Zum Wegwerfen zu schade

Bild: pixabay
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Unsere Gesellschaft wird oft als „Wegwerf-Gesellschaft“ gescholten. Und das zeigt sich auch beim Umgang mit Lebensmitteln. Der Apfel mit etwas Schorf – um nur ein Beispiel zu nennen – wird dann schon als nicht mehr genießbar angesehen und landet im Biomüll. Ganz zu schweigen von den Produkten, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

 

Vielfach müssen solche Lebensmittel nicht im Abfall landen – sondern können einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Zahlreiche Initiativen engagieren sich - mit unterschiedlichen Zielsetzungen – gegen die Wegwerf-Mentalität bei Lebensmitteln. Sie gehen dabei unterschiedliche Wege. Die „Platten“ geben Lebensmitteln an Bedürftige aus. Im Ingelheimer „LebensMittelPunkt“ kann man „abgelaufene“ Lebens-mittel für 2 € pro Kunde erwerben. Im Rahmen von „To good to go“ kann man in vielen Regionen – auch bei uns im Landkreis Mainz-Bingen – zu einem Schnäppchen-Preis wahre Wundertüten mit z.B. Backwaren vom Vortag oder Reste vom Frühstücks-Büffet eines Hotels „ergattern“.

 

So unterschiedlich diese Aktionen auch sein mögen – sie alle sind ein Schritt auf dem Weg zu einem sorgsameren Umgang mit Lebensmitteln.