MädchenHaus Mainz

Bild: pixabay
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An wen können Mädchen sich wenden, wenn sie Hilfe in einer Situation suchen, die für sie ausweglos erscheint? In Mainz ist der Verein FemMa, der Betreiber des „MädchenHauses Mainz“, ein solcher Ansprechpartner.

Bei einem Besuch informierte ich mich heute über die Arbeit, die dort geleistet wird. Schon ein Blick auf die angebotenen Flyer offenbart die Vielschichtigkeit der Probleme, bei denen Mädchen und junge Frauen sich wegen Rat und Hilfe an die Mitarbeiterinnen wenden: Beziehungsprobleme, Alkohol- und/oder Drogenabhängigkeit, Essstörungen, Gewalterfahrungen – um nur einige zu nennen. Die Palette der Hilfeleistungen, die angeboten wird, ist breit und reicht sogar bis zur psychiatrischen Unterstützung.

 

Mit einigen der geschilderten Probleme war ich bereits in meiner früheren Tätigkeit als Lehrerin und Schulleiterin konfrontiert gewesen. Doch das Spektrum der Fälle, von denen mir berichtet wurde, stimmte mich sehr nachdenklich. Was ist mit einer Gesellschaft los, die solche Fälle überhaupt erst entstehen lässt?

Der heutige Besuch war aber auch aus einem weiteren Grund für mich sehr wichtig. Er macht mir bei Etatberatungen in politischen Gremien Haushaltsposten für etwaige Zuschüsse an solche Einrichtungen erst plastisch greifbar.