicht im Vordergrund – es geht um zwanglose Gespräche in lockerer Atmosphäre. Und die sind meist ergiebiger als die bei Treffen mit fester Tagesordnung.

Das gilt auch für den heutigen Jahresempfang des Caritasverbandes Mainz in Ingelheim.

Sicher können wohl die meisten der Besucher auf meiner Website etwas mit dem Begriff „Caritas“ anfangen. Und die meisten werden auch wissen, dass das Wort „caritas“ aus dem Lateinischen kommt. Aber auch diejenigen, die das „Große Latinum“ haben, werden sich schwer tun mit einer griffigen Übersetzung des Worts ins Deutsche. Das Englische tut sich da leichter – da hat man das lateinische „caritas“ einfach zum englischen „care“ gemacht. Na dann übersetzen Sie einmal „care“ ins Deutsche. 

 

Bei unseren Übersetzungsbemühungen stoßen wir zwangsläufig auf Begriffe wie „helfen, kümmern, pflegen, mitfühlen“ – um nur einige zu nennen. Und da sind wir genau auf der richtigen Spur. Denn als diese Begriffe sind Aspekte der Arbeit der Caritas!

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Mi

14

Aug

2019

Wege zum mündigen Bürger

Helga Lerch mit Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli
Helga Lerch mit Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli

Der mündige Bürger ist der Idealtypus des Menschen, der ein demokratisches Staatssystem „am Laufen“ hält. Um dies effektiv leisten zu können, braucht er ein Mindestmaß an dem, was man als „politische Bildung“ bezeichnen kann. Die zu vermitteln ist Aufgabe von Einrichtungen wie der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

In dieser Legislaturperiode sitze ich für die FDP im Kuratorium dieser Einrichtung. Dort vertreten ist auch ein Mann, dessen Bücher ich schon als Sozialkundelehrerin gerne einsetzte: Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli. Als Politikwissenschaftler ist er geradezu prädestiniert für diese Tätigkeit – und es macht mir große Freude, mit ihm in dieser Funktion zusammen zu arbeiten.

In der heutigen Kuratoriumssitzung ging es unter anderem um die Planung neuer Publikationen und Informationsveranstaltungen.

Wer ernsthaft an fundierter Hintergrundinformation interessiert ist und sich nicht mit Posts und Tweets zufrieden gibt, dem kann ich das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung wärmstens empfehlen.

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Mo

12

Aug

2019

Raum der Stille

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im Landtag können wir oft Schülergruppen als Besucher willkommen heißen. Sie verfolgen mit Interesse die Debatten von uns Parlamentariern. Im Anschluss äußern sich unsere jungen Besucher dann über ihre Eindrücke. Und da kommt manchmal eine Rüge: „Wenn wir in der Klasse so schwätzen würden ..“. In der Tat hat man als MdL bei einem Redebeitrag selten die ungeteilte Aufmerksamkeit des Plenums. Etwas mehr Stille würde man sich da schon wünschen.

Doch Stille ist mehr als nur die bloße Abwesenheit von Geräuschen. Echte Stille meint auch die Gelegenheit zum persönlichen In-sich-Gehen, um seine Gedanken zu sortieren – nicht nur für politische Akteure heilsam. Es muss ja nicht gleich Meditation sein.

Beim Aufbau meiner früheren Wirkungsstätte, des Gymnasiums Nackenheim, war es mir gelungen, einen Raum der Stille in die Bauplanung „einzuschmuggeln“. Könnte man nicht bei der Sanierungsplanung für den Landtag einen ähnlichen Raum berücksichtigen?

 

Im Juni wandte ich mich mit einem entsprechenden Vorschlag an den „Bauherrn“, den Landtagspräsidenten Hendrik Hering. Und siehe da – er hat die Idee aufgegriffen. Ein entsprechender Raum soll im Erdgeschoss des Landtagsgebäudes eingerichtet werden. Es läuft bereits die Phase der Gestaltungsplanung, in die auch die Vertreter der Kirchen einbezogen werden sollen (hatte ich in Nackenheim auch gemacht).

Als Politiker fragt man sich ja manchmal, ob man in seiner politischen Laufbahn Spuren hinterlassen hat. Immerhin wird dieser Raum der Stille zumindest eine bauliche Spur von mir sein.

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Sa

03

Aug

2019

DigitalPakt Schule

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im ersten Schuljahr hatte ich noch Angst, in meinem Ranzen könnte die Schwammdose auslaufen. Schule war damals eben tatsächlich noch „Kreidezeit“. Später als Lehrerin arbeitete ich zu Beginn selbst noch mit Tafel und Kreide. Doch die Digitalisierung bemächtigte sich mit Riesenschritten auch des schulischen Alltags. Als Schulleiterin freute ich mich, dass der Schulträger meine Schule großzügig mit Whiteboards, Laptops und Tablets ausstattete.

Und jetzt erlebe ich als Bildungspolitikerin, wie sogar das Grundgesetz geändert wird, damit der Bund den Ländern finanziell unter die Arme greifen kann – damit diese ihrerseits den Schulträgern Mittel zu Aufbau und Verbesserung der digitalen Infrastruktur der Schulen zur Verfügung stellen können. DigitalPakt Schule nennt sich das Ganze.

Auch der Landkreis Mainz-Bingen profitiert davon. In den nächsten 5 Jahren kann er auf zusätzlich 6 Mio. Euro aus diesem „Topf“ zugreifen. Damit Schülerinnen und Schüler Tafel und Kreide bald nur noch in einem der zahlreichen Heimatmuseen zu Gesicht bekommen.

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Sa

03

Aug

2019

Adios Ávila

Was für ein Anblick! Meine Gastgeber meinten, dieses Bild ihrer nächtlichen Stadt müsse ich unbedingt noch gesehen haben.

Recht haben sie!

Morgen geht es wieder zurück – voll beladen mit jeder Menge unvergesslicher Eindrücke. Aber die verursachen ja kein Übergepäck.

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Mi

31

Jul

2019

Gefräßige Post

Ich gehöre noch zu denen, die gerne Ansichtskarten schreiben – auch wenn das eine Angewohnheit ist, die „aus der Zeit gefallen“ wirken mag. So wollte ich heute die Daheimgebliebenen mit Karten aus Ávila beglücken. Die Karten waren schnell gefunden – die Suche nach Briefmarken gestaltete sich da schon etwas schwieriger (entsprechende Verkaufsstellen halten sich an die Zeiten der Siesta!).

Aber nach erfolgreichem Erwerb der Briefmarken suchte ich erst einmal einen Briefkasten. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass diese beiden gefräßigen Löwenmäuler nur auf meinen Einwurf warteten.

Hoffentlich kommen die schönen Karten wohlbehalten an.

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Di

30

Jul

2019

Allgegenwärtige Kirche?

In Spanien stößt der Liebhaber von Süßigkeiten („dulces“) schon einmal auf eine seltsame Symbiose von Feinbäckerei und Glauben. Das Städtchen Ávila macht da keine Ausnahme. Bei meiner Suche nach einem passenden Mitbringsel stieß ich in einem Laden auf diese „glutenfreien“ Nonnen.

 

Aber auch bei uns zuhause gibt es ähnliche „Symbiosen“ – wie die Vermarktung von Hildegard von Bingen am Beispiel der „Hildegard-Torte“ belegt. Allerdings hat in diesem Fall der Konditor auf eine figürliche Darstellung der Heiligen verzichtet.

Die „Hildegard-Torte“ schmeckt übrigens ganz ausgezeichnet.

 

 

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Mo

29

Jul

2019

Ambivalenz der Kirche

Für die Zeit meines Aufenthalts in Ávila hatte ich eine Bleibe im mittelalterlichen Stadtkern gefunden. Das ermöglichte mir genau das „Eintauchen“, das ich mir gewünscht hatte. Dass Spanien ein vom Katholizismus bestimmtes Land ist, wusste ich schon von früheren Aufenthalten. Hier ist die Mystikerin Teresa von Ávila (1515 – 1582) die „prominenteste“ Exponentin des Glaubens. Bereits auf meinem ersten Stadtrundgang stieß ich auf ihre Skulptur.

