Intelligenz?

Bild: pixabay
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Spötter sagen, dass man KI (= Künstliche Intelligenz) vor allem dann brauche, wenn es mit der eigenen „klassischen“ Intelligenz nicht so weit her sei. Nun droht mit ChatGPT eine Form der KI auch in die Schulen Einzug zu halten, die althergebrachte Vorstellungen von Lernen und Leisten auf den Kopf stellt. Schüler*innen müssen nicht länger eigenes Hirnschmalz einsetzen, um Aufgabenstellungen zu bewältigen. Das lassen sie von Algorithmen erledigen.

 

Dass das rheinlandpfälzische Bildungsministerium ein Verbot von ChatGPT an den Schulen des Landes ablehnt, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Wenn man aber die Verantwortung für das Erkennen, ob es sich bei einer schulischen Leistung, um eine echte Eigenleistung oder nur um das Ergebnis des geschickten Einsatzes von KI handelt, auf Lehrer*innen abwälzt, lässt das für die Qualität von Bildung nichts Gutes erahnen.

 

Und wie soll ein solches Bildungssystem noch Menschen hervorbringen, die kraft eigenen Denkens Lösungen für Probleme entwickeln und Kreatives erschaffen?