Wein und Musik – ein doppelter Genuss

Bild: pixabay
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Im „Winzerkeller“ in Ingelheim bringe ich als Gästeführerin gerne Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern gerne die Historie der genossenschaftlich organisierten Weinbereitung näher. Vinothek und Gastronomie runden das Erlebnis ab. Darüber hinaus bietet das historische Ambiente aber auch einen reizvollen Rahmen für kulturelle Veranstaltungen.

 

So kam es hier heute zu einem Treffen von Wein und Musik der eher ungewöhnlichen Art. Die Musik war dabei vertreten durch die „Villa Musica“ mit ihrem künstlerischen Leiter Prof. Alexander Hülshoff (Cello) mit Cosima Soulez Larivière (Violine) und Gordon Lau (Viola). Sie demonstrierten eindrucksvoll anhand von Streichtrios aus Klassik, Romantik und Moderne die unterschiedlichen musikalischen Facetten der Kompositionen. Wie ein Winzer mit den individuellen Facetten der unterschiedlichen Rebsorten und deren Trauben seine Weine „komponiert“, er-läuterte Jürgen Mett vom Ingelheimer Weingut Mett & Weidenbach. Seine Erläuterungen waren übrigens alles andere als „trocken“ – das Publikum hatte die von ihm geschaffenen „Kompositionen“ im Glas.

Die von Prof. Hülshoff eingestreuten Anmerkungen zum mehr oder minder ausgeprägten Verhältnis von Künstlern zu Wein rundeten einen Abend ab, der einmal mehr zeigte, wie man einem „alten Gemäuer“ Leben einhauchen kann.