Die Lebensgeschichte ihrer Familie ist ein Spiegel der Ambivalenz des Zeitgeistes der „Reconquista“. Ihr Großvater, ein jüdischer Kaufmann, war damals (freiwillig?) zum christlichen Glauben konvertiert. Aber auch der Umgang mit ihr nach ihrem Tod zeigt die Ambivalenz des christlichen Glaubens jener Zeit. So enthält ihr Grab in der Nähe von Salamanca beileibe nicht ihre kompletten sterblichen Überreste. Nein - ihre Gliedmaßen finden sich quasi zerstückelt als Reliquien in halb Europa. Und als sie 1617 vom Papst zur Schutzpatronin Spaniens erklärt wurde, entbrannte sofort ein heftiger Streit.

Immerhin vermerken heute sowohl die katholische, evangelische und sogar die anglikanische Kirche den 15. Oktober als Gedenktag für die heilige Teresa. Und für diesen Tag gilt die Bauernregel „Zu Teres´beginnt die Weinles´“ – wenn da der Klimawandel diese Regel nicht mal hinfällig macht.

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Mo

29

Jul

2019

Lebendiges Geschichtsbuch

Eigentlich hätte es bei meiner Reise vom Madrider Flughafen mit dem Bus nach Ávila weitergehen sollen. Doch der Bus kam nicht (falsche Information über Abfahrtsort). Also wieder Taxi! Entschädigt für den Ärger wurde ich durch den einmaligen Anblick der auf ca. 1100 m Höhe gelegenen Stadt mit ihrer 2,5 km langen vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer.

Erbaut wurde diese im 11. Bis 14. Jahrhundert als Bollwerk gegen die Mauren. Denn die rund 300 Jahre friedlicher Koexistenz zwischen Christen, Muslimen und Juden auf der iberischen Halbinsel waren zunehmend abgelöst worden durch die „Reconquista“, die zunehmende – gewaltsame – Ausdehnung des christlichen Machtbereichs. 1492 fand diese mit der kampflosen Übergabe Granadas ihren Abschluss.

 

Angesichts der heutigen Diskussionen in unserer Gesellschaft um den respektvollen Umgang mit den vermeintlichen „Anderen“ kann ich jedem Urlauber nur ans Herz legen, maurische Architektur und jüdische Viertel in spanischen Städten nicht nur als interessante Foto-Motive zu sehen. Mit ihrer Geschichte und den Geschichten um die Menschen in ihnen können sie sowohl Integration wie Ausgrenzung lehrstückhaft anschaulich machen.   

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So

28

Jul

2019

Ávila vengo...

...heißt auf Deutsch „Ávila – ich komme“ und war für mich das Motto des heutigen Tages. Denn in der Kleinstadt nordwestlich von Madrid wollte ich im Rahmen meines Aufenthalts nicht nur meine Sprachpraxis des Spanischen verbessern – sondern auch in den Alltag der Menschen eintauchen. Und meine Gastgeber hatten auf meinen Wunsch extra ein Treffen mit dortigen Kommunalpolitikern ins Programm aufgenommen.

Die erste Etappe meiner Reise begann gleich mit einer Panne. Der Zug von Mainz zum Frankfurter Flughafen sollte 80 (!) Minuten Verspätung haben. Soviel zum Thema ÖPNV! Also blieb mir nur das weniger umweltfreundliche Taxi als Alternative, um meinen Flug nach Madrid nicht zu verpassen.

 

Mit dem Flieger klappte alles – und ich war einigermaßen erleichtert.

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Fr

26

Jul

2019

MINT-Nachwuchs

MdL Lerch mit TH-Präsident Becker
MdL Lerch mit TH-Präsident Becker

Zugegeben – die naturwissenschaftlichen Fächer gehörten in der Schule nicht gerade zu meinen Lieblingsfächern (was mich übrigens nicht daran gehindert hat, einen Chemiker zu heiraten). Dennoch ist auch mir bewusst, dass unser Land nicht durch Dichter und Denker alleine groß geworden ist. Deutsche Ingenieurskunst hat nach wie vor in aller Welt einen guten Ruf. Damit dies auch in Zukunft noch der Fall ist, braucht es Nachwuchs im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Und wo wüsste man dies besser als an der TH Bingen, einer Einrichtung mit der Erfahrung von 120 Jahren in der Ausbildung von Ingenieuren. Und der „Chef“ in Bingen, Prof. Dr.-Ing. Klaus Becker, ist ein echter „Talent-Scout“ in Sachen MINT-Nachwuchs. Bereits 2014 rief die TH Bingen ein Projekt ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für Mathematik, Informatik, Naturwissen-schaften und Technik (= MINT) zu interessieren. Sie ist damit zur „Keimzelle der MINT-Region Mainz-Bingen“ (so die Formulierung im Pressedienst des Wissenschaftsministeriums) geworden.

Ich beteiligte mich daher gerne am Besuch von Minister Wolf im Rahmen seiner Sommer-Tour – zumal es mit TH-Präsident Becker einiges zu bereden gab. Aktuell insbesondere der von ihm und mir unterstützte Antrag der Berufsbildenden Schule in Bingen auf Einrichtung eines Zweigs „Technisches Gymnasium“.

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Di

23

Jul

2019

Geheimnisvoller Goldhut

Wenn ich auf das Grundstück neben unserem Haus in Ingelheim blicke, sehe ich dort gerade Archäologen bei der Erkundung eines Gräberfeldes aus der Zeit der Merowinger. Sollten sie dabei auf interessante Grabbeigaben stoßen, so könnten diese in den Werkstätten des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Mainz landen. Diese genießen weltweit Anerkennung für ihre restauratorischen Fähigkeiten. So wurde den Mitarbeitern vor nicht allzu langer Zeit zum Beispiel die Totenmaske von Pharao Tutanchamun anvertraut.

Bei meinem heutigen Besuch im Rahmen der Sommerreise von Kultusminister Konrad Wolf durfte ich ein nicht minder interessantes Objekt aus nächster Nähe in Augenschein nehmen -  den Berliner Goldhut. Die Restauratorin erläuterte mir die Geheimnisse, die dieses Artefakt aus der Bronzezeit umgeben. Ist auf dem Goldblech tatsächlich das astronomische Wissen der damaligen Zeit wieder-gegeben? Handelt es sich um eine Art Kalender? Wurde der Hut als Ummantelung einer „normalen“ Kopfbedeckung zu speziellen rituellen Anlässen getragen?

Und als ob das nicht schon genügend Fragen wären, auf die die Wissenschaftler nach Antworten suchen, umgibt das Objekt auch noch die Aura einer ungeklärten Fundsituation, die für sich genommen schon Stoff für einen archäologischen Krimi bieten könnte.

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Di

23

Jul

2019

Mehr als nur Ausgraben!

“Götter, Gräber und Gelehrte“ war der Titel eines Buches, das endgültig mit dem Vorurteil von Archäologie als staubtrockener Wissenschaft aufräumte. Dass archäologische Grabungen dennoch eine staubige Angelegenheit sein können, kann ich derzeit auf unserem Nachbargrundstück miterleben, wo Gräber aus der Zeit der Merowinger untersucht werden.

Dass Kultusminister Konrad Wolf seine Sommerreise 2019 heute mit einem Besuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz startete, ist konsequent. Denn dort beschäftigt man sich intensiv mit den frühen Zeugnissen menschlicher Kultur. Ich begleitete ihn dabei in meiner Funktion als kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.

Und wir beide erlebten dabei ein Museums-Team in Vorbereitung des für das zweite Halbjahr 2020 geplanten Umzugs in das neue Domizil in der Mainzer Neutorstraße. Und das heißt konkret:

Die Objekte im RGZM müssen

• einer Grundreinigung unterzogen

• restauratorisch begutachtet

• digital erfasst

• und schließlich depottauglich verpackt

werden.

Und wer dabei einmal zugesehen hat, wird über privaten Umzugsstress nicht mehr klagen.

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Mo

22

Jul

2019

Schulobst

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im Englisch-Unterricht lernte ich bereits den Satz „An apple a day keeps the doctor away“. Ja – Obst ist gesund. Und so ist auch zu begrüßen, dass das Land Rheinland-Pfalz sich weiterhin an dem „Europäischen Schulprogramm“ beteiligt, in dessen Rahmen Kindergärten, Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen einmal in der Woche mit einer Obstkiste beliefert werden.

