Aktuelle Meldungen

Mi

27

Mai

2020

Provisorien

Irgendwie scheint die 17. Wahlperiode des Landtags von Rheinland-Pfalz dadurch gekennzeichnet zu sein, dass man auf Räumlichkeiten zurückgreift, die eigentlich einmal für ganz andere Verwendungszwecke gedacht waren.

Die Landtagsverwaltung ist im Isenburg-Karree untergebracht. Nicht nur die Mainzer wissen, dass dort früher Häftlinge in der Justizvollzugsanstalt einsaßen.

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Mi

27

Mai

2020

Wir machen Musik...

Bild: pixabay
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... auch wenn es in der Schule nur ein „Nebenfach“ ist. Den Mitgliedern von Schulchor und/oder Schulorchester macht das Musizieren jedenfalls Spaß. Und sie sind durchaus nicht der Meinung von Wilhelm Busch, der in einer seiner Bildgeschichten den Gärtner Knoll die Maulwurfplage in seinen Beeten mit Musik be-kämpfen lässt – denn „Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“

Damit musikalische Darbietungen aber vom Publikum nicht als störende „Katzenmusik“ empfunden werden, sollten Schüler*innen bereits in der Grundschule einen qualifizierten Musikunterricht erfahren

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Mi

27

Mai

2020

Pack die Badehose ein...

Bild: pixabay
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...und dann nichts wie raus ins Freibad? Möglich wäre es in Rheinland-Pfalz im Prinzip ab heute schon. Aber wie bitteschön sollen die Freibad-Betreiber das mit den Hygiene-Vorschriften und Abstands-Regelungen hinkriegen? Da hat sich die Landesregierung nicht sehr konkret geäußert. Und die dünnen Empfehlungen kamen noch dazu sehr kurzfristig. Genügend Vorlaufzeit für die aufwändigen Vorbereitungen zur Eröffnung der Freibad-Saison – Fehlanzeige!

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Sa

23

Mai

2020

Lehrpläne und Corona

Bild: pixabay
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Allmählich wird wohl allen klar, dass das laufende Schuljahr kein normales sein kann. Und das gilt nicht nur für die Ausbalancierung zwischen Präsenz-Unterricht und Home-Schooling. Auch die aktuell gültigen Lehrpläne können nicht in vollem Umfang abgearbeitet werden. Doch wo können und dürfen überhaupt Abstriche gemacht werden, ohne dass dieses „Corona-Schuljahr“ zum Total-Ausfall wird?

Vom Bildungsministerium wurde dazu bisher keine verbindliche Aussage getroffen. Die Entscheidung darüber ins Ermessen der jeweiligen Schule beziehungsweise der Lehrkräfte zu stellen, kann aber auch nicht die Lösung sein.

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Fr

22

Mai

2020

Corona-Helden

Bild: pixabay
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In der Berichterstattung über die Corona-Krise sind martialische Formulierungen an der Tagesordnung. Da wird das Corona-Virus „bekämpft“ – ja man befindet sich sogar in einem regelrechten „Krieg“ gegen den tückischen Winzling. Und in jedem Kampf gibt es eben auch „Helden“ – vor allem im Gesundheitswesen. Dabei wollen diese „Helden“ gar keine Lorbeerkränze – eher die Anerkennung, die wir ihnen schon lange schulden.

 

 

Denn ihre Arbeit ist geprägt von Elementen, die viele von uns als belastend empfinden: 

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Do

21

Mai

2020

Jugendaustausch

Bild: pixabay
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Der internationale Jugendaustausch bietet eine einzigartige Chance zum Aufbau einer friedlichen Welt, in der Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Kultur und Religion einander mit gegenseitigem Respekt begegnen. Ich habe selbst bei einer Tagung erlebt, wie Teilnehmer solcher Austauschprogramme mit Begeisterung von den gewonnenen Eindrücken berichteten – und wie diese ihren eigenen Werdegang prägten.

Die Corona-Pandemie hat solche internationalen Begegnungen schlagartig gestoppt. Und die gemeinnützigen Veranstalter stehen von einem Tag auf den andern vor massiven finanziellen Problemen. Es werden keine Einnahmen erzielt – aber die Kosten laufen weiter. Und Rücklagen konnten sie wegen ihres Status nicht bilden.

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Di

19

Mai

2020

(Überlebens)künstler?

Bild: pixabay
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Viele Eltern freuen sich, wenn ihre Kinder künstlerisches Talent zeigen – und sind bereit, dieses auch zu fördern. Wenn die so Geförderten dann ihr Hobby zum Beruf machen wollen, äußern viele Eltern Bedenken und nehmen schon mal das Wort von der „brotlosen Kunst“ in den Mund.

Der durch die Corona-Krise ausgelöste „Lockdown“ scheint diese Mahnung nun zu bestätigen. Speziell im Musikbereich sind Chorleitern, Dirigenten, Musikpädagogen und freien Musiker*innen von einem Tag auf den andern die Einnahmen weggebrochen. Heute machte Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrats, in einem Zeitungs-Interview auf die prekäre Situation aller in der Kulturszene tätigen Freiberufler aufmerksam.

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Mo

18

Mai

2020

Corona-Fakten

Bild: pixabay
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In Zeiten von Corona haben wir uns an vieles gewöhnt, so auch an das „Corona-TV“ mit seinen täglichen Updates der Zahl von Infizierten, Genesenen und Corona-Toten. Dahinter steckt im Grunde die lobenswerte Absicht nach Information und Schaffung von Transparenz. Und vielleicht auch die Schaffung von Verständnis für die Maßnahmen, mit denen die Regierungen unsere gewohnten Freiheiten einschränken (müssen).

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Mo

18

Mai

2020

Kita-Öffnung?

Bild: pixabay
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In unserer Gesellschaft hat sich über Jahrzehnte ein Wandel im Familienbild vollzogen. Wenn beide Elternteile berufstätig sind, ist die Kindertagesstätte (Kita) ein wesentliches Element, das diese Familienstruktur erst möglich macht. Und genau dieses Element droht(e) in der Corona-Krise wegzubrechen. Eltern versuch(t)en ver-zweifelt, Arbeit – egal ob im Home-Office oder an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz – und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen.

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Sa

16

Mai

2020

Fußballfieber?

Bild: pixabay
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Endlich kehrte bei meinem Mann am heutigen Samstag so etwas wie Fernseh-Normalität ein – Sportschau mit Fußball-Bundesliga. Doch sein Gesichtsausdruck verriet mir, dass sich seine Begeisterung doch arg in Grenzen hielt. Geisterspiele vor praktisch leeren Rängen lassen einfach keine Stimmung aufkommen.

Ein anderer TV-Anbieter hatte da eine „zündende“ Idee – auf einer separaten Tonspur konnte man sich „passende“ Fan-Gesänge einspielen lassen. Corona fördert Kreativität.

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Do

14

Mai

2020

Schule in Zeiten von Corona

Bild. pixabay
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Als Schülerin erlebte ich die noch die „Kurzschuljahre“ 1966/67. Grund dafür waren die Verlängerung der Schulpflicht auf 9 Jahre und die Umstellung auf den Schuljahresbeginn nach den Sommerferien. Was damals für Diskussionen sorgte, wirkt heute eher als Kleinigkeit im Vergleich zu dem, was das Corona-Virus mit unserer Schullandschaft anstellt: „Home-Schooling“ statt „Präsenz-Unterricht“! Und plötzlich sehnen sich die Kids danach, wieder in ihrer Schule zu sein. „Hurra – die Schule brennt“ drückte da ein ganz und gar anderes Schulgefühl aus.

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Mi

13

Mai

2020

Gut aufgestellt

Bild: pixabay
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Als Ende Februar die Kreisverwaltung ankündigte, die Schulen im Landkreis Mainz-Bingen schrittweise im Rahmen einer Zweckvereinbarung in Sachen IT mit einer eigenen Abteilung unterstützen zu wollen, waren Begriffe wie „Corona“ und „Homeschooling“ noch fremd. Jetzt zwingt das Corona-Virus eine ganze Schülergeneration zum abrupten Wechsel gewohnter Unterrichtsformen. Und der IT-Support durch die Kreisverwaltung erleichtert „Homeschooling“ ganz wesentlich.

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Mo

11

Mai

2020

IGS in Zeiten von Corona

Bild: pixabay
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Als Schultyp erfreut sich die Integrierte Gesamtschule (IGS) großer Beliebtheit. Dem Umstand, dass nicht alle Schüler*innen in allen Fächern gleich leistungsstark sind, trägt man durch Kurse auf unterschiedlichem „Level“ Rechnung. Diese Kurse können entweder in getrennten Klassen unterrichtet werden – oder aber in unter-schiedlichen Lerngruppen innerhalb einer Klasse. Die Befürworter der IGS sehen darin einen Schlüssel zum Erreichen dessen, was in der Politik gerne als „beste Bildung“ propagiert wird.

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Mo

11

Mai

2020

Grenzen der Freiheit

Bild: pixabay
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Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich diejenigen lautstark Gehör verschafften, die kein Verständnis für die Maßnahmen aufbringen, mit denen versucht wird, die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Da sieht etwa ein junger Mann durch Kontaktverbote seine Freiheit bedroht und artikuliert vor laufender Kamera, dass Freiheit doch unser höchstes Gut sei.

Als Liberale müsste ich da eigentlich „Bravo“ ausrufen – eigentlich …

 

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So

10

Mai

2020

Denkwürdiger Muttertag

Bild: pixabay
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In Zeiten von Corona steht auch der Besuch zum Muttertag unter dem Diktat der Vorgaben wie „Mundschutz tragen“, „Abstand halten“ und „Keine Umarmung“. Wenigstens darf ein Blumengruß überreicht werden (auch größere Geschenke sind erlaubt …). Die verordnete „soziale Distanz“ (im Neu-Hochdeutschen „social distance“) hinterlässt an einem solchen Tag schon einen Kloß im Hals.

Wenigstens die Blumengeschäfte dürften am heutigen Tag frohlocken – wie schon am 13. März 1923. Damals wurde nämlich deutschlandweit mit einer Plakataktion „Ehret die Mutter“ die Tradition des Muttertags bei uns begründet – vom Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber …

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Sa

09

Mai

2020

Verdienter Dank

Bild: unsplash
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Corona zwingt mich dazu, meine politische Arbeit größtenteils im „Home Office“ zu erledigen. Es gibt sicher Schlimmeres. Aber eines habe ich in diesen Wochen zunehmend zu schätzen gelernt – nämlich, dass Zeitungen und Post zuverlässig zugestellt werden. Auch wenn jetzt die Verfechter des „papierlosen“ Büros die Nase rümpfen werden – für mich sind Printmedien unverzichtbar. Und ein Schreiben, das ich in Händen halten kann, ist mir immer noch lieber als eine Mail, die ich erst ausdrucken muss.

