Bild: congerdesign / pixabay
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Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

Ich setze mich für Forschung und Innovation ein. Rheinland-Pfalz soll auf diesem Gebiet eine Vorreiterfunktion haben, damit gute, zukunftsorientierte Arbeitsplätze zum Wohle der Menschen bei uns im Land entstehen. 

 

Für mich sollte Kultur aber auch erlebbar sein, deshalb liegt mein Schwerpunkt auf einer Stärkung der kommunalen Gestaltungspolitik.

Kultur ist eine der Triebfedern für Kreativität und Lebensfreude. Kultur erleichtert Integration und ist als weicher Standortfaktor mitentscheidend für die Attraktivität eines Ortes und einer Region. Und schließlich ist Kultur als Wirtschaftsfaktor von Bedeutung. 

Aktuelles zum Thema

Sa

18

Jan

2020

Unterhaltung mit Haltung

Unter dieser knappen – aber treffenden – Formulierung fassen Kritiker gerne zusammen, was Maren Kroymann ihrem Publikum auf der Bühne präsentiert. Dafür wurde sie schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Heute kam nun ein weiterer hinzu. Im Staatstheater Mainz wurde ihr die Carl-Zuckmayer-Medaille überreicht.

Ensemblemitglied Klaus Köhler führte bei der Feier mit leichter Hand durch das Programm, das mir und den anderen Gästen einen Einblick in die zahlreichen Facetten der Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Kroymann ermöglichte. 

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Fr

17

Jan

2020

Klein aber fein...

so charakterisiert sich das Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim selbst in seinem Internet-Auftritt. In meiner Nebentätigkeit als Ingelheimer Gästeführerin starte ich mit meinen Besuchergruppen genau hier zu der gern gebuchten Kaiserpfalz-Führung. Und die Info-Tafel im Hintergrund veranschaulicht die Regierungspraxis zur Zeit Karls des Großen – das Reisekönigtum.

Heute hatte ich mich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern sowie Magnus Warga von der Ingelheimer FDP im Rahmen meiner Tour durch die regionale Museumslandschaft zu einem Meinungsaustausch mit Dr. Mendelsohn und Dr. Domes getroffen, denen „ihr Haus“ wirklich eine echte Herzensangelegenheit ist. Und so sehnen sie den Tag herbei, an dem endlich Fakten hinsichtlich der lange versprochenen Umgestaltung und Erweiterung ihres Wirkungsfeldes geschaffen werden.

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So

29

Dez

2019

Zufallstreffen in Herxheim

Der Besuch eines politischen Stücks wie „Kleine Frau – was nun?“ im Chawwerusch-Theater in Herxheim war offenbar nicht nur für meinen Mann und mich von Interesse. Alexander Schweitzer, Vorsitzender SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag war gleich mit seiner ganzen Familie erschienen.

Spontan meinte er, dieses ungeplante Zusammentreffen müsse man doch eigentlich im Bild festhalten, was seine Frau auch prompt tat. Dass ich – um auch optisch den Eindruck zu erwecken, mit der SPD „auf Augenhöhe“ zu sein – dazu die Bühne als Podest nutzen musste, ist der durchaus beachtlichen Körperlänge des Kollegen geschuldet. Das freundschaftliche Lächeln auf dem Bild ist hingegen nicht „getrickst“ – es ist ehrlich!

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So

29

Dez

2019

Kleine Frau - was nun?

Unter diesem Titel schildert das Ensemble des Herxheimer Chawwerusch-Theaters in einer Eigenproduktion den schwierigen Weg vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Verabschiedung der Weimarer Verfassung. Die dramatischen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf diesem Weg werden anhand des Schicksals der jungen Luise erlebbar gemacht, die es von der heimischen Pfalz in den brodelnden Moloch Berlin verschlägt.

Dass dieser holprige politische Weg ziemlich genau 9 Monate dauerte, legt für die Macher des Stücks das Bild von einer „Schwangerschaft“ nahe, an deren Ende die „Geburt“ einer demokratischen Verfassung steht. Dass dieses „Kind“ mit einer „Milch“ gesäugt wurde, die „sauer“ war (Kurt Tucholsky), stand als bittere Erkenntnis am Ende des Stücks.

Und als Schauspieler Ben Hergl in seiner Rolle als Erzähler das Publikum mit einem eindringlichen Appell in den Abend entlässt, dass Demokratie ein „zartes Pflänzchen“ sei, welches es mit aller Kraft zu schützen gelte, war wohl auch dem Letzten klar, dass die Macher des Stücks weit mehr auf die Bühne gebracht hatten als einen historischen Stoff.

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Mo

16

Dez

2019

KulturWinterReise 3

Heute machte ich auf der dritten Etappe meiner „KulturWinterReise“ durch die rheinland-pfälzische Museumslandschaft erneut Station in Mainz. Im Gutenberg-Museum empfing Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig meinem Mitarbeiter Matthias Fehl und mich zu einem sehr offenen Gespräch über die aktuellen Probleme des Hauses, die ja auch die Mainzer Stadtpolitik beschäftigten. Der Bürgerentscheid über eine architektonische Um- oder gar Neugestaltung des 1901 eröffneten Domizils beherrschte lange Zeit die Schlagzeilen – ohne dass bisher eine endgültige Lösung greifbar ist. Der kontrovers diskutierte „Bibel-Turm“ fiel jedenfalls durch.