Auch die Kinder in der Ockenheimer Grundschule kommen in den Genuss dieser Extra-Portion an Vitaminen. Doch als zertifizierte ÖKOPROFIT-Schule fragten sich Schüler und Eltern ebenso wie die Lehrerschaft, ob die Abwicklung des Programms auch im Sinne eines nachhaltigen Stoffstrom- und Abfallmanagements erfolge, zu dem sich die Schule ja verpflichtet habe. Bei einem Besuch vor Ort hatte ich Schulleiterin Kerstin Perrey zugesichert, mich als MdL der Sache anzunehmen. Am 25. Juni berichtete ich auf meiner Website darüber.

Mit einer entsprechenden Kleinen Anfrage hatte ich mich an die Landesregierung gewandt. Heute kam die Antwort von der zuständigen Ministerin Ulrike Höfken.  Zu der von der Ockenheimer Schule bemängelten Verwendung von Plastikverpackungen heißt es darin konkret „… wird von den Lieferanten ab dem Schuljahr 2019/20 auch gefordert, unnötige Umverpackungen aus Plastik zu vermeiden …“.

Und auch hinsichtlich der Herkunft der gelieferten Produkte äußert sich das Ministerium klar: „Lieferanten sind vertraglich angehalten, die Einrichtungen bei Vor-handensein saisonaler Angebote vorrangig mit Obst aus Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Regionen zu beliefern …“. Bananen, Kiwis, Melonen und andere „Exoten“ sollen daher eher die Ausnahme sein.

 

Und noch ein wichtiger Aspekt: Das Schulobst-Programm beinhaltet auch ein pädagogisches Begleitprogramm!    

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So

21

Jul

2019

Kita-taugliches Modell?

Eigentlich sollte es ja nur ein verlängertes Wochenende – verbunden mit dem Besuch einer ehemaligen Klassenkameradin – in Lüneburg sein. Aber so ganz lässt sich das politische „Geschäft“ auch dabei nicht ausblenden. Auch nicht beim Besuch der im Museumsdorf Hösseringen wieder aufgebauten architektonischen Zeugen von Wohnen und Wirtschaften in der Region in früheren Zeiten.

Bereits die Anschrift des Freilichtmuseums (Landtagsplatz 2) sorgte bei mir für ein Schmunzeln. Als ich aber dann in einem aus dem Jahr 1780 stammenden Wohn- und Werkstatthaus (Schmied) diesen Kinderstuhl sah, fragte ich mich unwillkürlich, wie heutiges Kita-Personal ihn wohl bewerten würde.

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Sa

20

Jul

2019

Autofreie Innenstadt?

Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Sie schlendern gemütlich – mitten auf der Straße (!) – durch die Innenstadt zum Rathaus. Links und rechts sitzen auf den Bürgersteigen entspannte Menschen und genießen gerade einen Kaffee. Oder sie kaufen in einem der zahlreichen Geschäfte ein. Und Sie befinden sich nicht in Utopia oder einer Stadt der Zukunft – sondern in Lüneburg im Sommer 2019!

Denn die Lüneburger haben Benziner und Diesel aus der Innenstadt verbannt (Ausnahme: Taxis und Linienbusse). Und das bereits seit 1994!

Klar – es gab anfangs Proteste von Autofahrern und Befürchtungen um Nachteile für den Einzelhandel. Doch mittlerweile teilen sich entschleunigte Fußgänger und (sehr rücksichtsvolle!) Radfahrer den öffentlichen Straßenraum. Und außer einem Stadtbus begegnet man höchstens noch einem Gespann mit 2 PS. Dabei handelt es sich dann um eines der Gespanne, die Touristen in einem Planwagen durch die malerischen Gassen kutschieren.

Von wegen tote Innenstädte...

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Sa

20

Jul

2019

Süß oder salzig?

Dass die Lüneburger zu Salz ein ganz besonderes Verhältnis entwickelt haben, erklärt sich aus der Bedeutung, die das „weiße Gold“ für die Stadt hatte. Dass die Lüneburger bei winterlicher Schnee- und Eisglätte Salz als Streumittel ablehnen, ist angesichts ihrer Wertschätzung für das Mineral als Basis des städtischen Wohlstands im Mittelalter daher nachvollziehbar.

Auch wenn Salz heute nicht mehr den hohen Materialwert vergangener Zeiten hat, so haben die Lüneburger der Neuzeit dennoch einen Weg gefunden, es zu „veredeln“. Die Wertschöpfung über „Salzpralinen“ ist zumindest ein Beleg für hanseatischen Geschäftssinn.

 

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Sa

20

Jul

2019

Reich durch Salz

„Mir strunze net – mir habbe“ heißt es auf gut Hessisch. Und wer diese Hausfassade aus der Renaissance sieht, dem kommt unwillkürlich dieser Spruch in den Sinn. Denn in dem 1548 erbauten Gebäude residiert die IHK Lüneburg.

Zwar ist Salz nicht mehr das „weiße Gold“, das im Mittelalter diese Stadt reich machte – aber die architektonischen Zeugnisse dieser salzig-goldenen Zeit prägen auch heute noch das Stadtbild. Und wie durch ein Wunder blieb die alte Hansestadt von verheerenden Stadtbränden verschont. Selbst im Zweiten Weltkrieg blieb Lüneburg das Schicksal anderer deutscher Städte erspart. Die Lüneburger und die Touristen freut es.

Was Bombenkrieg und Wiederaufbau-Architektur einer historisch bedeutenden Stadt an Wunden reißen können, ist in Mainz leider heute auf Schritt und Tritt zu sehen. Und das tut auch mir – nicht nur als Kulturpolitikerin – weh.

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Di

16

Jul

2019

Freundschaft in Zeiten Trumps

Eigentlich müssten ja bei einem US-Präsidenten mit deutschen Wurzeln die transatlantischen Beziehungen völlig problemlos sein – noch dazu wenn diese Wurzeln in der Pfalz zu verorten sind. Doch Donald Trumps Politik stellt für die Pflege der deutsch-amerikanischen Freundschaft zunehmend eher eine Belastung dar.

Viel Arbeit also für die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz, zu deren Vorstand ich gehöre (bei der heutigen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand übrigens im Amt bestätigt). Unsere Arbeit wird in diesem Jahr noch um einen zusätzlichen Aspekt ergänzt. Der 70. Geburtstag der NATO ist Anlass, sich mit dem – nicht nur von Trump geforderten – stärkeren Engagement Deutschlands in diesem Bündnis auseinander zu setzen.

Aber ich bin sicher: die starken Bande zwischen Deutschland und USA halten auch die Belastungen durch einen Donald Trump aus!

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Fr

12

Jul

2019

Kulturgut Buch

Wer mein Arbeitszimmer betritt, erkennt unschwer, dass ich eine „Leseratte“ bin. Und die Bandbreite der Bücher reicht dabei vom „Ostfriesen-Krimi“ über Fachbücher und Biographien bis zu opulenten Bildbänden. Und darunter befinden sich auch zahlreiche Ausgaben von kleinen Verlagen – auch aus Rheinland-Pfalz. Ein ehemaliger Schüler betreibt – wenn auch nicht in Rheinland-Pfalz – einen solchen kleinen Verlag. Ich weiß daher, dass diese „Nischen-Verlage“ mit ihren Werken nicht das „große Geld“ machen. Aber sie bereichern mit ihren Editionen die literarische Landschaft ungemein.

Messen bieten ihnen die Gelegenheit, ihre Ausgaben einem breiten Publikum zu präsentieren. Doch solche Messe-Auftritte sind mit Kosten verbunden – Kosten, die diese Verlage alleine kaum stemmen können. Bereits 2006 schlossen sich daher kleine und mittlere Verlage in Rheinland-Pfalz zum „Verlags-Karree“ zusammen. Dessen Auftritt auf der Buchmesse wurde vom Wirtschaftsministerium des Landes finanziell unterstützt. Damit sollte nun Schluss sein. Ein Aufschrei ging durch die Kulturszene des Landes.

Die Vorsitzende des  Landesfachausschusses „Kultur“ der FDP intervenierte beim Minister. Und auch ich wurde als kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion aktiv.