Danke liebe Zusteller*innen, dass ihr mir meine Arbeit tagtäglich – bei Wind und Wetter – erst ermöglicht – auch in Zeiten von Corona!

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Fr

08

Mai

2020

Wird man je versteh'n?

Bild: pixabay
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Heute vor 75 Jahren ging mit der Unterzeichnung der Kapitulations-Dokumente in Karlshorst der Zweite Weltkrieg für Deutschland zu Ende – oder zumindest für das, was von diesem „Land der Dichter und Denker“ noch übrig war.

Seither leben wir in Frieden – wenn man Frieden als die Abwesenheit von Krieg definiert. Doch das zarte Pflänzchen Demokratie, das dieses Leben in Frieden sichern soll, ist auch heute – wieder? – bedroht.

Und so gilt leider auch heute die Frage, die in dem Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ so eindringlich gestellt wird: „Wann wird man je versteh`n?“ 

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Mi

06

Mai

2020

Endlich!

Bild: pixabay
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Wie lebenswert ist eigentlich ein Leben, dessen Ablauf scheinbar nur noch von epidemologischen Überlegungen bestimmt wird? Schon der antike Philosoph Aristoteles definierte den Menschen als „zoon politikon“, ein Wesen, das die Gemeinschaft sucht.

Heute nun endlich die von den meisten sehnsüchtig erwartete Nachricht. Die strengen Maßnahmen, die unsere persönlichen Freiheiten so einengten, sollen schrittweise gelockert werden.

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So

03

Mai

2020

Debattenkultur?

Bild: pixabay
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In Zeiten von Corona mussten unzählige Veranstaltungen abgesagt werden. Auch die praktische Ausübung der parlamentarischen Demokratie war – und ist noch – von den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen. Eine völlige Absage ist hier aber nicht möglich. Die Notlösung waren – und sind noch – Videokonferenzen.

Die „Digitalos“ mögen begeistert sein und hierin die Debattenform der Zukunft sehen. Ich kann mich dieser Begeisterung nicht anschließen. Für mich ist und bleibt eine Videokonferenz eine Notlösung, die eine „Live-Debatte“ nicht ersetzen kann – weder im Kreistag noch im Landtag. Sie kann nämlich vieles nicht erfassen, was eine „lebendige“ Debatte ausmacht – seien es Zwischenrufe, Mienenspiel und vor allem Spontanität. Ganz zu schweigen von den kurzen Gesprächen „am Rande“ der Sitzungen. Ohne all dies ist eine Videokonferenz bloß eine blutleere Veranstaltung.

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Do

30

Apr

2020

Wege und Irrwege

Bild: pixabay
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Die Vorstellungen, die viele Deutsche vom Islam und von Muslimen haben, sind oft ein Sammelsurium aus den unterschiedlichsten Mosaiksteinchen. Da vermischen sich Erinnerungen an die Helden aus den Romanen von Karl May mit den Bildern aus „Lawrence von Arabien“, Eindrücke aus dem letzten Tunesien-Urlaub oder der Besichtigung der Alhambra und – nicht zu vergessen -  der schnelle Imbiss im Döner-Laden um die Ecke zu einem doch eher diffusen Bild.

Und wenn dann noch im Kopf eines solchen „Islam-Kenners“ der geistige Link zum Islamismus angeklickt wird, dann darf man sich über so manche unqualifizierte Meinungsäußerung nicht wundern.

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Do

30

Apr

2020

Español por favor!

Bild: pixabay
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Mit „España por favor!“ bringt der Urlaubs-Hit „Eviva España“ seine Botschaft unüberhörbar auf den Punkt. Offenbar gilt Ähnliches auch für den Fremdsprachen-Unterricht an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz.

Zumindest lassen die Zahlen, die ich heute auf meine Kleine Anfrage zur „Neu einsetzenden 2. Fremdsprache an Gymnasien und IGSn in der Oberstufe“ vom Bildungsministerium erhielt, diesen Schluss zu. Überall dort, wo Spanisch als eine Option neben einer Alternative wie Latein und/oder Französisch angeboten wird, geht Spanisch eindeutig als „Sieger“ hervor. Und mehr noch – der Vergleich der Zahlen in der Schulstatistik des Statistischen Landesamtes belegt für die letzten drei Schuljahre eine steigende Tendenz in diese Richtung.

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Mi

29

Apr

2020

Kehrseite der Medaille

Bild: pixabay
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„Abstand halten“ gilt als das wichtigste Gebot im Maßnahmenbündel zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus. Die täglichen Meldungen über die Opferzahlen scheinen die Richtigkeit dieses Gebots auch zu bestätigen.

Doch wie sieht es mit den Menschen aus, deren berufliche Existenz durch diese Abstandsregelung – egal ob 1,5 oder 2 m – auf dem Spiel steht? Allen soll geholfen werden – das verkünden Politiker*innen täglich. Klingt erst einmal beruhigend. Aber bei näherer Betrachtung kommen nicht nur mir erhebliche Zweifel, ob die in Aussicht gestellten Maßnahmen wirklich greifen.

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Mi

29

Apr

2020

Straßenausbaubeiträge

Bild: pixabay
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Wenn ein solches Ungetüm in einer rheinland-pfälzischen Kommune in der Ortsstraße auftaucht, dann kann das für die Anwohner finanzielle Folgen haben: Straßenausbaubeiträge. Schon immer wurde leidenschaftlich darüber diskutiert, zu wie viel Prozent die Allgemeinheit und zu wie viel Prozent die direkten Anwohner vom Ausbau einer innerörtlichen Straße profitieren.

Und ebenso lange wurde auch in Rheinland-Pfalz über Einmalbeiträge oder wiederkehrende Beiträge gestritten. Oder sollte man sie besser nicht gleich ganz abschaffen?

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Mi

29

Apr

2020

Plenarrede zum Schulgesetz

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So

26

Apr

2020

Masken-Pflicht

Nun also doch – ab Montag gilt auch in Rheinland-Pfalz Maskenpflicht bei Fahrten im ÖPNV und beim Einkaufen. Den Träger schützen sie nicht vor dem Corona-Virus. Das ist nämlich so winzig, dass es ohne Probleme durch die feinen Poren des Gewebes durchschlüpfen kann. Aber die Maske schützt immerhin die Umgebung des Trägers vor den Viren, die dieser beim Husten oder Niesen – an Flüssigkeitströpfchen angelagert – an die Raumluft abgibt.

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Sa

25

Apr

2020

Typisch Deutsch?

Bild: pixabay
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„Alles Sch …“ mag der eine oder andere schon denken, wenn er in Zeiten der Corona-Krise auf liebgewordene Gewohnheiten verzichten muss. Aber deswegen gleich in rauen Mengen Toilettenpapier horten? Heute fand ich in der Werbeanzeige einer Supermarktkette ein Inserat für eine zweilagige Variante des neuen „weißen Goldes“. Vor Corona hätte man seinen Allerwertesten mit drei- oder vierlagigem verwöhnt … 

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Sa

25

Apr

2020

Durchhalten - aber wie?

Bild: pixabay
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Heute schlenderte ich mit meinem Mann über den samstäglichen Wochenmarkt in Ingelheim. Es herrschte Betrieb – fast wie immer. Doch zwei Dinge waren anders. Viele der Marktbesucher trugen einen Mund/Nasen-Schutz. Und die Tische und Stühle, an denen man sich sonst bei diesem Wetter noch einen Kaffee im Freien gönnte, fehlten.

Wir können uns zur Not mit einem „Coffee to go“ behelfen oder daheim die Kaffeemaschine anwerfen. Aber wie sollen sich die Inhaber der unzähligen kleinen gastronomischen Betriebe „behelfen“, die mit ihrem Angebots unseren Alltag ein Stück lebenswerter machen?

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Fr

24

Apr

2020

Chance für die BBS Ingelheim

Bild: pixabay
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Die Berufsbildende Schule (BBS) in Ingelheim wird im kommenden Schuljahr eine Ausbildung im Fach „Altenpflege“ anbieten. Dass hier Fachkräfte mittlerweile mit der Lupe gesucht werden müssen, ist hinreichend bekannt.

Umso naheliegender finde ich die ergänzende Einrichtung eines „Berufsvorbe-reitungsjahrs für junge Erwachsene“ (BVJ-E) an diesem Standort. Gerade für junge Migrant*innen, von denen es im Landkreis Mainz-Bingen eine beträchtliche Anzahl gibt, könnte sich hier ein Einstieg für einen späteren Job in der Altenpflege bieten.

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Di

21

Apr

2020

Hilferuf

Bild: pixabay
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Seit 1951 bringen die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des Netzwerks von Youth for Understanding (YfU) Jugendliche aus aller Welt – bevorzugt Schüler*innen – im Rahmen von Austauschprogrammen zusammen. Das Corona-Virus hat diesen Treffen nun einen Riegel vorgeschoben. Und öffentliche Mittel, die für die Arbeit von YfU überlebenswichtig sind, drohen wegzubrechen.

Als Landtagsabgeordnete konnte ich mir anlässlich eines Treffens in Nizza einen Einblick in die Arbeit von YfU verschaffen. Speziell für die Förderung des europäischen Gedankens sind die Austauschprogramme von YfU ein nicht hoch genug einzuschätzender Baustein. Er darf nicht ein Opfer von Corona werden.

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Mo

20

Apr

2020

Home-Schooling

Bild: pixabay
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Das Corona-Virus zwang viele von uns von einem Tag auf den anderen zur Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung. Die Erwachsenen arbeiteten nun im Home-Office“ – und die Schüler*innen paukten im „Home-Schooling“.

Der Kreisausschuss (KA) des Landkreises Mainz-Bingen konnte sich heute hingegen fast schon ganz „konventionell“ zu seiner Sitzung treffen. Im Kreis-Saal konnte der nötige Mindestabstanden zwischen den Personen eingehalten werden. Und beim Betreten des Sitzungssaals wurde ein Mund-Nasen-Schutz ausgehändigt.

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Mo

20

Apr

2020

Vorsichtiger Neubeginn

Bild: pixabay
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Das Corona-Virus hatte in den Schulen zu einem Umschalten von Normalbetrieb auf „Notbetreuung“ geführt. „Home-Schooling“ sorgte für eine völlig ungewohnte Form des Unterrichtsbetriebs, die allen Beteiligten einiges abverlangte.

Da waren die Probleme, vor die wir als Mitglieder des Bildungsausschusses des Landtags in seiner heutigen als Videokonferenz gestalteten Sitzung zu bewältigen hatte, dagegen nur ein Klacks.

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Fr

17

Apr

2020

Jüdisches Leben

Bereits am ersten Tag meines Aufenthalts in Bad Buchau waren mir Straßenschilder wie „Synagogenplatz“ und „Judengasse“ aufgefallen. Das Städtchen pflegt die Erinnerung an sein reiches jüdisches Erbe. Im Mittelalter war die Buchauer jüdische Gemeinde die zweitgrößte im Königreich Württemberg.

