We „Ahr“ open

Bild: privat
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Diese Inschrift konnten wir, die ehe-maligen Mitglieder des rheinland-pfälzischen Landtags bei unserem Rundgang immer wieder an Gebäuden innerhalb des von einer Stadtmauer umgebenen Ahrweiler entdecken. Dienstleister und Gewerbetreibende demonstrierten damit eindrucksvoll, dass sie nach der katastrophalen Flutnacht vom Juli 2021 nicht aufgaben.

 

Peter Diewald, der 1. Beigeordnete in der VG Bad Neuenahr-Ahrweiler, hatte uns am Parkplatz vor dem Ahrtor in Empfang genommen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führte er uns an die Stelle, wo die frühere Auffahrt zur Ahrbrücke heute in einer jähen Abbruchkante zur Ahr endet. Sinnbild für die Trostlosigkeit der Lage?

Mitnichten!

 

Unser Rundgang in Stadtkern gestaltete sich zu einem Slalomlauf zwischen Baufahr-zeugen und Baustelleneinrichtungen. Dazwischen immer wieder Menschen, die in der Fußgängerzone das taten, was man dort eben so tut – einkaufen, flanieren oder die Sonne genießen. Zwar kein „business as usual“ – aber ein Ausdruck von „Wir packen an – und wir packen das!“. Als ein Beispiel mag dabei das „Hotel Rodderhof“ dienen. Wer dessen Website aufruft, findet unter dem Stichwort „Hochwasser 2021“ eine Bildergalerie, die den Zustand unmittelbar nach der Flutnacht vor Augen führt – und die Mühen, die es kostete, bis es wieder so aussah, wie es sich heute den Gästen präsentiert.

 

Respekt!