 

 

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Do

11

Jul

2019

Museen im Digitalzeitalter

Digitalisierung ist ein Schlagwort, das uns in unserer modernen Gesellschaft laufend begegnet. Auch Museen sind damit konfrontiert, wenn sie ihr Publikum ansprechen wollen. Welche Wege sie dabei gehen können, erfuhr ich heute im Rahmen eines überaus interessanten Gesprächs von Bettina Scheeder, der Geschäftsführerin des „Museumsverbands Rheinland-Pfalz“.

 

Der Verband sieht seine Aufgabe in der Stärkung der Kernkompetenzen der kleinen und großen Museen: Sammeln, Erhalten, Forschen und Vermitteln. 

Wer wissen will, wo in Rheinland-Pfalz welche Museen zu finden sind und welche Schwerpunkte sie haben, dem ist das Museumsportal Rheinland-Pfalz zu empfehlen. Und zahlreiche Exponate kann man sich auch ganz bequem online anschauen.

Kleine Notiz am Rande:

In unserem Haus in der Ingelheimer Rotweinstraße werde ich zur Zeit jeden Morgen um 7 Uhr vom Geräusch eines Kleinbaggers geweckt. Er legt auf dem unbebauten Nachbargrundstück die Oberfläche frei für die Grabungsarbeiten eines Archäologen-Teams. Wir wohnen nämlich auf einem merowingischen Gräberfeld. Vielleicht landen einige der Fundstücke demnächst auch in einem rheinland-pfälzischen Museum.

Mo

08

Jul

2019

Geburtstag auf „Rhoihessisch“

Am 8. Juli 1816 erblickte „Rheinhessen“ das Licht der Welt – zunächst nur ein Verwaltungsakt als Folge der Beschlüsse des Wiener Kongresses. Als dann 2016 der 200. Geburtstag des Konstrukts begangen wurde, konnte man erfreut feststellen, dass sich dessen Bewohner längst mit Rheinhessen als ihrer Heimat identifizieren. Und da man in Rheinhessen bekanntlich gerne feiert, beschloss man, künftig jedes Jahr Geburtstag zu feiern.

Heute fand diese Feier im Ingelheimer Winzerkeller statt. Mein Mann und ich gehörten zu den geladenen Gästen, denen Volker Gallé „uff rhoihessisch“ klar machte, was diese Region und ihre Menschen so einzigartig macht.

Bevor dann die zahlreichen Gäste beim „flying buffet“ rheinhessische Spezialitäten genießen konnten, stand noch der Anschnitt der Geburtstagstorte auf dem Programm. Peter E. Eckes, unermüdlicher „Vermarkter“ von Rheinhessen, war bereits etwas ungeduldig geworden – obwohl die Redner sich bei ihren Grußworten um Kürze bemüht hatten.

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Mo

08

Jul

2019

Puzzle Uni Koblenz-Landau

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ein bisschen kommt es einem schon vor wie ein Puzzle – das Konstrukt „Universität Koblenz-Landau“. Im Gründungsjahr 1969 nannte sich das Ganze noch „Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz“. Doch auch schon damals war es ein Puzzle, dessen Teile nicht so recht zusammen passen wollten. Momentan verteilen sich knapp 18.000 Studierende aus den Campus Landau und den Campus Koblenz. Und das „Headquarter“ Präsidialamt residiert über den Dächern von Mainz in einem der Bonifazius-Türme.

Und genau dort empfing heute Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode die FDP-Fraktionsvorsitzende Cornelia Willius-Senzer und mich zu einem Meinungs-austausch über die Probleme der Doppel-Uni. Denn an dem Puzzle wird schon wieder gebastelt, um es „passend“ zu machen.

Ob diese hochschulpolitischen „Bastelarbeiten“ der Weisheit letzter Schluss sind, fragt sich nicht nur die Eule, die ja den alten Griechen als Symbol der Weisheit galt. Auch ich versuche, in Gesprächen mit allen Akteuren Antworten auf diese Frage(n) zu finden. Denn ich sehe meine parlamentarische Aufgabe in mehr als dem bloßen Abnicken von Vorlagen der Regierung 

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Do

04

Jul

2019

Handwerk

Die letzte Etappe der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion führte uns heute wieder zurück nach Mainz. Im Gewerbegebiet MZ-Hechtsheim besuchten wir das „BBZ I“ (Berufsbildungszentrum) der Handwerkskammer Rheinhessen. Dort sollen jährlich 3.500 Auszubildende und 800 Teilnehmer an Fort- und Weiterbildungs-maßnahmen fit gemacht werden für einen Beruf im Handwerk. Das BBZ ist auch der Ort für die Meister-Ausbildung sowie Umschulungskurse.

 

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Do

04

Jul

2019

Master oder Meister?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im Rahmen der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion bestand jeweils abends die Gelegenheit zur Vertiefung des Themas des Tages im Rahmen einer Talk-Runde vor Ort. Heute stand ich im „Alten Auktionsgaus“ in Mainz auf dem Gelände der ehemaligen Waggonfabrik zum Thema „Berufliche Bildung“ Rede und Antwort.

Ich griff dabei noch einmal den Slogan auf, mit dem wir bereits im Landtags-Wahlkampf unsere Position verdeutlicht hatten „Ein Meister muss so viel wert sein wie ein Master“. Prägnanter kann man die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung wohl nicht auf den Punkt bringen.

Durch unsere Regierungsbeteiligung in Rheinland-Pfalz haben wir nun die Möglichkeit, unseren Worten auch Taten folgen zu lassen. Denn dem Fachkräfte-Mangel kann nicht durch immer mehr und neue Studiengänge begegnet werden – sondern nur durch eine qualifizierte Berufsausbildung.

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Di

02

Jul

2019

6 aus 49

Die Älteren werden sich noch erinnern. Der Fernseh-Samstag im Ersten hatte der Konstanten: die Sportschau, das Wort zum Sonntag und die Ziehung der Lottozahlen. Von 1965 bis 2013 starrten Millionen Zuschauer auf den Bildschirm und hofften, dass die gezogenen Zahlen mit denen übereinstimmten, die sie auf ihrem Lotto-Schein angekreuzt hatten.

Heute führte uns Tag 3 der Sommer-Tour der FDP-Landtagsfraktion zu Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz. Dort konnten wir die Kugeln bestaunen, deren Fallen oder Nicht-Fallen in deutschen Wohnzimmern für Jubel oder Enttäuschung sorgten.

Wir lernten aber auch die andere Seite des Glücksspiels kennen.

Diese Seite wird von der Lotto-Stiftung repräsentiert, die in Rheinland-Pfalz immer wieder als Sponsor auftritt für

•  das Wohlfahrtswesen

•  Kunst und Kultur

•  Sport

•  Bildung, Wissenschaft und Forschung.

 Zahlreiche Projekte wären ohne diese Förderung nicht Realität geworden.

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Di

02

Jul

2019

Moderne Weinlese

Romantiker denken bei dem Stichwort „Weinlese“ sicher an Menschen, die fröhlich lachend die Trauben von den Rebstöcken abschneiden. Dass die Arbeit im Weinberg – und die beinhaltet nicht nur die Lese – ein „Knochen-Job“ ist, passt nicht so ganz zu diesem verklärten Bild. Maschinelle Hilfe kann diese Arbeit wesentlich erleichtern.

Am Tag 2 der „Sommer-Tour“ der FDP-Landtagsfraktion, der uns in den Bezirks-verband Eifel-Hunsrück führte, besuchten wir die Fa. ERO Gerätebau GmbH, die ein ganzes Portfolio von maschinellen Hilfsmitteln für die Arbeit im „Wingert“ im Angebot hat. Vor einem Trauben-Vollernter kamen mein Fraktionskollege Marco Weber und ich uns richtig klein vor.

Am Standort Simmern war vor einem Jahr gerade die Fertigstellung der imposanten Fertigungshalle gefeiert worden – immerhin ein 20-Mio.-Euro-Projekt, das von dem Familienbetrieb „gestemmt“ wurde. Diese Investition ist einerseits ein Beweis des unternehmerischen Muts der Familie Erbach. Sie ist aber andererseits auch ein Bekenntnis zur Region.