Die Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof legen Zeugnis ab von bewegten und bewegenden Schicksalen der Gemeindemitglieder. Da ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Gästeführerin in Ingelheim auch Führungen zur Bestattungskultur im Wandel der Zeiten anbiete, war meine Neugier sofort geweckt. Und da der Jüdische Friedhof in Bad Buchau für jedermann zugänglich ist, nahm ich heute die wohltuende Stille dieses Ortes gerne in mich auf.

 

Welcher Kontrast zu den Bildern von der Befreiung von Konzentrationslagern vor 75 Jahren oder von den Anfeindungen Kippa tragender Mitbürger in deutschen Städten dieser Tage … 

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Fr

17

Apr

2020

Auf Einsteins Spuren

Sein Name sagt wohl nicht nur den Verfechtern einer Ausbildung in den MINT-Fächern etwas: Albert Einstein, der Begründer der Relativitätstheorie. Dass seine Wurzeln in Oberschwaben liegen, wurde mir heute beim Gang über den Jüdischen Friedhof in Bad Buchau bewusst, wo etliche Grabsteine auf Familienmitglieder hinweisen. Die Eltern des berühmten Jahrhundert-Genies lebten vor dem Umzug nach Ulm in Buchau (damals noch nicht Bad!).

Seinen schwäbischen Dialekt legte der spätere Nobelpreisträger nie ab. Auch für ihn galt der Spruch aus der Werbekampagne des Landes Baden-Württemberg: „Wir können alles – außer Hochdeutsch!“.

Als Bildungspolitikerin und Ex-Lehrerin verkneife ich mir an dieser Stelle lieber jeden Kommentar …

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Do

16

Apr

2020

Geht doch

Bild: pixabay
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Als vor einem Monat die FDP-Fraktion im Mainz-Binger Kreistag einen Antrag auf Lockerung der strengen Regeln für die Annahme von Grünschnitt bei den Wertstoffhöfen im Landkreis stellte, sah sie diesen Vorstoß nicht auf dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Doch das Virus löste bei den meisten Gartenbesitzern einen schier unbändigen Drang zur Pflege des heimischen Gartenreichs aus. Doch wohin mit dem anfallenden Grünschnitt? Die Wertstoffhöfe waren nun plötzlich komplett geschlossen. Und die Biotonne hatte nicht die benötigte Aufnahmekapazität.

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Mo

13

Apr

2020

Moderne Eiszeit

Heute ging es nach Oberschwaben. Dort unterstützte ich meinen Mann bei einem geschäftlichen Termin (Gefahrgutschulung bei einer Firma). Welche Auswirkungen würde die Corona-Pandemie dort auf den Alltag zeigen?

Es begann mit einer fast schon gespenstisch leeren Autobahn, auf der die Anzahl der LKW deutlich über der der PKW lag. Am Zielort Bad Buchau angekommen dann die Gewissheit: Ja – Übernachtungen aus geschäftlichem Anlass sind gestattet! Jetzt erst mal einen Happen essen. Unter dem Motto „Support your locals“ werden hungrige Mäuler auf gastronomische Betriebe vor Ort hingewiesen, die Essen außer Haus liefern oder zur Abholung anbieten. Verzehr im Außenbereich der Betriebe ist – trotz herrlichem Wetter – nicht gestattet. Zuwiderhandlung der Gäste kann den Gastronomen bis zu 25.000 Euro Strafe kosten! Also genossen wir unsere Pizza auf den Stufen des Postamts sitzend. War irgendwie ein Gefühl wie zu Studentenzeiten.

Auch ein Kaffee zum Abrunden des Genusses war noch drin. Nur die verwegene Frage nach einem Eis als Dessert wurde von dem Gastronomen auf unerwartete Weise beantwortet. Mit einer ausladenden Handbewegung verwies er auf die im Bild gezeigte „Installation“. Beim Einwurf von 2 € macht es „Klack“ und man erhält eine Waffeltüte. Positioniert man diese dann an der richtigen Stelle, wird sie mit erfrischendem Schoko- und Vanilleeis gefüllt.

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Mi

08

Apr

2020

Ungeahnte Fragen

Bild: pixabay
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Auch im schulischen Bereich hat das Corona-Virus vorübergehende Schließungen verursacht. Und nun wird immer vernehmlicher gefragt, wie es denn nun „danach“ weitergehen soll. Doch da taucht bereits das erste Problem auf – nämlich die Festlegung des exakten Zeitpunkts für „danach“. Weder Virologen noch Politiker können derzeit hierfür ein konkretes Datum benennen. Und der Umstand, dass für den Schulbereich die Bundesländer zuständig sind, macht die Sache auch nicht gerade einfacher.

Dennoch – für Rheinland-Pfalz muss „die Politik“ irgendwann eine Antwort geben. Als Landtagsabgeordnete bin ich dann auch gefragt. Zu zwei Fragen habe ich mir bereits jetzt eine Meinung gebildet.

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Mi

08

Apr

2020

Er kommt doch...

Bild: pixabay
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der Osterhase! Zwar muss er bei seiner Liefer-Tour für Ostereier aktuell einen Mundschutz tragen – doch er lässt sich durch das Corona-Virus nicht aus seinem Job drängen!

Und wenn Sie ihn eventuell bei Ihrem ganz persönlichen Osterspanziergang – natürlich unter Beachtung aller Corona-Regeln – sehen sollten, winken Sie ihm ganz einfach freundlich zu. Denn auch für ihn ist es wohl das ungewöhnlichste Ostern seinen Lebens …

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Mi

08

Apr

2020

Bereitschaft auf Dauer nötig

Wie schnell sich doch die Zeiten ändern. Es ist noch nicht allzu lange her, da bangte man in Ingelheim um den Fortbestand des örtlichen Krankenhauses. Jetzt wurde ihm eine unvermutete neue Rolle als „Corona-Krankenhaus“ zuteil. Und dann löste der Beschluss der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), die benachbarte Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) wegen angeblich mangelnder Auslastung zu schließen, einen Sturm der Entrüstung aus. Ebenso unvermutet, wie die Nachricht von der Schließung zum 1. Juli wie eine Bombe einschlug, nahm die KV nun ihre Entscheidung wieder zurück – wegen Corona.

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Mi

08

Apr

2020

Corona-Opfer der anderen Art

Bild: pixabay
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Mittlerweile haben wir uns schon fast daran gewöhnt, dass die TV-Nachrichten von den „üblichen“ Meldungen zur Corona-Pandemie dominiert werden. Die Bilder von der kreativen Gestaltung des „Zwangsaufenthalts“ in den eigenen vier Wänden sollen zeigen, wie man auch damit klarkommen kann. Doch es gibt auch Aspekte, die weniger Mut machen.

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Di

07

Apr

2020

Sterben in Würde

Bild: pixabay
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In den Nachrichten werden uns in diesen Tagen Bilder gezeigt, die uns zutiefst schockieren. Bilder von Kühlfahrzeugen, die bereitstehen, um die Leichen Corona-Toter aufzunehmen, weil die Bestattungsunternehmen an die Grenzen ihrer Kapazität stoßen. Ein Ende in Würde?

Eine Begleitung des Sterbenden auf dem letzten Abschnitt seines Lebenswegs ist das Ziel der Hospiz-Bewegung. Das Wort „Hospiz“ leitet sich vom Lateinischen „hospes“ (= Gast) ab. Und es erinnert uns daran, dass wir letztlich „Gast auf Erden“ sind – wie es in Thomas Negers „Im Schatten des Doms“ so treffend heißt.

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Di

07

Apr

2020

Pressemitteilung: Ein wichtiges Projekt für Ingelheim

Landtagsabgeordnete Helga Lerch begrüßt, dass der Bau eines stationären Hospizes in Ingelheim in greifbare Nähe rückt. An den Kosten von rund vier Millionen Euro müssten sich Stadt und Landkreis angemessen beteiligen, fordert die Abgeordnete aus dem Wahlkreis Ingelheim.

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Mo

30

Mär

2020

Aus für Spargel und Erdbeeren?

Bild: pixabay
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Sie sind die ersten kulinarischen Vorboten des Frühlings – Spargel und Erdbeeren, die uns an den Marktständen förmlich bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Auch für mich ist das ein untrügliches Indiz für sonnigere Zeiten.

Doch für die heimischen Obst- und Gemüsebauern sind in Zeiten von Corona die Aussichten alles andere als sonnig. Bundes-Innenminister Seehofer hat einen Einreisestopp für die dringend benötigten osteuropäischen Erntehelfer verhängt. Und Bundes-Landwirtschaftsministerin Klöckner glaubt allen Ernstes, die so entstandene Lücke durch inländische „Freiwillige“ schließen zu können.

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Sa

28

Mär

2020

Geänderte Prioritäten

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ein Virus schafft es, von heute auf morgen einen radikalen Wechsel politischer Prioritäten auszulösen. Als vor etwas mehr als einem Monat der Landesrechnungshof mehr Investitionen z.B. für den Straßenbau im Landeshaushalt anmahnte, war „Corona“ noch kein Thema. Gestern beschlossen wir im Landtag ein umfangreiches finanzielles Maßnahmenpaket, um das komplexe Räderwerk von Wirtschaft und Gesundheitswesen am Laufen zu halten. „Schuldenbremse“ und „Schwarze Null“ scheinen mit einem Schlag Begriffe zu sein, die ihre Gültigkeit verloren haben.

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Fr

27

Mär

2020

Ungewöhnliche Sitzung

Die heutige Sitzung des rheinland-pfälzischen Landtags war gleich in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Einmal war es die 100. Plenarsitzung in dieser Legislaturperiode. Gleichzeitig war es aber auch die 1. In Zeiten von Corona – mit ungewohnter Sitzordnung der Abgeordneten.

Und dann war es – aus gegebenem Anlass – eine Sondersitzung, die als beherrschendes Thema die Verabschiedung eines Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Folgen der „Corona-Krise“ hatte. Mit einem Volumen von 3,25 Mrd. Euro passierte er einstimmig (!) das Plenum.

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Fr

27

Mär

2020

Ungewohntes Gefühl

Heute war für mich „Premiere“ – war es doch die erste Landtagssitzung, an der ich als nunmehr fraktionslose Abgeordnete teilnahm. Nach meinem Ausschluss aus der FDP-Fraktion hatte mir die Landtagsverwaltung in einem neuen Sitzplan mitgeteilt, wo ich künftig meinen Platz einnehmen würde.

Regelmäßige Besucher meiner Website wissen, dass ich diesen Fraktionsausschluss nicht unwidersprochen lasse. Beim Verfassungsgerichtshof lasse ich die Recht-mäßigkeit dieses gegen mich unternommenen Schritts überprüfen. Gleichzeitig bemüht sich seitens der Bundes-FDP ein Dreiergremium um eine Lösung, die zerschlagenes Porzellan wieder kitten könnte.

