
Dieses Wochenende war ich in Monheim (NRW) als Delegierte zur Jahrestagung des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland. Monheim hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Zahlreiche Firmen haben sich dort angesiedelt. Grund war ein verlockend niedriger Hebesatz für die Gewerbesteuer – einer der niedrigsten in ganz Deutschland. Nun zeigt sich aber die Schattenseite dieses vermeintlichen Coups der Stadtoberen. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind in der Kombination aus dem niedrigen Hebesatz und zusätzlicher konjunktureller Probleme der angesiedelten Firmen in Summe drastisch gesunken .
Und Monheim hatte in den Zeiten des anfänglichen Booms kräftig investiert. Überinvestiert – wie sich jetzt herausstellt. Der Bund der Steuerzahler prognostiziert eine Pro-Kopf-Verschuldung von 50.000 Euro für die einstige „Boomtown“. Ein mahnendes Beispiel für alle Kommunalpolitiker!