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Mo

01

Jul

2019

Pfalzwein

Nachdem wir uns bei Tag 1 unserer „Sommer-Tour“ erst einmal mit der Verwertung von „Nebenprodukten“ landwirtschaftlicher Produktion beschäftigt hatten, stand zum Abschluss des Tages die „Verwertung“ von Hauptprodukten im Vordergrund. Das Deutsche Weintor in Schweigen bildete den passenden Rahmen für einen angemessenen Ausklang des Tages.

Und mit Ferdi Breuksch (l.) und Andy Becht (r.) hatte ich gleich zwei Pfälzer Urgesteine an meiner Seite, die drauf und dran waren, das Lied eines weiteren Ur-Pfälzers – nämlich Kurt Dehn – anzustimmen: „Ja so ähn gude Palzwoi ..“. Aber es war ja noch früh am Abend

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Mo

01

Jul

2019

Methan aus Biomasse

Landwirtschaftliche Betriebe erzeugen zwangsläufig als „Nebenprodukt“ auch Abfälle. Die stoffliche und energetische Verwertung dieser Biomasse ist Gegenstand eines vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsprojekts. Im Energiepark Primasens-Winzeln ist eine Pilotanlage zur Gewinnung von Methan aus dieser Biomasse entstanden, die vom PFI (= Prüf- und Forschungsinstitut) Pirmasens betrieben wird.

Sie war das Highlight von Tag 1 der „Sommer-Tour“ der FDP-Landtagsfraktion, der uns in den Bezirksverband Pfalz führte.

Das so gewonnene Methan wird übrigens in das lokale Erdgasnetz eingespeist. Die bei der Fermentierung der Biomasse anfallende Wärme kann zusätzlich über Wärmepumpen genutzt werden.

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Sa

29

Jun

2019

RheinVokal

Eigentlich wird von den Landespolitikern – egal ob Regierungsmitglieder oder Abgeordnete – erwartet, dass sie einen Besuch beim alljährlichen Landesfest einplanen. Ich war aber heute nicht in Annweiler – sondern beim Eröffnungskonzert von RheinVokal in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle.

Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter der Leitung von Kazuki Yamada und die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova präsentierten Werke von Beethoven, Haydn, Berlioz und Bizet. Das Publikum war begeistert. Und auch ich hatte noch nie eine Sängerin mit einer derartigen Bühnenpräsenz erlebt. Kein Wunder, dass sogar Fans extra aus Berlin angereist waren, um die Bulgarin zu hören. Und da sie nicht sicher waren, ob sie in Koblenz ein würdiges Blumengebinde für den Weltstar auftreiben würden, hatten sie dieses sicherheitshalber von der Spree an den Rhein mitgenommen. Echte Fans eben.

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Do

27

Jun

2019

Evangelische Gespräche

In der FDP-Landtagsfraktion bin ich auch für Fragen der Kirche(n) zuständig. Und gerade die beiden großen Kirchen pflegen im Rahmen von Gesprächskreisen den Kontakt zur Politik. Heute standen zum Beispiel bei den „Mainzer Evangelischen Gesprächen“ Fragen nach der Zukunft der Demokratie im Mittelpunkt eines angeregten Diskurses. Es ging dabei vor allem um die Frage, wie die politischen Akteure die Menschen bei ihrem Handeln „mitnehmen“ können.

 

Der Aspekt des „Mitnehmens“ der Menschen beschäftigte auch den Reformator Martin Luther, dessen Bild ich zufällig in einer Ecke des Evangelischen Büros fand.

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Di

25

Jun

2019

"Heiße" Anhörung

Bild: pixabay
Bild: pixabay

In meinem Presse-Archiv nehmen Meldungen und Artikel zur Kita-Novelle fast schon beängstigend viel Platz in Anspruch. Es ist für die schreibende Zunft zunehmend schwieriger, den Wortmeldungen und Meinungsäußerungen in der öffentlichen Debatte Neues zu entnehmen.

Auch die heutige Anhörung im Bildungsausschuss des Landtags brachte nichts wirklich Neues. Man tauschte – teils höchst emotional – noch einmal hinlänglich bekannte Argumente aus. Und es ging mal wieder ums Geld. Während auf der einen Seite die Träger ein deutliches Mehr forderten, mahnte der Rechnungshof zu noch mehr Sparsamkeit. Und die Landespolitik muss einen Kompromiss finden zwischen den Standpunkten, die - jeder für sich isoliert gesehen – durchaus nachvollziehbar sind. Ich halte den jetzt vorliegenden Kompromiss jedenfalls für zustimmungsfähig.

Und die schreibende Zunft?

Die hatte doch noch einen neuen Aspekt für ihre Berichterstattung entdeckt – nämlich die fast schon unerträgliche Hitze im Sitzungssaal, bei der man fast schon Pizza auf den Tischen hätte backen können (so die Wahrnehmung der Allgemeinen Zeitung Mainz).

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Di

25

Jun

2019

Schulobst

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Die Grundschule am Jakobsberg in Ockenheim meint es ernst mit ihrem Engagement für die Umwelt. Immerhin ist man ja nicht ohne Grund als „Ökoprofit-Schule“ zertifiziert worden.

Da passen Plastiktüten und –verpackungen bei der Anlieferung des Schulobstes nicht ins Bild – meinen zu Recht die umweltbewussten Schülerinnen und Schüler. Schulleiterin Kerstin Perrey wandte sich daher an „die Politik“ mit der Bitte um Hilfe.

Bei meinem heutigen Besuch vor Ort vermittelten mir die Kids sehr glaubhaft ein Bild dessen, was sie stört. Da kam neben der Plastikverpackung auch die Frage nach der Herkunft der angelieferten Produkte zur Sprache. Mehr Regionalität wäre da durchaus auch im Sinne der Jugendlichen – gerade in einem Gebiet, in dem Obstbauern heimische Produkte liefern können.

Die Argumente der jungen „Aktivisten“ waren durchdacht – und sind der Unterstützung durch „die Politik“ wert. Ich trage meinen Teil im Rahmen meiner Arbeit im Bildungsausschuss des Landtags dazu bei. Denn es ist letztlich das zielstrebige Verfolgen solcher – scheinbar kleiner – Anliegen, das Politikerinnen und Politiker glaubwürdig macht – auch wenn es nicht die großen Schlagzeilen liefert.

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Mo

24

Jun

2019

Hilfsangebot Zoar

Wer von Ingelheim kommend nach Heidesheim hineinfährt, sieht zu seiner Rechten dieses Backsteingebäude. Die Zoar – so nennen die Einheimischen den etwas düster wirkenden Bau. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem merk-würdigen Namen und dem alten Gemäuer?

„Zoar“ ist das Evangelische Diakoniewerk, das in Rheinland-Pfalz an 16 Standorten Einrichtungen betreibt, in denen Menschen mit Assistenzbedarf fachlich qualifizierte Unterstützung erhalten. Den Standort Heidesheim besuchte ich heute auf Einladung von Thomas Kreck-Hövel, der mir zeigte, was im Bereich berufliche Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben in den Zoar-Werkstätten Heidesheim an Hilfen angeboten wird. Im Idealfall sollen Menschen in die Lage versetzt werden, eine faire Chance im 1. Arbeitsmarkt zu haben. Aber auch diejenigen, die in den Werkstätten arbeiten, stellen Produkte her oder erbringen Dienstleistungen, für die am Markt eine echte Nachfrage besteht. Beim „Runden Tisch Arbeit“ standen denn auch diese Facetten der Inklusion im Mittelpunkt.

Zoar ist übrigens der Name jener Stadt am Toten Meer, in der nach biblischer Überlieferung Lot Zuflucht fand. Ein passender Name für ein Diakoniewerk, das Inklusion praktiziert.

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Sa

22

Jun

2019

Treue Gäste

Was machen eigentlich liberale „Überzeugungstäter“, deren Herz für die Kultur in Rheinland-Pfalz schlägt, an einem Samstag-Vormittag? Sie widerstehen den Verlockungen des schönen Wetters und der frühsommerlich herausgeputzten Natur – und besuchen lieber in Mainz „ihren“ FDP-Landesfachausschuss „Kultur“.  

Katharina Büdel und Heinz-Rudolf Stettner sind zwei Vertreter dieser Spezies, die leider immer seltener wird.