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Di

24

Mär

2020

Ingelheimer Krankenhaus

Die Corona-Pandemie und die Auflagen zur Vermeidung unnötiger sozialer Kontakte halten mich nicht davon ab, das schöne Wetter zu einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft zu nutzen. Dabei kam ich an dem nahegelegenen Ingelheimer Krankenhaus vorbei. Dort werden sämtliche 134 Betten zur Aufnahme von Corona-Patienten umgerüstet. Noch vor wenigen Wochen stand die Zukunft des Krankenhauses auf der Kippe – und jetzt diese Situation!

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Di

24

Mär

2020

Trotz Corona – die Hilfe geht weiter

Bild: Helga Lerch mit Antje Angelroth (Midas Pharma GmbH)
Bild: Helga Lerch mit Antje Angelroth (Midas Pharma GmbH)

Wir leben in einem Land, in dem sich angesichts der „Corona-Krise“ viele Menschen zu Hamsterkäufen von Toilettenpapier, Haushaltsrollen, Dosensuppen, Mehl oder Hefe hinreißen lassen. In einem Land wie Griechenland haben die Menschen ganz andere Probleme. Die hatte ich auf einer Informationsreise eines Landtagsausschusses aus nächster Nähe kennengelernt – und mich spontan zu einer Hilfsaktion „Medikamente für Griechenland“ entschlossen.

Bei meiner Aktion wurde ich auch von vielen Menschen in meiner Region unterstützt. Die in Ingelheim ansässige Firma Midas Pharma GmbH organisierte im Kreis ihrer Mitarbeiter*innen ebenfalls eine Sammel-Aktion, deren „Ausbeute“ mir übergeben wurde. Mittlerweile sind mehr als 30 Pakete bei der Sozialklinik Elliniko in Athen angekommen.

Eine Frage, die mir von vielen Spendern gestellt wurde, möchte ich hier beantworten:

 

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Fr

20

Mär

2020

Aufgabe des Gymnasiums

Bild: pixabay
Bild: pixabay

So ärgerlich manche Begleitaspekte der „Corona-Krise“ für meine politische Arbeit auch sind – es gibt auch positive Auswirkungen. So lichtet sich auf meinem Schreibtisch allmählich der Stapel mit dem Label „Landtags-Post“. Und da sammelt sich bei mir als Landtagsabgeordnete gerade zum Thema „Bildungspolitik“ eine ganze Menge an.

So las ich heute die Ausgabe 1/2020 von „Gymnasium in Rheinland-Pfalz“, der Zeitschrift des Philologenverbands (PhV). Schon seit Jahrzehnten bin ich Mitglied des PhV – wie so viele Lehrkräfte an Gymnasien. Dass ich seit Annahme meines Landtagsmandats nicht mehr im Schuldienst bin, hat an meiner Mitgliedschaft im PhV nichts geändert. Als Landtagsabgeordnete sehe ich die bildungspolitischen Forderungen des Verbandes nun aber noch aus einem zusätzlichen Blickwinkel.

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Mi

18

Mär

2020

Baustein S4

Bild: pixabay
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„Wir schaffen das“ meinte 2015 Kanzlerin Merkel, als sie die Grenzen für Hunderttausende von Flüchtlingen öffnete. Doch wie schaffen wir die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft – speziell in der Schule? Wie kann man Schüler*innen mit Migrationshintergrund in den deutschen Schulalltag integrieren, wenn im Elternhaus nicht Deutsch gesprochen wird und die Eltern einer guten Schul-bildung nur geringe Wertschätzung entgegenbringen?

 

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Di

17

Mär

2020

Corona-Opfer Kultur

Sie erfreuen uns immer wieder mit ihren Darbietungen und Werken aufs Neue – die Kulturschaffenden im Land. Die weitaus meisten von ihnen können mit ihrem Schaffen keine Reichtümer ernten. Fast schon sprichwörtlich ist der Applaus des Publikums ihr Lohn. Doch von Beifall allein können sie und ihre Familien nicht leben. Und wenn jetzt in Zeiten der „Corona-Krise“ Auftritte und Engagements bis auf Weiteres abgesagt werden, dann zieht ihnen das den Boden unter den Füßen weg.

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Mo

16

Mär

2020

Pressemitteilung: Das Corona-Virus legt den Museumsbetrieb auch in der Kaiserslauterer Pfalzgalerie lahm

Die neunte und letzte Station ihrer KulturWinterReise führte Landtagsabgeordnete Helga Lerch in die Pfalzgalerie nach Kaiserslautern. Die Kultur- und Bildungspolitikerin nutzte die vorerst letzte Gelegenheit, einen Blick auf die jüngste Sonderausstellung des Museums zu werfen. Bis auf Weiteres ist das komplette Haus für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

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Mo

16

Mär

2020

Besuch trotz Corona

Bild: MdL Helga Lerch, Dr. Sören Fischer u. Jacqueline Michelle Rhein
Bild: MdL Helga Lerch, Dr. Sören Fischer u. Jacqueline Michelle Rhein

Als ich im letzten Jahr meine „KulturWinterReise“ begann, herrschte – zumindest kalendarisch – tatsächlich noch Winter. Heute kam ich auf der letzten Station dieser Reise in der Pfalzgalerie Kaiserslautern an. Kalendarisch und auch meteorologisch nähern wir uns unaufhaltsam dem Frühling. Doch die Gedanken scheinen nur noch um die Corona-Pandemie zu kreisen. Die Chefin der Pfalzgalerie praktizierte notgedrungen „home office“ – und mit meiner Ankunft heute hatte man wohl nicht mehr gerechnet.

Umso erfreulicher war es für meine Mitarbeiterin und mich, dass sich Jacqueline Michelle Rhein und Dr. Sören Fischer die Zeit nahmen, uns durch die derzeitige Sonderausstellung des Museums zu führen. Sie zeigt Druckgrafiken aus der umfangreichen Sammlung des Hauses. Diese wurden von Marianne und Heinrich Lenhardt über Jahrzehnte zusammengetragen und befinden sich im Besitz des Museums. Dieser reiche Fundus erlaubt immer wieder die Gestaltung von Ausstellungen unter neuen Aspekten – seien es nun Drucktechnik, Sujet oder auch die Wirkung im Kopf des Betrachters.

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Mi

11

Mär

2020

Corona

Bild: pixabay
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Seit Tagen beginnen die Nachrichtensendungen mit Meldungen über das, was ein winziges Virus anrichten kann. „Corona“, „Covid-19“ oder auch„Sars-CoV-2“ ist sein Name – und es beeinflusst immer stärker das öffentliche Leben bei uns. Im Bestreben, sich ja keine Infektion mit dem Winzling einzufangen, verzichten selbst ansonsten höfliche Menschen auf eine Begrüßung per Handschlag. Und bei Reiseplänen erhält der Begriff „no go area“ plötzlich eine ganz neue Bedeutung.

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Di

10

Mär

2020

Weiter aktiv

Von Anfang an habe ich mich im Landtag zu bildungspolitischen Themen geäußert. Dabei eckte ich manchmal an – aber bildungspolitische Kompetenz wurde mir nie abgesprochen. Nach Jahrzehnten im Schuldienst – zuletzt als Schulleiterin – ist das auch nicht weiter verwunderlich.

Wer nun gemeint hatte, nach meinem Ausschluss aus der FDP-Landtagsfraktion sei diese bildungspolitische Stimme verstummt, dem darf ich sagen: mitnichten!

Auch als fraktionslose Abgeordnete darf ich nicht nur im Plenum des Landtags Stellung nehmen (und nicht nur zur Bildungspolitik). Überdies darf ich auch in einem Landtagsausschuss mitwirken. Das Präsidium hat heute meinem Wunsch entsprochen und mir die Mitwirkung im Bildungsausschuss gestattet.

Und Sie dürfen sicher sein, dass ich von den mir zustehenden Mitwirkungsrechten und –möglichkeiten regen Gebrauch machen werde. Es gibt viel zu tun – und ich packe es an!

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Mo

09

Mär

2020

Dritter Pädagoge?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wohl jeder von uns versucht, sich seine häusliche Umgebung als „Wohlfühl-Ambiente“ zu gestalten. Ähnliche Maßstäbe sollten dann aber auch an den „Lernort Schule“ angelegt werden. Schließlich verbringen Schüler*innen, Lehrer*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen dort einen Großteil des Tages.

Schulgebäude und –gelände haben damit einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Arbeitsklima am „Lernort Schule“. Sie können maßgeblich zum Erfolg der schulischen Arbeit beitragen – sowohl bei Lernenden als auch bei Lehrenden.

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So

08

Mär

2020

Frauen in die Politik!

Als ich mich für die Landtagswahl 2016 um ein Mandat bewarb, konnte ich bereits auf eine fast dreißigjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik (Kreistag Mainz-Bingen) zurückblicken. Mein Verständnis von politischer Arbeit dort wollte ich auch zur Richtschnur meiner politischen Arbeit im Landtag machen. In einem kurzen Statement brachte ich diese Richtschnur damals so zum Ausdruck: Den Weg planen und auch gehen!

Den heutigen Weltfrauentag möchte ich nutzen, um einen Appell an alle Frauen zu richten, die bereit sind, sich für eine Sache zu engagieren und dafür auch zu kämpfen:

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Sa

07

Mär

2020

Fremdsprachen-Unterricht

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Ja – der Föderalismus ist ein wesentliches Element unseres Staatssystems. Ja – unser Schulsystem muss dem Rechnung tragen. Aber dieses Schulsystem kann zum Problem werden – wie folgendes Beispiel zeigt:

Eine Familie wohnt in Hessen. Die Kinder gehen dort zu Schule. Auf dem Gymnasium haben sie in der Mittelstufe als zweite Fremdsprache Spanisch - nicht Französisch oder Latein (wie in Rheinland-Pfalz üblich). Der Vater bekommt ein tolles Berufsangebot in Rheinland-Pfalz. Aber dort können die Kinder nicht die Mittelstufe eines Gymnasiums oder einer IGS besuchen – weil sie die „falsche“ zweite Fremdsprache haben. Sie müssten also in die Realschule plus gehen. Ihre Bildungschancen scheitern also an Ländergrenzen!

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Sa

07

Mär

2020

Endlich eine klare Statistik?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Wer die Diskussion um Unterrichtsausfall an rheinland-pfälzischen Schulen verfolgt, wird verwirrt feststellen, dass das Bildungsministerium offenbar von anderen Zahlen ausgeht als etwa die Lehrerverbände. Auch ich geriet bei meinen Stellung-nahmen im Rahmen der politischen Debatten öfter in die Situation, diese Diskrepanz erklären zu müssen. Als ehemalige Schulleiterin sind mir allerdings die Tücken der Statistiken zum Unterrichtsausfall bestens bekannt.