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Do

12

Dez

2019

Forschung in Gefahr?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Es gehört zum politischen Alltag, dass die Hochschulen – egal in welchem Bundesland – über vermeintliche Unterfinanzierung klagen. Und es gehört ebenso zum politischen Alltag, dass die jeweilige Opposition im Parlament diese Klagen aufgreift und der Regierung diese vermeintliche Unterfinanzierung zum Vorwurf macht. So auch in der heutigen Plenardebatte des rheinland-pfälzischen Landtags.

Nach meinem Dafürhalten ist die CDU heute aber dabei übers Ziel hinausgeschossen. Wer in dieser Debatte das Bild einer Gefährdung der Forschung heraufbeschwört, muss sich fragen lassen, ob er allen Ernstes glaubt, dass ein Mehr an Geld auch automatisch ein Mehr an Forschungsergebnissen generiert. Und er muss auch klar sagen, nach welchen Kriterien er Forschungsergebnisse eigentlich bewertet. Da Forschung an Hochschulen sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung sein kann, ist diese Bewertung nicht ganz einfach.

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Di

10

Dez

2019

Kunstfreiheit - ein Auslaufmodell?

Bild: pixabay
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Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Diskussion, zu der der BBK (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler) Rheinland-Pfalz heute ins Landesmuseum in Mainz eingeladen hatte. Als kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion nahm ich an dem spannenden Diskurs teil.

Im Grundgesetz ist die Freiheit der Kunst verankert. Doch in der öffentlichen Debatte werden der Kunst gerne gesellschaftliche Aufgaben zugeordnet. Und gerade wir als Kulturpolitiker*innen geraten – spätestens bei der Rechtfertigung der Billigung von Haushaltsmitteln zur Kunstförderung – in Versuchung, dies mit der Erfüllung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben durch Künstler*innen zu erklären. Doch wie frei kann eine so „legitimierte“ Kunst überhaupt noch sein?

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Sa

07

Dez

2019

Medicus

„Medicus – Die Macht des Wissens“ – unter diesem Titel präsentiert das Historische Museum der Pfalz in Speyer eine Sonderausstellung, die ein echter Publikumsmagnet zu werden verspricht. Multimedial wird dabei der Wandel der Heilkunst von der Antike bis heute dargestellt – aber auch die unterschiedlichen Vorstellungen über Ursache und Wesen von Krankheiten. Und so erlebt der Besucher Quacksalber und Scharlatane des Mittelalters ebenso wie neuzeitliche „Halbgötter in Weiß“ in ihrem Bemühen um die Heilung und Gesundung ihrer Kundschaft.

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Fr

06

Dez

2019

KulturWinterReise 2

Heute führte mich die zweite Etappe meiner „KulturWinterReise“ durch die rheinland-pfälzische Museumslandschaft praktisch gerade einmal „um die Ecke“ vom Abgeordnetenhaus - ins Landesmuseum Mainz. Dort wurde ich zusammen mit meinem Mitarbeiter Matthias Fehl schon von Museumsleiterin Dr. Birgit Heide und Thomas Metz von der GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe RLP) erwartet.

Von beiden erhielten wir als „Sahnehäubchen“ auf ohnehin schon interessante Gespräche auch noch eine exklusive Führung durch die aktuelle Sonderausstellung, die dem „Bauhaus“-Jubiläum gewidmet ist. Wer das Foto in diesem Beitrag genauer anschaut, wird auch gleich auf drei Bereiche hingewiesen, denen der „Bauhaus“-Stil seinen markanten Stempel aufgedrückt hat: Architektur, Design und Schrift. Noch bis Januar 2020 können Sie in der Ausstellung zahlreiche Exponate sehen, die Ihnen irgendwie bekannt vorkommen – obwohl sie schon ein gutes Jahrhundert „auf dem Buckel“ haben. Und so wirken die Schwingerstühle oder gläserne Teetassen wie aus dem aktuellen Angebot einer Geschenkboutique – eben zeitlos modern und überhaupt nicht museal. 

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Di

03

Dez

2019

Beliebt bei Studis

Mit ihren drei Standorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken ist die Hochschule Kaiserslautern (HSKL) ein praktischer Beleg für die Bemühungen der Politik in Rheinland-Pfalz, dem Bundesland „aus der Retorte“ auch durch die ausgewogene Berücksichtigung der Regionen bei der Auswahl von Hochschul-Standorten ein „Wir-Gefühl“ zu vermitteln. Der Standort Kaiserslautern der HSKL kann in diesem Jahr bereits seinen 60. Geburtstag feiern. Die rund 2.500 Studierenden setzen dabei eine mehr als 160-jährige Tradition pfälzischer Ingenieur-Ausbildung fort – und das auf einem ebenso traditionsreichen Gelände. Der Torbogen auf dem Bild markierte früher den Eingang zur „Kammgarn“, der Spinnerei, die 1981 in Konkurs gegangen war. 

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