Aber aus der Arbeit und dem Engagement von Menschen wie ihnen erwächst das, was letztlich die Programmatik der Partei werden lässt.

An dieser Stelle sage ich schlicht und ergreifend: Danke!

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Di

18

Jun

2019

Gemeindeschwester

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Rollatoren gehören heute im öffentlichen Raum wie selbstverständlich zum Straßenbild. Sie sind aber nur eines von vielen Indizien dafür, dass die Menschen auch im hohen Alter möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrer häuslichen Umgebung führen möchten. Eine ganze Palette von Hilfsangeboten soll sie dabei unterstützen.

Es ist nicht leicht, dabei den Überblick zu behalten – auch für rüstige Senioren. Genau hier setzt das Projekt „Gemeindeschwesterplus“ ein, das vom Land Rheinland-Pfalz als wissenschaftlich begleiteter Modellversuch bis 31. Dezember 2018 lief.

 

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Mo

17

Jun

2019

Lies ein Buch!

Immer wieder ist zu hören, das Buch in seiner klassischen Form sei „tot“. Und gerade die junge Generation greife – wenn überhaupt – bestenfalls zum eBook. Doch trifft diese Wahrnehmung zu?

Bei meinem heutigen Besuch in der Bibliothek des Schulzentrums Wörrstadt hatte ich einen ganz anderen Eindruck. Dort wurde der „Lesesommer 2019“ feierlich eröffnet. Die vom Land geförderte Aktion wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Mit der „Lesesommer“-Clubkarte können sie in den teil-nehmenden Bibliotheken Bücher kostenlos ausleihen.

 

Und wer dann in die Gesichter der Kids schaute, die gebannt an den Lippen des Kinderbuchautors Rüdiger Bertram hingen, der aus seinem Buch „Coolman“ vorlas, der erlebte dabei eine Generation, die das Schmökern in einem gedruckten Buch offenbar doch „ganz cool“ findet. 

 

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So

16

Jun

2019

Mainzer Demokratietradition

Bild: Landtag RLP
Bild: Landtag RLP

Es war zwar nur eine kurze Episode in der Geschichte der parlamentarischen Demokratie in Deutschland – doch ihre Spuren sind immer noch sichtbar. Die Rede ist von der Mainzer Republik (1792/93). Sie wurde am 18. März 1793 vom Balkon des Deutschhauses als erste Republik auf deutschem Boden ausgerufen. Das Deutschhaus wurde mit Gründung des Landes Rheinland-Pfalz nach einem kurzen Provisorium in Koblenz würdiges Ambiente für die Sitzungen des Landtages des neuen Bundeslandes.  Am 18. März 2013 wurde der Platz vor diesem geschichts-trächtigen Ort offiziell in „Platz der Mainzer Republik“ umbenannt.

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Do

13

Jun

2019

Rede zur Schreibschrift an rheinland-pfälzischen Schulen

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Do

13

Jun

2019

Aktuelle Debatte zur Situation der Frauenhäuser

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Do

13

Jun

2019

ÖPNV-Probleme im Kreis

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Eigentlich sollten sie eine umweltschonende Mobilitätsvariante – nicht nur im Landkreis Mainz-Bingen - sein: Busse und Bahnen.

Doch nicht nur Autofahrer zweifeln mittlerweile an der Sinnhaftigkeit eines Umstiegs auf den ÖPNV. Grund dafür sind die sich häufenden Meldungen über Zugausfälle und Pannen im Busverkehr (z.B. nicht angefahrene Haltestellen). Spötter meinen schon, der ÖPNV im Landkreis funktioniere nicht nach Fahrplan – sondern nach dem Zufallsprinzip. Ganz besonders trifft dieses „Zufallsprinzip“ die Schülerinnen und Schüler, die schon fast mehr Zeit auf dem Schulweg verbringen als in der Schule. Im „Bildungslandkreis“ Mainz-Bingen ein unhaltbarer Zustand!

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Do

13

Jun

2019

Rede zu Digitalen Lernzentren 4.0

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Do

13

Jun

2019

Rede zu Lautstark: Sexismus die Rote Karte zeigen

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Mi

12

Jun

2019

Rede zum Landesgesetz zum Erlass eines Körperschaftsstatusgesetzes u.a.

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So

09

Jun

2019

Blamabel...

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ist noch der mildeste Ausdruck für das, was leider in Teilen unserer Gesellschaft zu beobachten ist. Da werden einerseits Migranten, die bekennende Muslime sind, die Werte der christlich-abendländischen Kultur als Vorbild präsentiert, an dem sie sich gefälligst zu orientieren hätten. Und um die Überlegenheit dieser Kultur zu untermauern, führt man dann noch den Artikel 1 unseres Grundgesetzes an:

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Fr

07

Jun

2019

Binger IT-Pläne

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Deutschland möchte gerne ein Hightech-Standort sein. Doch leider entscheiden sich immer weniger Studienwillige für einen Studiengang im MINT-Bereich. Und wenn sie es dennoch tun, sind ihre schulischen Vorkenntnisse mitunter nicht sehr fundiert.

Ein Manko, das auch Prof. Dr. Klaus Becker, Präsident der Technischen Hochschule Bingen, beklagt. Er begrüßt daher die Pläne der Berufsbildenden Schule Bingen zur Einrichtung eines Technischen Gymnasiums mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Informationstechnik zum Schuljahr 2020/2021.

Der Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen (Schulträger) hat dem entsprechenden Antrag bereits seine Zustimmung erteilt. Jetzt steht nur noch die Genehmigung durch die Landesebene aus (Ministerium/ADD).

Hier werde ich am Ball bleiben, damit am Standort Bingen die letzte Lücke in der Qualifizierung des Nachwuchses im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich geschlossen wird. Dann werden wir eine durchgängige MINT-Förderung haben – von der Kita bis zur TH.

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Sa

01

Jun

2019

Gelder für Schulbau

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wer den Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz besucht, findet dort unter dem Stichwort „Landesschulbauprogramm“ ein schwedisches Sprichwort:

„Jedes Kind hat drei Lehrer.

Der erste Lehrer sind die anderen Kinder,

der zweite Lehrer ist der Lehrer selbst …

… und der dritte Lehrer ist der Schulraum.

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Fr

31

Mai

2019

Nächster Schritt

Stammgäste auf meiner Website wissen schon – wenn dieses Bild erscheint, gibt es Neuigkeiten in Sachen „Rheinquerung“.

 

In der Tat kann ich Ihnen heute vom nächsten Schritt in der Verwirklichung des Traums zahlreicher Berufspendler (aber auch anderer Menschen) berichten, die zwischen Mainz und Koblenz schmerzlich eine Verbindung vermissen, die ihnen unabhängig vom Wasserstand des Rheins oder der Tageszeit erlauben würde, auf die andere Seite von „Vater Rhein“ zu gelangen.

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Di

28

Mai

2019

D A N K E ! ! !

Das Kreistagswahlergebnis brachte der FDP ein Plus von 1,9 Prozentpunkten - und damit einen weiteren Sitz im Mainz-Binger Kreistag. Das hat uns alle sehr gefreut. Ganz besonders habe ich mich über mein ganz persönliches Ergebnis gefreut. Die große Zahl von Personenstimmen – auch von Wählerinnen und Wählern, für die die FDP eigentlich nicht die Partei „ihrer Wahl“ war – zeigt mir, dass ich mit meinem Verständnis von Kommunalpolitik nicht ganz falsch liege

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Mo

27

Mai

2019

Stiefkind Kunst?

In meiner politischen Arbeit als Landtagsabgeordnete treffe ich immer wieder auf Menschen, die zum Kreis der Kulturschaffenden gehören. Sie alle zeichnet ein hohes Maß an Engagement in der Sache aus – aber gleichzeitig auch das Bedauern, dass dieses Engagement seitens der Politik nur unzureichende Unterstützung erfährt. Auch bei meinem heutigen Treffen mit Sylvia Richter-Kundel und Carsten Schneider-Wiederkehr vom BBK (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler) Rheinland-Pfalz war dies nicht anders

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So

26

Mai

2019

Lob fürs Wahlvolk

Die meisten hatten es irgendwie schon geahnt. Die Wählerinnen und Wähler würden dieses Mal mit einer stärkeren Motivation in die Wahllokale kommen. Das Statistische Landesamt in Bad Ems lieferte in seiner Schnellanalyse bereits am Wahlabend konkrete Zahlen. Deutschlandweit lag die Wahlbeteiligung bei 61,4 %. In Rheinland-Pfalz – wo ja auch noch die Kommunalwahlen anstanden – gaben sogar 64,9 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Im Landkreis Mainz-Bingen waren es erfreuliche 70,8 %!