Eigentlich ist der Grundanspruch von Schüler*innen und Eltern klar: die Erteilung des geplanten Unterrichtsfachs durch entsprechend ausgebildete Fachlehrkräfte. Dass dies in der Realität nicht immer umgesetzt werden kann, ist wohl jedem klar. Auch Lehrkräfte können einmal krank werden oder müssen sich fortbilden.

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Fr

06

Mär

2020

Offene Tür

Regelmäßige Besucher*innen meiner Website werden vielleicht sagen „Das Bild kenne ich doch schon …“. Beim zweiten Hingucken werden sie aber eine kleine Veränderung wahrnehmen: auf dem Schild wurde der Zusatz „FDP-Fraktion“ entfernt – sichtbare Folge des gegen mich ausgesprochenen Fraktionsausschlusses.

Wer aber mit mir ins Gespräch kommen will, der findet nach wie vor bei mir eine offene Tür – das „Willkommen“ gilt nach wie vor. Daran ändert auch mein momentaner Status als fraktionslose Abgeordnete nichts.

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Do

05

Mär

2020

Bauern-Power

Irgendwie passte der Himmel über Mainz zu der Stimmungslage der Bauern, die mit ihren Traktoren ein weiteres Mal ein Zeichen des Protests setzten. Protest gegen Bürger*innen, die gesunde Lebensmittel fordern – am besten aus der Region, dann aber dies bitteschön zu Billigpreisen!

Dass regionales Obst und Gemüse ein Saison-Produkt ist, das eben nicht immer dann zur Verfügung steht, wenn dem Verbraucher gerade danach ist, wird da oft übersehen. Genau wie die Tatsache, dass die Erzeuger auch dann ihre Betriebe und ihre Familie am Leben erhalten müssen, wenn gerade nicht Produkte der Saison vermarktet werden können. Dass diese dann notgedrungen auf ihren landwirtschaftlich genutzten Flächen ertragreiche und einfacher zu bewirtschaftende Monokulturen anlegen, ist nachvollziehbar.

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Do

05

Mär

2020

Mehr Quantität, mehr Qualität

Im Rahmen eines „Werkstattgesprächs“ trafen sich heute Vertreter*innen der Handwerkskammer und der IHK Rheinhessen mit Landtagsabgeordneten der Region zum Meinungsaustausch. Schon der Veranstaltungsort – das Berufsbildungszentrum der HWK in Mainz-Hechtsheim – zeigte, um was es bei dem Treffen ging.

Nun sind Klagen über den Fachkräftemangel – speziell im Handwerk – nicht neu. Aber selten wurden die Probleme so klar auf den Punkt gebracht wie heute. Dazu genügen zwei Begriffe: Quantität und Qualität!

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Di

03

Mär

2020

Vorsichtige Reformen?

Als Landtagsabgeordnete führte ich in der Vergangenheit zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der verschiedenen Religionsgemeinschaften in Rheinland-Pfalz. Da war es natürlich für mich eine spannende Frage, ob der Nachfolger von Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz möglicherweise jemand sein würde, der einen Bezug zu unserem Bundesland hat. Und tatsächlich – mit Bischof Georg Bätzing fiel die Wahl auf eine Persönlichkeit, die diesen Bezug gleich in mehrfacher Hinsicht hat.

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Sa

29

Feb

2020

Besuch an der Basis

Oftmals werden Politiker*innen als „die da oben“ gesehen – als Menschen also, die den Kontakt zur Basis verloren haben. Ich bemühe mich, meine politische Arbeit so zu gestalten, dass ich dieses Klischee nicht bediene.

Und so freute ich mich über die Einladung zum heutigen Kreisparteitag der FDP Neuwied, wo ich mit engagierten Mitgliedern ausgiebig über bildungspolitische Themen diskutieren konnte. Erst vor wenigen Tagen hatte das Team um den Kreisvorsitzenden Alexander Buda Bildungspolitik als eines der zentralen Themen für den bevorstehenden Landtagswahlkampf ausgemacht.

Dass man in Sachen Bildungspolitik aber auch selbst initiativ werden kann, stellten die Neuwieder Liberalen beim Thema „Gesunde Ernährung“ eindrucksvoll unter Beweis. Ulrike Puderbach und Ingrid Runkel publizierten mit „Vitaminzwerg und Kräuterkobold“ ein Buch, das Kindern in altersgerechter Sprache Geschichten, Wissen und Rezepte rund um gesunde Nahrung nahebringt – ganz ohne erhobenen Zeigefinger!

Do

27

Feb

2020

Green Office

Während meines Studiums an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz war dieser Torbogen für mich quasi der Haupteingang zum Campus. Allerdings hing damals dort kein Willkommens-Banner. Und das Logo der Uni sah auch anders aus. Und der AStA hatte damals den Ruf einer Spielwiese für – mehrheitlich linksorientierte – angehende Berufspolitiker*innen.

Heute durfte ich bei meinem Gespräch im Abgeordnetenhaus einen gänzlich anderen Typus von Vertreter*innen studentischer Interessen kennenlernen – nämlich junge Menschen, die sich ernsthaft bemühen, Nachhaltigkeit auf dem Campus zu etablieren. Und damit ist nicht die Nachhaltigkeit in der Vermittlung von Wissen gemeint – sondern Nachhaltigkeit beim Umgang mit Ressourcen und der Umwelt. Ein Nachhaltigkeitsbüro soll dazu in der Uni-Verwaltung eingerichtet werden – angesiedelt beim AStA. Die im vorigen Jahr angestoßene Initiative hat auch gleich einen passenden Namen gefunden: „Green Office“!

Da derzeit das rheinland-pfälzische Hochschulgesetz überarbeitet wird, wünschen sich die jungen „Eltern“ der Nachhaltigkeits-Kampagne eine Verankerung von „Green Offices“ in dieser Neufassung des Gesetzes.

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Di

25

Feb

2020

Beratung fürs "Gewerbe"

Lena Behringer mit MdL Helga Lerch
Lena Behringer mit MdL Helga Lerch

Es gilt als „ältestes Gewerbe“ der Welt – die Prostitution. Nach wie vor ist diese Form der sexuellen Dienstleistung „ein gesellschaftliches Tabuthema mit zahlreichen Mythen und Klischees“. So formuliert es Lena Behringer im Vorwort des Jahresberichts 2018 von Luna Lu, der in Ludwigshafen ansässigen Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution. Nach Koblenz und Trier ist die 2018 an den Start gegangene Einrichtung die dritte ihrer Art in Rheinland-Pfalz.

Bei meinem heutigen Informationsbesuch erfuhr ich von Frau Behringer viel über die vielfältigen Aspekte ihrer Arbeit, die sie mit großem Engagement angeht. Großen Wert legt sie auf die Beratung vor Ort – also da, wo die Frauen ihrem Gewerbe nachgehen (Mehr als die Hälfte der Beratungsgespräche).

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Fr

21

Feb

2020

Weg mit Lerch?

Am 25. April letzten Jahres beschloss der Bundesvorstand der FDP „Leitlinien liberalen Miteinanders - Für einen respektvollen Umgang miteinander“. Offensichtlich halten die 6 Personen, die heute für meinen Ausschluss aus der FDP-Landtagsfraktion votierten, nicht viel von diesem Beschluss. Denn sonst hätten sie sich in den vergangenen Wochen die Mühe gemacht, sich mit mir einmal eingehend über die Themen zu unterhalten, zu denen ich mich nach ihrer Auffassung in „fraktionsschädigender“ Weise geäußert hatte. Aber daran waren sie offenbar weniger interessiert als am kritischen Hinterfragen von Problemen im schulischen Bereich.

Und so griffen sie gleich zum äußersten Mittel gegen den „Störenfried“ Lerch – den Ausschluss aus der FDP-Landtagsfraktion. Selbst das Angebot aus der Bundes-geschäftsstelle, etwa im Rahmen einer Mediation zu einer Konfliktlösung zu kommen, wurde von den 6 Fraktionsmitgliedern nicht angenommen. Dabei hatte ich mich im Vorfeld ausdrücklich zu einem solchen Weg bereit erklärt.

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Fr

21

Feb

2020

Pressemitteilung: Vom historischen Leichenwagen über das Hochrad bis zum alten Filmprojektor

Im Rahmen ihrer KulturWinterReise besucht Landtagsabgeordnete Helga Lerch das Heimatmuseum in Sprendlingen. Die Privatsammlung enthält unzählige Einzelstücke, darunter etliche Kuriositäten. Bei einem Rundgang informieren Museumsleiterin Heike Genther und ihr Ehemann Dieter Ebel über die Geschichte des Hauses und die Arbeit des ehrenamtlichen Museumsteams.

Ein Hauch von Nostalgie weht durch das ehemalige Bauernhaus, das seit 1972 das Sprendlinger Heimatmuseum beherbergt. In den Ausstellungsräumen ist mit Händen zu greifen, wie die Menschen früher gelebt haben. Kein Fernseher, kein Handy, keine Zentralheizung, dafür eine Bibliothek mit alten Schmökern und schmucke Holzöfen, welche die gute Stube dereinst wohlig warm hielten. Eigentlich ist das Museum in diesen Tagen noch im Winterschlaf, der offizielle Betrieb beginnt erst mit dem Sprendlinger Maimarkt. Doch für die Landtagsabgeordnete Helga Lerch machten Museumsleiterin Heike Genther und ihr Ehemann Dieter Ebel eine Ausnahme.

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Fr

21

Feb

2020

Mehr als Nostalgie

MdL Helga Lerch mit Dieter Ebel
MdL Helga Lerch mit Dieter Ebel

Wenn ich wie heute im Heimatmuseum Sprendlingen einen liebevoll hergerichteten „alten“ Schulsaal sehe, wandern meine Gedanken natürlich zurück in die eigene Schulzeit. Ja ich habe sie noch persönlich erlebt – die Zeit, die in der modernen Bildungspolitik von „Digitalos“ manchmal etwas geringschätzig den Stempel der „Kreidezeit“ aufgedrückt bekommt.

Und doch liegt diese Zeit gar nicht so weit zurück – wie einem bei einem Rundgang durch die Räume des Museums immer wieder bewusst wird. Gerade diese Erfahrung macht den besonderen Reiz eines solchen Heimatmuseums aus. Hier werden den Besuchergruppen nicht „kostbare“ Exponate präsentiert, bei denen schon die Versicherungsprämie das Budget der Museumsbetreiber sprengen würde.

Nein – hier sind die Exponate Gegenstände, die den Alltag der Menschen der Region bestimmt haben. Und genau das macht sie auf ihre ganz besondere Art so wertvoll. Im Fall des Sprendlinger Heimatmuseums begann alles mit der Sammelleidenschaft eines Zehnjährigen, dem viele alte Gegenstände einfach zu schade waren, um sie einfach wegzuwerfen. Mit den Jahren nahm seine Sammlung – nicht zuletzt dank zahlreicher Objekte aus dem Besitz anderer Ortsbewohner – an Umfang erheblich zu.

