Bild: congerdesign / pixabay
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Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

Ich setze mich für Forschung und Innovation ein. Rheinland-Pfalz soll auf diesem Gebiet eine Vorreiterfunktion haben, damit gute, zukunftsorientierte Arbeitsplätze zum Wohle der Menschen bei uns im Land entstehen. 

 

Für mich sollte Kultur aber auch erlebbar sein, deshalb liegt mein Schwerpunkt auf einer Stärkung der kommunalen Gestaltungspolitik.

Kultur ist eine der Triebfedern für Kreativität und Lebensfreude. Kultur erleichtert Integration und ist als weicher Standortfaktor mitentscheidend für die Attraktivität eines Ortes und einer Region. Und schließlich ist Kultur als Wirtschaftsfaktor von Bedeutung. 

Aktuelles zum Thema

Fr

15

Nov

2019

KulturWinterReise 1

Herbert Speyerer, Prof. Dr. Andreas Schmauder, MdL Helga Lerch, Thomas Metz (GDKE), Sven Schillings, Arnold Thieltges u. Günther Bomm (v. l. n. r.)
Herbert Speyerer, Prof. Dr. Andreas Schmauder, MdL Helga Lerch, Thomas Metz (GDKE), Sven Schillings, Arnold Thieltges u. Günther Bomm (v. l. n. r.)

Rheinland-Pfalz hat eine vielfältige Museumslandschaft. Die zu erkunden macht einfach Spaß. Und wenn wir im Landtag über Anliegen der Museen beraten, ist es sicher kein Fehler, diese Museen aus eigener Anschauung zu kennen. Also fasste ich den Entschluss, mich im Winter-Halbjahr auf eine „KulturWinterReise“ zu begeben.

Den Anfang machte ich heute in Koblenz, wo ich zusammen mit meinem Mitarbeiter Matthias Fehl und Parteifreunden aus der Region dem dortigen Landesmuseum einen Besuch abstattete.

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Mi

06

Nov

2019

Singendes Rheinland-Pfalz

Wenn wir im Landtag beraten, geht es um mehr als abstrakte Themen. Es geht immer auch um Menschen – Menschen, auf deren Leben sich das Ergebnis unserer Beratungen auswirkt. Wir sollten uns über diese Auswirkungen bewusst sein. Nun sind wir als Abgeordnete nicht Fachleute auf jedem Gebiet, das Gegenstand unserer politischen Arbeit ist. Wir müssen uns also fachkundig machen. Dazu bieten „Parlamentarische Abende“ eine zwanglose Gelegenheit.

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Do

31

Okt

2019

Visionen für Ludwigshafen

Konrad Reichert, MdL Helga Lerch und Intendant Beat Fehlmann
Konrad Reichert, MdL Helga Lerch und Intendant Beat Fehlmann

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist ein Klangkörper, der weit über die Grenzen des Landes hinaus einen exzellenten Ruf genießt. Das belegen nicht zuletzt Weltstars der Opernbühne wie Anna Netrebko, Elīna Garanča oder Juan Diego Flόrez, die bei Tourneen gerne mit diesem Orchester zusammenarbeiten.

Seit gut einem Jahr zeichnet Beat Fehlmann als Intendant für den Philharmonie-Betrieb verantwortlich. Zeit für einen Besuch also.

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Do

10

Okt

2019

Musikgenuss

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Mit ihrer 80 Meter hohen Kuppel ist sie sicher einer der auffälligsten Sakralbauten im Mainzer Stadtbild – die Christuskirche. Ihr Inneres bietet aber auch ein ganz besonderes Ambiente für musikalische Aufführungen.