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Sa

25

Mai

2019

Tierischer Wahlkampf III

Gemeinsames Durchatmen – der Schlussspurt im Kommunalwahlkampf ist geschafft! Jetzt geht´s zum Grillen auf die Ingelheimer Waldeck. Dort erwartet uns schon Peter Schweikhard vom Tiger-Garten Ingelheim, der uns zu seinen Schützlingen bringt. Und er konfrontiert uns bei dieser Gelegenheit auch gleich mit einem Problem – der Schwierigkeit bei der Erweiterung des Auslaufs für seine Tiger.

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Sa

25

Mai

2019

Tierischer Wahlkampf II

Im Kommunalwahlkampf bietet der obligatorische Info-Stand immer wieder Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen – auch für diese beiden.

Ein großes Interesse an unserem Programm zur Kommunalwahl war bei den beiden allerdings nicht erkennbar!

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Sa

25

Mai

2019

Tierischer Wahlkampf I

Beim heutigen Kommunalwahlkampf-Einsatz in Gau-Algesheim gab es am Info-Stand der FDP gelbe Rosen.

Das fand wohl auch dieser (leider nicht wahlberechtigte) Vierbeiner gut!

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Sa

25

Mai

2019

Endspurt

Auch wenn schon viele Wählerinnen und Wähler per Briefwahl ihr Votum abgegeben hatten – gelbe Rosen von der FDP sind immer willkommen, so auch heute bei unserem Info-Stand in Gau-Algesheim!

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Fr

24

Mai

2019

Freie Schulen

Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Diese Frage stellen sich Eltern stets aufs Neue. In der Tat ist es nicht ganz einfach, sich als „Laie“ in der Schullandschaft zurecht zu finden. Was z.B. sind Freie Schulen? Auch Wikipedia hilft da nicht viel weiter.

 

 

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So

19

Mai

2019

Junge Musiker begeistern

Bild :  E. Emard (Landesmusikrat)
Bild : E. Emard (Landesmusikrat)

In letzter Zeit nahm ich als Landtagsabgeordnete einige Termine wahr, bei denen die Musik im Vordergrund stand. Da ich selbst in meiner – zugegebenermaßen äußerst knappen – Freizeit ein Instrument spiele (Klavier), empfinde ich diese Termine als besonders angenehm und inspirierend.

 

Heute stand ein echtes Highlight auf meinem Programm: das Konzert der Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert. Im „Roten Saal“ der Hochschule für Musik auf dem Campus der Mainzer Uni zeigten die jungen Musiker (die „ältesten“ gerade einmal 17) einen beeindruckenden Querschnitt ihres Könnens. Das Publikum erlebte dabei auch ganz unterschiedliche Musikstile. Dabei reichte der Bogen von Bach bis hin zu einem für einen „rezitierenden Cellisten“ geschriebenen Stück, in dem Gedichte des Schweizer Theologen und Literaten Kurt Marti „vertont“ wurden. Und in der Kategorie „Gesang“ wartete der Preisträger mit einem selbstkomponierten Song auf, bei dem er sich auf der Gitarre begleitete.

 

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Einsatz von Jugendoffizieren im Schulunterricht

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Do

16

Mai

2019

Rede zum Kita-Zukunftsgesetz

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Do

16

Mai

2019

„Transatlantisches“ Essen

Ein Landtagsmandat bringt eine Vielzahl von Einladungen mit sich. Wenn sich darunter eine aus festem Karton mit eingeprägtem Landeswappen und schwarz-rot-goldener Kordel befindet, dann muss es sich wohl um einen besonderen Anlass handeln. So auch heute. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte aus Anlass des Besuchs der Honorarkonsuln aus USA und Kanada zu einem Abendessen in den Festsaal der Staatskanzlei eingeladen.

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Mo

13

Mai

2019

Immer noch „Babbelschwester“?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Dass man mit einer politischen Initiative nicht immer auf ungeteilte Zustimmung trifft, gehört zum politischen Alltag – auch auf der Kreisebene. Diese Erfahrung musste ich im Sozialausschuss des Kreistags Mainz-Bingen machen. Dort war über eine Initiative der FDP-Fraktion zur Beteiligung an dem Modellprojekt „Gemeindeschwester plus“ debattiert worden. Die „Gemeindeschwester plus“ soll insbesondere betagten alleinstehenden Menschen, die noch in ihren eigenen vier Wänden leben wollen, Hilfestellung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen geben. Eigentlich eine vernünftige Sache – sollte man meinen. Und das Modellprojekt wird zu 100 % vom Land finanziert – würde den Kreis also nichts kosten.

Von den Gegnern des Projekts wurden schon damals ziemlich fadenscheinige Argumente ins Feld geführt. Und ein Ausschussmitglied bezeichnete die „Gemeindeschwester plus“ geringschätzig gar als bloße „Babbelschwester“ – was nicht nur mich erzürnte. Immerhin konnte man sich damals auf eine Anhörung einigen.

 

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Fr

10

Mai

2019

Musikausbildung in der Breite

In meiner bildungs- und kulturpolitischen Landtagsarbeit habe ich es sehr oft mit Vertretern der Musik zu tun. So auch heute bei meinem Besuch in Neuwied-Engers. Er begann in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, wo mir Leiter Rolf Ehlers (im Bild neben mir) zuerst einmal die Räumlichkeiten zeigte.

 

Das Haus fungiert als Begegnungsstätte für Musiker und Musikpädagogen, die hier im Rahmen von Workshops Teile des Programms erarbeiten, mit dem sie sich später dem Publikum präsentieren wollen. In diesem Jahr werden über 75 solcher mehrtägigen Workshops angeboten. Die Teilnehmer übernachten unmittelbar vor Ort. Für 2019 rechnet man mit ca. 13.000 Übernachtungen – in einer im Vergleich zur benachbarten Villa Musica doch eher spartanischen Umgebung. Hier sieht mein Gesprächspartner noch „Luft nach oben“.

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Fr

10

Mai

2019

Villa Musica

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Sie sehen sich selbst gerne als „Spitze der Pyramide“ in der Musiker-Ausbildung des Landes Rheinland-Pfalz – die Verantwortlichen der Landesstiftung „Villa Musica“. Schon seit längerem hatten diese mich zu einem Besuch in ihrem Domizil in Schloss Engers eingeladen. Heute klappte es endlich mit dem Termin.

Dass ich ein Cello als Illustration dieses Website-Beitrags gewählt habe, ist der Tatsache geschuldet, dass der künstlerische Leiter Alexander Hülshoff von Hause aus Cellist ist. Ich habe ihn bereits mehrfach bei Terminen, die ich als Landtagsabgeordnete wahrnahm, in dieser Funktion erlebt. Seine Schwester gehörte als Musiklehrerin übrigens dem Kollegium des Nackenheimer Gymnasiums an, das ich bis zum Antritt meines Landtagsmandats leitete.

 

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Mi

08

Mai

2019

Triebwerke für große Vögel

Wir als Freie Demokraten sehen uns ja selbst gerne als treibende Kraft in der Politik. Von daher hatte der heutige Besuchstermin im Rahmen einer auswärtigen Sitzung der FDP-Landtagsfraktion schon etwas Symbolisches. Wir waren nämlich zu Gast bei Lufthansa Technik AERO Alzey.

Dort beschäftigen sich mehr als 500 Mitarbeiter mit der Instandhaltung und Überholung von Triebwerken für die „großen Vögel“. Geschäftsführer Mark Johnson (im Bild neben mir) erläuterte uns die Expansionspläne des Unternehmens.

 

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Sa

04

Mai

2019

KulturSommer Rheinland-Pfalz

Meine Heimatstadt Ingelheim war heute Gastgeber für die Eröffnung des diesjährigen KulturSommers Rheinland-Pfalz, der unter dem Motto Heimat(en) steht.