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Di

18

Feb

2020

Pressemitteilung: Für das Arp-Museum ist Bildungsvermittlung eine Investition in die Zukunft

Auf ihrer KulturWinterReise stattet die FDP-Landtagsabgeordnete Helga Lerch dem Arp-Museum Bahnhof Rolandeck einen Besuch ab. Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff informiert über die aktuellen Ausstellungen, die auf große Resonanz stoßen, und über die erfolgreiche Bildungsarbeit, die das Museum gerne auf digitale Füße stellen würde.

„So eine Ausstellung gibt es in ganz Europa nur einmal“, sagt Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff nicht ohne Stolz. Die Rede ist von der Schau „Die Geburt der Erinnerung“, die Werke der beiden Surrealisten Hans Arp und Salvador Dalí gegenüberstellt. Die gerade eröffnete Präsentation im Bahnhof Rolandseck verspricht, ein echtes Zugpferd zu werden. Das Besucher- und Medieninteresse ist enorm.

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Di

18

Feb

2020

Mein Weg zu Dali

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Im übertragenen Sinne kreuzen sich meine Wege und die des exzentrischen Surrealisten Salvador Dali immer wieder. Alles begann mit einem Fotoladen im oberbayrischen Murnau. Während eines Urlaubs stießen mein Mann und ich dort auf ein Angebot von Reproduktionen von Gemälden. Mein Mann – schon seit dem Kunstunterricht in seiner Schulzeit ein Dali-Fan – konnte nicht widerstehen. Er kaufte eine Dali-Reproduktion und ließ sie auch gleich vor Ort rahmen. Seit der Zeit hat er nun „seinen Dali“ in seinem Arbeitszimmer.

Auf den Künstler mit dem markanten Schnauzbart neugierig geworden, nutzte ich meine Sprachreisen nach Andalusien, um mich auf mehreren Exkursionen näher mit ihm zu beschäftigen.

Als ich heute endlich meinen schon länger geplanten Besuch im Arp-Museum in Rolandseck wahrmachen konnte, begegnete ich einem Museumsleiter, der meine Begleiter und mich voller Stolz durch die Ausstellung führte, die Werke von Arp und Dali präsentiert. Dr. Oliver Kornhoff wäre ein schlechter Museumsleiter, hätte er nicht die Gelegenheit genutzt, um für eine stärkere finanzielle Unterstützung seines Hauses zu werben. Mit diesen Mitteln könnte er dann Bilder nicht nur ausleihen – sondern für eine dauerhafte Präsentation ankaufen.

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Sa

15

Feb

2020

Erinnerungen

Vor genau 100 Jahren – am 15. Februar 1920 – fand das erste Konzert des „Landes-Sinfonie-Orchesters für Pfalz und Saarland“ statt. Und zwar genau an gleicher Stelle – der Jugendstil-Festhalle Landau. was lag näher als das Festkonzert mit genau dem Stück zu eröffnen, das auch damals erklang – „Tod und Verklärung“ von Richard Straus.

Und wie das bei einem Geburtstag nun mal so ist – man trifft Leute, die zu dem Geburtstagskind eine ganz besondere Beziehung haben. Für Prof. Dr. Bernhard Vogel gilt das auf jeden Fall. Immerhin war er rheinland-pfälzischer Minister-präsident, als 1979 das „Pfälzische Sinfonie-Orchester“ zur „Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz“ wurde.

Bevor er dieses Amt übernommen hatte, war er lange Zeit Kultusminister in der Mainzer Landesregierung gewesen – und hatte maßgeblich die Schullandschaft geprägt, in der mein Mann und ich zum Abitur geführt wurden.

Genug Gesprächsstoff also für das Auffrischen von Erinnerungen an eine Zeit, die wir aus unterschiedlichem Blickwinkel betrachten konnten. Und zum Abschluss des Festkonzerts – nach den letzten Takten von Beethovens „Fünfter“ erhoben wir uns gemeinsam von unseren Ehrenplätzen, um das Geburtstagskind mit stehenden Ovationen zu feiern.

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Sa

15

Feb

2020

Ein Mann für alle Töne

Heute begrüßte er mich in edlem Zwirn. Schließlich gab es was zu feiern – die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz hatte zu ihrem „Hundertsten“ in die Jugendstil-Festhalle nach Landau geladen. „Musik zu den Menschen bringen“ – das ist das Motto des Intendanten Beat Fehlmann. Dabei geht der gebürtige Schweizer schon mal ungewohnte Wege.

Bereits seiner Einladung lag ein Kochbuch bei, in dem Ensemblemitglieder ihre Lieblingsrezepte vorstellen. Sein Beitrag: „Kohlrabi tonnato“ – für alle, die kein Fleisch mögen und daher um das klassische „Vitello tonnato“ lieber einen Bogen machen. Und am heutigen Abend wunderte sich der eine oder andere Gast vielleicht über die Bierdeckel auf den Bistrotischen. Beim Umdrehen des vermeintlich unangemessenen Untersetzers fürs Sekt- oder Weinglas dann des Rätsels Lösung: man konnte auf der Rückseite seine Wünsche für das Geburtstagskind notieren. Ein Gästebuch lag allerdings auch aus – für alle, die es lieber klassisch mögen.

Auf seine leise Art verkörpert er einen ganz besonderen Typ eines „Menschenfängers“, der die Menschen, denen er begegnet, für sein Projekt begeistern kann. Beim Umgang mit „der Politik“ kann dies nur von Vorteil sein.

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Di

11

Feb

2020

Willkommen

Wer mich in meinem Büro im Abgeordnetenhaus besucht, findet schon seit einiger Zeit diesen zusätzlichen Gruß über dem Schild, das mich als Mitglied der FDP-Landtagsfraktion kenntlich macht.

Wie wohl die meisten von Ihnen mitbekommen haben, möchten meine Kolleg*innen mich aus eben dieser Fraktion ausschließen. Heute fand im Rahmen des formellen Verfahrens dazu eine Anhörung statt, bei der ich zu den gegen mich erhobenen Vorwürfen Stellung nahm.

Von meiner Seite steht einer weiteren Mitgliedschaft in dieser Fraktion nichts im Wege.

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So

09

Feb

2020

Engagement für die Heimat

Foto: Rainer Claaßen
Foto: Rainer Claaßen

Als mich mein umtriebiger Parteifreund Dr. Paul Peter Baum (links im Bild) im letzten Jahr fragte, ob ich bereit wäre, auf der Jubiläumsfeier des „Heimat- und Verschönerungsvereins Neuwied-Feldkirchen“ den Festvortrag zu halten, zögerte ich mit meiner Zusage nicht lange. Immerhin kann der Verein auf eine lange Geschichte zurückblicken – er wurde am 10. Februar 1895 gegründet! Und da Geschichte schon als Schülerin mein Lieblingsfach gewesen war und ich als Gästeführerin in Ingelheim Interessierte gerne mit auf eine historische Exkursion durch die Rotweinstadt nehme, musste ich mich bei meinen Zuhörer*innen im „Alt Wollendorf“ heute nicht als Fachfremde fühlen.

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Do

06

Feb

2020

Nur gelitten?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

1919 war in deutschen Kinos der Film „Anders als die Andern“ zu sehen, der erstmals das Thema männlicher Homosexualität behandelte. Sein Protagonist, der schwule Violinist Paul Körner wird wegen seiner Beziehung zu seinem Musikschüler Kurt Sivers erpresst. Denn homosexuelle Handlungen standen damals unter Strafe (§ 175). Unter dem Druck, der auf ihm lastet, sieht Körner seinen einzigen Ausweg im Selbstmord. Dieser Film mit düsterem Ausgang wurde heute bei einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung im Ingelheimer WBZ gezeigt.

In den Berliner Szenelokalen der jungen Weimarer Republik war zur gleichen Zeit das „Lila Lied“ zu hören. Aus ihm klang die Hoffnung auf eine Abschaffung des umstrittenen § 175:

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Di

04

Feb

2020

Liberales Urgestein

v.l.n.r.: Franz Ringhoffer, Manuel Höferlin, Rudi Klos, MdL Helga Lerch, Michael Julius Schwarz u. Stephanie Steichele-Guntrum
v.l.n.r.: Franz Ringhoffer, Manuel Höferlin, Rudi Klos, MdL Helga Lerch, Michael Julius Schwarz u. Stephanie Steichele-Guntrum

Wenn sich – wie heute die Mitglieder der FDP Mainz-Bingen – die liberale Familie zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung einfindet, dann zeichnet sie gerne Persönlichkeiten aus, die dieser Familie über lange Zeit die Treue gehalten haben. Man bezeichnet solche Mitglieder, die schon etliche Höhen und Tiefen ihrer Familie erlebt haben, gerne als „liberales Urgestein“.

Heute erhielt Rudi Klos aus Aspisheim die wohlverdiente Anerkennung für 50 Jahre Mitgliedschaft in „seiner“ FDP. Es sind Menschen wie er, die in ihrer Region für die Menschen das „Gesicht“ der Partei sind – und diese damit für die Wähler*innen wählbar machen. Dies gilt insbesondere für die kommunale Ebene.

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So

02

Feb

2020

In eigener Sache

Wer mein politisches Wirken verfolgt, kennt mich als Menschen, der die Dinge gern beim Namen nennt. Und so verstehe ich auch meine Arbeit als Landtagsabgeordnete. Die übrigen Mitglieder meiner FDP-Fraktion scheinen damit ein Problem zu haben. Wie Sie den Medien entnehmen können, streben sie meinen Ausschluss aus der Fraktion an. Ihr Vorwurf an mich: fraktionsschädigendes Verhalten...

Ich möchte Sie an dieser Stelle nicht mit Details „quälen“ – nur dies zur Klarstellung:

1. In keiner einzigen Abstimmung des rheinland-pfälzischen Landtags habe ich gegen meine Fraktion gestimmt.

2. Entgegen anderslautender Gerüchte ist es nicht mein Wunsch, die FDP-Landtagsfraktion zu verlassen.

3. Meine Tätigkeit als Abgeordnete orientiert sich an meinen persönlichen Wertevorstellungen und dem Menschenbild des Liberalismus (beides spiegelt sich in den Grundsätzen der FDP).

4. Meine parlamentarische Aufgabe sehe ich nicht in unkritischem Lob der Exekutive. Das Prinzip der Gewaltenteilung, auf dem letztlich ja unsere parlamentarische Demokratie basiert, spricht dem Parlament auch die Aufgabe der Kontrolle der Exekutive zu. Diese Kontrollfunktion darf nicht nur von der jeweiligen Opposition wahrgenommen werden.

5. Für alle Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtags – also auch für mich – gilt Art. 79 Abs. 2 der Landesverfassung „Sie sind … nur ihrem Gewissen unterworfen und an Aufträge nicht gebunden.“.