Davon konnte ich mich mit meinem Mann heute wieder einmal überzeugen. Das LandesJugendOrchester Rheinland-Pfalz (LJO) hatte in einer zweiwöchigen Arbeitsphase in der Landesmusikschule Engers ein anspruchsvolles Programm einstudiert, das von der „Carmen Suite“ (Georges Bizet) bis hin zu den „Enigma Variationen“ (Edward Elgar) reichte. Dazwischen eingebettet war ein Auftritt der belgischen Star-Flötistin Gaby Pas-Van Riet, die mit dem LJO das „Concerto Symphonique“ ihres Landsmanns Hendrik Waelput darbot. Als dann noch der Dirigent Enrico Delamboye – übrigens ein gebürtiger Wiesbadener – das LJO zu einem in atemberaubenden Tempo vorgetragenen Klassiker der „Last Night of the Proms“ aus Henry Woods „Fantasia on British Sea Songs“ anspornte, war auch dem letzten Besucher klar geworden, zu welchen Leistungen diese jungen Musikerinnen und Musiker fähig sind. Das Durchschnittsalter des Ensembles liegt übrigens bei 16 Jahren! Und für so manches ehemalige Mitglied des 1973 entstandenen LJO startete dort eine musikalische Karriere.

Allen, die dieses Konzert nicht miterleben konnten, empfehle ich die Links in diesem Beitrag.

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So

06

Okt

2019

Reisekönigtum

Wenn Kanzlerin Merkel wegen eines defekten Regierungsfliegers erst verspätet zu einer Konferenz erscheinen kann, setzt in den Medien gleich ein großes Wehklagen über veraltetes Fluggerät ein. Solche Probleme hatten die Regierenden des Mittelalters sicher nicht. Ihre Tagesreisen waren auf die Distanz beschränkt, die mit Pferden und Ochsengespannen zurückgelegt werden konnte. Sie waren also im wahrsten Sinn des Wortes dauernd „auf Achse“. Eine Hauptstadt brauchten sie daher auch nicht. Dafür aber „Pfalzen“, wo sie ihre Regierungsgeschäfte abwickeln konnten.

In Ingelheim befand sich eine solche „Pfalz“, wo sich nicht nur Karl der Große gerne aufhielt. Ihre Reste sind bis heute im Stadtbild zu sehen und werden auch von Touristen bewundert.

Eine zusätzliche Attraktion ist sicherlich die Ausstellung „Der charismatische Ort“, die dem Besucher vor Augen führt, wie „Regieren“ damals funktionierte. Nach meinem heutigen Besuch kann ich diese Ausstellung wärmstens empfehlen. Sie bietet nicht nur einen reizvollen Blick in die Vergangenheit. Sie regt auch zum Nachdenken an … zum Beispiel darüber, ob die heutigen Möglichkeiten, Politik zu „machen“, wirklich in allen Punkten besser sind als damals. Zumindest hatten die "Politikmacher“ damals mehr Zeit zum Reflektieren über ihre Tätigkeit. Diese Zeit vermisse ich heute manchmal

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So

29

Sep

2019

Lecker, lecker...

Wenn man schon an einem Sonntag auf die Kochkünste des Ehemanns verzichtet und stattdessen das Freilichtmuseum in Bad Sobernheim aufsucht, dann sollte man dem Daheimgebliebenen wenigstens ein adäquates Souvenir mitbringen.

Und wenn dann dort beim „Tag der offenen Tür“ der „Backes“ beschickt wird, fällt die Wahl eines passenden Mitbringsels nicht schwer.

Aber auch sonst gibt es in diesem Freilichtmuseum allerhand zu sehen – und bei der Vorführung alter Handwerkskünste auch zu erleben. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – für Eltern und Kinder!

Neugierig geworden? Dann informieren Sie sich doch einfach einmal auf www.freilichtmuseum.rlp.de.

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Mi

18

Sep

2019

Plenarrede zur Kulturpolitik

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Mo

16

Sep

2019

Bauhaus

Heute war ich einer Einladung des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz gefolgt. Dieser Tag stand ganz unter dem Motto „Bauhaus“.