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Sa

04

Mai

2019

Im Wahlkampfmodus

Am heutigen Morgen zeigte sich der „Wonnemonat“ Mai nicht gerade von seiner charmanten Seite. Und so waren meine Parteifreunde und ich am Info-Stand in Nieder-Olm auch dick eingepackt, als wir unsere Wahlbotschaft an den Mann bzw. die Frau brachten.

Und einmal mehr wurde klar, warum ein Schirm unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Info-Standes ist.

 

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Mo

29

Apr

2019

Islamischer Religionsunterricht

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Gehört der Islam zu Deutschland – und damit auch zu Rheinland-Pfalz? Darüber kann man sicher trefflich streiten. Tatsache ist, dass nach Schätzungen des Integrationsministeriums rund 200.000 Muslime in unserem Bundesland leben. In manchen Kommunen beträgt ihr Anteil mehr als 10 %. Und damit ergibt sich zwangsläufig die Frage nach einem adäquaten Religionsunterricht für deren Kinder. 

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Do

18

Apr

2019

Alternative für Pendler

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Berufspendler zwischen Mainz und Bingen stehen oft im Stau. Und manch einer hat bereits für sich die Konsequenzen gezogen: er steigt um aufs Rad.

Damit noch mehr Menschen diese Alternative nutzen, braucht es allerdings sichere und schnelle Wege, auf denen die Radfahrer Vorrang haben. Die rheinland-pfälzische Landesregierung wird im Rahmen ihres Angebots für einen Mobilitätsmix entsprechende Projekte fördern. Für das Pilotprojekt „Pendlerradroute Mainz-Bingen“ erteilte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing jetzt eine erste Fördermittelzusage für eine Teilstrecke im Bereich Heidesheim.

 

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Mo

15

Apr

2019

Berufliche Bildung im Digitalzeitalter

Auch die Berufsschulen sind längst im „Digital-Zeitalter“ angekommen. Davon konnte ich mich heute an der David-Roentgen-Schule in Neuwied überzeugen. Dorthin hatte sich der Landtagsausschuss „Bildung“ nämlich zu einer auswärtigen Sitzung aufgemacht.

 

Schulleiter Dirk Oswald (im Bild neben mir) umriss die Ziele dieser BBS mit den Schwerpunkten Gewerbe und Technik:

 

1. Menschen für technische Berufe begeistern

2. Menschen auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten.

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So

14

Apr

2019

Wahlkampf-Auftakt

Wenn Sie in den nächsten Tagen im Landkreis Mainz-Bingen unterwegs sind, werden Ihnen von den am Straßenrand aufgestellten Plakaten die Kandidatinnen und Kandidaten freundlich zulächeln, die um Ihre Stimmen bei den Kommunalwahlen am 26. Mai werben. Ab heute dürfen die Parteien nämlich plakatieren – und wer zuerst kommt, der bekommt die besten Plätze für seine Plakate.

 

In Ingelheim habe ich heute die ersten meiner Plakate selbst aufgestellt:

 

Und getreu dem Motto „Selbst ist die Frau“ habe ich diese Plakate auch aus eigener Tasche bezahlt.

 

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Do

11

Apr

2019

Smart School

Bild :  MdL Helga Lerch mit Tina Veigel
Bild : MdL Helga Lerch mit Tina Veigel

Es kommt nicht allzu oft vor, dass man als Politikerin ein Dankschreiben für sein Engagement erhält. Umso mehr freute mich die Mail, die mich vor einem Monat von der Steinhöfelschule erreichte. Darin wurde mir und anderen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gedankt, die die Bewerbung der Schule als „Smart School“ unterstützt hatten. 

Heute durfte ich mit Tina Veigel, die zusammen mit ihrem Mann Joachim die Schule leitet, die Urkunde präsentieren. Die Auszeichnung bescheinigt der Schule, in Bezug auf Digitalisierung „ganz vorne dabei zu sein“.

 

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Do

11

Apr

2019

Schulfach "Musik"

Bild :  MdL Helga Lerch mit Dr. Joachim Junker und Heinz-Dieter Scheid (beide BMU RLP)
Bild : MdL Helga Lerch mit Dr. Joachim Junker und Heinz-Dieter Scheid (beide BMU RLP)

Musik“ und „Kunst“ werden von Schülerinnen und Schülern schon mal als Fächer abgetan, bei denen sie den Sinn einer Schulnote in Frage stellen. Entweder hat man eine musikalische oder künstlerische Ader – oder man hat sie eben nicht. So zumindest ihre Meinung. Und folgerichtig sehen sie diese beiden Fächer auch nur als Nebenfächer zweiten Grades.

Doch das ist nur eines der Probleme, mit denen sich meine beiden heutigen Gesprächspartner vom Bundesverband Musikunterricht (BMU) in den Schulen konfrontiert sehen. Sie konstatieren in der Praxis auch eine stiefmütterliche Behandlung des Schulfachs „Musik“ in der Bildungspolitik.

 

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Di

09

Apr

2019

Brexit

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wo wird die Reise Großbritanniens hingehen? Täglich hören wir dazu in den Nachrichten neue „Wasserstandsmeldungen“.

 

Und so hätte die Friedrich-Naumann-Stiftung hinter den Titel „Bye-Bye Britannia“ ihrer Veranstaltung durchaus auch ein Fragezeichen setzen können. Ins Mainzer „Café Sieben Grad“ waren zahlreiche Interessenten gekommen, um mehr über das für viele Kontinentaleuropäer nur schwer nachvollziehbare „Geeiere“ um den Brexit zu erfahren. In seinem Impulsvortrag beleuchtete Prof. Dr. Benedikt Stuchtey aus der Sicht des Historikers die lange Tradition und die Motive solchen Denkens auf der Insel. In der anschließenden Diskussionsrunde mit ihm, Marcus Scheuren (FDP-Kandidat zur Europawahl) und mir wurden zahlreiche – über den eigentlichen Brexit hinaus reichende – Aspekte zur Sprache gebracht.

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Sa

06

Apr

2019

Kampf hat sich gelohnt

Kaum ein Thema hat mich in den letzten Wochen in meiner parlamentarischen Arbeit so sehr beschäftigt wie die Kita-Novelle. Fast täglich erreichten mich Schreiben besorgter Beschäftigter oder Träger dieser Einrichtungen. Zum großen Teil waren die darin geäußerten Punkte für mich nachvollziehbar. Wäre ich nun Mitglied in einer Fraktion einer Oppositionspartei, hätte ich mir das Leben einfach machen können – und es bei der Kritik an der Regierung belassen können. Von einem Mitglied in der Fraktion einer der Parteien, die die Landesregierung stellen, erwartet man – zu Recht – eine andere Arbeitsweise. Wenn es sich dabei um eine der kleineren Parteien in der Ampel-Koalition handelt, erfordert dies mitunter schon „kämpferische“ Qualitäten.

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So

31

Mär

2019

Nizza

Wenn Sie als Besucher meiner Website diese Überschrift lesen, brauchen Sie nicht zu befürchten, dass die Landtagsabgeordnete Helga Lerch dem Schmuddelwetter hier entflohen ist und sich ein paar schöne Tage am Mittelmeer gegönnt hat. Nein – ich war mit einer Gruppe von Abgeordneten aus bundesdeutschen Landesparlamenten einer Einladung des Deutschen Komitees von „Youth for Understanding“ nach Nizza gefolgt.

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Fr

29

Mär

2019

Rede zur Neuordnung der Universitätslandschaft

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Do

28

Mär

2019

Rede zur Kita-Debatte

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Do

28

Mär

2019

Kita-Debatte

Beste Bildung ist seit langem eine Forderung der FDP. Beste Bildung beginnt bereits in der Kita. Daher ist uns als Freien Demokraten auch klar, dass Geld in die Hand genommen werden muss, um die personellen, räumlichen und organisato-rischen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Bildungsziels zu erreichen.

 

Und genau da drückt die Träger – egal ob freie oder kommunale – der Schuh. Seit Wochen stapeln sich bei mir die Schreiben besorgter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas und von den Trägern dieser Einrichtungen. Zum überwiegenden Teil kann ich die darin geäußerten Bedenken nachvollziehen und werde sie bei meiner politischen Arbeit auch berücksichtigen.

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