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Sa

01

Feb

2020

Goodbye Britannia?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Als das Collegium musicum Mainz das Programm für sein heutiges Semesterabschlusskonzert festgelegt hatte, konnte niemand ahnen, dass dieser Abend ausge-rechnet der Abend von Tag 1 des von den Briten vollzogenen Brexit sein würde. Und so entbehrte das musikalische Motto des Abends – nämlich „Rule Britannia“ – nicht einer gewissen Pikanterie; worauf auch Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch in seiner Begrüßung der Ingelheimer kING hinwies. Und bei dieser Gelegenheit rief er auf die besonderen „Beziehungen“ der Mainzer Universität zur europäischen Idee hin. Am 13. Januar 1950 hatte nämlich Robert Schumann, der Vater der europäischen Einigung“ vor Studenten der Mainzer Universität seine Gedanken formuliert, die später zur Gründung der Montanunion als Vorläufer der Europäischen Union führten.

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Di

28

Jan

2020

Museum mit Ideen

v.l.n.r.:  MdL Helga Lerch, Dr. Alexander Schubert,  Staatssekretär a.D. Günter Eymael u. Susanne Schilz
v.l.n.r.: MdL Helga Lerch, Dr. Alexander Schubert, Staatssekretär a.D. Günter Eymael u. Susanne Schilz

Wer unter dem Namen „Historisches Museum der Pfalz“ langweilige und verstaubte museale Atmosphäre erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Oder hätten Sie an diesem Ort eine Sonderschau zu Marilyn Monroe vermutet? Gerade mit seinen Sonderausstellungen geht das Haus von Museumsdirektor Dr. Alexander Schubert und seiner Referentin Susanne Schilz konsequent einen Weg, der gerade für Familien den Museumsbesuch zu einem Erlebnis macht. Das konnte auch das regionale FDP-„Urgestein“ Ex-Staatssekretär Günter Eymael bestätigen.

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Mo

27

Jan

2020

Liberale Frauenpower

Da konnte sich FDP-Chef Christian Lindner einmal so richtig als „Hahn im Korb“ präsentieren, beim heutigen Treffen liberaler Frauenpolitikerinnen in Berlin, an dem ich für die rheinland-pfälzische FDP-Landtagsfraktion teilnahm.

Das Treffen war allerdings keineswegs als bloßer Werbe-Gag für die Partei und ihren Vorsitzenden gedacht. Vielmehr sollen sich die für die Bereiche Gleichstellung und Frauenförderung zuständigen liberalen Landespolitikerinnen im Rahmen einer AG „Frauen und Gleichberechtigung“ auf Bundesebene vernetzen und einen intensiven Meinungsaustausch pflegen.

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Mo

27

Jan

2020

Anders als die Anderen?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Schon zu allen Zeiten gab es Menschen, die ihr ganz persönliches Liebesglück nicht in der klassischen Zweier-Beziehung von Mann und Frau sahen. Sie sehen dies eher in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung erreicht. Doch lange Zeit schien die Gesellschaft nicht bereit, diesen ganz persönlichen Lebensentwurf zu akzeptieren. Lesben und Schwule mussten leiden – wie es im „Lila Lied“ heißt.  Und dieses Leiden begann in Deutschland damit, dass Homosexualität unter Strafe gestellt wurde (§ 175). Im Dritten Reich wurden Homosexuelle gar ins KZ geschickt, wo sie an ihrer Kleidung einen rosa Wimpel tragen mussten. Doch wer nun geglaubt hatte, dass die Stigmatisierung dieser Menschen mit dem Ende der NS-Diktatur auch ihr Ende gefunden hätte, der sah sich getäuscht. Auch in der Bundesrepublik Deutschland galt weiterhin der unsägliche § 175. Erst 1994 wurde er ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen 

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Sa

25

Jan

2020

Hilfe kommt an

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Als ich vor Weihnachten zu einer Aktion aufrief, mit der eine Sozialklinik in Athen mit gespendeten Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln unterstützt werden soll, konnte ich nicht ahnen, wie groß die Hilfsbereitschaft der Menschen in meiner Region ist. Auch heute klingelten wieder Menschen bei mir, die meinen Aufruf zum Anlass genommen hatten, nicht mehr benötigte – aber noch gebrauchsfähige – Medikamente einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.

Und ihre Freude war groß, als ich ihnen mitteilen konnte, dass die ersten Hilfspakete wohlbehalten in der Klinik angekommen sind. Natürlich freute auch ich mich über ihr Lob für mein Engagement. Doch ich vergaß nicht, ihnen auch zu sagen, dass sie in ihr Lob bitte auch die rheinland-pfälzische Landtagsverwaltung und deren Poststelle mit einschließen sollten – denn ohne die könnte ich das Projekt kaum „stemmen“!

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Fr

24

Jan

2020

Besuchermagnet

Heute führte mich meine Tour durch die vielfältige rheinland-pfälzische Museumslandschaft nach Trier. Das dortige Rheinische Landesmuseum ist seit Jahren ein echter Besuchermagnet. Jüngst erlagen sogar dreiste Einbrecher dem Reiz einiger Exponate. Ihr Raubzug schlug zwar fehl – doch Museumsdirektor Dr. Marcus Reuter (Bildmitte) und GDKE-Chef Thomas Metz (rechts im Bild) zeigten mir die Vitrine mit den Spuren des Einbruchs.

Natürlich sind die Hinterlassenschaften der Römer – und dies auch im Museum – ein triftiger Grund für einen Besuch in der Stadt, die sich über Jahre hinweg mit Mainz einen „Wettbewerb“ um den Rang als älteste Stadt des Landes lieferte.

Und für alle „Römerzeit-Fans“ schon hier ein wichtiger Hinweis: Im Jahr 2022 steht in Trier eine große Ausstellung zum Thema „Untergang des Römischen Reiches“ an. Mein Rat: unbedingt vormerken!

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Fr

24

Jan

2020

Pressemitteilung: Trier als Zentrum der römischen Antike

Bei einem Besuch der FDP-Landtagsabgeordneten Helga Lerch im Rheinischen Landesmuseum in Trier informiert Direktor Dr. Marcus Reuter darüber, wie man das einzigartige kulturelle Erbe der Stadt künftig noch stärker herausarbeiten will.

Was die Stadt Trier an Zeugnissen aus der römischen Antike zu bieten hat, ist in Mitteleuropa einzigartig. Die Trierer Römerbauten, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, prägen bis heute das Stadtbild. „Das gibt es so in Mitteleuropa nicht mehr“, sagte Dr. Marcus Reuter, Direktor des Rheinischen Landesmuseums, bei einem Gespräch mit der FDP-Landtagsabgeordneten Helga Lerch aus dem Wahlkreis Ingelheim sowie Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz).

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Mi

22

Jan

2020

Mehr Förderschullehrkräfte

v.l.n.r.: Schulleiter Claus-Werner Dapper, MdL Helga Lerch,  Yvonne Bless u. Christina Spichtinger (beide SEB)
v.l.n.r.: Schulleiter Claus-Werner Dapper, MdL Helga Lerch, Yvonne Bless u. Christina Spichtinger (beide SEB)

Die Zahl der Kinder mit erheblichem Förderbedarf steigt kontinuierlich - und viele Eltern schicken ihr Kind lieber in eine Förderschule als in eine Schwerpunktschule. Aber die Förderschulen klagen zunehmend über personelle Engpässe. So auch die Elisabethenschule in Sprendlingen, bei der ich mir bei meinem heutigen Besuch ein Bild von der angespannten Lage machen konnte.

Längerfristig erscheint es mir ratsam, im Rahmen der geplanten Schaffung einer selbstständigen Universität Koblenz dort auch Förderschulpädagogen auszubilden. Mit einer Erhöhung der Ausbildungskapazität im Land würde so die Möglichkeit geschaffen, eine sich abzeichnende Versorgungslücke bezüglich pädagogischer Fachkräfte zu schließen.

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Di

21

Jan

2020

Pressemitteilung: Massiver Unterrichtsausfall an der Sprendlinger Elisabethenschule

Bei einem Besuch der FDP-Landtagsabgeordneten Helga Lerch an der Sprendlinger Elisabethenschule berichten Schulleiter und Elternvertreterinnen von gravierenden Defiziten bei der Unterrichtsversorgung.

Die Sprendlinger Elisabethenschule braucht dringend Verstärkung. Ohne zusätzliches Personal kann der Unterricht an der Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung nicht mehr sichergestellt werden. Das Kollegium arbeitet seit Monaten am Limit, wie Schulleiter Claus-Werner Dapper bei einem Besuch der FDP-Landtagsabgeordneten Helga Lerch verdeutlichte. Grund ist der massive Unterrichtsausfall, der bei den beamteten Förderschullehrern rund 20 Prozent beträgt. Bei den übrigen pädagogischen Fachkräften, etwa Erzieher oder Sozialarbeiter, sei sogar von 25 Prozent Ausfallzeiten auszugehen, sagte Dapper im Gespräch mit der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. „Der tatsächliche Ausfall ist viel, viel höher“, betonte Dapper und verwies auf die drastischen Konsequenzen für das Kollegium: „Die restlichen Lehrkräfte im Haus werden durch die Mangel gedreht.“

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Di

21

Jan

2020

Klartext: Unterrichtsausfall

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es gibt wohl kaum ein Bundesland, in dem nicht über den Ausfall von Schulunterricht geklagt wird. Auch Rheinland-Pfalz macht da keine Ausnahme. Doch was ist eigentlich genau unter dem Begriff „Unterrichtsausfall“ zu verstehen?

Da gibt es zunächst einmal den strukturellen Unterrichtsausfall. Das ist rein rechnerisch die Differenz zwischen dem von einer Schule für das Schuljahr geplanten und dem tatsächlich realisierbaren Unterrichtsangebot. Dies muss durch die vorhandenen Lehrerstellen abgedeckt werden – was der Schulleitung bei der Planung schon Schweißperlen auf die Stirn treibt. Natürlich strebt jede Schulleitung für diesen strukturellen Unterrichtsausfall den Wert „Null“ an und kämpft bei der ADD um jede Nachkommastelle bei der Lehrkraftzuweisung („Wir brauchen noch dringend jemanden für vier Stunden Chemie …“).

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Sa

18

Jan

2020

Unterhaltung mit Haltung

Unter dieser knappen – aber treffenden – Formulierung fassen Kritiker gerne zusammen, was Maren Kroymann ihrem Publikum auf der Bühne präsentiert. Dafür wurde sie schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Heute kam nun ein weiterer hinzu. Im Staatstheater Mainz wurde ihr die Carl-Zuckmayer-Medaille überreicht.

Ensemblemitglied Klaus Köhler führte bei der Feier mit leichter Hand durch das Programm, das mir und den anderen Gästen einen Einblick in die zahlreichen Facetten der Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Kroymann ermöglichte. 