100 Jahre Bauhaus waren für die Bundespost Anlass für die Herausgabe einer Sondermarke aus der Serie „Design aus Deutschland“. Beim Betrachten der Marke fällt einem natürlich der klassische Bauhaus-Stil des Gebäudes ins Auge. Aber der Schriftzug „Bauhaus“ auf dem Gebäude zeigt noch ein weiteres charakteristisches Merkmal des „Bauhaus-Stils“ – die damals geradezu revolutionär erscheinenden Schrift-Typen.

Dass der Museumsverband Rheinland-Pfalz beim heutigen Museumstag in der Gutenberg-Stadt Mainz der „Bauhaus-Schrift“ breiten Raum widmete, ist folglich naheliegend. Und die Exponate im Gutenberg-Museum führten uns vor Augen, wie diese klare Schrift in all ihren Anwendungen Ästhetik und Praktikabilität aufs Beste vereint – bis heute!

Und wer diese Schrift noch nicht in der Fonts-Sammlung seines PC haben sollte – kostenlose Downloads sind verfügbar.

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Do

12

Sep

2019

Berlin – janz stille

In ihrem Lied „Ich hab so Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ beschreibt Hildegard Knef in einer Zeile so „Berliner Tempo, Betrieb und Tamtam!“. Das war der Zustand, als die Stadt noch geteilt war. Heute gilt diese Charakterisierung noch weit mehr. Auch die rheinland-pfälzische Landesvertretung bot beim Sommerfest mit rund 2.500 Gästen sicher keine Oase der Ruhe. Gibt es eine solche überhaupt in der Hauptstadt? Ja – es gibt sie. Und zwar an einer Stelle, wo sie die wenigsten vermuten würden. Im Brandenburger Tor!

1993 konstituierte sich in der nunmehr wiedervereinigten Stadt ein Initiativkreis, der einen „Raum der Stille“ einrichten wollte. Vorbild war ein Raum, den 1954 Dag Hammerskjöld, der damalige UNO-Generalsekretär, am Sitz der Vereinten Nationen in New York für die Mitarbeiter als Meditationsraum schuf. Am 27. Oktober 1994 wurde das Berliner Pendant eines solchen Raums im Brandenburger Tor eröffnet. Es ist ein schlichter Raum, dessen Lage an der ehemaligen Trennlinie zweier sich feindlich gegenüberstehender Systeme zusätzlichen Symbolcharakter hat. Die ursprüngliche Symbolik als Ort der Stille kommt in dem von P. Franz Prentke geschaffenen Relief klar zum Ausdruck.

Schirmherrin der Initiative zur Einrichtung dieses ungewöhnlichen Raumes war damals übrigens die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses. Warum ich das erwähne? Nun – bei besagter Person handelt es sich um Hanna-Renate Laurien. Und die ist für Rheinland-Pfälzer keine Unbekannte. Schließlich war sie vor ihrem Weggang nach Berlin von 1976 bis 1981 Kultusministerin unseres Bundeslandes. Und während dieser Jahre wohnte sie in Nackenheim – wo ich bis zu meinem Eintritt in den Landtag Schulleiterin war.

Mein heutiger Besuch im „Raum der Stille“ hier in Berlin hatte von daher auch eine gewisse symbolhafte Bedeutung.

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So

08

Sep

2019

Stars von morgen?

Viele der Musikschaffenden, die uns heute bei Konzerten begeistern, verzeichnen in ihrer Vita die erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Dass darunter überproportional viele Preisträger aus dem vergleichsweise kleinen Bundesland Rheinland-Pfalz kommen, ist überaus erfreulich.

Heute brachten einige dieser hoffnungsvollen Talente bei einem Konzert in Schloss Waldthausen in Budenheim Kostproben ihres Könnens zu Gehör. Dass die dargebotene Leistung bei aller erkennbar vorhandenen Begabung auch das Ergebnis konsequenten disziplinierten Übens ist, versteht sich von selbst. Doch in den Gesichtern der Jugendlichen war gleichzeitig auch die Freude abzulesen, die ihnen ihr Hobby bereitet. Ein Hobby, das vielleicht einmal zum Beruf werden kann.

Und dafür von mir schon jetzt:

   toi, toi, toi!

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