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Sa

18

Jan

2020

Pressemitteilung: FDP-Landtagsabgeordnete Helga Lerch besucht das Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz

Im Rahmen ihrer KulturWinterReise durch Rheinland-Pfalz machte Helga Lerch im Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz Station. Ein Schwerpunktthema des Gesprächs mit dem Leitungsteam war die neuerliche Verschiebung des seit Jahren geplanten Erweiterungsbaus.

 

Im November 2019 hat Helga Lerch ihre KulturWinterReise gestartet, die sie quer durch die rheinland-pfälzische Museumslandschaft führt. Auf ihrer Agenda stehen nicht nur die großen Museen. „Ich habe bewusst Wert darauf gelegt, auch kleinere Museen zu besuchen“, betonte Helga Lerch, Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Kultur, bei dem Informationsaustausch mit Museumsleiterin Dr. Gabriele Mendelssohn und deren Stellvertreterin Dr. Ingeborg Domes. Begleitet wurde die Landtagsabgeordnete von ihrem FDP-Kollegen Magnus Warga, Mitglied im Kulturausschuss der Stadt Ingelheim.

 

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Fr

17

Jan

2020

Klein aber fein...

so charakterisiert sich das Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim selbst in seinem Internet-Auftritt. In meiner Nebentätigkeit als Ingelheimer Gästeführerin starte ich mit meinen Besuchergruppen genau hier zu der gern gebuchten Kaiserpfalz-Führung. Und die Info-Tafel im Hintergrund veranschaulicht die Regierungspraxis zur Zeit Karls des Großen – das Reisekönigtum.

Heute hatte ich mich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern sowie Magnus Warga von der Ingelheimer FDP im Rahmen meiner Tour durch die regionale Museumslandschaft zu einem Meinungsaustausch mit Dr. Mendelsohn und Dr. Domes getroffen, denen „ihr Haus“ wirklich eine echte Herzensangelegenheit ist. Und so sehnen sie den Tag herbei, an dem endlich Fakten hinsichtlich der lange versprochenen Umgestaltung und Erweiterung ihres Wirkungsfeldes geschaffen werden.

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Do

16

Jan

2020

Ländersache Bildung

v.l.n.r.:  MdL Helga Lerch, Ministerin Dr. Stefanie Hubig, MdL Giorgina Kazungu-Haß
v.l.n.r.: MdL Helga Lerch, Ministerin Dr. Stefanie Hubig, MdL Giorgina Kazungu-Haß

Der Föderalismus ist ein prägendes Element unseres politischen Systems. Die Zuständigkeit in Sachen Bildung liegt dabei in Händen der Länder. Und die 16 Bundesländer verteidigen diese Zuständigkeit mit Vehemenz – nicht immer zum Vorteil der Schülerinnen und Schüler. Doch nicht nur für sie bietet der Bildungs-Föderalismus jede Menge Fallstricke. Und so setzen die Akteure in der „Bildungsrepublik Deutschland“ Jahr für Jahr ihre Hoffnungen auf die KMK (Kultus-ministerkonferenz). Sie möge doch bitte noch Schlimmeres verhüten.

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Mo

13

Jan

2020

Lindner-Gala

Das Ambiente der Halle 45 im Mainzer Stadtteil Mombach verströmt den ihm eigenen Charme eines industriellen Konversions-Projekts. Aber die Mainzer „Gut Stubb´“ – die Rheingoldhalle – wird gerade nach einem Brandschaden saniert. Also musste man für den Jahresempfang der Wirtschaft hierher ausweichen.

Den Gastredner des Abends schien das nicht zu stören. Von den FDP-Bundesparteitagen in Berlin ist Christian Lindner eine solche Umgebung schließlich gewöhnt.

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Fr

03

Jan

2020

Eltern mitnehmen!

Jürgen Hatzfeld (vlw), Karl-Heinz Fuß (vlw) und MdL Helga Lerch
Jürgen Hatzfeld (vlw), Karl-Heinz Fuß (vlw) und MdL Helga Lerch

Die Zeit „zwischen den Jahren“ kann ich als Abgeordnete auch einmal nutzen, um die Eindrücke aus den zahlreichen Gesprächen Revue passieren zu lassen, die ich mit Interessensvertretern im Bereich „Bildung“ führen konnte. Klagen über echte oder vermeintliche Unzulänglichkeiten sind da ja schon „bildungspolitischer Alltag“.

Bemerkenswert – weil über den Tellerrand des Üblichen hinausgehend – fand ich dabei ganz besonders eine Anmerkung meiner beiden Gesprächspartner vom Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen. Sie beklagten, dass Eltern in zunehmendem Maße mehr an der Art des Schulabschlusses ihrer Kinder interessiert sind (am besten natürlich Abitur!) als an den in den Schulen vermittelten Inhalten und Kompetenzen.

Je mehr ich über diese Feststellung nachdenke, umso lohnender erscheint mir das Engagement aller im weiten Umfeld „Schule“ (und das beginnt bereits mit der Kita) Tätigen, die Eltern auch inhaltlich mitzunehmen. Das erfordert allerdings von Elternseite umgekehrt die Bereitschaft, sich mit diesen Inhalten auch auseinander zu setzen.

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Mi

01

Jan

2020

Neujahrs-Start im Hause Lerch

Wenn ich den Start in das neue Jahr in unserem Ingelheimer Domizil mit einem Bild charakterisieren sollte, dann mit dem Bild links.

Nein – das ist nicht das Ergebnis einer Aufräum-Aktion in unserer Haus-Apotheke! Es ist vielmehr eine Momentaufnahme unserer Sammel-Aktion „Medikamente für Athen“ zur Unterstützung der Arbeit der dortigen Sozialklinik Elliniko. Mit dem Bericht über die Aktion in der Regionalausgabe der Mainzer Allgemeinen Zeitung nahm das Ganze so richtig Fahrt auf. Mittlerweile konnten wir schon über 30 Pakete zusammenstellen. Und zahlreiche weitere Sachspenden sind bereits angekündigt.

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Mo

30

Dez

2019

2020 lässt grüßen

Bevor mein Mann und ich uns nach unserem Theater-Aufenthalt in Herxheim am folgenden Morgen auf die Rückfahrt begaben, wollten wir noch einen gastro-nomischen Tipp überprüfen, den wir bekommen hatten – nämlich das Café Theobald. Das Frühstück sowie die Meisterwerke des Konditoren-Handwerks überzeugten uns restlos. Und ein Kaffee, der eines Meister-Barista würdig gewesen wäre, rundete das Geschmackserlebnis ab.

Gemeinsam mit dem Glückssymbol auf der Kuchen-Theke wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern dieser Website, dass möglichst viele ihrer Wünsche für 2020 in Erfüllung gehen!

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So

29

Dez

2019

Zufallstreffen in Herxheim

Der Besuch eines politischen Stücks wie „Kleine Frau – was nun?“ im Chawwerusch-Theater in Herxheim war offenbar nicht nur für meinen Mann und mich von Interesse. Alexander Schweitzer, Vorsitzender SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag war gleich mit seiner ganzen Familie erschienen.

Spontan meinte er, dieses ungeplante Zusammentreffen müsse man doch eigentlich im Bild festhalten, was seine Frau auch prompt tat. Dass ich – um auch optisch den Eindruck zu erwecken, mit der SPD „auf Augenhöhe“ zu sein – dazu die Bühne als Podest nutzen musste, ist der durchaus beachtlichen Körperlänge des Kollegen geschuldet. Das freundschaftliche Lächeln auf dem Bild ist hingegen nicht „getrickst“ – es ist ehrlich!

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So

29

Dez

2019

Kleine Frau - was nun?

Unter diesem Titel schildert das Ensemble des Herxheimer Chawwerusch-Theaters in einer Eigenproduktion den schwierigen Weg vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Verabschiedung der Weimarer Verfassung. Die dramatischen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf diesem Weg werden anhand des Schicksals der jungen Luise erlebbar gemacht, die es von der heimischen Pfalz in den brodelnden Moloch Berlin verschlägt.

Dass dieser holprige politische Weg ziemlich genau 9 Monate dauerte, legt für die Macher des Stücks das Bild von einer „Schwangerschaft“ nahe, an deren Ende die „Geburt“ einer demokratischen Verfassung steht. Dass dieses „Kind“ mit einer „Milch“ gesäugt wurde, die „sauer“ war (Kurt Tucholsky), stand als bittere Erkenntnis am Ende des Stücks.

Und als Schauspieler Ben Hergl in seiner Rolle als Erzähler das Publikum mit einem eindringlichen Appell in den Abend entlässt, dass Demokratie ein „zartes Pflänzchen“ sei, welches es mit aller Kraft zu schützen gelte, war wohl auch dem Letzten klar, dass die Macher des Stücks weit mehr auf die Bühne gebracht hatten als einen historischen Stoff.

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Mo

23

Dez

2019

Frohes Fest...

wünsche ich allen Besucher*innen meiner Website, auf der ich Sie über all das auf dem Laufenden halte, was mich politisch bewegt und was ich zu bewegen versuche.

 

Das Bild suggeriert zwar keine „weiße Weihnacht“ – aber das Ambiente vor dem Rathaus in Montabaur versetzte mich dennoch in eine vor-weihnachtliche Stimmung. In diesem Sinne von mir Ihnen allen ein

Frohes Fest

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Do

19

Dez

2019

LMG ... da geht die Post ab!

Wer nach dem Verfolgen meiner bisherigen Website-Beiträge zum Weihnachtskonzert 2019 des LMG in Montabaur glaubt, einen guten Überblick über das Spektrum des musikalischen Schaffens der Schüler*innen gewonnen zu haben, der irrt gewaltig.

Denn mit den Jazzern vom „The Yellow Tone Orchestra“ wurde dem Publikum noch einmal so richtig eingeheizt. Und spätestens jetzt wurde auch dem letzten Zweifler klar, dass in dieser ungewöhnlichen „Musikschule“ nach bestandener Aufnahmeprüfung wirklich alle Schüler*innen ihre ganz persönliche musikalische Nische finden können.

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Do

19

Dez

2019

LMG ... musikalische Kaderschmiede?

Als beim LMG-Weihnachtskonzert Felix Wagner mit seinem Violinen-Spiel das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss, dachte wohl nicht nur ich, dass da ein künftiger Weltstar der klassischen Musik auf der Bühne steht. Gedanken an den Star-Pianisten Martin Stadtfeld, der 2000 am LMG sein Abitur gemacht hatte, drängten sich auf.

Umso größer war dann meine Überraschung als ich hörte, dass der Berufswunsch des jungen Mannes in eine ganz andere Richtung geht – er will Medizin studieren. Ein schöner Beleg für das Leitbild dieser Schule, nach dem Menschen in ihrer Individualität gefördert werden und nicht in eine bestimmte Richtung gelenkt werden sollen.

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